Ökologie-Studium: Hochschulen, Studiengänge, Inhalte & Karriere

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Ökologie studieren - auf einen Blick
Bachelor oder Master?Fast nur Master.19 der 25 Studiengänge sind Master, nur 6 sind Bachelor.
Brauche ich einen NC?Meistens ja: 3 von 6 Bachelor sind zulassungsbeschränkt, nur 3 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?An 16 Hochschulen in 13 Städten.Von Kiel bis Karlsruhe – kein Fernstudium, kein duales Studium dabei.
Wie lange dauert es?6 bis 10 Semester im Bachelor.Je nach Hochschule und ob Du in Vollzeit oder in Teilzeit studierst.
Was verdienst Du damit?5.524 € brutto im Monat.Umweltmanagement und Umweltberatung, Expertenstufe, Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit 2025.
Inhalt10 Abschnitte
  1. Wo kann ich Ökologie studieren?
  2. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  3. Was lernst Du im Ökologie-Studium?
  4. Bachelor oder Master?
  5. Was kannst Du mit Ökologie werden?
  6. Was verdienst Du mit Ökologie?
  7. Ökologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  8. Das Ökologie-Studium in Zahlen
  9. Häufige Fragen zum Studium Ökologie
  10. Weiter zum Studium Ökologie

Wo kann ich Ökologie studieren?

Ökologie ist in Deutschland vor allem ein Masterfach, das Du meist an Universitäten studierst, und zwar immer vor Ort, denn dual oder als Fernstudium gibt es das Fach nicht. Lass Dich bei der Suche nicht von den Namen verwirren, denn viele Studiengänge heißen gar nicht Ökologie. Du findest sie auch unter Biodiversität, Ökosystem oder Environmental Sciences.

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WINGS Hochschule Wismar
Architektur und Umwelt (M.Sc.)
WINGS Hochschule Wismar* · Fernstudium
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Master
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Biologische Diversität und ÖkologieUni GöttingenGöttingenBachelor of Science
Environmental SciencesUni Gießen–Bachelor of Science
Ökologie und NachhaltigkeitsmanagementFH SWF (Fachhochschule Südwestfalen)–Bachelor of Science
Ökologie und Umweltplanung (Vollzeit)TU BerlinBerlinBachelor of Science
Ökologie und Umweltplanung (Teilzeit)TU BerlinBerlinBachelor of Science
Ökologie und UmweltschutzHS Zittau/GörlitzZittauBachelor of Science
Ecological ForecastingUni Bayreuth–Master of Arts
Applied EcologyUni KielKielMaster of Science
Biodiversity and Collection ManagementTU DresdenZittauMaster of Science
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StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Biodiversity and Ecosystem HealthUni Frankfurt–Master of Science
BiodiversitätRuhr-Universität BochumBochumMaster of Science
BiodiversitätRuhr-Universität BochumDuisburgMaster of Science
Biodiversität und NaturschutzUni MarburgMarburgMaster of Science
Biodiversität und UmweltbildungPH KarlsruheKarlsruheMaster of Science
Biodiversität und ÖkologieUni BayreuthBayreuthMaster of Science
Biodiversität und ÖkologieUni GreifswaldGreifswaldMaster of Science
Biodiversität, Ökologie und EvolutionUni GöttingenGöttingenMaster of Science
Ecosystem ServicesTU DresdenZittauMaster of Science
Environmental Pollution Management (Ecotoxicology)/ÖkotoxikologieRheinland-Pfälzische TU Kaiserslautern-Landau–Master of Science
Global Change EcologyUni AugsburgAugsburgMaster of Science
Molekulare ÖkologieUni BayreuthBayreuthMaster of Science
Stadtökologie (Urban Ecosystem Sciences)TU BerlinBerlinMaster of Science
Stadtökologie (Urban Ecosystem Sciences), TeilzeitTU BerlinBerlinMaster of Science
Ökologie und EvolutionUni FrankfurtFrankfurt am MainMaster of Science
Ökologie, Evolution und NaturschutzUni PotsdamPotsdamMaster of Science

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026; gezählt haben wir nur Studiengänge, deren Hauptfach Ökologie ist und die den Fachbegriff im Namen tragen – Studiengänge mit Ökologie als Nebenfach und reine Zertifikatskurse bleiben draußen.

