- Vollzeit, Idstein, Präsenzstudium
- Dauer: 8 Semester
- Ohne Numerus clausus
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Wo kann ich Zoologie studieren?
Einen Bachelor Zoologie gibt es in Deutschland nicht, deshalb studierst Du zuerst Biologie, und nur an der Uni Rostock heißt der anschließende Master auch Zoologie. Die übrigen Master heißen Tier- oder Nutztierwissenschaften und drehen sich um die Tierhaltung. Wenn Du Dich für Wildtiere interessierst, bist Du dort also nicht richtig aufgehoben.

- Präsenzstudium
- 8 Semester Regelstudienzeit
- ohne Numerus clausus
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Tierwissenschaften (Tierhaltung) | Uni Bonn | Bonn >> Bonn, Stadt | Master of Education |
| Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften | HS Osnabrück | Osnabrück >> Osnabrück | Master of Science |
| Integrative Zoologie | Uni Rostock | Rostock >> Rostock | Master of Science |
| Nutztierwissenschaften | Uni Gießen | Giesen >> Hildesheim | Master of Science |
| Nutztierwissenschaften | Uni Rostock | Rostock >> Rostock | Master of Science |
| Tierwissenschaften | Uni Bonn | Bonn >> Bonn, Stadt | Master of Science |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Gezählt haben wir alle Studiengänge, deren Name Zoologie, Tierwissenschaft, Tierhaltung oder Nutztier enthält.
Die größte Auswahl hast Du an der Uni Rostock und der Uni Bonn, die je zwei Master anbieten. In Rostock findest Du den einzigen Studiengang, der Zoologie im Namen führt, und daneben Nutztierwissenschaften. Bonn bietet Tierwissenschaften zweimal an, einmal als Master of Science und einmal als Master of Education. An der Uni Gießen kannst Du Nutztierwissenschaften studieren, an der HS Osnabrück die Angewandten Nutztier- und Pflanzenwissenschaften. Ein Fernstudium oder ein duales Studium gibt es im Fach nicht. Wenn Du ortsunabhängig studieren willst, findest Du in der Zoologie also leider kein Angebot.
Der Weg über Biologie: wie Du zum Zoologie-Master kommst
Direkt nach dem Abitur kannst Du Zoologie leider noch nicht studieren. Von den 6 Studiengängen im Fach ist keiner ein Bachelor, und auch unter einem anderen Namen gibt es in Deutschland keinen Zoologie-Bachelor. Weil Zoologie ein Teilgebiet der Biologie ist, beginnt Dein Weg mit einem Bachelor Biologie. Erst danach kannst Du Dich in einem der sieben Master spezialisieren. Ein Zoologie-Studium in Deutschland ist damit immer ein Master-Studium.
Diese Reihenfolge kostet Dich keine Zeit. Im Bachelor Biologie legst Du die fachliche Grundlage, denn ohne Genetik, Ökologie und Statistik kannst Du zoologisch nicht arbeiten. Du entscheidest Dich nur später fest, und das ist sogar ein Vorteil. Nach dem Bachelor weißt Du viel besser, ob Dich Verhaltensbiologie, Artenschutz oder doch die Tierzucht interessiert.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für das Zoologie-Studium brauchst Du einen Bachelor in Biologie oder einem fachlich verwandten naturwissenschaftlichen Fach, denn alle 7 Studiengänge sind Master. Deshalb steht in der Leiste oben bei „Bachelor ohne NC“ der Wert 0 von 0. Falls Dich das stutzig macht, können wir Dich beruhigen, denn es ist weder ein Fehler noch eine Lücke in unseren Daten. Wo es keinen einzigen Bachelor gibt, gibt es eben auch keinen zulassungsfreien und keinen zulassungsbeschränkten.
Auf ein Fernstudium kannst Du leider nicht ausweichen, denn im Fach gibt es 0 Fernstudiengänge und 0 duale Studiengänge. Alle sieben Master sind Präsenzstudiengänge mit Labor- und Geländeanteil. Wenn Du nicht an den Studienort ziehen kannst, lässt sich dieses Fach für Dich deshalb nicht umsetzen.
Was solltest Du für den Master mitbringen?
