Mediendesign Studium: Unis, Stipendien & Karriere

AnzeigeMediendesign (B.A.)IU Internationale Hochschule* · FernstudiumIU Internationale HochschuleKostenlos und unverbindlich · ohne NC
  • Fernstudium, ortsunabhängig
  • Dauer: 6 Semester
  • Ohne Numerus clausus

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Mediendesign studieren - auf einen Blick
Was ist das?Gestaltung für Bildschirm, Print und Bewegtbild.Layout, Web- und Interfacedesign, Video, Animation, 3D – Mediendesign ist Gestaltung plus Technik, nicht freie Kunst.
Brauche ich einen NC?Meistens ja: 19 von 28 Bachelor sind zulassungsbeschränkt, nur 9 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?38 Studiengänge an 21 Hochschulen in 17 Städten.28 Bachelor und 10 Master, darunter 4 Fernstudiengänge und 4 duale Angebote.
Wie kommst Du rein?Meistens über die Mappe, nicht über die Abiturnote.19 der 28 Bachelor sind zulassungsbeschränkt. An Designhochschulen entscheidet üblicherweise eine Mappe mit eigenen Arbeiten – auch dort, wo kein NC steht.
Was verdienst Du damit?4.000 € brutto im Monat im Durchschnitt.Statistisches Bundesamt, wie in unserem Artikel zum Mediendesigner-Gehalt.
Inhalt12 Abschnitte
  1. Wo kann ich Mediendesign studieren?
  2. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  3. Mediendesign-Studium oder Mediengestaltung-Ausbildung?
  4. Was ist Mediendesign – und welche Inhalte hat das Studium?
  5. Wie läuft das Mediendesign-Studium ab?
  6. Was kannst Du mit Mediendesign werden?
  7. Was verdienst Du mit Mediendesign?
  8. Mediendesign und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  9. Das Mediendesign-Studium in Zahlen
  10. Passt das Mediendesign-Studium zu Dir?
  11. Häufige Fragen
  12. Weiter zum Mediendesign-Studium

Wo kann ich Mediendesign studieren?

Mediendesign studierst Du vor allem an Fachhochschulen und privaten Hochschulen, nur selten an einer Kunsthochschule oder Universität, und meist in Präsenz. Deine Abiturnote ist dabei oft nicht allein entscheidend, denn über die Zulassung bestimmt häufig auch eine Mappe mit eigenen Arbeiten.

