Einstiegsgehalt 
4.402
Durchschnittsgehalt 
5.658
Ø Stundenlohn
33
Ø Jahresgehalt
67.896
149
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Assistenzarzt
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Was verdient ein Assistenzarzt?

Wie viel Du als Assistenzarzt verdienst, hängt vor allem davon ab, in welcher Art von Klinik Du arbeitest. Kommunale Krankenhäuser, Universitätskliniken, private sowie kirchliche Krankenhäuser haben ihre eigenen Tarifverträge, nach denen sich Dein Assistenzarzt-Gehalt richtet. Außerdem steigt Dein Gehalt als Assistenzarzt in jedem Jahr kontinuierlich an.

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Wie hoch ist das Einstiegsgehalt vom Assistenzarzt?

Dein Einstiegsgehalt als Assistenzarzt beträgt aktuell 4402 bis 4631 Euro brutto monatlich. Das ergibt ein Jahresgehalt von 52.824 bis 55.572 Euro brutto. Bist Du in Steuerklasse I, ergibt das ein Netto-Jahresgehalt von etwa 30.738 bis 32.085 Euro.

Am höchsten ist Dein Assistenzarzt-Gehalt mit 4631 Euro in Universitätskliniken. Kommunale sowie katholische Krankenhäuser zahlen mit 4402 Euro brutto am wenigsten. Der Unterschied beträgt knapp über fünf Prozent. Dafür arbeitest Du in Universitätskliniken laut Tarifvertrag 42 Stunden, während Du in kommunalen Krankenhäusern nur 40 Stunden arbeitest. In evangelischen Krankenhäusern beträgt Dein Einstiegsgehalt als Assistenzarzt 4472 Euro brutto monatlich.

Bei den privaten Klinikbetreibern zahlen die Helios Kliniken am meisten: Mit 4631 Euro brutto monatlich ist Dein Einstiegsgehalt als Assistenzarzt dort genauso groß wie an einer Uniklinik, allerdings bei nur 40 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit. Bei der Klinikgruppe Asklepios verdienst Du ab Januar 2019 4565 Euro brutto monatlich, beim Rhön Klinikum 4515 Euro und bei den Sana Kliniken 4495 Euro brutto. Die Gehaltsunterschiede bei den privaten Kliniken betragen insgesamt etwa drei Prozent. Alle Angaben sind zudem Grundgehälter – je nach Tarifvertrag kommen noch Zuschläge für Überstunden, Nacht- und Sonntagsarbeit dazu.

Welche Faktoren beeinflussen das Assistenzarzt Gehalt?

Dein Gehalt als Assistenzarzt hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Wie lange Du bereits als Assistenzarzt arbeitest und bei welcher Klinik Du beschäftigt bist. Dazu steigt Dein Assistenzarzt-Gehalt, je nachdem wie viele Nacht- und Bereitschaftsdienste Du machst.

Gehalt nach Bundesland

Gehalt nach Unternehmensgröße

Die Unternehmensgröße spielt bei den privaten Klinikbetreibern keine große Rolle. Die nach Umsatz mit Abstand größte Klinikgruppe Helios zahlt beim Einstiegsgehalt auch am besten. Asklepios, die zweitgrößte Gruppe, zahlt das zweithöchste Gehalt als Assistenzarzt im ersten Jahr. Darauf folgt das Rhön-Klinikum, der viertgrößte Klinikkonzern. In den weiteren Jahren ändert sich die Reihenfolge. Im sechsten Jahr zahlt Asklepios am besten, allerdings wird bei Helios Anfang 2019 der Tarifvertrag neu verhandelt. Die Unterschiede beim Assistenzarzt-Gehalt sind insgesamt innerhalb der privaten Klinikbetreiber relativ gering.

Kleine Unternehmen
€1.477
Mittlere Unternehmen
€1.994
Große Unternehmen
€2.430

Gehalt nach Berufserfahrung

Dein Verdienst als Assistenzarzt steigt stark an, je länger Du arbeitest. In allen Tarifverträgen steigt Dein Assistenzarzt-Gehalt jährlich an. Auch das Bereitschaftsdienst-Entgelt steigt an – bei den kommunalen Kliniken beispielsweise von 28,37 Euro im ersten und zweiten Jahr auf 29,43 Euro im dritten und vierten auf 30,51 Euro ab dem fünften Jahr.

Bei den kommunalen Kliniken steigt Dein Assistenzarzt-Gehalt im zweiten Jahr um fast sechs Prozent an: Von 4402,39 Euro brutto auf 4.651,95 Euro. So steigt Dein Verdienst als Assistenzarzt weiter an, bis auf 5.658,97 Euro im sechsten Jahr. Insgesamt beträgt die Steigerung damit über 28 Prozent. Der aktuelle Tarifvertrag wird ab Januar 2019 neu verhandelt.

Die Steigerung an der Universitätsklinik ist ganz ähnlich. Auch hier steigt Dein Assistenzarzt-Gehalt laut Tarif im zweiten Jahr um knapp sechs Prozent an, auf dann 4.893,74 Euro brutto. Im sechsten Jahr verdienst Du an einer Uniklinik ein Grundgehalt von 5.944,86 Euro brutto im Monat.

Auch in den privaten und kirchlichen Krankenhäusern hast Du ähnliche Gehaltssteigerungen bei Deinem Verdienst als Assistenzarzt. Im zweiten Jahr steigt Dein Assistenzarzt-Gehalt um etwa fünf Prozent an – außer nach aktuellem Tarifvertrag von Helios, wo es nur um 2,5 Prozent steigt. Vom ersten bis zum sechsten Jahr beträgt die Steigerung insgesamt 18 bis 22 Prozent – am stärksten steigt Dein Gehalt als Assistenzarzt bei den kirchlichen Krankenhäusern.

Das höchste Assistenzarzt-Gehalt im sechsten Jahr hast Du mit 5886 Euro brutto monatlich in Universitätskliniken, gefolgt von den Asklepios-Krankenhäusern, wo Du 5860 Euro verdienst. Darauf folgen evangelische Kliniken (5749 Euro) und die Sana Kliniken (5723 Euro). Der Unterschied zu den am wenigsten zahlenden kommunalen sowie katholischen Krankenhäusern beträgt jedoch lediglich vier Prozent.

Gehälter in ähnlichen Berufen

Nicht alle Ärzte verdienen gleich viel. Je nach Fachrichtung bestehen große Unterschiede: Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes mit Daten aus dem Jahr 2016 verdienen Praxen für Radiologie mit 850.000 Euro Reinertrag im Jahr am meisten, gefolgt von Augenarztpraxen (370.000) und Orthopäden (311.000 Euro). Auf der Rangliste ganz hinten befinden sich Gynäkologen mit 217.000 Euro sowie Praxen für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie mit einem Reinertrag von 180.000 Euro.

Als Facharzt in einer Uniklinik verdienst Du im ersten Jahr 6112 Euro brutto monatlich. Das Gehalt steigt auf 7656 Euro im 13. Jahr als Facharzt. Wenn Du nicht Arzt, sondern Apotheker werden willst, verdienst Du als Angestellter laut Entgeltatlas der Bundesagentur im Schnitt 4216 Euro brutto. Etwas mehr verdienen Psychologen: 4314 Euro. Als angestellter Zahnarzt hast Du ein Gehalt von 4323 Euro, und als Tierarzt verdienst Du 3736 Euro.