Astrophysik-Studium: Alle Infos zu Hochschulen, Beruf & Studiengänge

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Astrophysik studieren - auf einen Blick
Gibt es einen Bachelor?Nein. Astrophysik gibt es in Deutschland nur als Master.Alle 3 Studiengänge sind Master of Science. Einen Bachelor Astrophysik gibt es nicht - der Weg dorthin führt über einen Bachelor in Physik.
Wo kann ich studieren?An 3 Universitäten in 3 Städten.Uni Potsdam, Uni Bonn und LMU München, alle in Präsenz. Kein Fernstudium, kein duales Studium.
Brauche ich einen NC?1 von 3 Mastern ist zulassungsfrei, 2 sind zulassungsbeschränkt.Entscheidend ist ohnehin Dein Bachelor-Zeugnis, nicht die Abiturnote.
Was verdienst Du damit?6.437 € brutto im Monat im Durchschnitt.Zum Einstieg rund 5.347 €. Statistisches Bundesamt, wie in unserem Artikel zum Astrophysiker-Gehalt.
Inhalt11 Abschnitte
  1. Wo kann ich Astrophysik studieren?
  2. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  3. Was ist Astrophysik - und was ist Astrologie?
  4. Was lernst Du im Astrophysik-Studium?
  5. Was kannst Du mit Astrophysik werden?
  6. Was verdienst Du mit Astrophysik?
  7. Astrophysik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  8. Das Astrophysik-Studium in Zahlen
  9. Für wen eignet sich das Astrophysik-Studium?
  10. Häufige Fragen zum Astrophysik-Studium
  11. Weiter zum Astrophysik-Studium

Wo kann ich Astrophysik studieren?

Wenn Du in Deutschland Astrophysik studieren möchtest, geht das erst im Master, und zwar an drei Universitäten in Bonn, München und Potsdam, jeweils vor Ort. Einen Bachelor Astrophysik gibt es nicht, deshalb legst Du vorher mit einem Bachelor in Physik die Grundlagen.

StudiengangHochschuleOrtAbschluss
AstrophysicsUni PotsdamPotsdamMaster of Science
AstrophysikUni BonnBonnMaster of Science
AstrophysikLMU MünchenMünchenMaster of Science

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026; gezählt sind Studiengänge mit dem Fach-Tag Astrophysik, deren Name Astrophysik oder Astrophysics trägt - Zertifikatskurse bleiben draußen.

Gefunden haben wir Astrophysics an der Uni Potsdam, den Master Astrophysik an der Uni Bonn und Astrophysik an der LMU München. Jeder Studiengang Astrophysik in unserer Liste schließt mit dem Master of Science ab. Einer der drei ist zulassungsfrei, bei den beiden anderen ist die Zulassung beschränkt. Wenn Du Dich breiter umsehen möchtest, schau ins Astronomie-Studium oder ins Physik-Studium. Dort zählen wir jeweils eigene Studiengänge und kommen deshalb auf andere Zahlen.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für das Astrophysik-Studium brauchst Du einen Bachelor in Physik. Wenn Du nach den Voraussetzungen für das Astrophysik-Studium suchst, steht diese also ganz vorn. Entscheidend ist für Deine Zulassung dann Dein Bachelor-Zeugnis und nicht mehr Deine Abiturnote.

Der Weg zum Astrophysiker
Für den Beruf Astrophysiker: Voraussetzungen sind zwei Abschlüsse nacheinander, Bachelor und Master
1. Studium der Physik im Bachelor
Alle drei Angebote sind Master, und ein Master setzt immer einen fachlich passenden Bachelor voraus. Einen Bachelor Astrophysik gibt es nicht.
2. Danach der Master Astrophysik
Von den drei Mastern kommt einer ganz ohne NC. Bei den beiden zulassungsbeschränkten entscheidet, was in Deinem Bachelor-Zeugnis steht - welche Physik- und Mathematik-Module Du belegt hast und mit welcher Note Du abgeschlossen hast.
3. Für die Forschung: Promotion
Wer in der Forschung bleiben will, hängt meistens noch eine Promotion an.

Vielleicht hast Du nach NC-Werten für das Astrophysik-Studium gesucht. Einen Astrophysik-NC im Sinne einer Abiturnote gibt es für ein Masterstudium nicht. Einfach einschreiben kannst Du Dich in der Astrophysik trotzdem nicht überall, denn bei zwei von drei Mastern zählt Dein Zeugnis.

Was solltest Du für den Master mitbringen?

