Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) fördert Studenten aus Nicht-EU-Ländern, die in Deutschland ihren Master oder das Hauptstudium des Staatsexamens absolvieren. Die Höhe wird individuell nach den Richtlinien des Auswärtigen Amtes berechnet: bis zu 992 € einkommensabhängige Grundförderung plus 300 € Studienkostenpauschale monatlich. Dazu kommen Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie für mitreisende Kinder und Ehepartner. Die FNF gehört zu den 13 vom Bund geförderten Begabtenförderungswerken in Deutschland.
Die Förderung läuft zunächst ein Jahr und kann bis zum Ende der Regelstudienzeit verlängert werden. Bewerben kannst Du Dich vor dem Studienstart oder während Du bereits studierst.
Neben dem Geld bietet Dir die FNF Tagungen, Workshops und Konferenzen. Die Stipendiaten werden eng betreut und profitieren vom Netzwerk der Stiftung.
Du lädst alle Unterlagen als ein zusammengefasstes PDF im Online-Portal der FNF hoch. Die Bewerbung kannst Du auf Deutsch oder Englisch verfassen. Die Gutachten werden über einen separaten Link direkt von den Gutachtern eingereicht. Wer die Vorauswahl übersteht, wird zu Auswahlgesprächen eingeladen.
Das Programm ist eng zugeschnitten: nur Nicht-EU-Studierende, nur Master oder Hauptstudium Staatsexamen, nur Erststudium in Vollzeit an einer deutschen Hochschule. Damit fällt ein großer Teil möglicher Bewerber ohnehin raus. Entscheidend werden dann Deine Noten und vor allem ein glaubwürdiges Engagement im liberalen Umfeld sein – wer das bereits nachweisen kann, hat realistische Aussichten.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.