Einstiegsgehalt 
3.902
Durchschnittsgehalt 
4.780
Ø Stundenlohn
28
Ø Jahresgehalt
57.360
397
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Professor
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Was verdient ein Professor?

Das Gehalt als Professor richtet sich in der Regel nach der sogenannten W-Besoldung, die für jedes Bundesland festgelegt ist, wobei das „W“ hier für Wissenschaft steht. Beamtete Professoren werden nach der W1-Besoldung, der W2-Besoldung oder der W3-Besoldung bezahlt, wobei sich die W1-Besoldung an Juniorprofessoren richtet, während die W2- und die W3-Besoldungsgruppen für alle anderen verbeamteten Professoren gelten. Dabei werden Professoren an Fachhochschulen in der Regel nach W2 bezahlt, während an Universitäten beide Besoldungsgruppen vorkommen. In manchen Bundesländern – wie etwa Hessen oder Sachsen – gibt es innerhalb der Besoldungsgruppen weitere Gehalts-Unterteilungen in drei bis fünf Stufen. Dabei ist das jeweilige Professor-Gehalt auf eine Vollzeitposition ausgerichtet. Möchtest Du die Position in Teilzeit ausüben, wird das Gehalt anteilig berechnet.

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Gehalt in der Besoldungsgruppe W2

Je nach Bundesland variiert die Höhe des Professor-Gehalts in der Besoldungsgruppe W2. Dabei liegen die Gehälter zwischen 4.967,98 Euro wie in Bremen und 6.483,10 Euro brutto im Monat, wobei es sich beim Höchstbetrag um das Gehalt in Sachsen handelt und innerhalb der W2-Besoldungsgruppe erst ab Stufe 4 gezahlt wird. Ohne Abstufungen innerhalb der Besoldungsgruppe bezahlt Baden-Württemberg seine Professoren mit einer W2-Besoldung von 6.181,58 Euro am besten. Die höchste Besoldung nach W2 liegt also etwas über 24 Prozent höher, als das niedrigste W2-Professur-Gehalt.

Der Stundenlohn, den Professoren mit einer W2-Professur erhalten liegt bei einer Vollzeitstelle also zwischen 28,88 und 37,69 Euro. Das Jahresgehalt bei einer W2-Professur bewegt sich somit zwischen 59.615,76 und 77.797,20 Euro – Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld wurden hier jedoch nicht berücksichtigt.

Das W2-Professur-Gehalt entspricht dabei in der Regel dem FH-Professor-Gehalt, da Fachhochschulen ausgesprochen selten nach der W3-Besoldungsgruppe bezahlen. Ebenso befristet eingestellte Professoren erhalten oft die W2-Besoldung, aber auch das Gehalt als Professor an der Uni kann nach W2 vergütet werden. Die Besoldungsordnung W wurde erst 2005 eingeführt und löste die Besoldungsgruppe C ab, wobei man die Gehälter der Besoldungsgruppe W2 ungefähr mit dem C3-Professur-Gehalt vergleichen kann.

Gehalt in der Besoldungsgruppe W3

Das Gehalt nach Besoldungsgruppe W3, das viele Professoren an Universitäten erhalten, bewegt sich je nach Bundesland zwischen 6006,79 Euro in Bremen und 7.465,11 Euro in Sachsen, wobei in Sachsen dasselbe gilt wie bei der W2-Besoldung: Nur innerhalb der letzten Stufe der W3-Professur erhältst Du dieses Gehalt. Ohne einzelne Abstufungen innerhalb der Besoldungsgruppe, führt auch hier Baden-Württemberg die Liste der Gehälter mit 7.017,26 Euro an. Innerhalb der Besoldungsgruppe liegt das W3-Professur-Gehalt in Bremen 14 Prozent unter dem in Baden-Württemberg.

Der Stundenlohn des Uni-Professor-Gehalts in der Besoldungsgruppe W3 bewegt sich also zwischen 34,92 und 43,40 Euro. Im Jahr liegt das W3-Professur-Gehalt also zwischen 72.081 und 89.581 Euro wobei Sonderzahlungen hier nicht berücksichtigt wurden.