Welcher Bachelor passt
  • Physik: in der Regel der passende Bachelor
  • Ein anderes naturwissenschaftliches Fach wie Mathematik: an manchen Universitäten
  • Astrophysik schon als Schwerpunkt im Bachelor: ein Plus
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Englisch - die Lehre läuft ganz oder teilweise auf Englisch, der Potsdamer Master heißt schon im Namen Astrophysics
  • Englische Fachliteratur - es gibt sie praktisch nur in dieser Sprache
  • Den passenden Sprachnachweis - welchen, legt jede Universität in ihrer Zulassungsordnung selbst fest. Lies sie vor der Bewerbung, statt Dich auf Faustregeln zu verlassen

Was ist Astrophysik - und was ist Astrologie?

Astrophysik ist im Kern ganz normale Physik. Sie ist das Teilgebiet der Astronomie, das die physikalischen Gesetze hinter dem beschreibt, was am Himmel passiert. Dabei wirst Du deutlich mehr rechnen, messen und simulieren, als durch ein Teleskop zu schauen.

Was zum Fach gehört

Damit beschäftigst Du Dich im Astrophysik-Studium

Sterne
wie sie entstehen und vergehen und woraus sie bestehen
Im Studium heißt das Modul dazu stellare Astrophysik.
Galaxien und Universum
wie sich Galaxien bewegen und wie das Universum als Ganzes aufgebaut ist
Dazu gehören Module wie Kosmologie und Relativitätstheorie.
Rechnen, messen, simulieren
Das ist Deine eigentliche Arbeit, mehr als der Blick durchs Teleskop.
Typische Module sind Mathematik und Statistik, Computer-Simulationen und Spektralanalysen.

Astrophysik, Astronomie, Astrologie

beobachtet und beschreibt, was am Himmel zu sehen ist
Astrophysik
erklärt mit den Mitteln der Physik, was am Himmel passiert: wie Sterne entstehen, woraus sie bestehen, wie sich Galaxien bewegen
Astrologie
deutet Sternzeichen und Horoskope - keine Wissenschaft, in Deutschland kein Studium
Mit Astrophysik hat Astrologie nichts zu tun, auch wenn sich die Wörter ähnlich anhören. Falls Du nach einem Astrologie-Studium, seinen Voraussetzungen und Bewerbungsfristen gesucht hast: Ein Astrologie-Studium wirst Du in Deutschland nicht finden. Weder Universitäten noch Fachhochschulen haben einen Studiengang Astrologie im Programm, weil Astrologie keine Wissenschaft ist und sich ihre Aussagen nicht überprüfen lassen. Astrologie bleibt also Deutung, während Astrophysik Physik ist, die Du studieren kannst.

Vielleicht fragst Du Dich noch, wie die Astronomie dazu passt. Sie ist das größere Feld, und im Studium verschwimmt die Grenze zur Astrophysik allerdings. Wenn Du die Voraussetzungen für ein Astronomie-Studium suchst, haben wir sie Dir in unserem Artikel zum Astronomie-Studium zusammengestellt.

Was lernst Du im Astrophysik-Studium?

Das Astrophysik-Studium ist ein Master, und seine Dauer legt jede Universität selbst fest. Der Astrophysik-Master baut auf dem Physik-Bachelor auf, den Du vorher abgeschlossen hast. Wie viele Semester Du einplanen musst, steht in der Prüfungsordnung Deiner Wunsch-Universität.

Zu Beginn - Theorie
Astronomie, Physik, Informatik und Mathematik.
Später - Spezialisierung
Welche Richtungen es gibt, entscheidet jedes Institut selbst. Dazu kommen Praktika, Exkursionen, Kolloquien und Forschungsseminare.
Am Ende - Masterarbeit
Meist in einer Arbeitsgruppe. Häufig folgt auf den Master noch eine Promotion im selben Fach.
Typische Module im Studium Astrophysik
  • Kosmologie
  • stellare Astrophysik: wie Sterne aufgebaut sind und wie sie sich entwickeln
  • Relativitätstheorie und weitere Themen der höheren Physik
  • Astrobiologie
Methoden und Werkzeuge
  • Mathematik und Statistik
  • Beobachtungsmethoden und astronomische Instrumentierung
  • Computer-Simulationen und Spektralanalysen
  • Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens

Falls Dich die Astrobiologie reizt, begegnet sie Dir im Studium als Modul, doch ein eigenes Astrobiologie-Studium ist keiner der drei Master.

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Was kannst Du mit Astrophysik werden?

Was machen Astrophysiker den ganzen Tag? Sie rechnen, programmieren und werten vor allem Daten aus. Nach Deinem Abschluss stehst Du dann vor der Frage, ob Du in der Forschung bleibst oder in die freie Wirtschaft gehst, und beides ist möglich.