1
IU Internationale Hochschule
Mediendesign (B.A.)
IU Internationale Hochschule* · Fernstudium
  • ortsunabhängig, 6 Semester Regelstudienzeit
  • ohne Numerus clausus
ohne NC
2
University of Europe
New Media Design (M.A.)
University of Europe* · Vollzeit · Berlin
Master
3
IU Internationale Hochschule
Mediendesign (B.A.)
IU Internationale Hochschule* · duales Studium
ohne NC
4
University of Europe
Digital Content Creation (M.A.)
University of Europe* · Vollzeit · auf Englisch
Master
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
MediendesignDuale Hochschule Baden-Württemberg RavensburgRavensburgBachelor of Arts
MediendesignHochschule HannoverHannoverBachelor of Arts
MediendesignOstfaliaSalzgitterBachelor of Arts
Mediendesign (Vollzeit)RFH Köln (Rheinische Fachhochschule Köln)KölnBachelor of Arts
Mediendesign (berufsbegleitend)RFH Köln (Rheinische Fachhochschule Köln)KölnBachelor of Arts
Medien - MediendesignDHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg)AmtzellBachelor of Arts
Du siehst 10 von 37 Studiengängen.Alle 37 ansehen →Weniger anzeigen ↑
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Mediendesign und DesigntechnikFH MünsterMünsterBachelor of Arts
Mediendesign und DesigntechnikUni WuppertalWuppertalBachelor of Arts
Mediendesigninformatik (Vollzeit)Hochschule HannoverHannoverBachelor of Science
Mediendesigninformatik (Teilzeit)Hochschule HannoverHannoverBachelor of Science
Animation DesignWilhelm Büchner HochschuleFernstudiumBachelor of Arts
Augmented and Virtual Reality DesignHochschule Darmstadt–Bachelor of Arts
Design Audiovisueller MedienUni WuppertalWuppertalBachelor of Arts
Design Interaktiver MedienUni WuppertalWuppertalBachelor of Arts
Digital Film Design – Animation/VFXMediadesign Hochschule für Design und InformatikBerlinBachelor of Arts
Digital Media DesignFH DresdenDresdenBachelor of Arts
Game DesignWilhelm Büchner HochschuleFernstudiumBachelor of Arts
Interactive Media DesignHochschule DarmstadtDarmstadtBachelor of Arts
Intermedia DesignHochschule TrierTrierBachelor of Arts
Intermedia Design mit PraxissemesterHochschule Trier–Bachelor of Arts
Media DesignMediadesign Hochschule für Design und InformatikBerlinBachelor of Arts
Medien Design und digitale GestaltungHS WeingartenWeingartenBachelor of Science
Multimedia|VR-DesignBurg GiebichensteinHalle (Saale)Bachelor of Arts
Software Design & User ExperienceHochschule für angewandtes ManagementFernstudiumBachelor of Science
MediendesignOstfaliaSalzgitterMaster of Arts
Mediendesign/DesigntechnikFH MünsterMünsterMaster of Education
Mediendesign und DesigntechnikUni WuppertalWuppertalMaster of Education
Design interaktiver MedienHochschule FurtwangenFurtwangen im SchwarzwaldMaster of Arts
Design und MedienHochschule HannoverHannoverMaster of Arts
EditorialdesignFH DortmundDortmundMaster of Arts
Intermediales DesignHS AnhaltKöthen (Anhalt)Master of Arts
Multimedia DesignBurg GiebichensteinHalle (Saale)Master of Arts
Multimediales Didaktisches DesignHochschule AnsbachAnsbachMaster of Arts

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026; gezählt sind Studiengänge mit dem Fach-Tag „Mediendesign“, die Design auch im Namen tragen – ohne Zertifikatskurse. 5 der 38 Einträge sind Doppelungen, meist eine Vollzeit- und eine Teilzeitvariante desselben Studiengangs; jede Zeile ist deshalb nicht automatisch ein eigenes Angebot. Nicht enthalten sind Studiengänge am selben Tag ohne Design im Namen, etwa Creative Media oder Zeitbasierte Medien.

So kannst Du Mediendesign studieren
Studiengänge nach Studienform
31
in Präsenz
Vollzeit oder Teilzeit vor Ort an der Hochschule
4
dual
Studium mit Praxisphasen im Unternehmen
4
im Fernstudium
ortsunabhängig, oft neben dem Beruf

In unserer Liste findest Du alles von der Kunsthochschule bis zur privaten Fernhochschule. Die Burg Giebichenstein in Halle (Saale) ist die einzige Kunsthochschule darunter, und wenn Du den künstlerischen Weg suchst, siehst Du am besten zuerst dort nach. Technischer wird es an der Hochschule Hannover, wo der Studiengang Mediendesigninformatik Gestaltung mit Programmierung verbindet. Die Studiengänge Mediendesign an der RFH Köln und Mediendesign an der IU sind zwei weitere Beispiele, und den Bachelor Mediendesign gibt es auch als duales Studium. Die Nachbarfächer Kommunikationsdesign, Grafikdesign, Game Design und das breite Fach Design haben wir hier nicht mitgezählt, weil sie eigene Artikel haben, in denen wir ihr Angebot gesondert zählen.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Zu den Voraussetzungen für das Mediendesign-Studium gehören formal die Hochschulreife und an Designhochschulen meist zusätzlich eine Mappe. Von den 28 Bachelor-Studiengängen in unserer Liste sind nur 9 ohne Zulassungsbeschränkung, 19 haben eine. Damit gehört Mediendesign zu den engeren Fächern. Diese Zahl führt Dich aber in die Irre, wenn Du sie für die ganze Wahrheit hältst.

