- Vollzeit, Idstein, Präsenzstudium
- Dauer: 8 Semester
- Ohne Numerus clausus
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Wo kann ich Meeresbiologie studieren?
Einen Bachelor Meeresbiologie gibt es in Deutschland nicht, studieren kannst Du das Fach nur im Master an den Universitäten in Bremen, Hamburg und Rostock. Davor studierst Du Biologie im Bachelor.

- Präsenzstudium
- 8 Semester Regelstudienzeit
- ohne Numerus clausus
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Marine Biology | Uni Bremen | Bremen >> Bremen, Stadt | Master of Science |
| Marine Ecosystem and Fisheries Science | Uni Hamburg | Master of Science | |
| Meeresbiologie | Uni Rostock | Rostock >> Rostock | Master of Science |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Gezählt sind Studiengänge, deren Name Meeresbiologie, Marine Biology, Meereswissenschaft, Marine Science, Marine Ecosystem oder Meeresumwelt enthält; Hochschulen außerhalb Deutschlands sind nicht mitgezählt.
Wir haben drei Universitäten gefunden, an denen Du das Fach studieren kannst. In Rostock heißt der Master Meeresbiologie, in Bremen Marine Biology, und in Hamburg studierst Du Marine Ecosystem and Fisheries Science, auf Deutsch Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften. Nur zwei der drei tragen also Meeresbiologie oder Marine Biology im Titel. Der Hamburger Master kommt von der Fischereiwissenschaft her und schaut stärker auf die Nutzung der Bestände als auf einzelne Arten. Bevor Du Dich entscheidest, lohnt es sich deshalb, die Modulpläne der drei nebeneinanderzulegen.
Der Weg über Biologie: wie Du zum Meeresbiologie-Master kommst
In Deutschland ist Meeresbiologie eine Vertiefung, die auf ein anderes Grundstudium aufbaut. Wenn Du nach der Schule anfangen möchtest, bewirbst Du Dich deshalb auf Biologie oder Biowissenschaften. Unter eigenem Namen taucht die Meeresbiologie erst im Master auf.
myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026
Wenn Du Meeresbiologie in Deutschland studieren möchtest, studierst Du also zuerst Biologie und machst danach den Master. Es hilft Dir, das früh zu wissen, weil Du dann nicht monatelang nach einem Bachelor suchst, den es nicht gibt, und kein Semester an eine falsche Bewerbung verlierst. Wo das Meeresbiologie-Studium stattfindet, siehst Du oben in der Tabelle, nämlich in Bremen, Hamburg und Rostock.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Meeresbiologie studierst Du in Deutschland nur als Master, und vorher brauchst Du einen Bachelor in Biologie oder einem Nachbarfach. Die erste Hürde, die Du nehmen musst, ist also die Zulassung zum Biologie-Studium. Direkt nach dem Abitur Meeresbiologie zu studieren, ist leider nicht möglich.
Die Angabe 0 von 0 in der Leiste ist kein Fehler. In unserer Datenbank gibt es im Fach Meeresbiologie keinen einzigen Bachelor. Wo es keinen Bachelor gibt, kann auch keiner zulassungsfrei sein oder einen NC haben, und deshalb siehst Du oben in der Leiste 0 von 0.
Was solltest Du für den Master mitbringen?
- Biologie: der übliche Weg in den Master
- Ein Nachbarfach: wenn es den geforderten Mindestumfang an Biologie enthält
- Ohne Abitur in den Bachelor Biologie: je nach Bundesland und Hochschule mit Fachhochschulreife oder über eine Berufsausbildung mit anschließender Berufstätigkeit im Feld
- Interesse an Biologie, nicht nur am Meer - der Alltag ist Labor, Daten und Literatur, nicht Tauchen. Du musst lange Tage im Labor und am Rechner aushalten
- Mathematik, Statistik, Chemie und Physik - sie sollten Dir keine Angst machen
- Umzugsbereitschaft - studieren kannst Du nur in Bremen, Hamburg oder Rostock. Ein Fernstudium oder ein duales Studium gibt es nicht
- Einen langen Atem - der Berufseinstieg ist nicht klar vorgezeichnet, eine Promotion solltest Du Dir vorstellen können