Forschung an Universität und InstitutDer klassische Weg: Promotion, danach Stellen an Universitäten, Sternwarten und privaten Forschungseinrichtungen. Wer als Astrophysiker beruflich in der Forschung bleiben will, sollte Stellen im Ausland mitdenken - die Institute sind international gut vernetzt.
Raumfahrt und InstrumenteSatelliten, Teleskope, Messgeräte: Astronomische Instrumentierung ist Ingenieursarbeit mit Physikwissen. Auch Maschinen- und Gerätebau, Mikroelektronik und Energietechnik stellen Physikerinnen und Physiker ein.
Daten und SoftwareSimulationen, Spektralanalysen, große Datenmengen: Wer im Studium programmiert hat, landet oft in der Datenauswertung oder in der Softwareentwicklung - auch weit weg vom Sternenhimmel.
Erklären und BewertenWissenschaftsjournalismus, Planetarium, Schule, Gutachten: Wer komplizierte Dinge gut erklärt, findet auch dafür einen Platz.

Nach einem Astronomie-Studium sieht es ganz ähnlich aus, denn Du hast dieselben Berufe in der Forschung und dieselben Wege in die Industrie vor Dir. In Stellenanzeigen wirst Du den Titel „Astrophysiker“ allerdings selten finden. Meist suchen die Arbeitgeber Physikerinnen und Physiker, Data Scientists oder Ingenieure, und darauf solltest Du Dich bei Deiner Suche einstellen.

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Was verdienst Du mit Astrophysik?

Zum Einstieg verdienst Du als Astrophysikerin oder Astrophysiker rund 5.347 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 6.437 €. Ob Du an der Uni forschst oder in die Wirtschaft gehst, macht dabei einen Unterschied.

5.347 €
Einstiegsgehalt
brutto im Monat
6.437 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Was Dir netto bleibt und wie stark die Region mitspielt, steht beim Gehalt als Astrophysiker.

Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.

Astrophysik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Du bist gut aufgestellt, solange Du nah an der Forschung bleibst, denn beim Astrophysiker gilt nur ein Viertel der Kerntätigkeiten als automatisierbar, als Physiker oder Data Scientist deutlich mehr. Wir haben dafür beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen, das für jeden Beruf berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten heute schon technisch automatisierbar wäre. Für Astrophysiker und Astronomen sind es 2 von 8.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Data Scientist
10 von 22
Kerntätigkeiten automatisierbar
Programmieren, nicht die Statistik
Physiker
6 von 15
Kerntätigkeiten automatisierbar
Programmieren, Labor- und Lasertechnik
Astrophysiker
2 von 8
Kerntätigkeiten automatisierbar
Bis 2019 lag der Wert bei 12 %
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Data Scientist“, „Physiker/in“ und „Astrophysiker/in, Astronom/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Was Software beim Blick ins All übernehmen kann. Beim Astrophysiker hat sich der Wert verdoppelt, denn von 2013 bis 2019 lag er bei 12 % und mit dem Stand der Technik 2022 bei 25 %.

Je weiter Du Dich vom Teleskop entfernst, desto mehr Routine steckt in der Arbeit. Beim Physiker sind 6 von 15 Kerntätigkeiten automatisierbar, und unter diesem Beruf führt die Bundesagentur auch Astrophysiker in ihrer Gehaltsstatistik (siehe weiter oben). Beim Data Scientist, einem häufigen Weg in die Wirtschaft, sind es 45 %.

Das kann Software übernehmen
  • Astrophysiker: die Modellbildung und Simulation am Rechner sowie physikalische Mess- und Prüfverfahren
  • Physiker: Programmieren, Laborarbeiten, Lasertechnik, Mess- und Prüfverfahren, technischer Vertrieb und Patentrecht
  • Data Scientist: Datenaufbereitung, Datenbanken und Programmieren
Das bleibt bei Dir
  • Astrophysiker: Forschung, Entwicklung und die Astronomie selbst, also Fragen stellen, Beobachtungen deuten und Theorien prüfen
  • Data Scientist: Datenanalyse, Statistik und Mathematik

Wer rechnen kann, sollte auch deuten können. Für Deine Planung bedeutet das, dass die Promotion und der Weg in Forschung und Instrumentenentwicklung laut IAB am wenigsten automatisierbar sind. Wenn Du in die Datenauswertung wechselst, solltest Du die Interpretation zu Deiner Stärke machen und Dich nicht allein aufs Programmieren verlassen.

Das IAB selbst warnt davor, die Werte als Prognose zu lesen. Ein hoher Anteil heißt nicht, dass ein Beruf verschwindet, und ein niedriger Anteil heißt nicht, dass sich an der Arbeit nichts ändert.

