Werkstoffprüfer: Ausbildung & Beruf

3,5 Jahre duale Ausbildung4 Fachrichtungen1.179 € im 1. Lehrjahr (Tarifschnitt)4.177 € mittleres Gehalt
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Inhalt14 Abschnitte
  1. Wie wird man Werkstoffprüfer?
  2. Was lernst Du in der Ausbildung?
  3. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  4. Wie lange dauert die Ausbildung und was verdienst Du?
  5. Wo bekommst Du einen Ausbildungsplatz?
  6. Geht es als Quereinsteiger oder per Umschulung?
  7. Unterschied zum Assistenten für Metallographie
  8. Was macht ein Werkstoffprüfer?
  9. Wo arbeiten Werkstoffprüfer?
  10. Was verdient ein Werkstoffprüfer?
  11. Welche Weiterbildungen gibt es?
  12. Wie sind die Berufsaussichten?
  13. Passt der Beruf zu Dir?
  14. Weiter zu Gehalt und verwandten Berufen

Werkstoffprüfer untersuchen Metalle, Kunststoffe und Bauteile auf ihre Eigenschaften und auf Fehler: Sie ziehen Proben im Zugversuch auseinander, messen die Härte, beurteilen das Gefüge unter dem Mikroskop und spüren Risse mit Ultraschall oder Röntgenstrahlen auf. Der Beruf ist eine duale Ausbildung von 3,5 Jahren.

Wie wird man Werkstoffprüfer?

Werkstoffprüfer oder Werkstoffprüferin wirst Du mit einer dualen Ausbildung von 3,5 Jahren in Betrieb und Berufsschule. Dabei wählst Du eine von vier Fachrichtungen: Metalltechnik, Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik oder Systemtechnik. Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben, fast alle neuen Azubis haben die mittlere Reife oder Abitur. Die Abschlussprüfung legst Du vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab. Diese Wege führen in den Beruf:

So läuft die Ausbildung zum Werkstoffprüfer ab

  1. Ein Jahr vorherBewerbenFür den Start im Herbst 2027 suchen viele Betriebe schon jetzt. Bei der Materialprüfungsanstalt NRW endet die Frist am 26.10.2026, die BAM in Berlin nimmt Bewerbungen bis Jahresende an.
  2. 1. bis 18. MonatGrundlagen für alleWerkstoffkunde, Proben bearbeiten, Zugversuch und Härteprüfung, Schliffe fürs Mikroskop präparieren und erste zerstörungsfreie Prüfungen an Oberflächen.
  3. Vor Ende des 2. JahresAbschlussprüfung Teil 18 Stunden: Zugversuch, Härte-, Sicht- und Eindringprüfung, ein Mikroschliff und seine Auswertung, davon 90 Minuten schriftlich. Das Ergebnis zählt schon 30 % der Endnote.
  4. 19. bis 42. MonatDeine FachrichtungIm Betrieb lernst Du rund 69 Wochen lang die Inhalte Deiner Fachrichtung, etwa Metallografie, Wärmebehandlung oder Prüfen mit Röntgenstrahlen. In der Berufsschule trennen sich die Fachrichtungen erst im 4. Jahr.
  5. Ab dem 5. HalbjahrPrüfen nach NormUltraschall, Sicht-, Eindring- und Magnetpulverprüfung lernst Du nach Stufe 1 der DIN EN ISO 9712, nach der auch Prüfer im Job zertifiziert werden. In der Systemtechnik geht es teils bis Stufe 2.
  6. Nach 3,5 JahrenAbschlussprüfung Teil 2Ein großer Prüfauftrag von 12 oder 18 Stunden mit Fachgespräch, dazu drei schriftliche Prüfungen. Teil 2 zählt 70 %.

Quellen: Verordnung über die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin (WerkstPrAusbV) §§ 2, 3, 7 bis 9 und Anlagen 1 und 2; KMK-Rahmenlehrplan Werkstoffprüfer/in; BIBB DAZUBI 2024; HA-Empfehlung 129; DGZfP-Zertifizierungsprogramm (Anhang I); MPA NRW und BAM (Ausbildungsangebote 2027).

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Was lernst Du in der Ausbildung zum Werkstoffprüfer?

