Einstiegsgehalt 
1.867
Durchschnittsgehalt 
1.966
Ø Stundenlohn
11
Ø Jahresgehalt
23.592
28
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Zahnmedizinische Fachangestellte
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Was verdient eine zahnmedizinische Fachangestellte?

Als zahnmedizinische Fachangestellte kannst Du mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1.966 Euro im Monat rechnen, so hat die Bundesagentur für Arbeit ausgewertet. Der Stundenlohn als zahnmedizinische Fachangestellte beträgt bei einer Vollzeitposition im Schnitt also 11,43 Euro.

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Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Zahnmedizinische Fachangestellte?

Als Berufseinsteiger kannst Du anfänglich mit einem zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt von 1.867 Euro im Monat rechnen. Bei einer Vollzeitstelle kommst Du so auf einen Stundenlohn als zahnmedizinische Fachangestellte von 10,85 Euro im Monat.

Wie hoch ist das Gehalt in der Ausbildung zur Zahnmedizinische Fachangestellte?

Während Deiner Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten kannst Du mit einem monatlichen Einkommen rechnen. So verdienst Du im ersten Jahr Deiner Ausbildung im Schnitt 710 Euro im Monat, im zweiten Jahr liegt Deine Ausbildungsvergütung durchschnittlich bei 760 Euro monatlich und im letzten Jahr Deiner Ausbildung wird Dein Einkommen bei 827 Euro liegen – im Laufe der Ausbildungszeit kannst Du also schon einen Vergütungsanstieg von 16,5 Prozent verzeichnen.


Verdienst in der Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte

Einstiegsgehalt nach Art des Arbeitgebers

Einige Arbeitgeber zahlen nach Tarifvertrag und sind so tariflich gebunden, andere hingegen sind nicht tariflich gebunden und können frei bestimmen, wie hoch das zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt ausfallen soll. Dabei liegt das Einstiegsgehalt ohne Tarifvertrag im Schnitt bei 1.825 Euro im Monat, während Du mit Tarifvertrag als zahnmedizinische Fachangestellte mit einem Einkommen von 1.891 Euro im Monat rechnen kannst – also 3,5 Prozent mehr als ohne einen Tarifvertrag.

mit Tarifvertrag
€1.975
ohne Tarifvertrag
€1.825

Welche Faktoren beeinflussen das Zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt?

Wie hoch Dein Gehalt als Zahnarzthelferin ausfällt, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. So ist zum Beispiel entscheidend, wie lange Du den Beruf schon ausübst und auch die Lage und Größe Deines Arbeitgebers wirkt sich auf Dein Zahnarzthelferin-Gehalt aus. Ebenso können sich Dein Geschlecht und die Tatsache, ob Dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist oder nicht, auf die Höhe Deines zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt auswirken.

Gehalt nach Bundesland

Dein Verdienst als zahnmedizinische Fachangestellte ist unter anderem davon abhängig, in welchem Bundesland Dein Arbeitgeber sitzt. So führt Hamburg die Liste der Bundesländer bezüglich des durchschnittlichen zahnmedizinische Fachangestellte-Gehaltes mit 2.422 Euro im Monat an, während Mecklenburg-Vorpommern mit einem Durchschnittsgehalt als zahnmedizinische Fachangestellte von 1.693 Euro im Monat das Schlusslicht bildet – ein Unterschied von über 700 Euro, womit man in Hamburg rund 43 Prozent mehr verdient als in Mecklenburg-Vorpommern.

Allgemein ist zu beobachten, dass das zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt im Osten Deutschlands deutlich geringer ausfällt, als im Westen und Süden des Landes. So kommen die östlichen Bundesländer – also Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern – auf einen durchschnittlichen zahnmedizinische Fachangestellte-Verdienst von 1.805 Euro, während in den anderen Bundesländer ein durchschnittliches Einkommen von 2.223 Euro im Monat die Regel ist – in diesen Bundesländern verdient man im Schnitt also rund 23 Prozent mehr als in den östlichen Bundesländern.

Gehalt nach Größe des Arbeitgebers

Ein weiterer Faktor, der über die Höhe Deines zfa-Gehalts entscheidet, ist die Größe der Praxis. So verdienen zahnmedizinische Fachangestellte bei kleinen Unternehmen in der Regel 1.534 Euro im Monat und damit rund 21 Prozent weniger als bei mittelgroßen Unternehmen – bei denen liegt das Gehalt als zfa bei durchschnittlich 2.071 Euro im Monat.