Die drei Wege zum Studienplatz
Die ersten beiden führen in den Bachelor, der dritte in den Master
1. Über die Mappe an einer Designhochschule
Hier entscheidet üblicherweise die Mappe, nicht die Abiturnote. Sie kann auch dort verlangt werden, wo kein NC steht: „ohne Zulassungsbeschränkung“ heißt nicht „ohne Auswahl“.
2. Über die Abiturnote, wo die Hochschule beschränkt
19 der 28 Bachelor sind zulassungsbeschränkt. Eine Note, ab der Du sicher drin bist, gibt es nicht: Der Grenzwert wird jedes Jahr neu aus den eingegangenen Bewerbungen errechnet und sagt Dir für die kommende Runde nichts. Deshalb steht in diesem Artikel keine NC-Zahl.
3. Master nach einem gestalterischen Abschluss
Für die 10 Master brauchst Du einen ersten Hochschulabschluss, meist aus einem gestalterischen Fach, und in der Regel wieder eine Mappe. Welche Vorstudien anerkannt werden, steht in der Zugangsordnung des jeweiligen Studiengangs.

Wie viele Arbeiten in Deine Mappe gehören, in welchem Format und bis wann Du sie abgeben musst, legt jede Hochschule selbst fest. Wir nennen hier bewusst keine Stückzahlen, weil sie sich von Hochschule zu Hochschule unterscheiden. Schau deshalb rechtzeitig auf der Seite Deiner Wunschhochschule nach, damit Dir für die Mappe genug Zeit bleibt.

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife statt der allgemeinen Hochschulreife: Welcher Abschluss reicht, legt jede Hochschule selbst fest
  • Berufliche Qualifikation: öffnet in mehreren Bundesländern den Weg ins Studium, die Regeln dafür setzt das jeweilige Land
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Eine Mappe - eine Sammlung eigener gestalterischer Arbeiten, die Du zur Bewerbung einreichst
  • Früh planen - Mappenabgabe und Eignungsprüfung liegen oft deutlich vor der normalen Bewerbungsfrist
  • Vorpraktikum oder Motivationsschreiben - verlangen manche Hochschulen zusätzlich

Mediendesign-Studium oder Mediengestaltung-Ausbildung?

Mit der Ausbildung kommst Du schnell in den Betrieb, mit dem Studium zu einem akademischen Abschluss, und welcher Weg für Dich besser ist, hängt davon ab, was Du danach willst. Vielleicht hast Du nach einer Ausbildung zum Mediendesigner gesucht. Einen Ausbildungsberuf mit diesem Namen gibt es nicht, denn eine Mediendesigner-Ausbildung oder Mediendesign-Ausbildung führt zum Mediengestalter Digital und Print oder zum Mediengestalter Bild und Ton. Wenn Du Mediendesigner werden willst, heißt die Frage nach Studium oder Ausbildung also, ob Du Dich für die Ausbildung zum Mediengestalter oder für ein Mediendesign-Studium entscheidest.

Mediengestaltung-AusbildungMediengestalter Digital und Print
Mediendesign-Studium28 Bachelor stehen zur Wahl
Wo Du lernst
Im Betrieb und in der Berufsschule
An einer Hochschule, mit Theorie und eigenen Projekten
Geld
Du verdienst von Anfang an
Du verdienst nichts dabei - außer in einem der 4 dualen Studiengänge
Du brauchst
Kein Abitur, keine Mappe an einer Hochschule
Abitur, Fachabitur oder Fachhochschulreife, dazu meist eine Mappe
Am Ende
Ein anerkannter Ausbildungsberuf, kein akademischer Grad
Bachelor of Arts oder Bachelor of Science - und damit Zugang zu Stellen, die einen Hochschulgrad verlangen
Gehalt
Auch beim Geld gehen Mediengestaltung-Ausbildung und Studium Mediendesign auseinander - die Zahlen dazu stehen weiter unten.