- Biologie - der direkte Weg in den Master
- Ein fachlich verwandtes naturwissenschaftliches Fach: Welche Fächer als verwandt gelten, steht in der Zulassungsordnung der jeweiligen Hochschule
- Ohne Abitur kommst Du über eine abgeschlossene Berufsausbildung plus Berufserfahrung in den Biologie-Bachelor, die Regeln legt jedes Bundesland selbst fest
- Englisch - Fachliteratur und ein Teil der Lehre sind englisch, ohne sicheres Lesen kommst Du im Master nicht durch
- Naturwissenschaftliche Grundlagen - Chemie, Physik, Mathematik und Statistik gehören zum Biologiestudium. Wer sie in der Schule gemieden hat, sollte das vorher wissen
- Praktische Belastbarkeit - Präparate, tote Tiere und Insekten gehören zu Bestimmungsübungen dazu
Zahl der Bachelor-, Fern- und dualen Studiengänge: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Die übrigen Angaben sind redaktionell zusammengefasst - maßgeblich ist immer die Zulassungsordnung Deiner Hochschule.

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Zoologie oder Tierwissenschaften?
Von den sieben Studiengängen, die wir gefunden haben, ist nur einer echte Zoologie. Diese Unterscheidung ist uns in diesem Artikel am wichtigsten. Wenn Du Zoologie im Sinn von Wildtieren, Verhalten und Artenschutz suchst, führt Dich in Deutschland nur ein einziger Master direkt dorthin, nämlich Integrative Zoologie an der Uni Rostock. Die anderen sechs Studiengänge heißen Tierwissenschaften oder Nutztierwissenschaften. Sie gehören fachlich zur Agrarwissenschaft und beschäftigen sich mit Haltung, Zucht, Fütterung und Tiergesundheit in der Landwirtschaft.
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026.
- Wildtiere und ihr Verhalten
- Evolution, Systematik, Artenvielfalt
- Ökologie und Artenschutz
- Forschung im Gelände und im Labor
- 1 Studiengang in Deutschland
- Nutztiere statt Wildtiere
- Haltung, Zucht und Fütterung
- Tiergesundheit im Betrieb
- Agrarökonomie und Produktion
- 6 Studiengänge in Deutschland
Beides sind ernsthafte Fächer, und Nutztierwissenschaften haben einen klaren Arbeitsmarkt, aber sie beantworten eine andere Frage. Wir raten Dir deshalb, vor jeder Bewerbung das Modulhandbuch zu lesen und Dich nicht allein auf den Studiengangsnamen zu verlassen. Am Namen „Tierwissenschaften“ erkennst Du nämlich nicht, ob Du am Ende Wildtiere zählst oder Milchleistung auswertest.
Wenn Dir Wildtierforschung wichtig ist und Rostock nicht passt, bleibt Dir der Weg über einen zoologischen Schwerpunkt im Biologie-Master. Viele biologische Institute bieten Arbeitsgruppen zu Verhaltensbiologie, Ökologie oder Evolutionsbiologie an, ohne dass Zoologie im Titel des Studiengangs steht. Zoologie steht dann zwar nicht auf Deinem Zeugnis, aber Du lernst trotzdem die Inhalte, die Dich interessieren.
Was lernst Du im Studium?
Zuerst lernst Du die Biologie in ihrer ganzen Breite kennen, danach gehst Du in der Zoologie in die Tiefe. Zoologie ist die Lehre von den tierischen Organismen. Im Zoologie-Studium geht es um Bau, Funktion, Verhalten und Verwandtschaft von Tieren, von wirbellosen Tieren bis zu Säugetieren. Weil der Einstieg über Biologie läuft, teilt sich Dein Studium Zoologie in zwei Abschnitte, nämlich die breiten Grundlagen im Bachelor und die Spezialisierung im Master.
- Organismische Zoologie
- Evolutionsbiologie
- Entwicklungsbiologie
- Tierische Physiologie und Ökophysiologie
- Verhaltensbiologie
- Populationsbiologie und Ökologie
- Systematik und Artbestimmung
- Ökotoxikologie und Umweltbeziehungen
- Statistik und wissenschaftliches Arbeiten
Rechne mit vielen Laborstunden, Lehrveranstaltungen im Freien und langen Bestimmungsübungen. Das Studium ist theoretisch anspruchsvoll und zugleich handwerklich, denn Mikroskopieren, Präparieren, Protokollieren und Auswerten gehören zu Deinem Alltag. Wenn Du Dich für eine der sechs Nutztier- und Tierwissenschaften entscheidest, verschiebt sich der Schwerpunkt zu Zucht, Fütterung, Stallsystemen und Betriebswirtschaft.
Fächerliste redaktionell zusammengestellt, Stand 20.09.2026. Sie ist ein Anhaltspunkt, kein Lehrplan – verbindlich ist das Modulhandbuch Deines Studiengangs.
Was kannst Du mit Zoologie werden?
Stellen mit dem Namen „Zoologe“ wirst Du nur selten ausgeschrieben finden. Mit einem Master bist Du Zoologe oder Zoologin. Die meisten Zoologie-Berufe liegen in Forschung, Lehre, Naturschutz und Verwaltung, also meist im öffentlichen Dienst oder an Einrichtungen, die öffentlich finanziert sind. In der freien Wirtschaft arbeiten Zoologen vor allem dort, wo biologische Prüfungen anfallen.