Bei großen Unternehmen liegt das durchschnittliche zfa-Gehalt noch höher: Mit 2.524 Euro verdient man hier fast 22 Prozent mehr als bei einem mittelgroßen Unternehmen und rund 65 Prozent mehr als in einer kleinen Praxis.

Kleine Unternehmen
€1.534
Mittlere Unternehmen
€2.071
Große Unternehmen
€2.524

Gehalt nach Geschlecht

Männer verdienen in dem Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten im Schnitt 21 Prozent mehr als ihre weiblichen Kollegen. Damit gesellt sich der Beruf zu anderen Berufen der Gesundheitsbranche: Auch männliche Ärzte verdienen im Schnitt 21 Prozent mehr als weibliche Ärzte. Selbiges kann man bei Heilpraktikern, Logopäden und Physiotherapeuten beobachten.

Im Schnitt verdienen Frauen 2.058 € pro Monat und Männer 2.485 € pro Monat. Damit verdienen Männer durchschnittlich 21% mehr als Frauen

Gehalt nach Berufserfahrung

Je mehr Berufserfahrung Du als sammelst, desto höher fällt auch Dein Zahnarzthelferin-Gehalt aus. So kannst Du zu Beginn Deiner Karriere mit einem durchschnittlichen Einkommen von 1.867 Euro im Monat rechnen. Nach vier Jahren als Zahnarzthelferin kannst Du schon einen Anstieg von 6,5 Prozent erwarten: Das durchschnittliche Gehalt als Zahnarzthelferin liegt hier bei 1.988 Euro im Monat.

Weitere sechs Jahre später – wenn Du den Beruf also seit 10 Jahren ausübst – sollte Dein Gehalt im Schnitt bei 2.383 Euro im Monat liegen und damit fast 28 Prozent höher als noch zu Beginn Deiner Karriere. Nach 20 Jahren als Zahnarzthelferin liegt Dein Zahnarzthelferin-Gehalt im Schnitt bei 2.485 Euro im Monat, also nochmals etwas über vier Prozent über dem Gehalt noch 10 Jahre zuvor.

Nach 30 Jahren im Beruf kannst Du hingegen mit einem durchschnittlichen Verdienst als Zahnarzthelferin von 2.601 Euro im Monat rechnen und verdienst somit fast 40 Prozent mehr als Du es noch als Berufseinsteiger getan hast. Zu Beginn Deiner Karriere lag Dein Stundenlohn als Zahnarzthelferin im Schnitt also bei 10,85 Euro im Monat, nach 30 Jahren liegt Dein stündlicher Zahnarzthelferin-Verdienst hingegen bei etwas über 15 Euro.

Arbeitest Du hingegen bei einem Arbeitgeber, der nach Tarif bezahlt, kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 1.891 Euro im Monat rechnen – je nach Tarifgruppe kann das Gehalt auch höher ausfallen. Der Tarifvertrag als Zahnarzthelferin sieht vor, dass alle drei Jahre eine Gehaltserhöhung stattfindet. So bekommt man ab dem vierten Jahr im Beruf 1.985 Euro im Monat und damit fast 5 Prozent mehr als in den ersten drei Jahren. Beginnt man sein 13. Jahr im Beruf, sollte das zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt bei 2.261 Euro im Monat liegen und damit fast 20 Prozent über dem Einstiegsgehalt.