Du lernst, Werkstoffe mit und ohne Zerstörung zu prüfen, die Ergebnisse zu bewerten und alles genau zu dokumentieren. Die ersten 18 Monate sind für alle gleich, danach geht es im Betrieb in Deine Fachrichtung. Fast acht von zehn Azubis lernen in der Metalltechnik. Was die vier Fachrichtungen unterscheidet:

FachrichtungWas Du dort lernst
Metall­technik576 Azubis
Gefüge unter dem Lichtmikroskop untersuchen (mit 24 Wochen der größte Block), Bauteile mit Ultraschall, Magnetpulver und Eindringmittel prüfen, Ursachen von Schäden finden
Wärme­behandlungs­technik105 Azubis
Wärmebehandlungsanlagen vorbereiten und bedienen, das passende Verfahren auswählen, behandelte Teile nachbehandeln und freigeben
Kunststoff­technik57 Azubis
Aufbau und Struktur von Kunststoffen einordnen, Verarbeitungsverfahren kennen, thermische und physikalisch-chemische Eigenschaften messen
System­technik24 Azubis
Bauteile und Anlagen zerstörungsfrei prüfen, auch per Durchstrahlung mit Röntgenstrahlen, und Röntgenfilme bewerten

Azubis aller Ausbildungsjahre am 31.12.2024. Quellen: WerkstPrAusbV § 4 und Anlage 1; BIBB, DAZUBI-Datenblätter je Fachrichtung.

Prüfverfahren kurz erklärt
Zugversuchziehen, bis die Probe reißtEine Prüfmaschine zeichnet Kraft und Längenänderung auf. Daraus entsteht ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm, das Festigkeit und Verformbarkeit zeigt.
Härteprüfungeinen Eindruck messenEin Prüfkörper wird in die Oberfläche gedrückt. Größe oder Tiefe des Eindrucks zeigen, wie hart der Werkstoff ist.
Kerbschlag­biegeversuchProbe mit einem Pendelhammer zerschlagenDie verbrauchte Energie zeigt, wie zäh ein Werkstoff ist.
MetallografieSchliff unter dem MikroskopProbe schleifen, polieren und ätzen, dann das Gefüge unter dem Lichtmikroskop beurteilen.
Zerstörungsfreie PrüfungFehler finden, ohne das Teil zu beschädigenMit Sichtprüfung, Eindringmittel, Magnetpulver, Ultraschall, Wirbelstrom oder Röntgenstrahlen. Kurz heißt das ZfP.

Was lernst Du in der Berufsschule?

Alle Fachrichtungen lernen drei Jahre gemeinsam in einer Klasse, erst im 4. Jahr wird getrennt. Insgesamt sind es 1.020 Stunden in 17 Lernfeldern, Fachenglisch ist mit 40 Stunden eingebaut.

JahrLernfelder (Auswahl)
1. Jahr
320 Stunden
Festigkeit, Verformung und Härte ermitteln; Schliffe präparieren; Bauteile zerstörungsfrei auf Oberflächenfehler prüfen
2. Jahr
280 Stunden
Wärmebehandlungen durchführen; Gefüge beurteilen; Schweiß- und Klebeverbindungen beurteilen; Ultraschall-, Wirbelstrom- und mobile Härteprüfung
3. Jahr
280 Stunden
Festigkeit über Wärmebehandlung einstellen; Langzeitversuche; Qualitätsmanagement; Prüfen mit Strahlung; Schadensanalysen
4. Jahr
140 Stunden
nach Fachrichtung: Bruchflächen analysieren oder mobile Röntgengeräte einsetzen, dazu systematische Untersuchungen von Werkstoffen und Bauteilen

Unterrichtet wird oft im Block, also mehrere Wochen am Stück, etwa in Selb oder Freiberg. Wo Du hingehst, steht im Abschnitt Ausbildungsplatz.

Wie läuft die Abschlussprüfung ab?

Prüfungsbereich (Metalltechnik)Was Du machst
Prüfverfahren
Teil 1, 30 %
6 Prüfaufgaben in 8 Stunden, davon 90 Minuten schriftlich und bis zu 20 Minuten Fachgespräch
Werkstoff- und Produktprüfung
Teil 2, 30 %
ein betrieblicher Auftrag von 18 Stunden oder ein Prüfungsprodukt von 12 Stunden, jeweils mit Fachgespräch bis 30 Minuten
Eigenschaften metallischer Werkstoffe
Teil 2, 20 %
schriftlich, 150 Minuten
Schadensanalyse
Teil 2, 10 %
schriftlich, 90 Minuten
Wirtschafts- und Sozialkunde
Teil 2, 10 %
schriftlich, 60 Minuten

In der Systemtechnik heißen die beiden großen schriftlichen Bereiche Prüfanweisungen und Beanspruchungen technischer Systeme, je 15 %. Bestanden hast Du, wenn Gesamtnote, Teil 2 und die 150-Minuten-Prüfung mindestens ausreichend sind und kein Bereich aus Teil 2 ungenügend ist. Wackelt eine schriftliche Note in Teil 2, kannst Du sie mit etwa 15 Minuten mündlich retten.

Ist die Ausbildung zum Werkstoffprüfer schwer?

