Einstiegsgehalt 
1.800
Ausbildung 
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3
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Sozialpädagogische Assistentin
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Was ist eine Sozialpädagogische Assistentin?

Sozialpädagogische Assistenten betreuen und pflegen Babys, Kleinkinder und teilweise auch ältere Kinder und Jugendliche. Eine andere Bezeichnung für den Beruf lautet deshalb auch Kinderpfleger. Sie arbeiten eng mit den Eltern und anderen sozialpädagogischen Fachkräften zusammen, zum Beispiel Erziehern.

Was macht eine Sozialpädagogische Assistentin?

Als sozialpädagogische Assistentin bist Du an der gesamten Kindepflege und –erziehung beteiligt. Du bereitest Mahlzeiten vor und begleitest die Kinder beim Essen. Ein großer Teil der Zeit verbringst Du damit, mit den Kindern zu spielen, basteln, singen, Sport zu machen und sie dabei anzuleiten oder zu beaufsichtigen. Auch Ausflüge und andere Freizeitaktivitäten gehören zu Deinem Aufgabengebiet.

Wie wird man Sozialpädagogische Assistentin?

Die Sozialpädagogische Assistentin-Ausbildung ist in jedem Bundesland anders, da sie nicht deutschlandweit einheitlich geregelt ist. Überall besteht sie jedoch aus einem schulischen und einem praktischen Teil. Die Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre.

Voraussetzungen

Um sozialpädagogischer Assistent zu werden, brauchst Du mindestens einen Hauptschulabschluss, in manchen Bundesländern auch einen mittleren Schulabschluss. Da Du hauptsächlich mit Kleinkindern zu tun hast, benötigst Du häufig ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis und musst nachweisen, dass Du einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hast. Sozialpädagogische Assistentin kannst Du auch durch eine Umschulung nach einem anderen Job werden. So kannst Du die Ausbildungszeit verkürzen, wenn Du davor in einem ähnlichen Bereich tätig warst.

Schulischer Teil

Du gehst an eine Fachschule oder ein Berufskolleg, wo Du theoretische Fächer hast. Dazu gehören Deutsch, Mathe, Englisch, aber auch Sozialpädagogik, Bewegungserziehung, Musik, Kunst, Psychologie und Hauswirtschaft. Am Ende der Sozialpädagogische Assistent-Ausbildung steht eine staatliche Prüfung, die aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil besteht.

Praktika

Neben dem schulischen Teil hast Du einen praktischen Teil während der Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin. Die Praktika absolvierst du in Kindergärten, Krippen oder Kinderkrankenhäusern.

Anerkennungspraktikum

In manchen Bundesländern musst Du im Anschluss ein Anerkennungspraktikum ableisten, in dem Du in Vollzeit zum Beispiel im Kindergarten arbeitest. Währenddessen schreibst Du auch Berichte über Deine Arbeit als sozialpädagogischer Assistent.

Wo arbeitet eine Sozialpädagogische Assistentin?

Nach Deiner Sozialpädagogische Assistentin-Ausbildung kannst Du überall dort arbeiten, wo Du mit Kleinkindern zu tun hast. Das sind vor allem:

  • Kindergärten und –krippen: Hier arbeitest Du als sozialpädagogischer Assistent eng mit der Gruppenleitung zusammen und bist den Tag über für die Kinder da – zum Spielen, Basteln und Toben. Du kümmerst Dich aber auch ums Essen und die Wäsche. Wenn Du mit Babys zu tun hast, wickelst und fütterst du sie.
  • Kinderkliniken: Auch in Kinderkrankenhäusern geht es darum, dass Du als sozialpädagogische Assistenz mit den Kindern spielst und bastelst – im Rahmen der Möglichkeiten, die kranke Kinder haben. Hier ist es noch wichtiger, dass Du sensibel und vorsichtig bist. Du arbeitest eng im Team mit Ärzten und Pflegern.
  • Private Haushalte: Nach der sozialpädagogische Assistentin-Ausbildung kannst Du auch in Privathaushalten arbeiten, zum Beispiel als Tagesmutter. Du kümmerst Dich um die Kinder, während ihre Eltern arbeiten, betreust sie bei den Hausaufgaben oder fährst sie zum Sport.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Mit Kindern ist kein Tag wie der andere. Dein Alltag ist sehr abwechslungsreich, besteht vor allem aber aus diesen Tätigkeiten:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Als sozialpädagogischer Assistent hast Du alles andere als einen Schreibtisch-Job: Du bist manchmal in der Küche, die meiste Zeit verbringst Du jedoch mit den Kindern im Spielraum. Aber Du bist auch viel draußen, entweder im Garten oder bei Ausflügen. In der Regel hast du normale Arbeitszeiten und arbeitest nicht im Schichtdienst, außer in Krankenhäusern. Dort musst Du auch am Wochenende arbeiten.

