Steuerberater werden: Ausbildung, Studium & Prüfung

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Inhalt12 Abschnitte
  1. Wie wird man Steuerberater?
  2. Welches Studium brauchst Du?
  3. Geht es auch ohne Studium?
  4. Wie lange dauert es?
  5. Wie läuft die Steuerberaterprüfung ab?
  6. Was kostet der Weg zum Steuerberater?
  7. Was macht ein Steuerberater?
  8. Was kommt nach der Prüfung?
  9. Was verdient ein Steuerberater?
  10. Wie sind die Berufsaussichten?
  11. Passt der Beruf zu Dir?
  12. Weiter zum Steuerberater

Steuerberater beraten Unternehmen und Privatleute in allen Steuerfragen, erstellen Steuererklärungen und Jahresabschlüsse und vertreten ihre Mandanten gegenüber Finanzamt und Finanzgericht.

Wie wird man Steuerberater?

Steuerberater wirst Du, wenn Du die staatliche Steuerberaterprüfung bestehst. Zur Prüfung zugelassen wirst Du nach einem Studium und 2 bis 3 Jahren Praxis im Steuerrecht oder nach einer kaufmännischen Ausbildung und 6 bis 8 Jahren Praxis. Eine eigene Ausbildung zum Steuerberater gibt es nicht. Diese vier Wege führen zur Prüfung:

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Welches Studium brauchst Du?

Am direktesten führen Studiengänge mit Schwerpunkt Steuern zur Prüfung, zum Beispiel diese:

Mit jedem dieser Abschlüsse darfst Du nach der Praxiszeit zur Steuerberaterprüfung. Steuerberater bist Du erst, wenn Du sie bestanden hast.
1
IU Internationale Hochschule
BWL - Spezialisierung Steuer­beratung (B.A.)
IU Internationale Hochschule* · Duales Studium · 24 Städte oder online
dual
2
Hochschule Fresenius
Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung (B.A.)
Hochschule Fresenius* · Vollzeit · Hamburg
ohne NC
3
University of Europe for Applied Sciences
BWL & Steuern (B.Sc.)
University of Europe* · dual mit Ausbildung · Hamburg, Iserlohn
dual
4
Euro-FH
Wirtschaftsrecht - Tax and Audit (LL.B.)
Euro-FH* · Fernstudium, Start jederzeit
ohne NC
5
AKAD University
BWL - Accounting und Taxation (B.A.)
AKAD University* · Fernstudium, Start jederzeit
Fernstudium

Das Gesetz verlangt ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium oder ein anderes Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung. Ein bestimmtes Fach schreibt es nicht vor: BWL, VWL, Jura, Wirtschaftsrecht und Steuerlehre gehen alle. Wie lange Du danach arbeiten musst, hängt von der Regelstudienzeit ab:

Dein StudiumPraxis bis zur Prüfung
Bachelor mit 6 Semesternmindestens 3 Jahre
Bachelor mit 8 Semesternmindestens 2 Jahre
Bachelor und Mastermindestens 2 Jahre (Studienzeiten werden addiert)
Diplom oder Staatsexamen (ab 4 Jahre)mindestens 2 Jahre

Quelle: § 36 Abs. 1 Steuerberatungsgesetz. Die Praxis zählt ab dem ersten Abschluss und muss mindestens 16 Stunden pro Woche im Steuerrecht umfassen.

Welche Hochschulen Steuern als Schwerpunkt anbieten, ob es dual oder als Fernstudium geht und was Dich im Studium erwartet, zeigt unser Überblick Steuerberater-Studium.

Duales Studium in Kanzlei oder Finanzamt

Im dualen Studium wechselst Du zwischen Hochschule und Praxis. So unterscheiden sich die beiden Wege:

In der KanzleiBeim Finanzamt
AbschlussBachelor, oft mit Ausbildung zur SteuerfachangestelltenDiplom-Finanzwirt (FH)
Dauer3,5 bis 4 Jahre3 Jahre
Geld im Studiummeist eine Vergütung der Kanzleirund 1.550 bis 1.650 € im Monat
Danach bis zur Prüfung2 bis 3 Jahre Praxis6 Jahre als Sachbearbeiter

Quellen: § 36 Steuerberatungsgesetz, Finanzverwaltung NRW und Sachsen (Stand 04/2026), Angaben der Hochschulen.