Physik, Chemie und Mathe spielen eine große Rolle. Die Zahlen sprechen trotzdem für die Azubis:

98,5 %
bestehen die Prüfung
Berichtsjahr 2024
19,4 %
lösen ihren Vertrag
vorzeitig, 2024; zählt auch Wechsel des Betriebs
20,2 Jahre
alt beim Start
im Schnitt, neue Azubis 2024
Quelle: BIBB, DAZUBI-Datenblatt Werkstoffprüfer/-in, Berichtsjahr 2024

Quellen: WerkstPrAusbV §§ 7 bis 9, 20, 21; KMK-Rahmenlehrplan Werkstoffprüfer/in (Beschluss 25.04.2013); KMK, Länderübergreifende Fachklassen (38. Fortschreibung); BSZ Selb; TU Bergakademie Freiberg; BIBB DAZUBI 2024.

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Welche Voraussetzungen brauchst Du als Werkstoffprüfer?

Rechtlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe verlangen mindestens die mittlere Reife, einige nehmen auch einen guten Hauptschulabschluss. Unter den neuen Azubis 2024 hatte kaum jemand nur einen Hauptschulabschluss:

Schulabschluss der neuen Azubis 2024
Werkstoffprüfer/in, 237 neue Verträge
Mittlerer AbschlussRealschulabschluss49 %
Abitur oder FachabiturHochschul- oder Fachhochschulreife46 %
Hauptschulabschlusserster Schulabschluss3 %
Ohne Abschluss1 %

Quelle: BIBB, DAZUBI-Datenblatt Werkstoffprüfer/-in, Berichtsjahr 2024. Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet, 3 Abschlüsse aus dem Ausland ohne Zuordnung.

Das solltest Du mitbringen
Welche Fächer helfen?Physik, Chemie, Mathe, TechnikMathe brauchst Du zum Beispiel, um Messwerte statistisch auszuwerten.
Welcher Abschluss reicht?je nach BetriebDie Bundeswehr, DEKRA Incos und ZF in Schweinfurt nehmen auch Bewerber mit (qualifizierendem) Hauptschulabschluss. BMW, BASF und die BAM verlangen mindestens die mittlere Reife.
Musst Du Farben sicher erkennen?oft jaBASF verlangt ein sicheres Farbsehvermögen, die BAM einen einwandfreien Farbsinn. Für ZfP-Zertifikate testet man das Farbsehen mindestens alle 5 Jahre.
Und Englisch?GrundkenntnisseIn der Berufsschule sind 40 Stunden Fachenglisch eingebaut. Volkswagen in Baunatal erwartet Englisch auf Niveau A2.
Was noch?Sorgfalt, Geschick, oft SchwindelfreiheitBASF sucht Azubis ohne Angst vor großen Höhen, Feralpi in Riesa höhen- und hitzetaugliche. Die BAM nennt: keine Allergien gegen Metalle.
Und wenn Du unter 18 bist?ärztliche ErstuntersuchungOhne sie darfst Du nicht anfangen. Für Strahlung gelten für Dich strengere Grenzwerte, Schichtarbeit gibt es etwa bei Feralpi erst ab 18.

Quellen: BERUFENET Werkstoffprüfer/in (alle 4 Fachrichtungen); BIBB DAZUBI 2024; Ausbildungsangebote 2027 von Bundeswehr, DEKRA Incos, ZF, BMW, BASF, BAM, Volkswagen und Feralpi (Jobbörse der Arbeitsagentur, Arbeitgeberseiten); KMK-Rahmenlehrplan; DGZfP-Zertifizierungsprogramm; Jugendarbeitsschutzgesetz § 32; Strahlenschutzgesetz § 78.

Wie lange dauert die Ausbildung und was verdienst Du?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Im Tarifschnitt verdienst Du im 1. Jahr 1.179 € brutto im Monat, im 4. Jahr 1.413 €. Was Du nach der Ausbildung verdienst, steht im Artikel Werkstoffprüfer-Gehalt. In der Ausbildung hängt das Geld vom Tarif Deines Betriebs ab:

Tarif oder ArbeitgeberEuro im 1. / 2. / 3. / 4. Jahr
Metall und Elektro Baden-Württemberg1.304 / 1.378 / 1.489 / 1.563
Metall und Elektro Bayern1.303 / 1.365 / 1.444 / 1.497
Metall und Elektro Nordrhein-Westfalen1.243 / 1.298 / 1.379 / 1.486
Metall und Elektro Berlin und Brandenburg1.272 / 1.335 / 1.402 / 1.461
Eisen und Stahl Nordrhein-Westfalen1.176 / 1.231 / 1.314 / 1.420
Chemie Nordrhein1.204 / 1.315 / 1.389 / 1.484
Bund und Kommunen, auch Bundeswehr1.368 / 1.418 / 1.464 / 1.528
Länder, etwa Materialprüfungsanstalt NRW1.297 / 1.351 / 1.401 / 1.470
Dauer, Geld und Kosten
Kannst Du verkürzen?ja, um bis zu 12 MonateMit Abitur, Fachabitur oder einem anderen Berufsabschluss bis zu 12 Monate, mit mittlerer Reife bis zu 6. Den Antrag stellen Du und Dein Betrieb gemeinsam. Kürzer als 24 Monate wird die Ausbildung nicht.
Mit guten Noten früher fertig?ja, mit vorzeitiger ZulassungMit einem Schnitt besser als 2,49 in Berufsschule und Betrieb darfst Du in der Regel bis zu 6 Monate früher zur Prüfung.
Steigt das Geld bald?in der Chemie ab Januar 2027In Nordrhein dann 1.229 € im 1. Jahr. Der Tarif der Metall- und Elektroindustrie ist zum 31. Oktober 2026 kündbar, dann wird neu verhandelt.
Geht es in Teilzeit?jaDie Ausbildungszeit verlängert sich dann höchstens auf das Eineinhalbfache.
Was musst Du selbst zahlen?nichts für Ausbildung und PrüfungWerkzeug, Material und Abschlussprüfung sind für Dich kostenlos. Lernmittel für die Berufsschule und Berufskleidung können Kosten machen. Wohnst Du nicht mehr bei den Eltern, hilft eventuell die Berufsausbildungsbeihilfe.

