Einstiegsgehalt 
2.250
Durchschnittsgehalt 
2.756
Ø Stundenlohn
16
Ø Jahresgehalt
33.072
31
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Mechatroniker
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Was verdient ein Mechatroniker?

Durchschnittsgehalt allgemein

Das durchschnittliche Mechatroniker-Gehalt beträgt 2.807 Euro brutto. Diese Angabe hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans Böckler Stiftung in einer repräsentativen Studie herausgefunden. Mit einer kleinen Abweichung von 3 Prozent nennt das Statistikportal Statista vergleichbare Zahlen, so dass Du – rund gerechnet – mit einem jährlichen Mechatroniker-Gehalt von rund 34.000 Euro brutto ausgehen kannst.

Wie sich Dein Gehalt als Mechatroniker zusammensetzt, hängt wesentlich davon, ob Du in einem Unternehmen arbeitest, das an einen bestimmten Tarifvertrag gebunden ist, oder nicht. Während bspw. 74 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen mit Tarifbindung Anspruch auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld haben, sind es in den Betrieben ohne Tarifbindung nur 32,2 Prozent. Gewinnbeteiligungen am Unternehmen spielen für das Gehalt als Mechatroniker meist eine untergeordnete Rolle: Immerhin erhalten aber rund 26 Prozent aller tarifgebundenen Mitarbeiter neben ihrem vertraglich vereinbarten Mechatroniker-Gehalt zusätzliche Leistungen wie Sonderprämien oder Boni. Außerhalb des Tarifvertrags sind es nur 6 Prozent.

Durchschnittsgehalt nach Qualifikation

Die Höhe Deines durchschnittlichen Mechatroniker-Gehalts richtet sich nicht zuletzt nach der Art Deiner Ausbildung. Zwar hat die überwiegende Mehrheit der Mechatroniker in Deutschland eine 3,5-jährige Berufsausbildung mit abschließender Gesellenprüfung hinter sich. Doch gibt es mittlerweile auch Studiengänge, die Dir den Weg in diesen Beruf ebnen.

Mit einem Hochschulabschluss im Fach Mechatronik qualifizierst Du Dich für Führungsaufgaben, in denen Du ein deutlich höheres Durchschnittseinkommen erzielen kannst. Also technischer Projektleiter bspw. kannst Du laut Angaben des Job-Portals StepStone mit einem durchschnittlichen Mechatroniker-Gehalt von 65.000 Euro brutto im Jahr rechnen.

Auch die Weiterbildung zum Mechatroniker-Meister hat positive Auswirkungen auf Dein Gehalt: Hiermit verdienst Du im Schnitt 42.000 Euro im Jahr und damit fast 1/5 mehr als ein Mechatroniker ohne Meistertitel.

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Gehalt nach Abschluss

Berufsausbildung
€2.756
Meister
€4.134

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt vom Mechatroniker?

Mechatroniker-Gehalt in der Ausbildung

Dass Du mit Deiner Berufswahl gehaltsmäßig eindeutig richtig gehandelt hast, kannst Du schon während Deiner Ausbildung sehen: Nach einer Auswertung des Branchenblatts Deutsche Handwerks Zeitung zählt die Ausbildungsvergütung als Mechatroniker zu den 20 besten. In den 3,5 Jahren, die Deine Lehre im Regelfall dauert, kannst Du Dein anfängliches Ausbildungsgehalt als Mechatroniker von zirka 940 Euro bis zum 4. Lehrjahr um fast 17 Prozent steigern. Im Vergleich bspw. mit ähnlichen Berufen wie Feinwerkmechaniker oder Metallbauer ist das Mechatroniker-Gehalt in der Ausbildung im Schnitt jeweils um rund 5 Prozent höher.

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Auch bei den Mechatronikern backen Anfänger zunächst kleinere Brötchen: Wenn Du Deine Ausbildung beendet hast und frisch ins Berufsleben einsteigst, beträgt Dein durchschnittliches Mechatroniker-Gehalt in Deutschland 2.216 Euro im Monat.