Von den 25 Studiengängen, die wir gefunden haben, setzen 19 einen ersten Abschluss voraus, meist einen Bachelor in Biologie, Geographie oder Umweltwissenschaften.

Ein Fernstudium oder ein duales Studium haben wir nicht gefunden, und warum das so ist, erklären wir Dir weiter unten.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für die 19 Master brauchst Du einen ersten Hochschulabschluss, für die sechs Bachelor an einer Universität das Abitur, während an einer Fachhochschule die Fachhochschulreife reicht. Weil das Ökologie-Studium in Deutschland fast ausschließlich ein Master-Fach ist, führt Dein Weg meistens über einen Bachelor in einem Nachbarfach.

Die drei Wege zum Studienplatz
Vom häufigsten zum seltensten Weg
1. Über einen verwandten Bachelor in den Master
19 der 25 Studiengänge sind Master. Dafür brauchst Du einen ersten Hochschulabschluss, meist aus einem Nachbarfach - welche passen, steht unten.
2. Bachelor ohne Zulassungsbeschränkung
Drei der sechs Bachelor kommen ohne Beschränkung aus. Du findest sie oben über den Filter Ohne NC.
3. Bachelor mit Zulassungsbeschränkung
Das betrifft die anderen drei, zu sehen über den Filter Mit NC. Eine Abiturnote nennen wir bewusst nicht: Der Grenzwert wird jedes Jahr neu aus den Bewerbungen ermittelt, eine Zahl aus dem Vorjahr wäre geraten.

Was solltest Du mitbringen?

Was die Master erwarten
  • Einen Bachelor in Biologie, Geographie, Umweltwissenschaften oder einem verwandten Fach
  • Bei vielen Mastern zusätzlich Nachweise in Statistik oder Artenkenntnis
  • Englisch: Applied Ecology in Kiel, Global Change Ecology in Augsburg und Ecosystem Services an der TU Dresden tragen englische Namen - rechne mit englischsprachiger Lehre und Fachliteratur
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Biologie, Chemie und Zahlen - Statistik und Datenauswertung sollten Dir nicht zuwider sein
  • Lust auf Geländearbeit - Du arbeitest gern draußen, auch bei Regen, und Zusammenhänge reizen Dich mehr als Einzelarten
  • Zeit für ein Präsenzstudium - ein Fernstudium gibt es nicht. Wer nebenbei arbeiten und abends von zu Hause studieren will, ist hier falsch
  • Ausdauer und Mobilität - sei bereit, für den Master den Ort zu wechseln. Wer nach dem Bachelor sofort fertig sein will oder einen geraden Weg vom Abi in einen festen Beruf sucht, wird hier selten glücklich

Was lernst Du im Ökologie-Studium?

In der Ökologie beschäftigst Du Dich damit, wie Lebewesen miteinander und mit ihrer Umwelt zusammenhängen, vom einzelnen Boden­lebewesen bis zum Klimasystem. Weil die Studiengänge so unterschiedlich heißen, setzen sie auch unterschiedliche Schwerpunkte. Einige Grundlagen lernst Du aber fast überall:

Grundlagen
Das steht in den ersten Semestern auf dem Plan
  • Ökosystemlehre – Stoff- und Energiekreisläufe, vom Wald bis zum Flussufer
  • Populationsökologie – wie Bestände wachsen, einbrechen und schwanken
  • Synökologie – das Zusammenspiel ganzer Lebensgemeinschaften
  • Bodenökologie – Bodenleben, Fruchtbarkeit, Belastungen
  • Natur- und Artenschutz – gefährdete Arten, Rote Listen, Schutzgebiete
  • Vegetationskunde und Biogeographie – welche Art wo wächst und warum
  • Chemie, Physik, Bodenkunde – die Grundlagen unter der Biologie
  • Statistik und Datenauswertung – der Teil, den die meisten unterschätzen