Quellen: WerkstPrAusbV § 2; BIBB, Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025 (Stand 1.10.2025); Tarifregister NRW (Metall und Elektro, Eisen und Stahl, Chemie Nordrhein); IHK Würzburg-Schweinfurt (Bayern); IHK Heilbronn-Franken (Baden-Württemberg); Tarifregister Berlin (Stand August 2026); BAVC; TVAöD-BBiG ab 1.5.2026; TVA-L BBiG ab 1.4.2026; bundeswehrkarriere.de; BBiG §§ 7a, 8, 14, 37, 45; HA-Empfehlung 129; SGB III §§ 56, 60.

Wo bekommst Du einen Ausbildungsplatz als Werkstoffprüfer?

Bei Stahlwerken, Autoherstellern und Zulieferern, Prüfdienstleistern, Chemie- und Energiefirmen und Materialprüfanstalten. Am 6. Oktober 2026 standen in der Jobbörse der Arbeitsagentur 155 Ausbildungsangebote, 117 davon für 2027. Die meisten Azubis lernen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen:

Werkstoffprüfer-Azubis nach Bundesland
alle Ausbildungsjahre, Ende 2024, zusammen 762
Nordrhein-Westfalen243
Bayern117
Baden-Württemberg99
Sachsen78
Niedersachsen63
Sachsen-Anhalt30
Hessen27
Rheinland-Pfalz24
Berlin21
Thüringen18
Saarland15
Brandenburg9
Bremen, Mecklenburg-Vorpommernje 6je 6
Hamburg, Schleswig-Holsteinje 3je 3

Quelle: BIBB, DAZUBI-Datenblatt Werkstoffprüfer/-in, Berichtsjahr 2024, Industrie und Handel.

RegionBetriebe und Berufsschule (Beispiele)
BerlinBundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), BORSIG in Tegel, Siemens Energy
Berufsschule: Lise-Meitner-Schule; auch Azubis aus dem Berliner Umland lernen hier
Nordrhein-Westfalenthyssenkrupp Steel in Duisburg, thyssenkrupp in Hagen-Hohenlimburg, Materialprüfungsanstalt NRW in Dortmund
Berufsschule: etwa Cuno-Berufskolleg in Hagen, ein bis zwei Tage pro Woche
BayernBMW in Dingolfing (2 Plätze), Diehl in Nürnberg, ZF in Schweinfurt, DEKRA Incos in Großmehring
Berufsschule: Berufsschule Selb im Block, auch für Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen
SachsenIMA in Dresden, BGH Edelstahl in Freital, Feralpi in Riesa
Berufsschule: Berufsschulzentrum Freiberg im Block
WeitereBASF in Lemförde, Volkswagen in Baunatal, Materialprüfungsanstalt der Uni Stuttgart, Daimler Truck in Gaggenau, Schaeffler in Bühl
Berufsschule: für Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein: Berufliche Schule Stahl- und Maschinenbau in Hamburg
Bewerbung kurz beantwortet
Wann bewerben?rund ein Jahr vorherFür den Start 2027: Materialprüfungsanstalt NRW bis 26.10.2026, BAM bis Jahresende. Volkswagen in Baunatal nimmt Bewerbungen seit August 2026, ZF jeweils ab 1. August für das Folgejahr.
Wie läuft die Auswahl?Test, Gespräch, oft eine UntersuchungBASF beginnt mit einem Online-Test zu Hause, dann folgen ein Eignungstest vor Ort und die werksärztliche Untersuchung. Die BAM lädt nach dem Online-Eignungstest zum Gespräch ein.
Was gehört in die Bewerbung?Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissethyssenkrupp Steel will zum Beispiel die letzten 3 vollständigen Schulzeugnisse sehen.
Ausbildung in der Nähe?im Umkreis suchenAm 6. Oktober 2026 gab es im Umkreis von 50 km um Dresden 13 Angebote, um Köln 10, um Berlin 5 und um München 2.
Welche Fachrichtung findest Du am leichtesten?MetalltechnikVon den 155 Angeboten waren 104 für Metalltechnik, 28 für Wärmebehandlungstechnik, 21 für Kunststofftechnik und 1 für Systemtechnik.