Verwechsle Zoologie bitte nicht mit Tiermedizin, sonst schreibst Du vielleicht Bewerbungen umsonst. Wenn Du Tiere behandeln willst, brauchst Du das Staatsexamen der Tiermedizin und die Approbation. Ein Zoologie-Master berechtigt Dich nicht zur Behandlung von Tieren.
Was verdienst Du mit Zoologie?
Als Zoologin oder Zoologe verdienst Du im Durchschnitt 4.870 € brutto im Monat. In Forschung und Naturschutz wirst Du oft nach Tarif bezahlt.
Wie viel davon netto bleibt, womit Du einsteigst und was Berufserfahrung bringt, liest Du beim Gehalt als Zoologe.
Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.
Zoologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Technisch gesehen sehr, denn beim Zoologen gilt nur die Laborarbeit als automatisierbar, und mehr Sorgen machen eher die befristeten Stellen in der Forschung. Wir haben dafür in den Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geschaut, der zeigt, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs nach dem Stand der Technik von Software oder Maschinen erledigt werden könnte. Beim Zoologen ist das 1 von 9.
Was bei Deiner Arbeit ersetzbar wäre. Beim Zoologen ist es eine einzige Tätigkeit, die eine Maschine übernehmen könnte: die Laborarbeit mit ihrer Labortechnik. Wenn Du Verhaltensforscher wirst, sieht es fast genauso aus, denn auch dort steht nur die Laborarbeit auf der Liste. Bei beiden Berufen hat sich der Wert seit 2013 nicht bewegt.
So sieht es in Labor, Industrie und Naturschutz aus. Wenn Du in die Ökotoxikologie oder zu biologischen Prüfverfahren in Chemie-, Pharma- und Umweltlaboren gehst, landest Du beim Toxikologen. Für den Naturschutz mit seinen Kartierungen und Gutachten liegt der Landschaftsökologe am nächsten. Er kommt auf 4 von 18.
- die Laborarbeit mit ihrer Labortechnik
- beim Toxikologen die chemischen Untersuchungs- und Messverfahren
- beim Landschaftsökologen unter anderem die Umweltverträglichkeitsprüfung
- Forschung und Versuchsplanung
- die Durchführung und Auswertung von Versuchen
- Tierökologie, Verhaltensbiologie und Tierphysiologie
- beim Toxikologen die Analyse und die Toxikologie selbst
- im Naturschutz Faunistik, Renaturierung und Kartografie
Wie belastbar ist das als Zukunftsaussage? Das IAB misst, was technisch möglich wäre, und sagt selbst, dass sich auch Berufe mit niedrigem Wert verändern können und ein hoher Wert keinen Wegfall bedeutet. Als Zoologe musst Du Dir wegen der Technik also wenig Sorgen machen.
Schwieriger sind die befristeten, an Projektmittel gebundenen Stellen, die wir im Berufe-Abschnitt beschrieben haben. Wenn Du Methoden wie Kartierung, Bestimmung und die Auswertung von Versuchen früh beherrschst, bringst Du die Arbeit mit, die das IAB beim Menschen sieht.
Das Zoologie-Studium in Zahlen
aus Deutschland9.729
aus dem Ausland
im Bachelor14.799
im Master

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Häufige Fragen
Kann man Zoologie als Bachelor studieren?
Wo kann man Zoologie studieren?
Wie werde ich Zoologe oder Zoologin?
Ist Zoologie dasselbe wie Tiermedizin?
Was ist der Unterschied zwischen Zoologie und Tierwissenschaften?
Gibt es einen NC im Zoologie-Studium?
Kann ich Zoologie im Fernstudium oder dual studieren?
Was verdient man als Zoologe?
Passt das Zoologie-Studium zu mir?
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- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
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- Studiengangszahlen, Hochschulen und Studienorte: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Gezählt wurden Studiengänge, deren Name Zoologie, Tierwissenschaft, Tierhaltung oder Nutztier enthält.
- Gehalt: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 412 Biologie, Anforderungsniveau Expertenebene, Stand 2024.
- Zulassung, Studieninhalte und Berufsbilder: redaktionelle Zusammenfassung ohne eigene Erhebung. Verbindlich sind die Zulassungs- und Prüfungsordnungen der Uni Rostock, der Uni Bonn, der Uni Gießen und der HS Osnabrück.
- Bekannter Datenfehler: Der Studiengang Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften der HS Osnabrück ist in unserer Datenbank doppelt angelegt. Er ist in den 6 Studiengängen zweimal enthalten.
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