Bei den Namen kann man leicht durcheinanderkommen. Die Hochschulen benutzen alle drei Schreibweisen, also Mediendesign, Media Design und Medien Design, und ein Media-Design-Studium unterscheidet sich nicht von einem Mediendesign-Studium. Wenn Du Medien Design studieren willst, suchst Du also dasselbe wie jemand, der Mediendesign studieren sagt. Bei der Mediengestaltung liegt der Fall anders, denn ein Mediengestalter-Studium oder ein Mediengestaltung-Studium gibt es unter genau diesem Namen kaum, weil Mediengestalter ein Ausbildungsberuf ist. Wenn Du Mediengestaltung studieren oder Mediengestalter studieren willst, meinst Du fast immer die Studiengänge aus der Liste oben. Einen Studiengang Mediengestaltung mit genau diesem Titel wirst Du dort kaum finden, ein Studium Mediengestaltung ebenso wenig.

Was ist Mediendesign – und welche Inhalte hat das Studium?

Im Mediendesign gestaltest Du Medien, zum Beispiel das Plakat an der Haltestelle, die Startseite eines Shops, die Bedienoberfläche einer App, den Vorspann einer Serie oder die Animation in einem Erklärvideo. Anders als in der freien Kunst arbeitest Du dabei fast immer für einen Auftraggeber und mit einem Ziel. Und anders als in der reinen Informatik ist Dir die Wirkung wichtiger als der Code.

Mediendesign-Studium: Inhalte in neun Blöcken

Sie tauchen in fast jedem Studienplan auf.

Gestaltungsgrundlagen
Typografie, Farbe, Layout, Bildaufbau
Web- und Interfacedesign
Oberflächen für Websites und Apps, dazu User Experience Design: wie sich ein Produkt bedienen lässt
Bewegtbild
Video, Schnitt, Motion Design, Animation
Fotografie und Bildbearbeitung
eigene Bilder machen und bearbeiten
3D und immersive Medien
dreidimensionale Modelle, Virtual und Augmented Reality
Editorial und Corporate Design
Magazine, Bücher, Broschüren sowie das geschlossene Erscheinungsbild einer Marke
Konzeption und Projektmanagement
aus einem Auftrag eine Idee machen und sie bis zum Abgabetermin bringen
Theorie
Gestaltungs-, Medien- und Kommunikationstheorie, dazu Medienrecht und Grundlagen aus Wirtschaft und Marketing
Informatik
an technisch geprägten Hochschulen Programmieren und Medieninformatik

Wie technisch es in Deinem Studium zugeht, verrät Dir oft schon der Abschluss. Ein Bachelor of Science deutet auf mehr Informatik hin als ein Bachelor of Arts. Das deutlichste Beispiel in unserer Liste ist die Mediendesigninformatik an der Hochschule Hannover. Welche Module Du wirklich belegst, steht im Modulhandbuch Deiner Hochschule, denn kein Mediendesign-Studiengang gleicht dem anderen.

IU Internationale Hochschule
Mediendesign (B.A.) dual studieren
IU Internationale Hochschule · duales Studium · ohne NC

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Wie läuft das Mediendesign-Studium ab?

Dich erwartet im Studium eine Mischung aus Theorie und Werkstatt. Du sitzt in Vorlesungen zu Gestaltungs- und Medientheorie, verbringst aber viel Zeit am Rechner, im Fotostudio oder in der Druckwerkstatt. Wie ein roter Faden ziehen sich eigene Projekte durch Dein Studium, die Du regelmäßig vorstellst und verteidigst.

