Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) unterstützt mit ihrem Solidaritätsfonds ausländische Studenten und Doktoranden an deutschen Hochschulen, die in ihrem Heimatland verfolgt wurden. Du bekommst entweder ein monatliches Stipendium in individueller Höhe oder in einer dringenden Notlage eine Einmalzahlung von bis zu 2.500 €.
Reichen die Mittel aus, können auch ausländische Studenten ein Stipendium bekommen, die nicht verfolgt wurden, aber ohne eigene Schuld in finanzielle Not geraten sind.
Als Stipendiat des Solidaritätsfonds gehörst Du gleichberechtigt zur Gemeinschaft aller Stipendiaten der FES.
Du kannst Dich selbst bewerben oder von jemandem vorgeschlagen werden. Deinen Antrag stellst Du ohne Formular. Feste Bewerbungsfristen gibt es nicht.
Über jedes Stipendium und jede Einmalzahlung entscheidet ein unabhängiger Vergabeausschuss. In ihm sitzen auch zwei Vertreter, die die Stipendiaten der FES wählen.
Im Jahr 2025 hat der Solidaritätsfonds 31 Stipendiaten gefördert.
Planst Du eine Förderung durch eines der staatlich anerkannten Werke, gibt unser Überblick Begabtenförderungswerke einen Einblick, wie Auswahl und Leistungen bei jedem Werk gestaltet sind.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.