Vom Finanzamt zum Steuerberater

Die Praxis im Studium zählt nicht für die Prüfung, sie beginnt erst nach dem Abschluss. Als Steuerberater darfst Du nicht im Finanzamt angestellt bleiben, Du wechselst also auf die andere Seite. Mehr zum Studium beim Finanzamt im Artikel über den Finanzwirt.

Geht es auch ohne Studium?

Ja, mit einer kaufmännischen Ausbildung und mehreren Jahren Praxis im Steuerrecht. Der Weg über die Ausbildung dauert länger, denn Du brauchst mehr Praxis. Mit einer Fortbildung wird er kürzer:

  1. 3 JahreAusbildungAm häufigsten als Steuerfachangestellte, ein anderer kaufmännischer Beruf geht auch.
  2. danachPraxis im SteuerrechtMindestens 8 Jahre, mit mindestens 16 Stunden pro Woche.
  3. optionalSteuerfachwirt oder BilanzbuchhalterMit einer dieser Fortbildungsprüfungen reichen 6 Jahre Praxis statt 8.
  4. dannSteuerberaterprüfungAntrag bei der Kammer bis 30. April, Klausuren im Oktober.

Quelle: § 36 Abs. 2 Steuerberatungsgesetz.

Auch Quereinsteiger mit einem anderen Studium können Steuerberater werden, wenn ihr Fach eine wirtschaftswissenschaftliche Fachrichtung hat. Mit einem fachfremden Studium bleibt heute nur der lange Weg über Ausbildung und Praxis. Das Bundesfinanzministerium will das ändern: Laut Gesetzentwurf vom August 2026 soll künftig jedes Studium reichen. Beschlossen ist das noch nicht. Ein Höchstalter gibt es nicht, auch mit 40 oder 50 kannst Du noch umsteigen.

Wie lange dauert es?

Bis zum Titel brauchst Du meist 7 bis 12 Jahre. Ab dem Studienbeginn bist Du mit einem Bachelor nach 6 bis 7 Jahren zugelassen, über die Ausbildung nach 9 bis 11 Jahren. Dazu kommt rund ein halbes Jahr von den Klausuren im Oktober bis zur mündlichen Prüfung:

Dein WegVorbildungPraxisZusammen bis zur Prüfung
Bachelor (6 Semester)3 Jahre3 Jahrerund 6 Jahre
Bachelor (8 Semester)4 Jahre2 Jahrerund 6 Jahre
Bachelor und Master5 Jahre2 Jahrerund 7 Jahre
Ausbildung + Steuerfachwirt3 Jahre6 Jahrerund 9 Jahre
Ausbildung3 Jahre8 Jahrerund 11 Jahre
Finanzamt3 Jahre6 Jahrerund 9 Jahre

Eigene Rechnung nach § 36 Steuerberatungsgesetz, ohne Vorbereitungskurs und Wartezeit auf den nächsten Prüfungstermin.

Wie läuft die Steuerberaterprüfung ab?

Die Steuerberaterprüfung gilt als eine der schwersten Prüfungen in Deutschland. Sie besteht aus drei Klausuren und einer mündlichen Prüfung. Die Klausuren schreibst Du bundesweit am selben Termin im Oktober, 2026 vom 6. bis 8. Oktober:

  1. bis 30. AprilAntrag auf Zulassungbei der Steuerberaterkammer Deines Bundeslands, mit Nachweis Deiner Praxis. Die Frist ist eine Ausschlussfrist.
  2. OktoberDrei Klausuren à 6 Stundenzweimal Steuerrecht, einmal Buchführung und Bilanz. In Sachsen schreibst Du am Laptop, in Hamburg, Hessen und Niedersachsen kannst Du wählen.
  3. Februar bis AprilMündliche PrüfungKurzvortrag und sechs Prüfungsabschnitte, höchstens 90 Minuten. Zugelassen wirst Du bis zur Note 4,5 in den Klausuren.
  4. danachBestandenwenn der Schnitt aus Klausuren und mündlicher Prüfung höchstens 4,15 ist. Zweimal darfst Du wiederholen.
So viele bestehen die Prüfung
von allen, die die Klausuren geschrieben haben
2025/20262.255 von 4.49150,2 %
2024/20252.242 von 4.30052,1 %
2023/20242.171 von 4.20851,6 %

Quellen: Schlussmeldungen der Steuerberaterprüfung (Steuerberaterkammer Hessen, Prüfungsstelle NRW).