Hast Du ein Hochschulstudium absolviert, kommt es beim Mechatroniker-Einstiegsgehalt nicht nur darauf an, ob Du es mit einem Bachelor oder dem Master abgeschlossen hast, oder ob Du Dich für einen Universitäts- oder Fachhochschul-Studiengang entschieden hast. Anders als in den meisten anderen Studiengängen haben beim Einstiegsgehalt als Mechatroniker die Fachhochschul-Abgänger die Nase vorn. Wie eine Langzeitstudie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung ergeben hat, starten FH-Studenten mit einem Bachelor-Abschluss mit durchschnittlich 35.100 Euro jährlich in den Beruf, FH-Studenten mit Master mit rund 40.200 Euro. Bei den Uni-Studenten liegen die Einstiegsgehälter bei rund 30.000 Euro (Bachelor) und 38.500 Euro (Master).

Wie hoch ist der Gehalt in der Mechatroniker-Ausbildung?


Verdienst in der Ausbildung als Mechatroniker

Welche Faktoren beeinflussen das Mechatroniker Gehalt?

Wie hoch Dein Mechatroniker-Gehalt letzten Endes ausfällt hat nicht nur mit der Region zu tun, in der Du lebst und arbeitest, sondern auch in welcher Branche Du angestellt bist, wie groß Dein Betrieb ist und wie viel Berufserfahrung Du mitbringst. Auch Dein Geschlecht spielt eine Rolle.

Gehalt nach Bundesland

Wenn Du im Westen der Bundesrepublik lebst, hast Du weitaus bessere Gehaltsaussichten als in den ostdeutschen Bundesländern. Mechatroniker im Westen verdienen durchschnittlich 2.939 Euro brutto im Monat, während ihre ostdeutschen Kollegen (inklusive Berlin) zirka 17 Prozent weniger Gehalt mit nach Hause bringen. Nach Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit verdienen Mechatroniker selbst in Sachsen, dem bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich erfolgreichsten unter den neuen Bundesländern, im Schnitt noch fast 1/3 weniger als in der ökonomisch starken Region Baden-Württemberg. Das Gehaltsgefälle zwischen West und Ost hat vor allem auch mit der Anzahl und Größe der dort angesiedelten Betriebe zu tun. In Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt finden sich deutlich wenigere Großkonzerne des produzierenden Gewerbes als etwa in süddeutschen Bundesländern wie Bayern oder Hessen. Hier werden regelmäßig aber die besten Gehälter gezahlt.

Auf der anderen Seite sind in Metropolregionen wie dem Rhein-Main-Gebiet oder rund um München oder Stuttgart auch deutlich höhere Lebenshaltungskosten zu erwarten. Vergleicht man bspw. die Mietspiegel von Stuttgart und Leipzig, werden die Unterschiede schnell deutlich: Während Du für eine 80m-Wohnung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt 11 Euro pro Quadratmeter ansetzen musst, sind es in der sächsischen Messestadt ganze 5 Euro weniger. Spitzenreiter in Sachen Mieten ist nach wie vor die bayerische Landeshauptstadt, wo Du ganze 10,70 Euro mehr für einen Quadratmeter bezahlen musst als in Leipzig.

