Fachlich geht es um den Weg vom Wirkstoff zur fertigen Arzneiform - verfahrenstechnisch und pharmazeutisch. Die beiden Vertiefungen unterscheiden sich deutlich:
- Pharmaingenieurwesen: Scale-Up von Prozessen und Planung pharmazeutischer Anlagen. Dieser Weg berechtigt zur Berufsbezeichnung „Ingenieur/in".
- Pharmazeutische Forschung: präklinische Wirkstoff- und Formulierungsentwicklung sowie Herstellung von Testmustern für klinische Prüfphasen.
Vor Studienbeginn wird für jeden Studenten ein eigener Studienplan aufgestellt; dazu musst Du Dich schon vorher für eine der beiden Vertiefungsrichtungen entschieden haben. Der Einstieg ist zum Winter- und zum Sommersemester möglich. Wer Pharmazie mit dem zweiten Abschnitt der pharmazeutischen Prüfung abgeschlossen hat, kann sich in der Vertiefung Pharmazeutische Forschung bis zu 55 Leistungspunkte anerkennen lassen und das Studium damit in zwei Semestern abschließen. Zugelassen wirst Du mit einem Bachelor in Bio-, Chemie- oder Pharmaingenieurwesen, Verfahrenstechnik oder einem fachlich verwandten Fach, ebenso mit dem pharmazeutischen Staatsexamen.