Geprüft werden unter anderem Abgabenordnung, Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer, Erbschaftsteuer, Bilanzsteuerrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Betriebs- und Volkswirtschaft und das Berufsrecht. Die meisten bereiten sich deshalb ein bis zwei Jahre mit einem Lehrgang vor, oft neben dem Job.

Gut zu wissen: Das Bundesfinanzministerium plant eine Reform. Laut Entwurf vom August 2026 soll die Grenze von drei Versuchen fallen, schon für die Prüfung 2027. Die übrigen neuen Regeln sollen für Prüfungen ab 2028 gelten, Einzelheiten wie Teilprüfungen folgen später per Verordnung. Beschlossen ist das alles noch nicht.

Was kostet der Weg zum Steuerberater?

Rechne mit rund 4.800 bis 7.700 € für Kurs und Prüfung. Der größte Posten ist meist der Vorbereitungskurs. Pflicht ist er nicht, die meisten buchen trotzdem einen:

PostenKostenGut zu wissen
Antrag und Prüfung1.300 bis 1.900 €je nach Kammer, z. B. Rheinland-Pfalz 1.300 €, Hamburg 1.900 €
Vorbereitungskurs3.490 bis 5.790 €Kompaktkurs ab 3.490 €, Lehrgang über 11 bis 15 Monate ab 4.990 €, Kurs-Flatrates bis 9.900 €
Bestellung danach200 bis 300 €z. B. Berlin 200 €, Düsseldorf 300 €
Kammerbeitrag420 bis 576 € im Jahrz. B. Hamburg 420 €, Berlin 518 €, Hessen 576 €

Quellen: § 39 Steuerberatungsgesetz und Gebührenordnungen der Steuerberaterkammern; Kurspreise laut Bannas, Endriss und Knoll (Oktober 2026, ohne Mehrwertsteuer, ab-Preise).

Frag Deinen Arbeitgeber, ob er den Kurs mitbezahlt oder Dich dafür freistellt. Aufstiegs-BAföG gibt es für die Fortbildung zum Steuerfachwirt, für die Steuerberaterprüfung nennt keine amtliche Stelle eine Förderung. Hast Du schon eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen, kannst Du die Kosten in der Steuererklärung als Werbungskosten angeben.

Kurz beantwortet
Was braucht man, um Steuerberater zu werden?Die bestandene SteuerberaterprüfungZugelassen wirst Du nach einem Studium und 2 bis 3 Jahren Praxis oder nach einer Ausbildung und 6 bis 8 Jahren.
Wie lange dauert es, Steuerberater zu werden?meist 7 bis 12 JahreMit Bachelor rund 6 Jahre bis zur Zulassung, über die Ausbildung 9 bis 11 Jahre, dazu die Prüfung.
Kann man ohne Studium Steuerberater werden?Ja, mit Ausbildung und 8 Jahren PraxisMit der Prüfung zum Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter reichen 6 Jahre.
Wie viele fallen durch die Steuerberaterprüfung?Rund die Hälfte2025/2026 bestanden 50,2 % aller, die die Klausuren geschrieben haben.
Kann ich als Quereinsteiger Steuerberater werden?Ja, mit Praxis im SteuerrechtMit einem Studium mit Wirtschaftsbezug nach 2 bis 3 Jahren, sonst über Ausbildung und Praxis.
Gibt es eine Altersgrenze?NeinWeder Gesetz noch Prüfungsordnung nennen ein Mindest- oder Höchstalter.
Wie oft darf man die Prüfung wiederholen?Zweimal, also drei VersucheDie geplante Reform soll die Grenze aufheben, beschlossen ist sie noch nicht.
Was kostet es, Steuerberater zu werden?rund 4.800 bis 7.700 €Für Vorbereitungskurs, Antrag und Prüfung. Danach kommen Bestellung und Kammerbeitrag dazu.
Sind Steuerberater Topverdiener?Ja, im Mittel 7.924 € brutto im MonatMit eigener Kanzlei liegt der Gewinn im Mittel bei 125.000 € im Jahr.
Ist Steuerberater ein Beruf mit Zukunft?Ja, Steuerberater werden dringend gesuchtDie Bundesagentur für Arbeit zählt den Beruf zu den Engpassberufen.

