Die Heinrich-Böll-Stiftung ist eines der 13 vom Bund geförderten Begabtenförderungswerke in Deutschland und steht politisch der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe. Du bekommst eine einkommensabhängige Grundförderung von bis zu 855 € monatlich plus eine Studienkostenpauschale von 300 € pro Monat, dazu einen Zuschuss zur Krankenversicherung. Je nach Lebenssituation kommen weitere Zuschläge dazu, etwa eine Familienzulage oder ein Kinderbetreuungszuschlag. Gefördert wirst Du für die Regelstudienzeit Deines Studiengangs, eine Verlängerung um ein Semester ist möglich.
Neben dem Geld bekommst Du Zugang zu einem Mentoring-Programm (eine erfahrene Person begleitet Dich), thematischen Arbeitsgruppen, Workshops und Trainings. Als Stipendiat nimmst Du jedes Jahr an mindestens zwei dieser Veranstaltungen teil.
Du bewirbst Dich online über das Bewerbungsportal der Heinrich-Böll-Stiftung. Danach folgt ein Gespräch mit einem Vertrauensdozenten und anschließend ein Auswahlworkshop in Berlin.
Die Heinrich-Böll-Stiftung ist bundesweit bekannt und entsprechend gefragt. Gleichzeitig grenzt sie das Feld über zwei harte Filter deutlich ein: sehr gute Noten und ein glaubhaftes Engagement im grün-nahen politischen Spektrum. Wer beides mitbringt und im frühen Studium ist, hat realistische Aussichten. Ohne belegbares gesellschaftspolitisches Engagement wirst Du im Auswahlworkshop kaum überzeugen.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.