Was verdient eine Sozialpädagogische Assistentin?

Während der schulischen Ausbildung erhältst Du in der Regel kein Gehalt, auch in Praktika häufig nicht. Wenn Du das Praktikum im Anschluss an die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin im öffentlichen Dienst machst, erhältst Du ein Gehalt von etwa 1.400 Euro brutto. In der Ausbildung kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen jedoch Bafög erhalten. Nach der Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin richtet sich Dein Gehalt oft nach Tarifverträgen. Bei staatlichen Einrichtungen sind das zwischen 1.800 und 2.000 Euro brutto, bei kirchlichen Trägern sogar bis zu 2.200 Euro. Private Heime legen die Gehälter selbst fest, sie liegen aber auch etwa im selben Bereich.

Wo finde ich einen Job als Sozialpädagogische Assistentin?

Über unsere Jobbörse findest Du aktuelle Jobangebote als sozialpädagogischer Assistent.

Wie sind die Berufsaussichten für Sozialpädagogische Assistentinnen?

Wie in vielen sozialen Berufen, werden auch sozialpädagogische Assistentinnen gesucht. Prognosen zufolge bleibt der Arbeitsmarkt auch in Zukunft gut.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Nach der Ausbildung kannst Du Dich weiterbilden und spezialisieren. Dir stehen danach folgende Weiterbildungen offen, je nach Deinem Schulabschluss:

Passt der Beruf Sozialpädagogische Assistentin zu mir?

Du solltest verschiedene Kompetenzen mitbringen, wenn Du sozialpädagogischer Assistent werden möchtest:

Kinderfreundlichkeit
Es klingt selbstverständlich, aber Du solltest Kinder mögen – und zwar stundenlang und über Monate hinweg. Du solltest bei Kinderschrei also nicht die Nerven verlieren.
Kreativität
Immer dieselben Spiele langweilen die Kinder schnell. Du musst Dir als Sozialpädagogische Assistentin häufig etwas Neues einfallen lassen.
Verantwortungsbewusstsein
Die Eltern vertrauen Dir und Deinen Kollegen ihre Kinder an. Damit ist eine große Verantwortung verbunden.
Teamfähigkeit
Du arbeitest eng mit Deinen Kollegen zusammen. Oft sind Absprachen nötig, an die sich alle halten müssen.
Handwerkliches Geschick
Wenn es ums Basteln oder Werken geht, brauchst Du handwerkliches Geschick und immer neue Ideen.
Sprachgefühl
Du musst Kinder auch beim Sprechen erziehen und sie verbessern, wenn sie Fehler machen.
Durchsetzungsvermögen
Du musst bei Streits einschreiten und den Kindern beibringen, wie sie Konflikte lösen. Da musst Du Dich gut durchsetzen können, auch bei schwierigen Kindern.
Interkulturelles Verständnis
Immer mehr Kinder haben einen Migrationshintergrund. Hier musst Du als Sozialpädagogische Assistentin auf Besonderheiten eingehen können und zwischen den Kindern vermitteln, aber auch mit den Eltern umgehen können.
Ausdauer
Ein ganzer Tag mit Kindern kann anstrengend sein. Du solltest genug Ausdauer haben, das auch lange auszuhalten, wenn Du sozialpädagogischer Assistent werden möchtest.