In Ausnahmefällen richtet sich auch das Gehalt als Professor an der FH nach der Besoldungsgruppe W3.

Mögliche Aufschläge

Neben dem Grundgehalt der W2- und W3-Besoldung können Professoren durch Leistungsbezüge oder Familienzuschläge ihr Professor-Gehalt aufbessern. Dies kann erhebliche Unterschiede machen: „Professoren an den Berliner Unis stehen mit ihrer realen Entlohnung besser da, als ihre Grundgehälter vermuten lassen“, berichtet der Tagesspiegel. Professoren mit einer W3-Besoldung bekämen in der Hauptstadt ein durchschnittliches Brutto-Gehalt von 8.210 Euro – das Grundgehalt der W3-Professur liegt jedoch nur bei 6.421,59 Euro und damit fast 22 Prozent unter dem tatsächlichen Brutto-Gehalt als Uni-Professor.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt vom Professor?

Zu Beginn Deiner Karriere als Professor wirst Du in die W1-Besoldungsgruppe eingestuft, wobei das Professorengehalt je nach Bundesland variiert. Das geringste Juniorprofessur-Gehalt wird dabei mit 4.219,84 Euro in Hessen gezahlt, das höchste hingegen in Baden-Württemberg: Hier liegt die Professor-Besoldung bei 4.909,04 Euro und damit rund 16 Prozent über der Besoldung als Professor in Hessen.

Dabei gibt es jedoch einige Sonderreglungen: so erhältst Du in Baden-Württemberg in den ersten drei Jahren acht Prozent weniger, in den ersten zwei Jahren im Saarland 370 Euro weniger und in Sachsen teilt sich die W1-Besoldung in zwei Stufen, wobei Du die zweite Stufe erst nach Verlängerung des Beamtenverhältnisses erreichst.

Dein Stundenlohn als Juniorprofessor bewegt sich je nach Bundesland also zwischen 24,53 und 28,54 Euro, während Dein Jahresgehalt zwischen 50.638,08 und 58.908,48 Euro liegt.

W1 Besonderheiten
Bund 4.565,50 €
Baden-Württemberg 4.909,04 € Erste drei Jahre: 8 Prozent weniger
Bayern 4.548,85 €
Berlin 4.235,67 € Davon 200 Euro Zulage nach Bundesbesoldungsgesetz
Brandenburg 4.393,91 €
Bremen 4.363,92 €
Hamburg 4.406,43 €
Hessen 4.219,84 €
Mecklenburg-Vorpommern 4.321,14 €
Niedersachsen 4.412,61 €
Nordrhein-Westfalen 4.438,24 €
Rheinland-Pfalz 4.425,06 €
Saarland 4.331,53 € Erste zwei Jahre: 370 Euro weniger
Sachsen 4.537,88 € 4.899,56 € Zweite Stufe wird nach Verlängerung des Beamtenverhältnisses erreicht
Sachsen-Anhalt 4.422,45 €
Schleswig-Holstein 4.370,88 €
Thüringen 4.444,13 €

Quelle: hochschulverband.de/dbb.de

Welche Faktoren beeinflussen das Professor Gehalt?

Dein Professor-Gehalt ist vor allem davon abhängig, in welchem Bundesland Du arbeitest und nach welcher Besoldungsgruppe zu bezahlt wirst, wobei es bei manchen Bundesländern innerhalb der jeweiligen Besoldungsgruppen Abstufungen gibt, für die wiederum entscheidend ist, wie viel Berufserfahrung Du schon gesammelt hast.

Gehalt nach Bundesland

Das Professorengehalt der Bundesländer lässt sich innerhalb der Besoldungsgruppen unterscheiden:

Besoldungsgruppe W2

Betrachtet man die Professor-Verdienste der verschiedenen Bundesländer, führt Baden-Württemberg die Gehälter nach W2-Professur mit 6.181,58 Euro an, wobei Sachsen mit 6.005,03 Euro nur knapp drei Prozent hinter dem Spitzenreiter liegt. An dritter Stelle ist Bayern zu finden: Hier bekommen Professoren mit einer W2-Professur durchschnittlich 5.915,26 Euro im Monat und verdienen damit nur rund vier Prozent weniger als die Professoren in Baden-Württemberg.