Berufsjahre

1 – 3

Tätigkeitsgruppe 1

1.891,00

Tätigkeitsgruppe 2

2.033,00

Tätigkeitsgruppe 3

2.222,00

Tätigkeitsgruppe 4

2.364,00

Tätigkeitsgruppe 5

2.458,50

Berufsjahre

4 – 6

Tätigkeitsgruppe 1

1.985,00

Tätigkeitsgruppe 2

2.134,00

Tätigkeitsgruppe 3

2.332,50

Tätigkeitsgruppe 4

2.481,50

Tätigkeitsgruppe 5

2.580,50

Berufsjahre

7 – 9

Tätigkeitsgruppe 1

2.141,00

Tätigkeitsgruppe 2

2.302,00

Tätigkeitsgruppe 3

2.516,00

Tätigkeitsgruppe 4

2.676,50

Tätigkeitsgruppe 5

2.783,50

Berufsjahre

10 – 12

Tätigkeitsgruppe 1

2.215,00

Tätigkeitsgruppe 2

2.381,50

Tätigkeitsgruppe 3

2.603,00

Tätigkeitsgruppe 4

2.769,00

Tätigkeitsgruppe 5

2.879,50

Berufsjahre

13 – 15

Tätigkeitsgruppe 1

2.261,00

Tätigkeitsgruppe 2

2.431,00

Tätigkeitsgruppe 3

2.657,00

Tätigkeitsgruppe 4

2.826,50

Tätigkeitsgruppe 5

2.939,50

Berufsjahre

zuzüglich je drei weitere Berufsjahre

Tätigkeitsgruppe 1

67,50

Tätigkeitsgruppe 2

73,00

Tätigkeitsgruppe 3

79,50

Tätigkeitsgruppe 4

84,50

Tätigkeitsgruppe 5

88,00

Gehalt nach Weiterbildung

Als Zahnmedizinische Fachangestellte kann es sich dabei durchaus positiv auf Dein Gehalt auswirken, wenn Du Dich entscheidest Dich in Form von Weiterbildungen zusätzlich zu qualifizieren: Laut einer Vergütungsempfehlung der Zahnärztekammer Baden-Württemberg – einem Bundesland, in dem Medizinische Fachangestellte verhältnismäßig gut verdienen – liegt das empfohlene Gehalt als zfa bei 1.910 bis 2.280 Euro im Monat – also bei einem Mittelwert von 2.095 Euro.

Entscheidest Du Dich, eine nach § 54 des Berufsbildungsgesetzes kammerrechtlich anerkannte Fortbildung von mindestens 100 Stunden zu absolvieren, steigt das empfohlene Gehalt bereits auf 2.010 bis 2.470 Euro im Monat – also einem Mittelwert von 2.240 Euro im Monat und damit fast sieben Prozent mehr als noch ohne Fortbildung.

Lässt Du Dich zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin, Zahnmedizinischen Fachassistentin oder zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin weiterbilden, so empfiehlt die Zahnärztekammer Baden-Württemberg sogar ein Gehalt zwischen 2.230 und 2.920 Euro im Monat – bei dem Mittelwert von 2.575 Euro bedeutet dies einen Anstieg von fast 23 Prozent gegenüber dem Gehalt ohne Fortbildung.

Ein Gehalt zwischen 2.330 und 3.070 Euro – also ein Mittelwert von 2.700 Euro – empfiehlt die Zahnärztekammer bei einer Fortbildung zur Dentalhygienikerin oder zum Dentalen Fachwirt – und somit rund 29 Prozent mehr als ohne eine Fortbildung.

Gehälter in ähnlichen Berufen

Vergleicht man das Gehalt als zahnmedizinische Fachangestellte mit dem Gehalt anderer Berufe in der Gesundheitsbranche, fällt auf, dass zahnmedizinische Fachangestellte verhältnismäßig wenig verdienen.

So verdienen Ärzte, die ein durchschnittliches Einkommen von 6.709 Euro im Monat haben, rund 240 Prozent mehr als die zahnmedizinische Fachangestellte. Auch Psychologen, die ein durchschnittliches Gehalt von 4.087 bekommen, verdienen rund 108 Prozent mehr als die zahnmedizinische Fachangestellte.

Betrachtet man hingegen andere Ausbildungsberufe in der Branche, sind die Gehaltsunterschiede deutlich weniger drastisch. So verdienen Physiotherapeuten durchschnittlich 2.392 Euro und liegen damit nicht ganz 22 Prozent über dem zahnmedizinische Fachangestellte-Gehalt. Logopäden verdienen mit 2.419 Euro im Monat ähnlich wie Physiotherapeuten und liegen 23 Prozent über dem Gehalt als zahnmedizinische Fachangestellte. Heilpraktiker hingegen verdienen ein monatliches Durchschnittseinkommen von 2.287 Euro – also rund 16 Prozent mehr als ihre Kollegen aus der Zahnmedizin.