Danach vertiefst Du Dich in einen Bereich, der Dich besonders interessiert. Welche Richtung Du wählen kannst, hängt von Deiner Hochschule ab. Möglich sind zum Beispiel diese:

SchwerpunktHochschule
Stadt- und UrbanökologieTU Berlin
ÖkotoxikologieRPTU Kaiserslautern-Landau
Molekulare ÖkologieBayreuth
Biodiversität und UmweltbildungPH Karlsruhe

Je nach Programm kannst Du Dich außerdem mit Agrarökologie, Verhaltensökologie, Geoökologie, Humanökologie oder Umweltplanung beschäftigen.

Zu jedem Ökologie-Studium gehören die Arbeit im Gelände und die Arbeit im Labor. Du kartierst, übst das Bestimmen von Arten, gehst in Freilandpraktika, nimmst Proben und wertest sie am Rechner aus.

Deshalb haben wir in unserer ganzen Datenbank kein einziges Fernstudium und kein duales Studium gefunden, denn einen Sommer im Moor kannst Du schlecht abends am Laptop nachholen. Wenn Du beides brauchst, also Job und Abschluss, ist eine Teilzeitvariante für Dich der realistischere Weg.

Dauer und Abschluss
Sechs, sieben, acht oder zehn SemesterSo lange sind die sechs Bachelor angelegt, je nach Hochschule und je nachdem, ob Du in Vollzeit oder in Teilzeit studierst.
Bachelor of ScienceDamit schließt Du den Bachelor am Ende ab.
Meist Master of ScienceSo schließen die meisten Master ab. In der Liste steht auch ein Master of Arts, Ecological Forecasting an der Uni Bayreuth.
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Architektur und Umwelt (M.Sc.) neben dem Job studieren
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Bachelor oder Master?

Vielleicht wunderst Du Dich, dass wir nur sechs Bachelor, aber 19 Master gefunden haben. Das liegt nicht an einer Lücke in unserer Datenbank, denn so ist das Fach in Deutschland aufgebaut. Ökologie ist eine Querschnittswissenschaft und setzt Biologie, Chemie, Geographie und Statistik voraus, und diese Grundlagen lernst Du in den ersten sechs Semestern in einem anderen Fach. Der übliche Weg sieht deshalb so aus:

1. Bachelor in einem Grundlagenfach
Biologie, Geographie oder Umweltwissenschaften. Hier holst Du Dir Artenkenntnis, Labormethoden und das statistische Handwerkszeug.
2. Master in Ökologie
19 der 25 Studiengänge liegen auf dieser Stufe – von Biodiversität und Naturschutz in Marburg bis Stadtökologie in Berlin. Hier entscheidest Du, ob Du in Richtung Forschung, Planung oder Beratung gehst.
3. Beruf oder Promotion
Behörde, Planungsbüro, Umweltinstitut, Naturschutzverband – oder die Doktorarbeit an der Uni.

Wenn Du gleich mit Ökologie anfangen möchtest, gibt es den Studiengang bundesweit sechs Mal direkt im Bachelor. An den Namen erkennst Du schon den Schwerpunkt. In Berlin heißt der Bachelor Ökologie und Umweltplanung, in Zittau Ökologie und Umweltschutz, und in beiden Fällen führt Dich das Studium zu einem Bachelor of Science. Bachelor und Master am selben Ort hintereinander zu studieren, klappt nur an wenigen Hochschulen, deshalb raten wir Dir, von Anfang an mit einem Wechsel zu planen.

Viele suchen zuerst ganz breit nach Studiengängen rund um Natur, Tiere und Umwelt. Ökologie ist dann nur eines von mehreren Feldern. Für die Nachbarfächer haben wir eigene Seiten angelegt.