Gefolgt wird Bayern von Nordrhein-Westfalen, wo das Einkommen als Professor bei 5.840,82 Euro und damit 5,5 Prozent unter dem Höchstgehalt liegt. Weitere 0,4 Prozent weniger verdienen Professoren in Sachsen-Anhalt – hier liegt das Gehalt mit W2-Professur bei 5.818,86 Euro im Monat. Direkt hinter Sachsen-Anhalt folgt Schleswig-Holstein mit einer Professor-Vergütung von 5.730,76 Euro im Monat. Professoren verdienen hier also 7,3 Prozent weniger als im Spitzenbundesland Baden-Württemberg.

An siebter Stelle kommt Niedersachsen, hier liegt der Verdienst als Professor bei 5.726,03 Euro im Monat und damit rund 7,4 Prozent weniger als in Baden-Württemberg. 0,4 Prozent weniger als in Niedersachsen verdienen Professoren hingegen bei Thüringen, wo das W2-Gehalt bei 5.705,57 Euro liegt. In Hessen liegt das Professor-Gehalt mit 5696,79 Euro nur rund 10 Euro unter dem Einkommen in Thüringen und fast acht Prozent unter dem W2-Professur-Gehalt in Baden-Württemberg.

In Mecklenburg-Vorpommern bekommen Professoren hingegen ein Gehalt von 5.601,12 Euro und sind somit fast gleich auf mit dem Gehalt, welches W2-Professoren in Berlin bekommen: Dies liegt mit 5.599,82 Euro gerade mal 1,30 Euro unter dem Gehalt in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei liegen die beiden Bundesländer rund neun Prozent unter dem Gehalt, was Professoren in Baden-Württemberg erhalten.

An 12. Stelle steht das Bundesland Saarland, in dem Du mit einem Gehalt als Professor von 5.551,71 Euro rechnen kannst und somit über zehn Prozent weniger verdienst als die Spitzenverdiener der W2-Professuren. Rheinland-Pfalz liegt mit einer Besoldung nach W2 von 5.388,39 Euro bereits 13 Prozent unter dem Bundesland mit dem höchsten Einkommen und auch Hamburg ist mit 5.012,87 Euro 19 Prozent vom Höchsteinkommen entfernt.

Den vorletzten Platz belegt Brandenburg mit 5.000,31 Euro im Monat – rund 19 Prozent weniger als in Baden-Württemberg und im letzten Bundesland – Bremen – verdienen Professoren mit 4.967,98 Euro fast 20 Prozent weniger als in Baden-Württemberg.

Zwischen den neuen und den alten Bundesländern gibt es bei den durchschnittlichen Gehältern mit W2-Professur dabei keine großen Unterschiede: Das Durchschnittsgehalt der östlichen Bundesländer liegt bei 5.621,79 Euro, im Westen des Landes liegt das Professor-Gehalt wiederum bei 5.601,22 Euro – ein Unterschied von nicht einmal 20 Euro pro Monat.

Besoldungsgruppe W3

Auch bei der Besoldungsgruppe W3 liegt Baden-Württemberg an der Spitze: Das Professorengehalt liegt hier bei 7.017,26 Euro im Monat. An zweiter Stelle folgt das Nachbarbundesland Bayern, wo das Gehalt als Professor bei 6.933,15 Euro und damit nur rund ein Prozent hinter dem Gehalt in Baden-Württemberg liegt.

