Am Anfang stehen Chemie, Biologie, Physik, Mathematik und medizinische Grundlagen. Darauf bauen drei Felder auf:
- Pharmazeutische Chemie: wie Arzneistoffe entwickelt werden und wie sie wirken
- Pharmakologie: was der Körper mit einem Wirkstoff macht und was der Wirkstoff mit dem Körper
- Pharmazeutische Technologie: Herstellung von Darreichungsformen wie Tabletten, Tropfen und Salben
Die Studienplätze vergibt die Stiftung für Hochschulzulassung bundesweit. In der zusätzlichen Eignungsquote (ZEQ) entscheidet der Pharmazie-Studieneignungstest (PhaST) mit 90 von 100 Punkten, eine anerkannte Berufsausbildung bringt die restlichen 10; im Auswahlverfahren der Hochschule (AdH) zählt die Abiturnote 60 Punkte, der PhaST 35 und die Berufsausbildung 5. Wartesemester spielen keine Rolle mehr, ohne PhaST bleibt Dir faktisch nur die Abiturbestenquote und der Notenteil im AdH. Beginnen kannst Du im Winter- und im Sommersemester.
Während des Grundstudiums absolvierst Du eine achtwöchige Famulatur in einer Apotheke. Nach dem Hauptstudium folgen ein Jahr praktische Ausbildung und rund drei Monate Prüfungen bis zur Pharmazeutischen Prüfung, die zur Approbation als Apotheker führt.