Gehalt nach Branche

Als Angehöriger eines technischen Berufs bieten Dir verschiedene Branchen auch unterschiedliche Gehaltsperspektiven. In den meisten Fällen weichen die einzelnen Branchen nach Berechnungen des StepStone Gehaltsreport 2018 nur minimal vom durchschnittlichen Gehalt ab. Die Auflistung zeigt die Reihenfolge der Branchen von den höchsten Gehaltserwartungen bis zur niedrigsten:

  • Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung
  • Fahrzeugbau/-zulieferer
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Luft- und Raumfahrt
  • Metallindustrie
  • Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie
  • Pharmaindustrie
  • Baugewerbe/-industrie
  • Medizintechnik
  • Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik

Gehalt nach Unternehmensgröße

Der Faktor Unternehmensgröße macht sich beim Mechatroniker-Gehalt deutlich bemerkbar. Danach erhalten Mechatroniker in einem Betrieb mit mehr als 500 Mitarbeitern rund 13 Prozent mehr als der Durchschnitt. Als Angehöriger eines Kleinbetriebs mit bis zu 20 Beschäftigten wiederum verdienst Du rund 7 Prozent weniger Verdienst als Mechatroniker. Der Abstand zwischen Mitarbeitern eines Klein- und eines Großbetriebs beträgt fast 20 Prozent. Ein wesentlicher Grund für diese Differenz ist, dass größere Betriebe wesentlich häufiger einem Tarifvertrag unterliegen, als kleine. Während in Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten gerade einmal 21,4 Prozent der Betriebe tarifgebunden sind, sind es bei den großen fast viermal zu viele. Wenn Du nach Tarif bezahlt wirst, verdienst Du im Schnitt aber rund 20 Prozent mehr als Deine Kollegen ohne Tarifvertrag.

Kleine Unternehmen
€2.086
Mittlere Unternehmen
€3.065
Große Unternehmen
€3.495

Gehalt nach Geschlecht

Zwischen Männern und Frauen klafft derzeit eine Gehaltslücke von 10 Prozent. Sie liegt jedoch weit unter dem vom Statistischen Bundesamt errechneten durchschnittlichen (unbereinigten) gender pay gap in Deutschland von 21. Prozent. Ein Grund dafür, dass Frauen weniger verdienen, liegt darin, dass sie auch im Mechatroniker-Beruf häufiger Elternzeit nehmen als Männer und ebenfalls häufiger in Teilzeitverhältnissen arbeiten.

Im Schnitt verdienen Frauen 2.250 € pro Monat und Männer 3.181 € pro Monat. Damit verdienen Männer durchschnittlich 41% mehr als Frauen

Gehalt nach Berufserfahrung

Wachsende Erfahrung im Berufsleben macht sich auch beim Mechatroniker bezahlt. Nach Angaben des Statistikportals Statista verdienst Du in diesem Beruf zwischen Deinem 25. und 35. Lebensjahr bereits 6 Prozent mehr als Berufseinsteiger, die jünger sind. Zwischen 35 und 45 steigt Dein Verdienst als Mechatroniker dann noch einmal um weitere 12 Prozent. Wenn Du über 20 Jahre im Beruf bist, hast Du Dein Gehalt insgesamt um fast 20 Prozent gesteigert.

Gehalt nach Verantwortung und Position

Übernimmst Du in Deinem Job Personalverantwortung, bekommst Du ebenfalls mehr Mechatroniker-Verdienst: Eine Vorgesetztenposition bringt Dir einen Gehaltsvorsprung von durchschnittlich 13 Prozent gegenüber Kollegen ohne Führungsaufgaben.

Gehälter in ähnlichen Berufen

Vergleicht man den Mechatroniker-Beruf mit anderen Berufen, ist das durchschnittliche Jahresgehalt ziemlich gut. Deutlich mehr verdienen mit + 24 Prozent die Elektrotechniker. Ebenfalls darüber, aber nicht so weit entfernt, sind die Industriemechaniker, deren Einkünfte immerhin noch 6 Prozent über dem Mechatroniker-Gehalt liegen. Mit Feinmechanikern, Elektromonteuren und Kraftfahrzeugtechnikern liegst Du, was das Durchschnittsgehalt angeht, ungefähr gleich auf. Deutlich weniger verdienen Kraftfahrzeugmechaniker (- 10 Prozent), Einzelhandelskaufleute (- 18 Prozent) und Berufskraftfahrer (- 29 Prozent).