In Sachsen bekommen Professoren ein Gehalt von 6.845,42 Euro und liegen damit 2,5 Prozent hinter den Höchstverdienern der Branche. Mit 316 Euro Abstand folgt Mecklenburg-Vorpommern, wo das Gehalt als Professor bei 6.528,99 Euro liegt – sieben Prozent hinter dem Höchsteinkommen in Baden-Württemberg. Schleswig-Holstein hingegen zahlt seinen Professoren 6.489,17 Euro, dicht gefolgt vom Saarland, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Berlin, wo die Gehälter recht nah beieinander zwischen 6.468,23 Euro und 6.421,59 Euro liegen und ungefähr neun Prozent geringer ausfallen als in Baden-Württemberg.

An zehnter Stelle befindet sich das Bundesland Hessen, indem das Gehalt als Professor bei 6.330,31 Euro im Monat liegt und damit fast zehn Prozent unter dem Einkommen der Spitzenverdiener. Im benachbarten Niedersachsen erhalten Professoren ein Einkommen von 6.229,12 Euro – rund 1,5 Prozent weniger als in Hessen.

13 Prozent weniger als in Baden-Württemberg verdienen Professoren hingegen in Rheinland-Pfalz, wo das Professorengehalt bei 6.114,40 Euro liegt. Knapp dahinter liegt Thüringen mit einem Einkommen von 6.098,50 Euro, dicht gefolgt von Hamburg, wo das Gehalt mit W3-Professur bei 6.043,22 Euro und damit rund 14 Prozent unter dem Höchstgehalt liegt. Nur rund 13 Euro weniger als in der Hafenstadt verdienen Professoren hingegen in Brandenburg. Das Schlusslicht bildet hingegen Bremen mit 6.006,79 Euro – Professoren verdienen hier über 14 Prozent weniger als beim Spitzenreiter Baden-Württemberg.

Dabei kann man – wie auch bei der W2-Besoldungsgruppe – kaum einen gravierenden Unterschied zwischen den neuen und den alten Bundesländern feststellen. In den östlichen Bundesländern liegt das Professorengehalt durchschnittlich bei 6.399,54 Euro, während Professoren in den westlichen Bundesländern mit im Schnitt 6.409,60 Euro gerade mal rund 10 Euro mehr verdienen.

W2 W3
Bund Stufe 1: 5.671,96 €* Stufe 2: 6.005,60 €* Stufe 3: 6.339,26 € Stufe 1: 6.339,26 €* Stufe 2: 6.784,11 €* Stufe 3: 7.228,97 €
Baden-Württemberg 6.181,58 € 7.017,26 €
Bayern Stufe 1: 5.646,38 €** Stufe 2: 5.876,86 €* Stufe 3: 6.222,55 € Stufe 1: 6.683,49 €** Stufe 2: 6.913,94 €* Stufe 3: 7.202,02 €
Berlin 5.599,82 € 6.421,59 €
Brandenburg1 5.000,31 € 6.043,22 €
Bremen2 4.967,98 € 6.006,79 €
Hamburg3 5.012,87 € 6.055,81 €
Hessen Stufe 1: 5.297,79 €** Stufe 2: 5.497,29 €** Stufe 3: 5.696,79 €** Stufe 4: 5.896,29 €** Stufe 5: 6.095,79 € Stufe 1: 5.874,12 €** Stufe 2: 6.095,79 €** Stufe 3: 6.328,54 €** Stufe 4: 6.561,28 €** Stufe 5: 6.791,82 €
Mecklenburg-Vorpommern 5.601,12 € 6.528,99 €
Niedersachsen 5.726,03 € 6.229,12 €
Nordrhein-Westfalen 5.840,82 € 6.451,71 €
Rheinland-Pfalz4 5.388,39 € 6.114,40 €
Saarland 5.551,71 € 6.468,23 €
Sachsen Stufe 1: 5.562,88 €** Stufe 2: 5.845,68 €** Stufe 3: 6.128,47 €** Stufe 4: 6.483,10 € Stufe 1: 6.267,08 €** Stufe 2: 6.638,85 €** Stufe 3: 7.010,65 €** Stufe 4: 7.465,11 €
Sachsen-Anhalt 5.818,86 € 6.459,49 €
Schleswig-Holstein 5.730,76 € 6.489,17 €
Thüringen 5.705,57 € 6.098,50 €