Quellen: BIBB DAZUBI 2024; Arbeitsagentur, Jobbörse (155 Ausbildungsangebote, Abruf 06.10.2026); Ausbildungsseiten und -anzeigen von BAM, BORSIG, Siemens Energy, thyssenkrupp, MPA NRW, BMW, Diehl, ZF, DEKRA Incos, IMA Dresden, BGH Edelstahl, Feralpi, BASF, Volkswagen, Uni Stuttgart, Daimler Truck, Schaeffler; KMK, Länderübergreifende Fachklassen (38. Fortschreibung); IHK Berlin; BSZ Selb; TU Bergakademie Freiberg; MPA NRW.

Kann man als Quereinsteiger Werkstoffprüfer werden?

Ja, mit einer Umschulung zum IHK-Abschluss, über die Externenprüfung oder mit Zertifikaten in der zerstörungsfreien Prüfung. Die Umschulung bezahlen oft Arbeitsagentur oder Jobcenter. Die Wege für Erwachsene im Überblick:

Wege für Quereinsteiger
Umschulungrund 2 Jahre in VollzeitEtwa 28 Monate bei W.S. Werkstoff Service in Essen, Fachrichtung Metalltechnik, Start im April und Oktober, oder 2 Jahre am Berufsförderungswerk Dortmund, Start Januar 2027. Am Ende steht dieselbe IHK-Prüfung wie bei Azubis.
Was brauchst Du dafür?Schulabschluss, gutes Deutsch, gute AugenIn Essen reichen der Hauptschulabschluss, Deutsch auf Niveau B2 und ein Sehvermögen nach DIN EN ISO 9712. Dort gibt es zusätzlich ZfP-Zeugnisse der Stufe 2 in sechs Verfahren und einen Strahlenschutzschein.
Wer bezahlt?oft Arbeitsagentur oder JobcenterMit einem Bildungsgutschein übernehmen sie die Kosten, auch um einen fehlenden Berufsabschluss nachzuholen. Renten- und Unfallversicherer fördern ebenfalls.
Externenprüfungnach 63 Monaten im BerufWer 5 Jahre und 3 Monate als Prüfer gearbeitet hat, darf ohne Ausbildung zur Abschlussprüfung. Seit 2025 geht es ab 25 Jahren auch über ein Validierungsverfahren, das Dein Können bescheinigt.
Verkürzte Ausbildungbis zu 12 Monate kürzerHast Du schon einen Berufsabschluss, kann die IHK die Ausbildung auf gemeinsamen Antrag mit dem Betrieb verkürzen.

Weiterbildung zum ZfP-Prüfer nach DIN EN ISO 9712

In der zerstörungsfreien Prüfung zählt im Job das Zertifikat nach DIN EN ISO 9712. Du erwirbst es für jedes Verfahren einzeln, auch als Quereinsteiger. Mit Stufe 1 prüfst Du nach Anweisung und unter Aufsicht. Mit Stufe 2 wählst Du das Verfahren selbst und bewertest die Ergebnisse, Stufe 3 leitet das ZfP-Personal an. Kurse und Praxis für Stufe 1:

VerfahrenKurs Stufe 1 / Stufe 2 und Praxis für Stufe 1
Ultraschall (UT)8 / 10 Tage Kurs, 45 Tage Praxis
Durchstrahlung (RT)8 / 10 Tage Kurs, 45 Tage Praxis, dazu die Fachkunde im Strahlenschutz
Wirbelstrom (ET)5 / 6 Tage Kurs, 45 Tage Praxis
Magnetpulver (MT), Eindring (PT), Sicht (VT)je 3 / 2 Tage Kurs, 15 Tage Praxis
ZfP-Zertifikat kurz beantwortet
Was kostet das?beim Ultraschall rund 4.800 €Bei der GSI SLV in München kostet der Kurs für Ultraschall Stufe 1 3.651 €, die Prüfung 1.142 €.
Brauche ich die Praxis vor der Prüfung?neinDie Praxistage darfst Du auch nach der Prüfung nachweisen, damit Arbeitsuchende, Umschüler und Azubis nicht benachteiligt sind.
Wie lange gilt es?5 JahreDann verlängerst Du es, nach 10 Jahren wirst Du neu zertifiziert. Einen Sehtest für die Nähe brauchst Du jedes Jahr.
Und die Ausbildung?vermittelt den Stoff der Stufe 1Das Zertifikat selbst erteilt eine Zertifizierungsstelle wie die der DGZfP. Meister, Techniker und Ingenieure können die Kurse um bis zu die Hälfte kürzen.