Nachbarfächer mit eigener Liste
Gehört nicht dazu
  • Die ökologische Landwirtschaft: In diesem Studium und in der Forschung dort geht es um Anbau, Boden und Betrieb statt um Ökosysteme.
  • Ökonomie: Mit ihr hat das Fach trotz des ähnlichen Wortanfangs nichts zu tun.

Was kannst Du mit Ökologie werden?

Die Berufe in der Ökologie verteilen sich vor allem auf drei große Berufsfelder, nämlich den öffentlichen Dienst mit Behörden und Planung, die Forschung und Bildung sowie die Beratung von Unternehmen. Ökologe und Ökologin sind dabei keine geschützten Titel wie Arzt oder Apotheker. Wenn Du später nach Stellen suchst, achte deshalb auf die Aufgabe, denn danach sind die Stellen benannt.

Umweltgutachten und GenehmigungDu prüfst, was ein Bauvorhaben mit Boden, Wasser und Arten macht, und schreibst die Stellungnahme dazu.
BehördeGutachterbüro
Landschafts- und UmweltplanungAusgleichsflächen, Grünzüge, Renaturierung: Du planst, wie Flächen genutzt und wieder hergestellt werden.
PlanungsbüroKommune
Naturschutz und GebietsbetreuungSchutzgebiete betreuen, Pflegepläne schreiben, Ehrenamtliche anleiten, mit Landwirten verhandeln.
BehördeVerband
Forschung an Uni und InstitutFreiland- und Labordaten erheben, auswerten, veröffentlichen – meist über eine Promotion.
HochschuleInstitut
Umweltbildung und KommunikationNationalparkzentrum, Museum, Schulprojekte: Du übersetzt Forschung in etwas, das man verstehen kann.
BildungMuseum
Umwelt- und NachhaltigkeitsberatungUnternehmen ihre Umweltwirkung vorrechnen, Auflagen einordnen, Lieferketten prüfen.
WirtschaftBeratung
Monitoring und UmweltdatenBiodiversitätsdaten, Fernerkundung, Modellierung – hier zählt Programmieren so viel wie Artenkenntnis.
DatenBehörde
Boden- und GewässerschutzBelastungen messen, Maßnahmen begleiten, für Wasserverbände oder in der Landwirtschaft.
BehördeVerband

Wir haben nachgesehen, wie groß das Feld ist. In der Berufsgruppe Umweltmanagement und Umweltberatung arbeiten bundesweit 7.903 Menschen auf Expertenstufe, 7.909 auf Spezialistenstufe und 1.248 als Fachkraft (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025). Das ist ein überschaubarer Arbeitsmarkt. Für Deine Berufsaussichten bedeutet das, dass es die Stellen gibt, sie aber weit gestreut sind. Deutlich leichter hast Du es, wenn Du ortsflexibel bist, schon im Studium Praktika sammelst und eine Zweitkompetenz wie Datenauswertung, Recht oder Fernerkundung mitbringst.

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Was verdienst Du mit Ökologie?

Mit Ökologie verdienst Du im Durchschnitt 5.524 € brutto im Monat. Wie viel es genau wird, hängt von Deiner Richtung ab.

5.524 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat
Gehalt je nach Richtung
Mittleres Bruttogehalt im Monat mit Hochschulabschluss
Umweltmanagement und BeratungPlanung und Beratung
5.524 €
Geologie, Geografie, MeteorologieNachbarfeld der Geowissenschaften
5.623 €
Biologiebiologische Forschung
6.007 €

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Expertenstufe, Stand 2025.

Ökologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Gut, denn Freilandarbeit, Artbestimmung und Planung gelten als nicht ersetzbar, während vor allem Laborarbeit und standardisierte Prüfungen automatisierbar sind. Wir haben dafür beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen. Es berechnet für jeden Beruf, welcher Anteil der Kerntätigkeiten mit heutiger Technik von Maschinen erledigt werden könnte. Beim Landschaftsökologen sind es 4 von 18.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Umweltwissenschaftler
6 von 18
Kerntätigkeiten automatisierbar
2019 lag der Wert noch bei 12 %
Landschaftsökologe
4 von 18
Kerntätigkeiten automatisierbar
Labor, Bodenkunde und Wasseruntersuchung
Biologe
1 von 14
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur die Laborarbeit
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Umweltwissenschaftler/in“, „Landschaftsökologe/-ökologin“ und „Biologe/Biologin“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Diese Tätigkeiten gelten als ersetzbar. Beim Umweltwissenschaftler, der Unternehmen und Verbraucher zu Umweltfragen berät, ist uns aufgefallen, dass der Wert zwischen 2019 und 2022 von 12 % auf 33 % gestiegen ist. Wie sieht es in der Forschung aus? Beim Biologen ist der Wert seit 2013 sogar leicht gesunken, von 9 % auf 7 %.

Das kann Software übernehmen
  • Landschaftsökologe: Bodenkunde, Laborarbeit, Wasseruntersuchungen und die Umweltverträglichkeitsprüfung, um die es weiter oben im Berufsfeld Umweltgutachten und Genehmigung geht
  • Umweltwissenschaftler: neben Labor und Bodenkunde auch Schadstoffuntersuchung, Deponietechnik und Verkehrsplanung
  • Biologe: nur die Laborarbeit
Das bleibt bei Dir
  • Landschaftsökologe: Naturschutz, Landschaftspflege, Renaturierung, Umweltplanung, Botanik und Faunistik gehören zu den 14 Tätigkeiten, die beim Menschen bleiben
  • Umweltwissenschaftler: Umweltberatung und Gewässerschutz
  • Biologe: Forschung, Versuchsdurchführung und -auswertung, Botanik und Zoologie

Wenn Du im Freiland arbeitest, Arten bestimmst oder Flächen planst, bewegst Du Dich also im robusteren Teil des Fachs. Stärker betroffen sind Stellen, die vor allem aus Probenanalyse bestehen.

Was Dir die Werte nicht verraten. Der Futuromat misst, was technisch machbar wäre, und sagt nichts über die Zahl der Stellen. Das IAB weist selbst darauf hin, dass ein hoher Wert nicht das Verschwinden eines Berufs bedeutet und ein niedriger nicht, dass die Arbeit gleich bleibt. Bei der Arbeit mit Umweltdaten, wo Fernerkundung und Modellierung ohnehin am Rechner laufen, zahlt sich die Zweitkompetenz in Datenauswertung aus, die wir Dir schon bei den Berufen weiter oben empfohlen haben.

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Architektur und Umwelt (M.Sc.) neben dem Job studieren
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Das Ökologie-Studium in Zahlen

2.479
Studierende
im ganzen Fach Landschafts- und Geoökologie, Wintersemester 2025/26
58,0 %
davon Frauen
in Landschafts- und Geoökologie
4,7 %
arbeitslos
Beruf Umweltmanagement und -beratung, 2025
Wie international ist das Fach?
So verteilen sich die 2.479 Studierenden in Landschafts- und Geoökologie:
90 %
2.221
aus Deutschland
258
aus dem Ausland
Und wie viele fangen neu an?554 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Umweltmanagement und -beratung“ (7.903 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 5.524 €
4.488 €untere 25 % darunter6.936 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.488 und 6.936 € im Monat. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 4.514 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2025

Angebote fürs Studium per E-Mail

Du willst Ökologie studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Häufige Fragen zum Studium Ökologie