1Brandenburg zahlt zudem Grundleistungsbezüge in Höhe von 740,17 Euro in den Besoldungsgruppen W2 und W3

2Bremen zahlt zudem Grundleistungsbezüge in Höhe von 674,09 Euro in den Besoldungsgruppen W2 und W3

3Hamburg zahlt zudem Grundleistungsbezüge in Höhe von 674,64 Euro in den Besoldungsgruppen W2 und W3

4Rheinland-Pfalz zahlt zudem Mindestleistungszulagen in Höhe von 330,40 Euro in den Besoldungsgruppen W2 und W3

*nach 7 Jahren wird die nächste Stufe erreicht

**nach 5 Jahren wird die nächste Stufe erreicht

Quelle: hochschulverband.de/dbb.de

Gehalt nach Unternehmensgröße

Auch kann für Dein Gehalt ausschlaggebend sein, wie groß die Einrichtung ist, bei der Du arbeitest. So liegt das Professor-Gehalt bei einer kleinen Einrichtung im Schnitt bei 3.619 Euro im Monat, während Du bei einem mittelgroßen Betrieb bereits 5.316 Euro erhältst und damit rund 47 Prozent mehr als bei einem kleinen Arbeitgeber.

Eine große Einrichtung zahlt mit einem durchschnittlichen Gehalt als Professor 6.062 Euro im Monat und liegt damit 14 Prozent über dem Gehalt eines mittelgroßen Arbeitgebers und fast 80 Prozent höher als der Professor-Verdienst bei einer kleinen Einrichtung.

Kleine Unternehmen
€3.619
Mittlere Unternehmen
€5.316
Große Unternehmen
€6.062

Gehalt nach Geschlecht

Auch kann Dein Geschlecht eine Auswirkung auf die Höhe Deines Professor-Gehalts haben: So verdienen weibliche Professoren im Schnitt 3.903 Euro im Monat, während ihre männlichen Kollegen ein durchschnittliches Einkommen von 5.517 Euro verzeichnen können – sie verdienen im Schnitt also 41 Prozent mehr.

Im Schnitt verdienen Frauen 3.903 € pro Monat und Männer 5.517 € pro Monat. Damit verdienen Männer durchschnittlich 41% mehr als Frauen

Gehalt nach Berufserfahrung

Innerhalb der W-Besoldung wird in der Regel nicht nach Berufserfahrung unterschieden, wobei es einzelne Bundesländer gibt, die innerhalb der Besoldungsgruppe abstufen und somit nach Berufserfahrung bezahlen. Diese Bundesländer sind Bayern, Hessen und Sachsen.

Dennoch gibt es zu Beginn der Karriere auch in den anderen Bundesländern andere Gehälter, als wenn Du den Beruf seit Jahren ausübst, denn zu Berufsbeginn wirst Du nach W1-Besoldung bezahlt. Je nach Bundesland liegt Dein Gehalt als Berufseinsteiger zwischen 4.219,84 Euro und 4.909,04 Euro, im Schnitt verdienst Du als W1-Professor in Deutschland also ein Gehalt von 4.435,15 Euro im Monat.

Je nachdem, wo Du arbeitest, bekommst Du nach Deiner W1-Besoldung ein Professor-Gehalt nach W2- oder W3-Besoldung, wobei Du bei der W2-Besoldung mit einem Durchschnittsgehalt von 5.608,93 Euro rechnen kannst. Bei einer W3-Professur kannst Du hingegen mit einem durchschnittlichen Einkommen von 6.405,82 Euro im Monat rechnen.

Bekommst Du nach Deinem W1-Gehalt eine W2-Professur-Besoldung, steigt Dein Gehalt im Durchschnitt um über 26 Prozent. Wechselst Du nach Deinem Juniorprofessor-Verdienst zum W3-Gehalt, erlebst Du einen Gehaltsanstieg von fast 45 Prozent.