Quellen: W.S. Werkstoff Service (Umschulung Werkstoffprüfer/in); mein NOW, Weiterbildungssuche der Arbeitsagentur (BFW Dortmund); SGB III §§ 81, 180; BBiG §§ 45, 50b; DGZfP, Zertifizierungsprogramm nach DIN EN ISO 9712 (Rev. 04.0, 2024) und Ausbildungsseite; GSI SLV, ZfP-Kurse 2026; Strahlenschutzverordnung § 48; WerkstPrAusbV Anlage 2.

Was ist der Unterschied zum Technischen Assistenten für Metallographie?

Beide arbeiten in Werkstofflaboren. Werkstoffprüfer machen aber eine duale Ausbildung im Betrieb und bekommen Ausbildungsgeld. Technische Assistenten für Metallographie und Werkstoffanalyse lernen an einer Berufsfachschule. Den schulischen Weg gibt es nur an wenigen Schulen, etwa am Lette Verein in Berlin und an einem Berufskolleg in Solingen.

Werkstoffprüfer/in und Technische Assistenz im Vergleich
AusbildungWerkstoffprüfer: dual in Betrieb und Berufsschule
Assistenz: Vollzeit an einer Berufsfachschule
DauerWerkstoffprüfer: 3,5 Jahre
Assistenz: 2 Jahre mit Abitur oder Fachhochschulreife, 3 Jahre mit mittlerem Abschluss
GeldWerkstoffprüfer: Ausbildungsgeld, im Tarifschnitt 1.179 bis 1.413 € im Monat
Assistenz: kein Ausbildungsgeld, am Lette Verein 95 € Schulgeld im Monat
PraxisWerkstoffprüfer: von Anfang an im Betrieb
Assistenz: 5 Wochen Praktikum, meist ohne Vergütung
AbschlussWerkstoffprüfer: IHK-Prüfung im staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
Assistenz: staatlich geprüfte/r Technische/r Assistent/in; nach 3 Jahren mit Fachhochschulreife

In Nordrhein-Westfalen heißt der schulische Bildungsgang Physikalisch-technische Assistenz mit Schwerpunkt Metallographie und Werkstoffkunde.

Quellen: Lette Verein Berlin (Metallographie und Werkstoffanalyse); berufsbildung.nrw.de; WerkstPrAusbV § 1; BIBB, Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025.

Was macht ein Werkstoffprüfer?

Werkstoffprüfer sorgen dafür, dass nur einwandfreie Werkstoffe und Bauteile in Produktion und Betrieb gehen. Sie prüfen Proben im Labor oder Anlagen vor Ort, werten die Messwerte aus und dokumentieren alles. Was Du genau machst, hängt von Betrieb und Fachrichtung ab. Typische Aufgaben:

AufgabeWas Du machst
Zerstörende PrüfungProben im Zugversuch dehnen, bis sie reißen, Härte bestimmen, Kerbschlagbiegeprüfungen durchführen
MetallografieProben schleifen, polieren und ätzen, das Gefüge unter dem Lichtmikroskop beurteilen; für Details das Rasterelektronenmikroskop einsetzen lassen und die Ergebnisse bewerten
Zerstörungsfreie PrüfungBauteile und Schweißnähte mit Ultraschall, Röntgen oder Computertomografie, Wirbelstrom, Magnetpulver oder Eindringmittel auf Risse prüfen
Wärme­behandlungWärmebehandlungsanlagen bedienen, das passende Verfahren wählen, behandelte Teile prüfen und freigeben
Schadensanalyseherausfinden, warum ein Teil versagt hat, etwa an der Bruchfläche
PrüftechnikPrüfmittel auswählen und überprüfen, Prüfplätze einrichten, Messgeräte warten
DokumentationMesswerte erfassen, mit Normen und Vorgaben vergleichen, Prüfberichte schreiben

Wie läuft eine Gefügeuntersuchung ab?

  1. vorherProbe härtenJe nach Auftrag erhitzt Du die Stahlprobe und kühlst sie schnell ab, damit sie möglichst hart wird.
  2. PräparationSchliff herstellenMit Schleifpapier und Schleifmaschine bearbeitest Du die Probe, bis sie kratzerfrei spiegelt.
  3. ÄtzenGefüge sichtbar machenEine Säure lässt die Körner und Bestandteile des Metalls hervortreten.
  4. MikroskopBilder auswertenUnter dem Lichtmikroskop fotografierst Du das Gefüge, eine Software hilft beim Zählen der Körner.
  5. danachBewerten und festhaltenDu vergleichst die Werte mit der Norm. Weichen sie deutlich ab, prüfst Du nach, ob der Fehler in Deiner Messung liegt, und schreibst den Prüfbericht.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Arbeitsalltag kurz beantwortet
Wo arbeitest Du?im Prüflabor, in der Werkhalle und im BüroIn der Systemtechnik oft auch bei Kunden vor Ort, an Rohrleitungen, Behältern, Brücken oder Kraftwerken, zum Teil im Freien.
Wann arbeitest Du?oft im SchichtdienstIn vielen Betrieben ist Schichtarbeit üblich, in der Wärmebehandlungstechnik gehört sie fast immer dazu.
Was ziehst Du an?Kittel, Schutzbrille, HandschuheChemische Dämpfe, Hitze und Maschinenlärm gehören laut Arbeitsagentur zum Alltag.
Und Strahlung?bei Röntgen- und GammaprüfungWer mit Strahlung prüft, braucht je nach Aufgabe eine Fachkunde im Strahlenschutz und frischt sie mindestens alle 5 Jahre auf.
Mit welchen Geräten?von der Prüfmaschine bis zum ComputertomografenUniversalprüfmaschinen, Öfen, Mikroskope, Röntgen- und Ultraschallgeräte, dazu Säuren und Lösungsmittel für die Proben.