Was macht ein Ökologe? Beruf und Aufgaben im Überblick
Als Ökologe oder Ökologin untersuchst Du, wie Lebewesen und Umwelt zusammenwirken, und ziehst daraus praktische Schlüsse. Im Alltag gehört es dazu, Arten und Lebensräume zu kartieren, Daten auszuwerten, Gutachten zu schreiben, Pflege- und Schutzmaßnahmen zu planen und Behörden und Unternehmen zu beraten. Rechne damit, dass Du einen großen Teil der Arbeit am Schreibtisch verbringst und weniger im Wald.
Kann ich Ökologie auch im Bachelor studieren?
Ja, aber die Auswahl ist klein, denn von den 25 Studiengängen, die wir gefunden haben, sind nur 6 Bachelor und 19 Master. Wenn Du direkt einsteigen willst, kommen unter anderem Ökologie und Umweltplanung an der TU Berlin, Ökologie und Umweltschutz an der HS Zittau/Görlitz und Biologische Diversität und Ökologie an der Uni Göttingen infrage. Ansonsten führt Dein Weg über einen Bachelor in Biologie, Geographie oder Umweltwissenschaften.
Ökologie und Umweltplanung: Berufschancen nach dem Abschluss?
Der Berliner Studiengang bereitet Dich auf Planung und Genehmigung vor, also auf eine Arbeit in Planungsbüros, Umweltämtern, Landschaftsbehörden und Gutachterbüros. Dort hängt die Nachfrage weniger an der Konjunktur als in der freien Wirtschaft, weil Eingriffe in Natur und Landschaft gesetzlich geprüft werden müssen. Wenn Du im öffentlichen Dienst arbeitest, wirst Du nach Tarif bezahlt.
Ökologie: Ausbildung oder Lehrstellen statt Studium?
Lehrstellen für angehende Ökologen gibt es nicht, weil der Beruf ein Studium voraussetzt. Du kannst aber mit einem der verwandten Ausbildungsberufe anfangen, etwa als Forstwirt, Landwirt, Biologielaborant oder Umweltschutztechniker oder im Gartenbau. Wenn Du so startest und später studieren willst, kommst Du über die Fachhochschulreife oder eine berufliche Qualifikation an einen Studienplatz.
Gibt es Ökologie als Fernstudium oder dual?
Nein, in unserer Datenbank haben wir keinen einzigen Fernstudiengang und kein duales Studium gefunden. Das liegt am Fach selbst, weil sich Freilandpraktika, Bestimmungsübungen und Laborarbeit kaum aus der Ferne erledigen lassen. Wenn Du nebenbei arbeiten musst, schau Dir die Teilzeitvarianten an, etwa an der TU Berlin.
Wie viele Ökologie-Studiengänge sind zulassungsfrei?
Von den 6 Bachelor, die wir gefunden haben, kannst Du 3 ohne Zulassungsbeschränkung studieren, bei den anderen 3 gibt es eine. Eine feste Note nennen wir Dir bewusst nicht, weil der Grenzwert jedes Jahr neu aus den Bewerbungen entsteht. Bei den Mastern kommt es ohnehin seltener auf die Note an als auf das fachliche Profil Deines Bachelors.
Ist Ökologie dasselbe wie Umweltwissenschaften?
Nein, aber die Fächer überschneiden sich stark. In der Ökologie fragst Du zuerst nach den Zusammenhängen in der Natur, die Umweltwissenschaften fassen das breiter und nehmen Technik, Recht und Gesellschaft dazu, und Umwelttechnik ist ein Ingenieurfach. Für jedes dieser Fächer haben wir nach derselben Regel eine eigene Studiengangsliste zusammengestellt. Wir raten Dir, diese Listen zu vergleichen, weil die Namen allein wenig verraten.

Weiter zum Studium Ökologie

Woher die Zahlen stammen
  • Studiengangszahlen, Hochschulen, Studienorte, Abschlüsse und Zulassungsbeschränkungen: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026. Gezählt wurden Studiengänge mit Ökologie als Hauptfach und dem Fachbegriff im Namen; reine Zertifikatskurse sind nicht enthalten.
  • Alle Gehaltszahlen: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppen Umweltmanagement und Umweltberatung, Geologie/Geografie/Meteorologie sowie Biologie; Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2025.
  • Studiengebühren nennen wir bewusst nicht: Uns liegen dafür keine geprüften Werte vor.

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