Was macht ein Steuerberater?

Ein Steuerberater kümmert sich darum, dass seine Mandanten ihre Steuern richtig und so niedrig wie erlaubt zahlen. In allen Steuerfragen helfen dürfen nur Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer. Steuerberater sind dabei ein freier Beruf und kein Gewerbe:

So sieht Dein Alltag aus
SteuererklärungenDu erstellst Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuererklärungen für Deine Mandanten.Einkommensteuererklärungen bringen Einzelkanzleien 29,3 % ihres Umsatzes.
Buchführung und AbschlüsseDu betreust die Buchhaltung, Lohnabrechnungen und Jahresabschlüsse.Kontieren und Buchen läuft immer mehr automatisch, dafür bleibt mehr Zeit für Beratung.
BeratenDu zeigst, wie sich Steuern legal sparen lassen, bei Gründung, Umbau oder Nachfolge eines Unternehmens.Dazu gehört, Verträge und Steuersparmodelle zu prüfen.
Prüfen und vertretenDu prüfst Steuerbescheide, legst Einspruch ein und vertrittst Mandanten vor dem Finanzgericht.Auch in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren stehst Du ihnen zur Seite.
TermineDu sprichst mit Mandanten im Büro, bei ihnen vor Ort oder per Video.Weil viele tagsüber arbeiten, liegen manche Termine am Abend.

Wo arbeitest Du als Steuerberater?

Zwei von drei Steuerberatern sind selbstständig, mit eigener Kanzlei oder als Partner. Ein Drittel arbeitet angestellt:

ArbeitgeberWas Du dort machst
Eigene Kanzleials Einzelberater mit im Schnitt 4,5 Beschäftigten, Dein eigener Chef
Steuerberatungsgesellschaftals Partner oder angestellt, Mandanten vom Handwerker bis zum Konzern
WirtschaftsprüfungsgesellschaftSteuerberatung neben der Prüfung, oft für große Unternehmen
Unternehmenin der Steuerabteilung, etwa für Konzernsteuern oder internationale Fragen
Lohnsteuerhilfeverein oder Kammerangestellt, zum Beispiel in der Beratung von Mitgliedern

Quelle: Bundessteuerberaterkammer, Berufsstatistik 2025: 65,9 % selbstständig, 34,1 % angestellt.

Was kommt nach der Prüfung?

Nach der Prüfung beantragst Du bei der Steuerberaterkammer Deine Bestellung. Erst mit der Urkunde der Kammer darfst Du den geschützten Titel Steuerberater oder Steuerberaterin führen. Danach gilt:

  1. direkt danachBestellungAntrag bei der Kammer am Ort Deiner Niederlassung, mit Führungszeugnis. Gebühr z. B. 200 € in Berlin.
  2. ab der BestellungMitglied der KammerJedes Jahr zahlst Du einen Beitrag, z. B. 420 € in Hamburg.
  3. wenn selbstständigBerufshaftpflichtPflicht, mindestens 250.000 € je Schadensfall. Angestellte sind meist über den Arbeitgeber versichert.
  4. immerFortbildungDu musst Dich fortbilden, eine feste Stundenzahl schreibt das Gesetz nicht vor.

Quellen: §§ 40, 41, 43, 57 Abs. 2a, 67 Steuerberatungsgesetz, § 52 DVStB, Gebührenordnungen der Kammern Berlin, Düsseldorf, Hamburg.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Nach mindestens 3 Jahren als Steuerberater kannst Du einen Fachberater-Titel erwerben. Amtlich gibt es zwei, der Steuerberaterverband DStV vergibt weitere für Beratung neben der Steuer:

TitelWas Du dafür brauchst
Internationales Steuerrechtamtlich: Lehrgang ab 120 Stunden, 3 Klausuren, 30 eigene Fälle
Zölle und Verbrauch­steuernamtlich: Lehrgang ab 120 Stunden, 3 Klausuren, 30 eigene Fälle
Fachberater (DStV)vom Verband, z. B. für Unternehmensnachfolge, Gesundheitswesen, Gemeinnützigkeit, Vermögensplanung oder Mediation

Quellen: Fachberaterordnung der Bundessteuerberaterkammer, Deutscher Steuerberaterverband (DStV).