Quellen: BERUFENET Werkstoffprüfer/in Metalltechnik, Systemtechnik und Wärmebehandlungstechnik (Tätigkeit, Arbeitsbedingungen, Arbeitsmittel); WerkstPrAusbV § 4 und Anlage 1; Strahlenschutzverordnung § 48.

Wo arbeiten Werkstoffprüfer?

In Stahlwerken und Gießereien, im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, bei Prüfdienstleistern, in Chemie und Energiewirtschaft und in Materialprüfanstalten. Typische Arbeitgeber und was Du dort machst:

ArbeitgeberBeispiele und Aufgaben
Stahl und Gießereienetwa thyssenkrupp Steel, BGH Edelstahl, Feralpi: Proben aus der Produktion prüfen, oft im Schichtdienst
Fahrzeug- und Maschinenbauetwa BMW, Volkswagen, ZF, Schaeffler, Daimler Truck: Werkstoffe und Bauteile für die Serie prüfen
Prüf­dienstleisteretwa DEKRA, GSI SLV: Schweißnähte und Anlagen in Werken und auf Baustellen zerstörungsfrei prüfen
Chemie und Energieetwa BASF, Siemens Energy: Anlagen, Rohrleitungen und Behälter prüfen
Prüfanstalten und Forschungetwa die BAM in Berlin und die Materialprüfungsanstalten in Dortmund und Stuttgart
Luftfahrt, Schiffe, BahnTeile für Flugzeuge, Schiffe und Schienenfahrzeuge prüfen

In den Berufen der Werkstofftechnik insgesamt sind 23 % der Beschäftigten Frauen, 18 % arbeiten in Teilzeit.

Quellen: BERUFENET Werkstoffprüfer/in (Branchen); Arbeitsagentur, Jobbörse; GSI SLV; BAM; Uni Stuttgart; Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigungsstatistik 31.12.2025 (Berufsuntergruppe 4142).

Was verdient ein Werkstoffprüfer?

Als Werkstoffprüfer verdienst Du im Mittel 4.177 € brutto im Monat. Was Du beim Einstieg, nach Bundesland und mit Berufserfahrung verdienst, steht im Artikel Werkstoffprüfer-Gehalt.

Welche Weiterbildungen gibt es für Werkstoffprüfer?

Naheliegend sind der Techniker für Werkstofftechnik und der Industriemeister Metall. Du kannst auch höhere ZfP-Stufen erwerben, Technischer Fachwirt werden oder Werkstofftechnik studieren. Wie Du die Förderung beantragst, steht im Artikel Aufstiegs-BAföG.

AbschlussZugang und Dauer
Techniker/in WerkstofftechnikZugang: Berufsabschluss, Fachschule
Dauer und Abschluss: Vollzeit 2 Jahre, Teilzeit 3 bis 4 Jahre; Abschluss Bachelor Professional, in Bayern "Staatlich geprüfter Werkstoff- und Prüftechniker"
Industriemeister/in MetallZugang: Ausbildung und Berufspraxis oder 5 Jahre Praxis
Dauer und Abschluss: Prüfung vor der IHK
ZfP Stufe 2 und 3Zugang: Zertifikat der Stufe darunter oder mehr Praxis
Dauer und Abschluss: Kurse von wenigen Tagen je Verfahren; mit Stufe 3 leitest Du ZfP-Personal an
Technische/r Fachwirt/inZugang: Berufsabschluss und Berufspraxis
Dauer und Abschluss: verbindet Technik mit Betriebswirtschaft
Studium Werkstofftechnik oder MaterialwissenschaftZugang: Abitur, Meister oder Techniker; sonst 3 Jahre Praxis plus Eignungsprüfung oder Probestudium
Dauer und Abschluss: Bachelor an Uni oder Fachhochschule
Kosten und Förderung
Aufstiegs-BAföGbis 15.000 € für Kurs und PrüfungDie Hälfte ist Zuschuss, nach bestandener Prüfung wird die Hälfte des Restdarlehens erlassen. In Vollzeit gibt es bis zu 1.019 € im Monat für den Lebensunterhalt.
Weiterbildungs­stipendiumbis 9.135 € in 3 JahrenFür gute Absolventen: Note 1,9 oder besser in der Abschlussprüfung, Aufnahme bis 24 Jahre, 10 % Eigenanteil je Kurs.