Gestaltungsgrundlagen
Typografie, Farbe, Layout, Komposition, Zeichnen. Der Teil, der in jedem Designfach gleich anfängt – egal ob Du später Print, Web oder Bewegtbild machst.
Werkzeuge
Die Programme, mit denen später gearbeitet wird: Layout, Bildbearbeitung, Illustration, Videoschnitt, dazu je nach Hochschule 3D-Software und Grundlagen im Programmieren.
Eigene Projekte
Früh im Studium gestaltest Du selbst und stellst Deine Arbeiten vor. Kritik an der eigenen Arbeit gehört zum Alltag. Nebenbei wächst dabei Deine Mappe.
Praxis
An vielen Hochschulen gehört ein Praktikum oder ein ganzes Praxissemester in einer Agentur, einem Studio oder einer Medienabteilung dazu. Ob und wie lange, steht in der Studienordnung Deiner Hochschule.
Schwerpunkt
Später vertiefst Du Dich, zum Beispiel in Richtung Interface und User Experience, Bewegtbild und Animation, 3D oder Editorial Design. Welche Schwerpunkte es gibt, entscheidet die Hochschule.
Bachelorarbeit
Am Ende steht meist eine eigene Gestaltungsarbeit plus schriftliche Ausarbeitung – das erste große Stück für Deine Mappe.
Master, wenn Du willst
10 der 38 Studiengänge sind Master. Sie führen zum Master of Arts, in daneben taucht auch der Master of Education auf – der Abschluss für das Lehramt.

Du musst dafür nicht unbedingt an den Studienort ziehen. Von den 38 Studiengängen, die wir gefunden haben, laufen 4 als Fernstudium und 4 als duales Studium. Im dualen Studium wechselst Du zwischen Hochschule und Partnerunternehmen und bist im Betrieb angestellt. Wenn Du Dir Gedanken ums Geld machst, kann ein duales Studium Mediendesign deshalb eine gute Lösung sein.

Bei der Liste oben möchten wir Dich auf etwas hinweisen, damit Du Dich nicht verzählst. Unter den 38 Angeboten dort sind 5 Doppelungen, meist dieselbe Hochschule mit demselben Studiengang einmal in Vollzeit und einmal in Teilzeit. Du findest dort also weniger als 38 verschiedene Angebote.

Was kannst Du mit Mediendesign werden?

Die Berufsfelder für Mediendesigner sind vielfältig, denn Du arbeitest selten nur an einem Medium. Es gibt kein Berufsbild, das genau „Mediendesigner“ heißt und überall dasselbe bedeutet. Stattdessen landest Du in einem von mehreren Feldern, etwa in Agenturen, Studios, Verlagen oder Sendern, in der Medienabteilung eines Unternehmens oder in der Selbstständigkeit. Wir haben Dir die typischen Mediendesign-Berufe zusammengestellt:

Web- und InterfacedesignWebsites, Apps, Shops und ihre Bedienung entwerfen. Häufig unter dem Stellentitel UX- oder UI-Designer ausgeschrieben.
Motion Design und AnimationBewegtbild bauen: Vorspänne, Erklärvideos, Werbespots, Social-Clips – in Agenturen, Studios und bei Sendern.
Editorial und Corporate DesignMagazine, Geschäftsberichte, Verpackungen, komplette Markenauftritte. Der klassische Agentur- und Verlagsweg.
3D, Virtual und Augmented RealityRäume, Objekte und Anwendungen in drei Dimensionen – für Industrie, Architektur, Messen und Museen.
Game DesignSpiele und interaktive Anwendungen gestalten. Dafür gibt es mit Game Design auch ein eigenes Studienfach.
Inhouse in Unternehmen und BehördenEigene Medienabteilung statt Agentur: Publikationen, Website, Social Media und Messeauftritte eines einzigen Hauses.
SelbstständigViele in diesem Feld arbeiten freiberuflich, von Auftrag zu Auftrag. Das bringt Freiheit – und Monate ohne festes Einkommen.
LehreUnter den Abschlüssen taucht auch der Master of Education auf. Er führt in den Schuldienst, meist an beruflichen Schulen.

