Einstiegsgehalt 
3.000
Durchschnittsgehalt 
5.060
Ø Stundenlohn
29
Ø Jahresgehalt
60.720
1
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Vermögensberater
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Vermögensberater-Gehalt: Wie viel verdienst Du?

Das Vermögensberater-Gehalt liegt im Schnitt bei 5.060 € monatlich. Als Vermögensberater kümmerst Du Dich um die Verwaltung und Vermehrung des Geldes anderer Menschen. Damit das erfolgreich klappt, brauchst Du ein gutes Gespür für Finanzen. Dadurch hast Du die bestmöglichen Voraussetzungen, um auch aus Deinem Vermögensberater-Gehalt das Maximum rauszuholen. Mit der richtigen Geldanlage kannst Du Deinen Verdienst also noch deutlich steigern.

Vermögensberater ist kein offizieller Ausbildungsberuf. Du kannst Dir aus den verschiedenen Wegen zu diesem Beruf den aussuchen, der am besten zu Dir passt. Du solltest verantwortungsbewusst und verschwiegen sein, gut strategisch denken können und (logisch) kein Problem mit Mathe haben.

Welcher Abschluss verschafft Dir ein überdurchschnittliches Vermögensberater-Gehalt?

Wenn Du Dich für ein Hochschulstudium entscheidest, macht sich das später beim Vermögensberater-Gehalt bemerkbar: Mit einem Bachelorabschluss liegst Du bereits leicht über dem allgemeinen Durchschnittsgehalt in diesem Beruf. Mit einem Masterabschluss sind noch einmal über 1.700 € mehr im Monat möglich. Passende Studiengänge sind z. B. VWL oder BWL mit einem Schwerpunkt auf Finanzen. Alternativ bietet sich Wirtschaftspsychologie an, weil Deine Kommunikationsfähigkeit im Berufsleben eine große Rolle spielt.

Bachelor
€5.060
Master
€6.787

Wie viel verdienst Du während der Vermögensberater-Ausbildung?

Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, verdient auch währenddessen schon Geld. Je nach Unternehmen und Ausbildungsjahr sind das rund 850 bis 1.300 € monatlich. Um Vermögensberater zu werden, solltest Du Dich zum Bankkaufmann oder Kaufmann für Versicherungen und Finanzen ausbilden lassen.

Die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen gliedert sich in zwei Fachrichtungen: Versicherung und Finanzberatung. In der Fachrichtung Versicherung stehen Risikoanalyse, Vertragsgestaltung und Schadenbearbeitung im Vordergrund, in der Fachrichtung Finanzberatung geht es um Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilienfinanzierung. Welche Fachrichtung Du durchläufst, hängt in der Regel vom Geschäftsmodell Deines Ausbildungsbetriebs ab. Es handelt sich um eine duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule mit einer Dauer von 3 Jahren. Der Beruf wurde 2022 samt seinen beiden Fachrichtungen in den Ausbildungsberuf Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen überführt.

Wie hoch ist das Einstiegs-Gehalt als Vermögensberater?

Zu Beginn Deiner Laufbahn liegt das Gehalt als Vermögensberater bei etwa 2.700 bis 3.800 €. Im Laufe der Zeit kannst Du Deinen Verdienst aber deutlich erhöhen. Nach einigen Jahren sind mehr als 5.000 € üblich.

Welche Faktoren beeinflussen das Vermögensberater Gehalt?

Wie wird man Vermögensberater?

Die Berufsbezeichnung „Vermögensberater” ist nicht geschützt. Trotzdem gibt es für die eigentliche Tätigkeit klare rechtliche Vorgaben. Für die gewerbsmäßige Vermittlung von und Beratung zu Finanzanlagen ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2013 eine gewerberechtliche Erlaubnis nach § 34f der Gewerbeordnung (GewO) erforderlich. Diese Erlaubnispflicht gilt für alle Personen und Unternehmen, die gewerbsmäßig Finanzanlagen vermitteln oder dazu beraten, darunter Investmentfonds, geschlossene Fonds, Anteile an Investmentvermögen, Vermögensanlagen und partiarische Darlehen.

Die Erlaubnis wird von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) erteilt und ist personen- und tätigkeitsbezogen. Für die Erlaubnis müssen vier Voraussetzungen erfüllt sein: persönliche Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, eine Berufshaftpflichtversicherung sowie eine vor einer IHK bestandene Sachkundeprüfung, soweit kein gleichgestellter Abschluss vorliegt. Die Berufshaftpflichtversicherung muss Mindestdeckungssummen von 1.276.000 € je Versicherungsfall und 1.919.000 € für alle Versicherungsfälle eines Jahres aufweisen. Zusätzlich besteht eine Pflicht zur Eintragung in das Vermittlerregister, die unverzüglich nach Tätigkeitsaufnahme zu erfolgen hat. Diese Vorgaben gelten ausschließlich für Deutschland.

Gehalt nach Bundesland

Im östlichen Teil Deutschlands liegt das Gehalt als Vermögensberater mit rund 4.500 € vergleichsweise niedrig. Berlin, Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen im Mittelfeld. Ein überdurchschnittlicher Verdienst winkt Dir etwa in Hessen und Bayern.

Gehalt nach Unternehmensgröße und Arbeitgeber

Beim Vermögensberater gilt: je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. Großbanken betreuen häufig Mittelstandsunternehmen und Firmeninhaber, sodass die Provisionen meist höher sind als bei kleineren Anlegern.
Fast alle großen Banken haben eine eigene Abteilung für Private Banking. Hier bieten sich viele Aufstiegsmöglichkeiten und die Aussicht auf ein überdurchschnittliches Vermögensberater-Gehalt.

Kleine Unternehmen
€3.996
Mittlere Unternehmen
€4.988
Große Unternehmen
€5.385

Gehalt nach Geschlecht

Wie in vielen anderen Berufen auch, verdienen männliche Vermögensberater im Schnitt mehr als ihre Kolleginnen. Die Differenz beträgt 24 %.

Im Schnitt verdienen Frauen 4.474 € pro Monat und Männer 5.546 € pro Monat. Damit verdienen Männer durchschnittlich 24 % mehr als Frauen

Gehalt nach Betriebszugehörigkeit

Berufserfahrung hat einen großen Einfluss darauf, wie hoch das Gehalt als Vermögensberater ausfällt. Um Deine Kunden erfolgreich beraten zu können, musst Du den Markt gut kennen und Entwicklungen einschätzen können. Ein dichtes Netzwerk ist ebenfalls nützlich, damit Du neue und Folge-Aufträge bekommst.

Wie hoch ist das Vermögensberater Gehalt im Vergleich zu ähnlichen Berufen?

Als Vermögensberater liegt Dein Gehalt innerhalb der Finanzbranche im oberen Mittelfeld. Am besten verdienen traditionell die Investmentbanker. Klassische Finanzwirte und Buchhalter verdienen mehrere hundert Euro weniger als Vermögensberater.