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Was lernst Du im Studium?
Weil Du über die Biologie einsteigst, besteht Dein Studium aus zwei Teilen, nämlich der breiten Grundausbildung im Bachelor und der Spezialisierung im Master. Beides gehört zusammen, denn ohne die Grundlagen aus dem Bachelor könntest Du im Master nicht viel anfangen.
- Grundlagen in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Statistik
- Zell- und Entwicklungsbiologie
- Systematik und Evolution
- Genetik und Molekularbiologie
- Physiologie und Ökologie von Bakterien, Pflanzen und Tieren
- Morphologie und Bestimmungsübungen
- Laborpraktika und erste Geländearbeit
- Biologische Ozeanographie
- Meeresmikrobiologie
- Ökologie mariner Lebensräume: freies Wasser und Meeresboden
- Management mariner Ressourcen
- Fischereiwissenschaften und Bestandskunde
- Statistik und Modellierung von Daten
- Eigenes Forschungsprojekt und Masterarbeit
Innerhalb des Masters kannst Du Dich weiter spezialisieren, zum Beispiel auf Populationsdynamik, marine Biotechnologie oder biochemische Ökologie. Welche Vertiefungen es gibt, hängt von der Hochschule ab und von den Arbeitsgruppen, die dort forschen. Einen großen Teil Deines Studienalltags verbringst Du mit Laborarbeit, mit Auswertungen am Rechner und auf Exkursionen. Ob Du dabei auch auf ein Forschungsschiff kommst, entscheidet sich in der Arbeitsgruppe und im Projekt und weniger durch die Wahl des Studiengangs.
Was kannst Du mit Meeresbiologie werden?
Nach dem Master kannst Du in die Forschung gehen oder in die Anwendung. Die meisten Stellen hängen dabei an einem Thema und seltener an einem Berufsbild mit festem Namen. Die Felder, in denen Meeresbiologinnen und Meeresbiologen arbeiten, haben wir Dir hier zusammengestellt.
Bei den Jobaussichten wollen wir ehrlich mit Dir sein. Eine eigene Statistik zu den Meeresbiologie-Jobaussichten führen wir nicht, und wir erfinden Dir hier auch keine. Zwei Dinge können wir Dir aber mitgeben.
Wenn Du früh Praktika machst und Kontakte in eine Arbeitsgruppe knüpfst, startest Du deutlich leichter als jemand, der erst nach der Masterarbeit anfängt zu suchen. Deine Praktika machst Du in diesem Fach eher selten in einem Unternehmen und häufiger im Labor, an einem Institut oder bei einer Umweltorganisation. Auch Auslandsaufenthalte sind üblich, weil die interessanten Lebensräume nun einmal über die Welt verteilt liegen, etwa tropische Riffe, Polarmeere oder die Küstenstationen anderer Länder.
Was verdienst Du mit Meeresbiologie?
Zum Einstieg verdienst Du als Biologin oder Biologe rund 4.403 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 5.877 €. Eine eigene Zahl nur für die Meeresbiologie gibt es nicht.
Wie viel davon netto bleibt und wie das Gehalt je nach Bundesland schwankt, liest Du beim Gehalt als Biologe.
Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.
Meeresbiologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Gut, denn außer der Laborarbeit gilt beim Meeresbiologen keine Kerntätigkeit als automatisierbar, und in diesem kleinen Fach ist eher der Stellenmarkt der Engpass als die Technik. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen. Dort wird berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs heute schon von Maschinen oder Software erledigt werden könnte. Beim Meeresbiologen ist es 1 von 4, und an diesem Wert hat sich seit 2013 nichts verändert.
Automatisierbar ist beim Meeresbiologen nur die Laborarbeit. Bei Biologen ohne Spezialisierung sieht es ähnlich aus. Von 14 Kerntätigkeiten gilt auch dort nur die Laborarbeit als ersetzbar, was einem Wert von 7 % entspricht. Im Jahr 2013 lag er noch bei 9 %, er ist seitdem also sogar leicht gesunken.
Vielleicht interessiert Dich eher die physikalische Seite des Meeres. Wenn Du Dich im Master stärker mit Strömungen, Gezeiten und dem Meeresboden beschäftigst, kommst Du in die Nähe der Ozeanografie. Die Laborleitung, eine mögliche spätere Station an Instituten, liegt mit 3 von 6 höher.
- In der Meeresbiologie: nur die Laborarbeit
- In der Ozeanografie: die Messtechnik
- In der Laborleitung: neben der Laborarbeit auch die Qualitätssicherung und die Planung der Betriebsmittel
- In der Meeresbiologie: Versuchsplanung, Versuchsdurchführung und -auswertung sowie die Biochemie
- In der Ozeanografie: Meeresgeologie, Ozeanografie und Forschung
Für Deine Berufswahl spielt die Automatisierung eher eine kleine Rolle. Das IAB weist darauf hin, dass seine Werte nur technische Möglichkeiten beschreiben. Wie sich ein Beruf tatsächlich verändert, hängt von mehr ab, und auch Berufe mit niedrigem Wert wandeln sich.
Für Meeresbiologen ist die Automatisierung deshalb kaum der Engpass. Mehr Gewicht hat, was wir Dir oben im Berufeteil beschrieben haben. Das Fach ist klein, viele Stellen hängen an Projekten und Arbeitsgruppen, und mit frühen Praktika und Kontakten kommst Du dort weiter als mit der Frage, welche Richtung sich weniger automatisieren lässt.

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Das Meeresbiologie-Studium in Zahlen
aus Deutschland9.729
aus dem Ausland
im Bachelor14.799
im Master
Angebote fürs Studium per E-Mail
Du willst Meeresbiologie studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.
- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Häufige Fragen
Wo kann man Meeresbiologie studieren?
Kann ich Meeresbiologie direkt als Bachelor studieren?
Gibt es ein duales Meeresbiologie-Studium?
Geht Meeresbiologie auch im Fernstudium?
Warum steht in der Leiste oben 0 von 0 bei Bachelor ohne NC?
Kann ich Meeresbiologie in der Schweiz studieren?
Was ist Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften?
Wie sind die Jobaussichten in der Meeresbiologie?
Was verdient ein Meeresbiologe?
Brauche ich zwingend einen Bachelor in Biologie?
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