Bei den Berufsaussichten ist Mediendesign ein breites Feld und zugleich ein enges. Belastbare Zahlen dazu, wie viele Absolventen wie schnell einen Job finden, haben wir für dieses Fach nicht. Deshalb lassen sich die Mediendesign-Berufsaussichten nicht in eine Quote fassen. Bei den Jobaussichten zählen für Mediendesigner vor allem Deine Arbeiten und weniger Deine Noten.

Was Du über die Jobaussichten wissen solltest
Eher überschaubare FelderBelegen können wir die Größe der Berufsgruppen im Entgeltatlas: 7.147 Beschäftigte auf Expertenebene im Produkt- und Industriedesign und 20.000 auf Expertenebene in der technischen Mediengestaltung.
Die Mappe entscheidetBeim Mediendesign-Studium, beim Gehalt und beim Aufstieg entscheidet Deine Mappe mehr als der Name des Studiengangs.
Nach Stellentiteln suchenIn Stellenbörsen findest Du diese Stellen selten unter dem Studiengangsnamen. Such deshalb lieber nach UX Designer, Grafiker, Motion Designer oder schlicht nach Mediengestalter-Jobs.
Portfolio immer dabeiWenn Du Dich bewirbst, schickst Du fast immer eine Mappe oder ein Portfolio mit, weil das Zeugnis allein in diesem Feld nicht reicht.
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Was verdienst Du mit Mediendesign?

Als Mediendesignerin oder Mediendesigner verdienst Du im Durchschnitt 4.000 € brutto im Monat. Viele arbeiten freiberuflich, und dann hängt das Einkommen von den Aufträgen ab.

4.000 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Was Mediendesigner zum Einstieg bekommen, was netto bleibt und wie viel die Größe des Arbeitgebers ausmacht, zeigen wir Dir im Artikel zum Mediendesigner-Gehalt.

Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.

Mediendesign und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: In der reinen Gestaltung wenig, dort gelten drei Viertel der Kerntätigkeiten als automatisierbar, doch wenn Du Dich auf Interfacedesign und Nutzerforschung verlegst, bist Du deutlich besser aufgestellt.

Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen, der zeigt, welche Kerntätigkeiten eines Berufs Software oder Maschinen nach dem Stand der Technik schon übernehmen könnten. Wenn Du als Mediendesigner arbeitest, sind es 13 von 17.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Mediendesigner
13 von 17
Kerntätigkeiten automatisierbar
2019 lag der Wert noch bei 33 %
UX-Designer
6 von 13
Kerntätigkeiten automatisierbar
Entwurf, Screendesign und Webdesign
Interfacedesigner
2 von 11
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur Entwurf und Gestaltung
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Mediendesigner/in“, „UX-Designer/in“ und „Interfacedesigner/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Was ist in der Gestaltung ersetzbar? Bis 2019 stand der Beruf bei 33 Prozent, und erst mit dem Stand der Technik 2022 kam der Sprung auf 76. Für die Ausbildung zum Mediengestalter in der Fachrichtung Mediendesign, die wir Dir weiter oben dem Studium gegenübergestellt haben, weist der Futuromat sogar 6 von 6 aus.

Welche Richtung hält der Entwicklung besser stand? Im Web- und Interfacedesign unterscheidet der Futuromat zwei Berufe. Beim Interfacedesigner geht es darum, wie Menschen ein System bedienen, deshalb bleibt dort mehr beim Menschen.