Studiengänge vergleichen die Artikel Werkstofftechnik-Studium und Materialwissenschaften.

Quellen: BERUFENET (Werkstoffprüfer/in, Techniker/in Werkstofftechnik, Industriemeister/in Metall); DGZfP; KMK-Beschluss vom 06.03.2009; aufstiegs-bafoeg.de; Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB).

Wie sind die Berufsaussichten für Werkstoffprüfer?

Solide, aber kein Mangelberuf: Laut Engpassanalyse 2025 steht die Werkstofftechnik unter Beobachtung. Eine freie Stelle für Fachkräfte ist im Mittel nach 91 Tagen besetzt. Auf eine gemeldete Stelle kamen 2025 rechnerisch 3,6 Arbeitsuchende.

15.889
Beschäftigte
in der Werkstofftechnik, Ende 2025
91 Tage
bis eine Stelle besetzt ist
Fachkräfte, 2025
21 %
sind 55 oder älter
alle Berufe: 25 %
Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigungsstatistik 31.12.2025 und Engpassanalyse 2025 (Berufsuntergruppe 4142)
Was die Zahlen bedeuten
Konkurrenzrund 3,6 Suchende je StelleDie Arbeitsagentur zählt dabei alle Arbeitsuchenden, nicht nur Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote im Beruf lag bei 3,6 %.
Ruhestandjeder Fünfte ist 55 oder älterIn den nächsten zehn Jahren gehen also viele erfahrene Prüfer in Rente.
Nachwuchsweniger neue AzubisZum 30.09.2025 kamen 210 neue Ausbildungsverträge zustande, 14 % weniger als ein Jahr zuvor.
Zertifikatemachen Dich flexiblerPrüfdienstleister wie die GSI SLV prüfen in Werken und auf Baustellen. Dort zählt, für welche Verfahren Du nach ISO 9712 zertifiziert bist.

Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025 und Beschäftigungsstatistik 31.12.2025 (Berufsuntergruppe 4142, Fachkräfte 41422); BIBB, neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.2025; GSI SLV.

Passt der Beruf zu Dir?

Was solltest Du mitbringen?

Das passt zu Dir, wenn Du ...
  • Dich für Physik, Chemie und Technik interessierst
  • sehr sorgfältig arbeitest und Messwerte genau festhältst
  • auch bei langen Versuchsreihen geduldig bleibst
  • handwerklich geschickt bist
  • Farben sicher unterscheiden kannst
Eher nicht, wenn Du ...
  • feste Arbeitszeiten ohne Schichten brauchst
  • Lärm, Hitze und chemische Gerüche schlecht verträgst
  • schnelle Erfolgserlebnisse brauchst
  • eine Allergie gegen Metalle hast

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Quellen dieses Artikels Ausbildung und Prüfung: Verordnung über die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin (25.06.2013, geändert 27.01.2014); KMK-Rahmenlehrplan Werkstoffprüfer/in (25.04.2013); Berufsbildungsgesetz §§ 1, 7a, 8, 14, 37, 45, 50b; BIBB-Hauptausschuss Empfehlung 129 · Beruf, Tätigkeit, Arbeitsbedingungen, Weiterbildung: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET Werkstoffprüfer/in (4 Fachrichtungen), Techniker/in Werkstofftechnik, Industriemeister/in Metall · Zahlen: BIBB, Datensystem Auszubildende (Datenblätter Werkstoffprüfer/-in 2024), neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.2025, Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025 · Ausbildungsvergütung: Tarifregister NRW und Berlin, IHK Würzburg-Schweinfurt, IHK Heilbronn-Franken, BAVC, TVAöD-BBiG, TVA-L BBiG, bundeswehrkarriere.de · Ausbildungsplätze und Berufsschulen: Arbeitsagentur, Jobbörse; Ausbildungsseiten der genannten Betriebe; KMK, Länderübergreifende Fachklassen; IHK Berlin; BSZ Selb; TU Bergakademie Freiberg; MPA NRW · Schulische Alternative: Lette Verein Berlin; berufsbildung.nrw.de · Quereinstieg und ZfP: W.S. Werkstoff Service; mein NOW; Sozialgesetzbuch III §§ 56, 60, 81, 180; DGZfP, Zertifizierungsprogramm nach DIN EN ISO 9712; GSI SLV; Strahlenschutzgesetz § 78; Strahlenschutzverordnung § 48; Jugendarbeitsschutzgesetz § 32 · Förderung: KMK-Beschluss vom 06.03.2009; Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz; Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung · Arbeitsmarkt: Bundesagentur für Arbeit (Engpassanalyse 2025, Beschäftigungsstatistik 31.12.2025) · Gehalt: Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung

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