Viele Steuerberater machen später auch das Wirtschaftsprüfer-Examen: 8.554 sind beides. Die Zeit als Steuerberater zählt dafür bis zu einem Jahr als Praxis. Mehr dazu beim Wirtschaftsprüfer.

Was verdient ein Steuerberater?

Als Steuerberater verdienst Du in Deutschland im Mittel 7.924 € brutto im Monat. Was Du vor der Prüfung, nach Bundesland und selbstständig verdienst, steht im Artikel Steuerberater-Gehalt.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung April 2025.

Wie sind die Berufsaussichten?

Die Berufsaussichten für Steuerberater sind sehr gut. Die Bundesagentur für Arbeit führt die Steuerberatung als Engpassberuf. Kanzleien konnten zuletzt nur einen Teil ihrer offenen Stellen besetzen, in Einzelkanzleien rund 40 %:

2,3
Engpass-Punkte
ab 2,0 gilt ein Beruf als Engpassberuf
53,7 Jahre
Durchschnittsalter
aller Mitglieder der Kammern
62 %
der Kerntätigkeiten
gelten als automatisierbar
Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025; Bundessteuerberaterkammer, Berufsstatistik 2025 und STAX 2024; IAB Job-Futuromat.

Viele Steuerberater gehen in den nächsten Jahren in Rente. Die Zahl der Beschäftigten in der Steuerberatung wird laut Bundesagentur bis 2040 sinken. Das Buchen und Kontieren erledigt künftig vor allem Software. Beratung, Gestaltung und Vertretung vor dem Finanzamt bleiben dagegen bei Dir. Wer den Titel hat, findet leicht eine Stelle, in unserer Jobbörse stehen laufend Angebote für Steuerberater.

Passt der Beruf zu Dir?

Der Weg ist lang und die Prüfung schwer. Dafür hast Du danach einen geschützten Titel, ein hohes Gehalt und kannst Dich selbstständig machen. Ob das zu Dir passt, zeigt diese Liste:

Was solltest Du mitbringen?

Das passt zu Dir, wenn Du ...
  • gern mit Zahlen und Gesetzen arbeitest
  • sehr genau bist, denn Fehler können Deine Mandanten Geld kosten
  • Dich jedes Jahr in neue Steuerregeln einarbeiten willst
  • komplizierte Dinge einfach erklären kannst
  • mit Fristen und Druck umgehen kannst
  • langfristig planst und die lange Vorbereitung durchziehst
  • Dir eine eigene Kanzlei vorstellen kannst
Eher nicht, wenn Du ...
  • schnell in Deinen Beruf einsteigen willst
  • Paragrafen und Tabellen langweilig findest
  • nicht noch Jahre nach Studium oder Ausbildung lernen willst
  • ungern Verantwortung für das Geld anderer trägst

Weiter zum Steuerberater

Quellen dieses Artikels Zulassung, Prüfung, Gebühren: §§ 35 bis 39 Steuerberatungsgesetz, §§ 16 bis 28 DVStB · Prüfungstermine und Gebühren: Steuerberaterkammern Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nürnberg, Rheinland-Pfalz (abgerufen am 05./06.10.2026) · Bestehensquote: Schlussmeldungen Steuerberaterprüfung 2023/2024 bis 2025/2026 · Berufsstand: Bundessteuerberaterkammer, Berufsstatistik 2025 (Stand 01.01.2026) · Gehalt: Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung April 2025 · Automatisierung: IAB Job-Futuromat · Duales Studium Finanzamt: Finanzverwaltung NRW, Bayerisches Landesamt für Steuern, Sächsische Steuerverwaltung · Reform: Bundesfinanzministerium, Referentenentwurf vom 13.08.2026 · Beruf und Arbeitsmarkt: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET Steuerberater/in, Fachkräfteengpassanalyse 2025 · Kanzleien: Bundessteuerberaterkammer, STAX 2024; Fachberaterordnung; DStV · Kosten: Gebührenordnungen der Kammern Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hessen; Kurspreise Bannas, Endriss, Knoll · Studiengänge: Angaben der Hochschulen (Oktober 2026)

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