Textilien werden aus mehreren Blickwinkeln betrachtet: Materialkunde, Mode und Gestaltung, dazu kultur-, textil- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven und die Frage, wie sich ästhetische Prozesse didaktisch vermitteln lassen. Gearbeitet wird in Projekten, Werkstätten und Lehr-Lern-Laboren, ergänzt durch Exkursionen und Zusammenarbeit mit Museen. Ein Auslandsaufenthalt ist möglich, aber nicht vorgeschrieben.
Textil und Mode ist ein Teilstudiengang im B.A. Bildungswissenschaften: Du kombinierst zwei Fächer und studierst zusätzlich verpflichtend den Teilstudiengang Bildung, Erziehung, Gesellschaft. Eine Eignungsprüfung gibt es nicht - anders als in Kunst, Musik, Sport oder Darstellendem Spiel -, ein Sprachnachweis wird ebenfalls nicht verlangt. Der Studienstart ist nur zum Wintersemester möglich, die Plätze werden über eine Leistungs- und eine Wartezeitquote vergeben. Ein Lehramts-Master muss nicht folgen; wer ihn anstrebt, braucht allerdings von Anfang an eine dafür zugelassene Fächerkombination - an der EUF heißt der Teilstudiengang im Master „Textillehre". Der Abschluss qualifiziert für Grundschule, Gemeinschaftsschule und Sonderpädagogik ebenso wie für Vermittlungsarbeit in Museen, Medien oder der Textilbranche.

