Einstiegsgehalt 
2.750
Durchschnittsgehalt 
3.404
Ausbildung 
Bachelor
36
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Umweltingenieur
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Was ist ein Umweltingenieur?

Umweltingenieure arbeiten an großen und globalen Herausforderungen: Schutz von natürlichen Ressourcen, Reduktion von Treibhausgasen, Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Deshalb verbinden sie die ingenieurwissenschaftliche mit einer ökologischen Perspektive – zwei Pole, die sich nicht selten erst einmal widersprechen. Das Ziel der Arbeit von Umweltingenieuren ist es, auf nachhaltige und ressourcenschonende Art die Lebensbedingungen von Menschen und Tieren zu verbessern und technische Lösungen für Umweltprobleme zu finden.

Was macht ein Umweltingenieur?

Als Umweltingenieur hast Du viele verschiedene Branchen, in denen Du arbeiten kannst. Doch egal, ob Recycling, erneuerbare Energien oder Gewässerschutz: Du planst, entwickelst und überwachst technische Verfahren und Maßnahmen, die die Umwelt schützen. Dabei beachtest Du immer einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Deinen technischen Sachverstand verbindest Du mit ökologischer Urteilskraft – zwei Seiten, die sich häufig widersprechen. So entwickelst Du zum Beispiel Konzepte für eine nachhaltige Infrastruktur, planst Hochwasserschutz oder verbesserst Lärmschutz und Recycling.

Wie wird man Umweltingenieur?

Die Arbeit als Umweltingenieur erfordert ein Studium. Du kannst Umweltingenieurwesen oder Ingenieurwissenschaften an vielen Fachhochschulen und Universitäten studieren. Im Studium stehen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sowie häufig auch Umweltrecht auf dem Stundenplan. Dazu kommen fachwissenschaftliche Fächer, zum Beispiel Abfallwirtschaft, Recycling, Umweltmanagement oder erneuerbare Energiewirtschaft.

Fernstudiengangsempfehlung

Wirtschafts­ingenieurwesen Erneuerbare Energien (B.Eng.)

Standorte:

  • Online

Du kannst bereits nach dem Bachelor arbeiten oder noch einen Master machen. Dann stehen Dir noch mehr Jobangebote zur Verfügung, vor allem in leitenden Positionen. Über Praktika vor oder während des Studiums lernst Du, welche der vielfältigen Bereiche Dir am besten gefallen und lernst vielleicht schon Deinen zukünftigen Arbeitgeber kennen.

Wo arbeitet ein Umweltingenieur?

Als Umweltingenieur arbeitest Du in der Regel bei einem Unternehmen. Dabei kannst Du in sehr vielen Branchen eingesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Erneuerbare Energien: Die Energien der Zukunft sind nicht fossil, sondern erneuerbar. Dazu zählen etwa Windkraft, Solarenergie, Biothermie und Biogas. Du entwickelst, baust und betreust die Anlagen, die regenerativen Strom herstellen. Du kannst aber auch bei Beratungsstellen für erneuerbare Energien tätig sein.
  • Recycling: Wir produzieren viel Müll, der aus wertvollen Rohstoffen besteht. Hier kannst Du neue Recyclingsysteme entwickeln und dafür sorgen, dass Abfall besser wiederverwertet wird. Du arbeitest bei Wertstoffhöfen, Behörden oder in Unternehmen, die Müll recyceln.
  • Wassertechnik: Wasser ist nicht nur für unser Leben, auch in vielen Fabriken kommt Wasser zum Einsatz. Es ist dabei Deine Aufgabe, Möglichkeiten zu entwickeln, industriell genutztes Wasser möglichst schonend aufzubereiten, um es wieder nutzen zu können. Durch Wasserkraft lässt sich aber auch Strom erzeugen, auch kannst Du beteiligt sein.
  • Umweltschutz: Viele Verbände setzen sich für mehr Umwelt- und Naturschutz ein. Auch hier kannst Du arbeiten, um mit Deiner Expertise die Lobbyarbeit zu steuern und die Interessen des Verbands zu vertreten.
  • Maschinen- und Anlagenbau: Du machst in Unternehmen bestimmte Prozesse umweltfreundlicher, zum Beispiel die Schadstoffentsorgung und Ressourcenschonung.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Es ist schwer, Deinen Alltag als Umweltingenieur zu beschreiben, weil Du in so vielen verschiedenen Branchen arbeiten kannst. Zu Deinem Alltag kann jedoch aus folgenden Tätigkeiten bestehen:

  • Entwicklung: Du entwickelst Konzepte, sei es für eine Wasseraufbereitungsanlage oder einen Windpark. Dabei beachtest Du vor allem, dass Deine Ideen ressourcenschonend sind.
  • Optimierung: Du beobachtest bestehende Prozesse und arbeitest daran, sie umweltfreundlicher zu machen.
  • Bewertung: Du schaust Dir reale oder potenzielle Umweltschäden an, bewertest sie und findest Lösungen, sie zu verhindern.
  • Vertrieb: Deine Aufgabe im Vertrieb ist es, Deine Anlagen und Geräte an andere Unternehmen zu verkaufen. Deshalb hast Du viel Kundenkontakt und bist häufig unterwegs.

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Auch Dein Arbeitsplatz hängt von Deiner konkreten Aufgabe ab. Wenn Du in der Konstruktion tätig bist, wirst Du viel Zeit vor dem Computer verbringen und mit Spezialprogrammen arbeiten. Bist Du in der Produktion, dann bist Du auch häufiger in der Maschinenhalle unterwegs, um dort die Produktion zu leiten, überwachen und optimieren. Im Vertrieb bist Du ständig unterwegs, je nach Größe des Unternehmens auch weltweit.

Was verdient ein Umweltingenieur?

Du hast, wie andere Ingenieure auch, ziemlich gute Gehaltsaussichten. Als Einstiegsgehalt kannst Du mit zwischen 2.800 und 3.800 Brutto im Monat rechnen. Das Einstiegsgehalt hängt aber natürlich von der Branche und der Größe des Unternehmens ab. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kannst Du bis zu 5.000 Euro brutto verdienen. Wenn Du Personalverantwortung hast, sogar noch mehr.

Wo finde ich finde einen Job als Umweltingenieur?

Über unsere Jobbörse findest Du aktuelle Jobangebote als Umweltingenieur: