Meeresbiologie-Studium: Hochschulen, Inhalte & Karriere

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Meeresbiologie studieren - auf einen Blick
Gibt es einen Bachelor?In Deutschland trägt kein einziger Bachelor den Namen Meeresbiologie. Alle drei Studiengänge im Fach sind Master.myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026
Wo kann ich studieren?An drei Universitäten: Bremen, Hamburg und Rostock. Mehr Adressen hat das Meeresbiologie-Studium in Deutschland nicht.myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026
Fernstudium oder dual?Beides gibt es nicht. Null Fernstudiengänge, null duale Studiengänge im Fach.myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026
Was verdienst Du damit?5.877 € brutto im Monat im Durchschnitt.Zum Einstieg rund 4.403 €. Statistisches Bundesamt, Zahlen für Biologen.

Wo kann ich Meeresbiologie studieren?

Einen Bachelor Meeresbiologie gibt es in Deutschland nicht, studieren kannst Du das Fach nur im Master an den Universitäten in Bremen, Hamburg und Rostock. Davor studierst Du Biologie im Bachelor.

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Hochschule Fresenius
Biosciences (B.Sc.)
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StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Marine BiologyUni BremenBremen >> Bremen, StadtMaster of Science
Marine Ecosystem and Fisheries ScienceUni HamburgMaster of Science
MeeresbiologieUni RostockRostock >> RostockMaster of Science
Du siehst alle 4 Studiengänge.Alle Studiengänge ansehen →

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Gezählt sind Studiengänge, deren Name Meeresbiologie, Marine Biology, Meereswissenschaft, Marine Science, Marine Ecosystem oder Meeresumwelt enthält; Hochschulen außerhalb Deutschlands sind nicht mitgezählt.

Wir haben drei Universitäten gefunden, an denen Du das Fach studieren kannst. In Rostock heißt der Master Meeresbiologie, in Bremen Marine Biology, und in Hamburg studierst Du Marine Ecosystem and Fisheries Science, auf Deutsch Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften. Nur zwei der drei tragen also Meeresbiologie oder Marine Biology im Titel. Der Hamburger Master kommt von der Fischereiwissenschaft her und schaut stärker auf die Nutzung der Bestände als auf einzelne Arten. Bevor Du Dich entscheidest, lohnt es sich deshalb, die Modulpläne der drei nebeneinanderzulegen.

Der Weg über Biologie: wie Du zum Meeresbiologie-Master kommst

In Deutschland ist Meeresbiologie eine Vertiefung, die auf ein anderes Grundstudium aufbaut. Wenn Du nach der Schule anfangen möchtest, bewirbst Du Dich deshalb auf Biologie oder Biowissenschaften. Unter eigenem Namen taucht die Meeresbiologie erst im Master auf.

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Bachelor-Studiengänge
kein einziger Bachelor in Deutschland trägt den Fachnamen
3
Master-Studiengänge
an drei Universitäten: Bremen, Hamburg, Rostock
0
Fernstudiengänge
im Fach gibt es auch kein duales Studium

myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026

In vier Schritten zum Meeresbiologie-Master
So sieht der Weg aus, den alle drei Master voraussetzen
Schritt 1: Bachelor Biologie
Du schreibst Dich in Biologie oder Biowissenschaften ein. Meeresbiologie steht dort höchstens als Modul oder Wahlbereich im Plan, nie im Titel des Abschlusses.
Schritt 2: Im Bachelor marin werden
Wähl die Wahlmodule mit Meeresbezug, mach Dein Praktikum an einem Institut an der Küste und schreib die Bachelorarbeit in dem Bereich, in dem Du weitermachen willst. Das ist der Teil Deiner Bewerbung, der Dich später von anderen Biologie-Absolventen unterscheidet.
Schritt 3: Auf einen der drei Master bewerben
Zur Wahl stehen Meeresbiologie in Rostock, Marine Biology in Bremen und Marine Ecosystem and Fisheries Science in Hamburg. Mehr sind es in Deutschland nicht. Fristen und Zugangsvoraussetzungen legt jede Universität selbst fest.
Schritt 4: Master, danach Promotion oder Praxis
Im Master arbeitest Du zum ersten Mal durchgehend am eigenen Thema. Danach entscheidest Du, ob Du in der Forschung bleibst - dafür führt der Weg meist über eine Promotion - oder in Behörde, Verband oder Wirtschaft gehst.

Wenn Du Meeresbiologie in Deutschland studieren möchtest, studierst Du also zuerst Biologie und machst danach den Master. Es hilft Dir, das früh zu wissen, weil Du dann nicht monatelang nach einem Bachelor suchst, den es nicht gibt, und kein Semester an eine falsche Bewerbung verlierst. Wo das Meeresbiologie-Studium stattfindet, siehst Du oben in der Tabelle, nämlich in Bremen, Hamburg und Rostock.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Meeresbiologie studierst Du in Deutschland nur als Master, und vorher brauchst Du einen Bachelor in Biologie oder einem Nachbarfach. Die erste Hürde, die Du nehmen musst, ist also die Zulassung zum Biologie-Studium. Direkt nach dem Abitur Meeresbiologie zu studieren, ist leider nicht möglich.

So kommst Du an einen Studienplatz
Erst Biologie, dann Meeresbiologie
1. Bachelor in Biologie
Dafür brauchst Du in der Regel die allgemeine Hochschulreife. Eine Zulassungsbeschränkung kann Dich hier treffen: Den Bachelor Biologie vergibt jede Universität nach ihren eigenen Regeln. Was genau gilt, steht in der Zulassungsordnung der Hochschule, bei der Du Dich bewirbst.
2. Master in Bremen, Hamburg oder Rostock
Du brauchst einen einschlägigen ersten Abschluss, oft zusammen mit einem Mindestumfang an Biologie im bisherigen Studium. Zwei der drei Master tragen einen englischen Namen. Ob sie einen Englischnachweis verlangen und welchen, steht in der Zugangsordnung des jeweiligen Studiengangs.

Die Angabe 0 von 0 in der Leiste ist kein Fehler. In unserer Datenbank gibt es im Fach Meeresbiologie keinen einzigen Bachelor. Wo es keinen Bachelor gibt, kann auch keiner zulassungsfrei sein oder einen NC haben, und deshalb siehst Du oben in der Leiste 0 von 0.

Was solltest Du für den Master mitbringen?

Welcher Bachelor passt
  • Biologie: der übliche Weg in den Master
  • Ein Nachbarfach: wenn es den geforderten Mindestumfang an Biologie enthält
  • Ohne Abitur in den Bachelor Biologie: je nach Bundesland und Hochschule mit Fachhochschulreife oder über eine Berufsausbildung mit anschließender Berufstätigkeit im Feld
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Interesse an Biologie, nicht nur am Meer - der Alltag ist Labor, Daten und Literatur, nicht Tauchen. Du musst lange Tage im Labor und am Rechner aushalten
  • Mathematik, Statistik, Chemie und Physik - sie sollten Dir keine Angst machen
  • Umzugsbereitschaft - studieren kannst Du nur in Bremen, Hamburg oder Rostock. Ein Fernstudium oder ein duales Studium gibt es nicht
  • Einen langen Atem - der Berufseinstieg ist nicht klar vorgezeichnet, eine Promotion solltest Du Dir vorstellen können
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Was lernst Du im Studium?

Weil Du über die Biologie einsteigst, besteht Dein Studium aus zwei Teilen, nämlich der breiten Grundausbildung im Bachelor und der Spezialisierung im Master. Beides gehört zusammen, denn ohne die Grundlagen aus dem Bachelor könntest Du im Master nicht viel anfangen.

Im Bachelor Biologie
Die Grundlagen, ohne die Du in keinen der drei Master kommst
  • Grundlagen in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Statistik
  • Zell- und Entwicklungsbiologie
  • Systematik und Evolution
  • Genetik und Molekularbiologie
  • Physiologie und Ökologie von Bakterien, Pflanzen und Tieren
  • Morphologie und Bestimmungsübungen
  • Laborpraktika und erste Geländearbeit
Im Master
Jetzt steht das Meer im Mittelpunkt, je nach Hochschule mit anderem Schwerpunkt
  • Biologische Ozeanographie
  • Meeresmikrobiologie
  • Ökologie mariner Lebensräume: freies Wasser und Meeresboden
  • Management mariner Ressourcen
  • Fischereiwissenschaften und Bestandskunde
  • Statistik und Modellierung von Daten
  • Eigenes Forschungsprojekt und Masterarbeit

Innerhalb des Masters kannst Du Dich weiter spezialisieren, zum Beispiel auf Populationsdynamik, marine Biotechnologie oder biochemische Ökologie. Welche Vertiefungen es gibt, hängt von der Hochschule ab und von den Arbeitsgruppen, die dort forschen. Einen großen Teil Deines Studienalltags verbringst Du mit Laborarbeit, mit Auswertungen am Rechner und auf Exkursionen. Ob Du dabei auch auf ein Forschungsschiff kommst, entscheidet sich in der Arbeitsgruppe und im Projekt und weniger durch die Wahl des Studiengangs.

Was kannst Du mit Meeresbiologie werden?

Nach dem Master kannst Du in die Forschung gehen oder in die Anwendung. Die meisten Stellen hängen dabei an einem Thema und seltener an einem Berufsbild mit festem Namen. Die Felder, in denen Meeresbiologinnen und Meeresbiologen arbeiten, haben wir Dir hier zusammengestellt.

Forschung an Universität und InstitutDer klassische Weg: Stelle in einer Arbeitsgruppe, eigenes Projekt, Veröffentlichungen. Wer hier bleiben will, promoviert in der Regel.UniversitätForschungsinstitutPromotionBeruf ansehen → Behörden, Ämter und MinisterienUmweltämter, Landesbehörden und Bundesämter brauchen Leute, die Gewässerdaten lesen und bewerten können.BundesamtLandesbehördeMinisteriumBeruf Biologe ansehen →
Umwelt- und NaturschutzorganisationenVerbände und Stiftungen arbeiten zu Meeresschutz, Plastik, Fangquoten und Küstenschutz - fachlich und in der Öffentlichkeitsarbeit.UmweltorganisationStiftungKampagne
Fischerei und maritime WirtschaftFischereibetriebe, Aquakultur und Beratungsbüros greifen auf Bestandsdaten und Gutachten zurück. Hier landen vor allem Absolventen aus der Fischereiwissenschaft.AquakulturGutachtenBeratung
Museum, Aquarium und ZooMeeresmuseen und Schauaquarien brauchen Fachleute für Tierhaltung, Ausstellung und Vermittlung.MeeresmuseumSchauaquariumVermittlung
Medien, Verlage und LehreWissenschaftsverlage, Redaktionen und Bildungseinrichtungen suchen Leute, die den Stoff sauber erklären können. Die Hochschullaufbahn ist der längste, aber planbarste Weg in die Lehre.WissenschaftsverlagRedaktionHochschuleBeruf Professor ansehen →

Bei den Jobaussichten wollen wir ehrlich mit Dir sein. Eine eigene Statistik zu den Meeresbiologie-Jobaussichten führen wir nicht, und wir erfinden Dir hier auch keine. Zwei Dinge können wir Dir aber mitgeben.

Was Du zu den Jobaussichten wissen solltest
Das Fach ist kleinEs gibt nur drei Master an drei Universitäten.
Die Gehaltszahl gilt für die BiologieSie stammt aus der Berufsgruppe Biologie und nicht aus einer eigenen Erhebung zur Meeresbiologie.

Wenn Du früh Praktika machst und Kontakte in eine Arbeitsgruppe knüpfst, startest Du deutlich leichter als jemand, der erst nach der Masterarbeit anfängt zu suchen. Deine Praktika machst Du in diesem Fach eher selten in einem Unternehmen und häufiger im Labor, an einem Institut oder bei einer Umweltorganisation. Auch Auslandsaufenthalte sind üblich, weil die interessanten Lebensräume nun einmal über die Welt verteilt liegen, etwa tropische Riffe, Polarmeere oder die Küstenstationen anderer Länder.

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Was verdienst Du mit Meeresbiologie?

Zum Einstieg verdienst Du als Biologin oder Biologe rund 4.403 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 5.877 €. Eine eigene Zahl nur für die Meeresbiologie gibt es nicht.

4.403 €
Einstiegsgehalt
brutto im Monat
5.877 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Wie viel davon netto bleibt und wie das Gehalt je nach Bundesland schwankt, liest Du beim Gehalt als Biologe.

Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.

Meeresbiologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Gut, denn außer der Laborarbeit gilt beim Meeresbiologen keine Kerntätigkeit als automatisierbar, und in diesem kleinen Fach ist eher der Stellenmarkt der Engpass als die Technik. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen. Dort wird berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs heute schon von Maschinen oder Software erledigt werden könnte. Beim Meeresbiologen ist es 1 von 4, und an diesem Wert hat sich seit 2013 nichts verändert.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Meeresbiologe
1 von 4
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur die Laborarbeit, seit 2013 unverändert
Ozeanograf
1 von 4
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur die Messtechnik
Biologe
1 von 14
Kerntätigkeiten automatisierbar
2013 lag der Wert bei 9 %
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Meeresbiologe/-biologin“, „Ozeanograf/in“ und „Biologe/Biologin“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Automatisierbar ist beim Meeresbiologen nur die Laborarbeit. Bei Biologen ohne Spezialisierung sieht es ähnlich aus. Von 14 Kerntätigkeiten gilt auch dort nur die Laborarbeit als ersetzbar, was einem Wert von 7 % entspricht. Im Jahr 2013 lag er noch bei 9 %, er ist seitdem also sogar leicht gesunken.

Vielleicht interessiert Dich eher die physikalische Seite des Meeres. Wenn Du Dich im Master stärker mit Strömungen, Gezeiten und dem Meeresboden beschäftigst, kommst Du in die Nähe der Ozeanografie. Die Laborleitung, eine mögliche spätere Station an Instituten, liegt mit 3 von 6 höher.

Das kann Software übernehmen
  • In der Meeresbiologie: nur die Laborarbeit
  • In der Ozeanografie: die Messtechnik
  • In der Laborleitung: neben der Laborarbeit auch die Qualitätssicherung und die Planung der Betriebsmittel
Das bleibt bei Dir
  • In der Meeresbiologie: Versuchsplanung, Versuchsdurchführung und -auswertung sowie die Biochemie
  • In der Ozeanografie: Meeresgeologie, Ozeanografie und Forschung

Für Deine Berufswahl spielt die Automatisierung eher eine kleine Rolle. Das IAB weist darauf hin, dass seine Werte nur technische Möglichkeiten beschreiben. Wie sich ein Beruf tatsächlich verändert, hängt von mehr ab, und auch Berufe mit niedrigem Wert wandeln sich.

Für Meeresbiologen ist die Automatisierung deshalb kaum der Engpass. Mehr Gewicht hat, was wir Dir oben im Berufeteil beschrieben haben. Das Fach ist klein, viele Stellen hängen an Projekten und Arbeitsgruppen, und mit frühen Praktika und Kontakten kommst Du dort weiter als mit der Frage, welche Richtung sich weniger automatisieren lässt.

Hochschule Fresenius
Biosciences (B.Sc.) ohne NC studieren
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Das Meeresbiologie-Studium in Zahlen

55.860
Studierende
im ganzen Fach Biologie, Wintersemester 2025/26
66,9 %
davon Frauen
in Biologie
9,2 %
arbeitslos
Beruf Biologie, 2025
Wie international ist das Fach?
So verteilen sich die 55.860 Studierenden in Biologie:
83 %17 %
46.131
aus Deutschland
9.729
aus dem Ausland
Und wie viele fangen neu an?13.838 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Bachelor oder Master?
Studierende im Bachelor oder Master in Biologie:
67 %33 %
29.637
im Bachelor
14.799
im Master
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025

Angebote fürs Studium per E-Mail

Du willst Meeresbiologie studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Häufige Fragen

Wo kann man Meeresbiologie studieren?
Du kannst Meeresbiologie in Deutschland an drei Universitäten studieren, und zwar nur im Master. Das sind die Universität Rostock (Meeresbiologie), die Universität Bremen (Marine Biology) und die Universität Hamburg (Marine Ecosystem and Fisheries Science). Unsere Auswertung hat den Stand vom 20.09.2026.
Kann ich Meeresbiologie direkt als Bachelor studieren?
Nein, das geht leider nicht, denn in Deutschland trägt kein Bachelor den Namen Meeresbiologie. Du studierst zuerst Biologie und setzt dort Deinen Schwerpunkt, und danach bewirbst Du Dich auf einen der drei Master.
Gibt es ein duales Meeresbiologie-Studium?
Nein, in unserer Datenbank steht im Fach kein einziger dualer Studiengang, und ein duales Meeresbiologie-Studium bietet in Deutschland keine Hochschule an. Wenn Du beides möchtest, also ein Studium und ein Gehalt, bewirbst Du Dich am besten auf eine Hilfskraftstelle in einer Arbeitsgruppe.
Geht Meeresbiologie auch im Fernstudium?
Nein, Fernstudium und duales Studium gibt es in diesem Fach beides nicht, und in unserer Datenbank stehen null Fernstudiengänge. Das liegt am Fach selbst, weil sich Labor, Geländearbeit und Exkursionen schlecht aus der Ferne machen lassen.
Warum steht in der Leiste oben 0 von 0 bei Bachelor ohne NC?
Das liegt daran, dass es im Fach keinen Bachelor gibt, und von null Bachelor-Studiengängen können auch null zulassungsfrei sein. Einen NC kannst Du trotzdem erleben, und zwar im Bachelor Biologie, über den Du später in die Meeresbiologie kommst.
Kann ich Meeresbiologie in der Schweiz studieren?
Wenn Du Meeresbiologie studieren möchtest und dabei in die Schweiz schaust, können wir Dir leider keine Zahl dazu nennen. Wir haben nur Hochschulen in Deutschland ausgewertet, und für die Schweiz haben wir keine geprüfte Quelle. Falls Du Dich jenseits der Grenze umsiehst, suchst Du dort besser nach Marine Biology oder Marine Sciences als nach Meeresbiologie.
Was ist Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften?
So heißt auf Deutsch der Hamburger Master Marine Ecosystem and Fisheries Science, der dritte der drei Studiengänge, die wir gefunden haben. Er kommt von der Fischereiwissenschaft her, deshalb geht es dort stärker um Bestände, Nutzung und Management als um einzelne Arten.
Wie sind die Jobaussichten in der Meeresbiologie?
Belastbare Zahlen speziell für dieses Fach haben wir nicht, deshalb nennen wir Dir hier keine Prozentangabe. Sicher ist, dass das Fach klein ist und ein großer Teil der Stellen in der Forschung liegt, wo eine Promotion üblich ist. Breiter wird Deine Auswahl, wenn Du Dich als Biologin oder Biologe mit Meeresschwerpunkt verstehst, denn dann kommen Behörden, Verbände und Beratung dazu.
Was verdient ein Meeresbiologe?
Biologinnen und Biologen verdienen im Durchschnitt 5.877 € brutto im Monat, zum Einstieg sind es rund 4.403 €. Auf die Meeresbiologie allein lässt sich dieser Wert leider nicht herunterbrechen. Ein Studium mit dem Titel Meeresbiologe gibt es ohnehin nicht, denn Du studierst zuerst Biologie und danach einen der drei Master.
Brauche ich zwingend einen Bachelor in Biologie?
In der Regel ja, oder zumindest einen einschlägigen Abschluss mit genügend Biologie darin. Die genauen Zugangsvoraussetzungen findest Du in der Zugangsordnung des jeweiligen Masters, und sie unterscheiden sich zwischen Bremen, Hamburg und Rostock. Schau sie Dir deshalb früh an, damit Du Deinen Bachelor passend planen kannst.

Weiter zum Meeresbiologie-Studium

Quellen dieses Artikels Studiengangszahlen, Hochschulen, Abschlüsse und Zulassungsbeschränkungen: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Gezählt sind Studiengänge mit Meeresbiologie, Marine Biology, Meereswissenschaft, Marine Science, Marine Ecosystem oder Meeresumwelt im Namen, ohne Hochschulen außerhalb Deutschlands. · Gehalt: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Bruttomonatsentgelt, Berufsgruppe 412 Biologie, Anforderungsniveau Expertenebene, Stand 2024. · Zugangsvoraussetzungen, Fristen und Semesterbeiträge: Universität Bremen, Universität Hamburg und Universität Rostock, jeweils die Seiten zum Studiengang und zur Rückmeldung. Gebühren nennen wir in diesem Artikel nicht, weil uns dafür keine geprüfte Quelle vorliegt.

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