Das Astrophysik-Studium in Zahlen

729
Studierende
Wintersemester 2025/26
33,6 %
davon Frauen
Wintersemester 2025/26
5,6 %
arbeitslos
Beruf Physik, 2025
Wie international ist das Fach?
So verteilen sich die 729 Studierenden:
43 %57 %
310
aus Deutschland
419
aus dem Ausland
Und wie viele fangen neu an?141 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Physik“ (15.321 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 6.800 €
5.635 €untere 25 % daruntermehrobere 25 % ohne Angabe
Anders gesagt: ein Viertel verdient weniger als 5.635 €, die Mitte liegt bei 6.800 €. Wie viel das obere Viertel verdient, weist die Bundesagentur nicht aus: es liegt über der Grenze, bis zu der Gehälter an die Sozialversicherung gemeldet werden. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 4.420 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Für wen eignet sich das Astrophysik-Studium?

Passt, wenn …
  • Dir Mathematik und Physik liegen - im Master wird gerechnet, nicht geschwärmt
  • Du gern programmierst und große Datenmengen auswertest
  • Dich Englisch nicht schreckt: Fachliteratur und oft auch die Lehre laufen auf Englisch
  • Du bereit bist, nach dem Master noch eine Promotion dranzuhängen
Passt eher nicht, wenn …
  • Du direkt nach dem Abitur einsteigen willst - es gibt keinen Bachelor Astrophysik
  • Du ein Fernstudium oder ein duales Studium suchst: beides gibt es in diesem Fach nicht
  • Du ortsgebunden bist - es gibt nur Potsdam, Bonn und München
  • Du lieber beobachten und erklären als rechnen willst

Wenn Dich der Himmel begeistert, Du aber weder rechnen noch promovieren möchtest, lohnt sich ein Blick auf die Nachbarfächer. Das Physik-Studium hält Dir mehr Wege offen, und das Astronomie-Studium liegt thematisch direkt daneben.

YouGov
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Häufige Fragen zum Astrophysik-Studium

Kann man Astrophysik studieren, ohne vorher Physik zu studieren?
Direkt nach dem Abitur geht das leider nicht, weil es in Deutschland keinen Bachelor Astrophysik gibt und alle drei Studiengänge Master sind. Du brauchst also zuerst einen Bachelor, in der Regel in Physik. An manchen Universitäten wird auch ein anderes naturwissenschaftliches Fach anerkannt.
Wo kann man in Deutschland Astrophysik studieren?
Astrophysik studieren kannst Du an drei Universitäten, nämlich an der Uni Potsdam (Astrophysics, M.Sc.), an der Uni Bonn (Astrophysik, M.Sc.) und an der LMU München (Astrophysik, M.Sc.). Im Ausland ist die Auswahl größer, deshalb suchen viele nach „Astronomie Uni Wien“. Bitte beachte, dass unsere Zahlen nur deutsche Hochschulen abdecken.
Wie lange studiert man Astrophysik?
Du studierst zuerst den Bachelor und danach den Master, und häufig kommt anschließend noch eine Promotion dazu. Die Regelstudienzeit legt jede Universität in ihrer Prüfungsordnung fest. Wir raten Dir, dort nachzuschauen, statt Dich auf Faustregeln zu verlassen.
Kann man Astrologie studieren?
Nein, Astrologie studieren kannst Du an deutschen Hochschulen nicht. Es gibt dafür weder einen Studiengang noch einen Abschluss, weil Astrologie keine Wissenschaft ist. Wenn Dich die Sterne interessieren, kannst Du stattdessen Astrophysik studieren, also die Physik der Sterne.
Gibt es statt des Studiums eine Astrophysiker-Ausbildung?
Nein, weder eine Astronom-Ausbildung noch eine Astronomie-Ausbildung ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Wenn Du in diesem Feld arbeiten möchtest, führt Dein Weg immer über ein Studium an einer Universität.
Wie viel verdient man als Astrophysiker?
Im Durchschnitt verdienst Du als Astrophysikerin oder Astrophysiker 6.437 € brutto im Monat, zum Einstieg sind es rund 5.347 €. Die Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt.
Gibt es Astrophysik als Fernstudium oder duales Studium?
Nein, keinen der drei Master kannst Du aus der Ferne oder im Wechsel mit einem Betrieb studieren. Astrophysik ist ein reines Präsenzfach an Universitäten, und Du solltest Dich darauf einstellen, vor Ort zu studieren.

Angebote fürs Studium per E-Mail

Du willst Astrophysik studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Weiter zum Astrophysik-Studium

Daten in diesem ArtikelEigene Auswertung der myStipendium-Datenbank zu Studiengängen, Hochschulen, Abschlüssen und Zulassung, Stand 22.09.2026.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 414 Physik, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
Für Regelstudienzeit, Sprachnachweis, Bewerbungsfristen und Zulassung: die Studien- und Prüfungsordnungen der Uni Potsdam, der Uni Bonn und der LMU München.

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