Das kann Software übernehmen
  • Mediendesigner: Entwurf, Layout, digitale Bildbearbeitung, Webdesign, Computeranimation, Videobearbeitung und das Mediendesign selbst
  • UX-Designer: Screendesign, Webdesign und der Entwurf
  • Interfacedesigner: nur Entwurf und Gestaltung
Das bleibt beim Menschen
  • Mediendesigner: Kundenberatung, Marketing, Werbung und die Fotografie
  • UX-Designer: User Experience Design, Usability Testing, Design Thinking und Marktforschung
  • Interfacedesigner: Ergonomie, Benutzeroberflächen, Software-Engineering, Evaluation und Mensch-Maschine-Kommunikation
  • Art-Director: Art-Directoring und Konzeption, obwohl dort 7 von 10 Kerntätigkeiten als ersetzbar gelten

Was bedeutet das für Deine Mappe? Das IAB beschreibt mit seinen Werten nur, was technisch möglich wäre, und betont ausdrücklich, dass ein hoher Wert nicht das Ende eines Berufs bedeutet. Wir raten Dir deshalb, im Studium Schwerpunkte in Nutzerforschung, Interaktion oder Konzeption zu setzen und das in Deiner Mappe zu zeigen. Damit bist Du näher an den Aufgaben, die in diesen Zahlen stabil bleiben.

Das Mediendesign-Studium in Zahlen

26.308
Studierende
im ganzen Fach Grafikdesign und Kommunikationsgestaltung, Wintersemester 2025/26
68,9 %
davon Frauen
in Grafikdesign und Kommunikationsgestaltung
8,7 %
arbeitslos
Beruf Produkt- und Industriedesign, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 26.308 Studierenden in Grafikdesign und Kommunikationsgestaltung:
15 %85 %
3.841
an Universitäten
22.467
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?4.664 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Produkt- und Industriedesign“ (7.147 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 5.856 €
4.134 €untere 25 % darunter7.866 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.134 und 7.866 € im Monat. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 4.737 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2025

Passt das Mediendesign-Studium zu Dir?

Mediendesign liegt zwischen Kunst, Technik und Auftragsarbeit. Wenn Du nur frei gestalten willst, wirst Du Dich über manches Briefing ärgern, und wenn Du nur bauen willst, über die Gestaltungskritik. Du brauchst also Interesse an beidem und dazu ein dickes Fell.

Passt zu Dir, wenn Du …
  • gestalten willst und Freude an Bildern, Schrift und Farben hast
  • Kritik an Deinen eigenen Arbeiten aushältst – jede Woche neu
  • Dich in Software einarbeitest, ohne dass Dir jemand jeden Klick zeigt
  • mit Abgabeterminen und Auftraggebern umgehen kannst
  • bereit bist, eine Mappe aufzubauen, bevor Du überhaupt studierst
Passt eher nicht, wenn Du …
  • vor allem an Marken, Kampagnen und Werbung denkst – dann sieh Dir Kommunikationsdesign an
  • bei Print und Illustration bleiben willst: Das ist Grafikdesign
  • Spiele bauen willst – dafür gibt es Game Design
  • noch gar nicht weißt, welche Richtung: Der breite Artikel Design sortiert die Fächer
  • nur programmieren willst – dann ist Medieninformatik der ehrlichere Weg

Zu jedem dieser Nachbarfächer haben wir einen eigenen Artikel, in dem wir das Angebot gesondert zählen. Deshalb findest Du dort andere Zahlen als die 38 Studiengänge, die wir hier aufführen.