Wie oben schon erwähnt gibt es drei Bundesländern, die innerhalb der Besoldungsgruppe nach Berufserfahrung unterscheiden. Wie sich das Gehalt hier über die Jahre entwickelt:

Bayern

In Bayern wird in den beiden Besoldungsgruppen W2 und W3 jeweils in drei Stufen unterschieden, wobei der Schritt von der ersten Stufe auf die zweite nach zwei Jahren erfolgt. Das Professor-Gehalt der dritten Stufe erhältst Du, sobald Du sieben Jahre nach Stufe zwei bezahlt wurdest.

Beim W2-Gehalt bedeutet dies, dass Du zu Beginn mit einem Einkommen von 5.646,38 Euro rechnen kannst. Nach fünf Jahren erhältst Du vier Prozent mehr und wirst mit 5.876,86 Euro entlohnt. Weitere sieben Jahre später liegt Dein Gehalt als Professor dann bei 6.222,55 Euro und damit rund 10 Prozent höher als noch 12 Jahre zuvor.

In der Besoldungsgruppe W3 erhältst Du zu Beginn ein Gehalt als Professor von 6.683,49 Euro, welches nach fünf Jahren um 3,5 Prozent ansteigt und dann 6.913,94 Euro beträgt. Nach weiteren sieben Jahren solltest Du dann 7.202,02 Euro verdienen – ein Anstieg von fast acht Prozent seit Deinem Beginn in Besoldungsgruppe W3.

Hessen

In Hessen gibt es fünf Stufen innerhalb der jeweiligen Besoldungsgruppe, wobei zwischen jedem Aufstieg immer fünf Jahre liegen. Wirst Du nach Besoldungsgruppe W2 bezahlt, liegt Dein Professor-Gehalt zu Beginn Deiner Karriere bei 5.297,79 Euro im Monat und steigert sich je Stufe um rund 200 Euro, sodass Du bei Stufe 5 ein Entgelt von 6.095,79 Euro erhältst. Innerhalb von 20 Jahren sollte Dein Gehalt also um rund 15 Prozent angestiegen sein.

Wirst Du hingegen nach Besoldungsgruppe W3 bezahlt, beginnt Dein Gehalt als Professor hingegen bei 5.874,12 Euro im Monat und steigt alle fünf Jahre um 220 bis 230 Euro an, sodass Du nach 20 Jahren bei Stufe 5 ein Professor-Gehalt von 6.791,82 Euro verdienen solltest. Dein Gehalt bei Stufe 5 ist als fast 16 Prozent höher als das Professor-Gehalt bei Stufe 1.

Sachsen

In Sachsen teilt sich das Professor-Gehalt hingegen in vier Stufen je Besoldungsgruppe. Zwischen den jeweiligen Gruppen liegen auch hier fünf Jahre. Wirst Du nach der W2-Besoldungsgruppe bezahlt, liegt Dein Einstiegsgehalt bei 5.562,88 Euro und steigt innerhalb von 15 Jahren stufenweise auf 6.483,10 Euro an – ein Anstieg von fast 17 Prozent.

Bei Besoldungsgruppe W3 beginnt das Gehalt in Sachsen bei 6.267,08 Euro und steigt innerhalb von 15 Jahren auf 7.465,11 Euro an, sodass Du als Professor in Sachsen einen Gehaltsanstieg von rund 19 Prozent verbuchen kannst.

Gehälter in ähnlichen Berufen

Vergleicht man den Beruf des Professors mit anderen Akademiker-Berufen, wird dieser sehr gut vergütet. Zum Vergleich dient hier der Mittelwert zwischen dem durchschnittlichen W2- und W3-Gehalt, das bei 6007,38 Euro liegt.

So verdienen Physiker mit einem Durchschnittsgehalt von 4.249 Euro und Vertriebsingenieure mit einem Einkommen von 4.246 Euro durchschnittlich rund 30 Prozent weniger als Hochschulprofessoren und auch Mathematiker liegen mit 4.667 Euro 22 Prozent unter dem gezahlten Gehalt als Professor. Biologen liegen mit einem Durchschnittseinkommen von 3.736 Euro sogar 38 Prozent unter dem Professor-Gehalt.