Die Evonik Stiftung unterstützt Dich, wenn Du eine naturwissenschaftliche Abschlussarbeit oder Promotion in einem chemisch orientierten Bereich schreibst. Für Diplom- und Masterarbeiten bekommst Du 250–600 € im Monat für 6 Monate. Für eine Promotion gibt es 1.850 € im Monat für zwei Jahre. Du kannst die Förderung um ein weiteres Jahr verlängern. Sie kann frühestens im Juni beginnen.
Zusätzlich zum Geld bekommst Du inhaltliche und persönliche Betreuung bei Deiner Arbeit. Du kannst auch Zuschüsse für Fachliteratur oder den Besuch wissenschaftlicher Tagungen beantragen.
Die Evonik Stiftung vergibt jedes Jahr auch das Werner Schwarze-Stipendium für Nachwuchsforscher in der Aminosäureforschung. Dafür gelten dasselbe Verfahren, dieselben Fristen und dieselben Förderbeträge. Es unterscheidet sich nur im Thema.
Du kannst Dich nur zum jährlichen Forschungsschwerpunkt bewerben, den die Stiftung im Januar auf ihrer Website veröffentlicht. Das Verfahren hat drei Phasen.
Zuerst schickst Du eine formlose Zusammenfassung Deines Forschungsvorhabens mit Deinen Angaben per E-Mail an die Stiftung. Die Skizze darf höchstens eine halbe Seite lang sein und muss Mitte Februar vorliegen. Ausgewählte Gutachter prüfen sie und teilen Dir mit, ob Du eine vollständige Bewerbung einreichen darfst.
In der zweiten Phase reichst Du Deine Unterlagen bis Ende Februar als eine PDF-Datei ein. Das Gutachten Deines Betreuers schickst Du zusätzlich im Original per Post.
Danach prüft die Stiftung die Unterlagen und lädt ausgewählte Bewerber zu einem Interview ein. Dort stellst Du Dein Forschungsthema einem Expertenteam vor. Zum Schluss legt die Stiftung die ausgewählten Anträge dem Stiftungsvorstand zur Zustimmung vor.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.