University of Europe
New Media Design (M.A.)
University of Europe · Vollzeit · Berlin

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Häufige Fragen

Was ist Mediendesign?
Mediendesign ist die Gestaltung von Medien, also von Print, Web, Bewegtbild, Benutzeroberflächen und 3D. Im Studium lernst Du beides, die Gestaltung und die Technik dahinter. Mit freier Kunst hat das wenig zu tun, denn Du arbeitest fast immer für einen Auftraggeber. Was genau auf dem Studienplan steht, findest Du weiter oben.
Reicht das Abitur, um die Voraussetzungen für ein Mediendesign-Studium zu erfüllen?
Das Abitur, das Fachabitur oder die Fachhochschulreife sind Deine formale Eintrittskarte. An Designhochschulen entscheidet aber üblicherweise die Mappe mit Deinen eigenen Arbeiten. Von den 28 Bachelor-Studiengängen sind 19 zulassungsbeschränkt und 9 nicht, und auch bei diesen kann eine Mappe verlangt werden. Was hineingehört und bis wann Du sie abgeben musst, legt jede Hochschule selbst fest.
Gibt es das Mediendesign-Studium staatlich?
Ja, unter den 21 Hochschulen, die wir gefunden haben, sind staatliche und private. Welche das sind, siehst Du in der vollständigen Liste oben.
Mediendesign-Studium oder Ausbildung – was ist besser?
Das kommt darauf an, was Du danach willst. Die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print läuft im Betrieb, Du verdienst sofort Geld und brauchst kein Abitur. Das Studium führt Dich zum Bachelor und öffnet Dir Stellen, die einen Hochschulabschluss verlangen. Als Mediendesignerin oder Mediendesigner verdienst Du im Durchschnitt 4.000 € brutto im Monat. Den ausführlichen Vergleich findest Du weiter oben.
Kann ich Mediendesign im Fernstudium oder dual studieren?
Ja, von den 38 Studiengängen, die wir gefunden haben, laufen 4 als Fernstudium und 4 als duales Studium. Wenn Du Dich für ein duales Studium Mediendesign entscheidest, bist Du in einem Partnerunternehmen angestellt und wechselst zwischen Betrieb und Hochschule. Welche Anbieter dahinterstehen, siehst Du in der vollständigen Liste.
Wie viel verdienst Du nach dem Mediendesign-Abschluss?
Im Durchschnitt verdienen Mediendesignerinnen und Mediendesigner 4.000 € brutto im Monat, so steht es beim Statistischen Bundesamt. Wenn Du freiberuflich arbeiten möchtest, hängt Dein Einkommen dagegen von Deinen Aufträgen ab.
Was ist der Unterschied zu Kommunikationsdesign und Grafikdesign?
Mediendesign deckt die ganze Breite der Medien ab, von Print bis Bewegtbild und Interface. In einem Kommunikationsdesign-Studium denkst Du stärker von der Botschaft und der Marke her, im Grafikdesign von der Fläche, der Schrift und dem Bild. Weitere Nachbarn sind Game Design und das breite Fach, das wir im Artikel Design vorstellen. Auf jeder dieser Seiten zählen wir das Angebot gesondert, deshalb findest Du dort andere Zahlen.

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  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

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Woher die Zahlen in diesem Artikel stammen
  • Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026: 38 Studiengänge an 21 Hochschulen in 17 Städten, davon 28 Bachelor und 10 Master, 9 der 28 Bachelor ohne Zulassungsbeschränkung, 4 Fernstudiengänge und 4 duale Studiengänge – ohne Zertifikatskurse. 5 der 38 Einträge sind Doppelungen, meist Vollzeit und Teilzeit desselben Studiengangs.
  • Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 931 „Produkt- und Industriedesign“: Experten 5.856 € (7.147 Beschäftigte, unteres Viertel 4.134 €, oberes Viertel 7.866 €), Spezialisten 5.271 € (913), Fachkräfte 4.737 € (1.350). Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2025.
  • Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 232 „Technische Mediengestaltung“: Experten 4.047 € (20.000 Beschäftigte), Spezialisten 3.870 € (35.564), Fachkräfte 3.469 € (20.690). Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2025.
  • Was in eine Mappe gehört, welche Fristen gelten und was ein Semester kostet, steht auf der Seite der jeweiligen Hochschule. Diese Angaben ändern sich jedes Jahr.

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