Osteopathie-Studium: Unis, Inhalte & Karriere

AnzeigeOsteopathie (B.Sc.)Hochschule Fresenius* · VollzeitHochschule FreseniusKostenlos und unverbindlich · ohne NC
  • Vollzeit, Standorte Idstein, München
  • Dauer: 8 Semester (240 ECTS)
  • Ohne Numerus clausus

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Osteopathie studieren - auf einen Blick
Kann ich Osteopathie überhaupt studieren?Ja - aber nur an 3 privaten Hochschulen.7 Studiengänge stehen in unserem Bestand, 4 Bachelor und 3 Master. Einen staatlichen Osteopathie-Studiengang gibt es in Deutschland nicht, und Osteopathie ist auch kein geschützter Beruf.
Brauche ich einen NC?Teils: 1 von 4 Bachelor haben einen NC, 3 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?An 3 Hochschulen, alle privat.DIU Dresden International University mit 4 Studiengängen, Hochschule Fresenius mit 2 und DIPLOMA Hochschule mit 1. Haupt-Studienorte sind Dresden und Idstein; Fresenius unterrichtet zusätzlich in München, Köln und Frankfurt am Main. Kein Fernstudium, kein duales Studium.
Wie lange dauert es?8 bis 9 Semester.Deutlich länger als die üblichen 6. Das liegt am berufsbegleitenden beziehungsweise ausbildungsintegrierenden Aufbau: Du studierst und arbeitest parallel.
Was verdienst Du damit?3.500 € brutto im Monat im Durchschnitt.Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel. Praxiseinkommen sind darin nicht enthalten.

Wo kann ich Osteopathie studieren?

Osteopathie kannst Du in Deutschland nur an drei privaten Hochschulen studieren, vor Ort in Vollzeit oder berufsbegleitend, und einen staatlichen, gebührenfreien Weg gibt es leider nicht. Die meisten kommen allerdings gar nicht über ein Studium in den Beruf, weil der übliche Weg eine mehrjährige Ausbildung an einer privaten Schule ist.

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Hochschule Fresenius
Osteopathie (B.Sc.)
Hochschule Fresenius* · Vollzeit
  • 240 ECTS über 8 Semester
  • Standorte Idstein, München, Köln und Frankfurt am Main
  • ohne Numerus clausus, Start zum Wintersemester, Bewerbung ganzjährig
ohne NC
2
Hochschule Fresenius
Osteopathie (M.Sc.)
Hochschule Fresenius* · berufsbegleitend
ohne NC
3
Hochschule Fresenius
Weiterbildende Osteopathie (M.Sc.)
Hochschule Fresenius* · berufsbegleitend
Master
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
OsteopathieDIPLOMA Hochschule–Bachelor of Science
OsteopathieDIU Dresden International UniversityDresdenBachelor of Science
Osteopathische TherapieDIU Dresden International UniversityDresdenBachelor of Science
OsteopathieDIU Dresden International UniversityDresdenMaster of Science
Osteopathische TherapieDIU Dresden International UniversityDresdenMaster of Science
Du siehst alle 7 Studiengänge.

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026; gezählt sind alle Studiengänge, deren Name Osteopath trägt - das Fach hat zwar einen eigenen Tag, ein siebter Studiengang liegt darin aber unter Gesundheitswissenschaften.

Wenn Du Osteopathie in Deutschland studieren möchtest, hast Du drei Adressen zur Wahl, nämlich die DIU Dresden International University, die Hochschule Fresenius und die DIPLOMA Hochschule. Als Haupt-Studienorte stehen in unserer Datenbank Dresden und Idstein, die Fresenius-Studiengänge laufen aber zusätzlich in München, Köln und Frankfurt am Main. Falls Du also in München studieren willst, führt Dein Weg zu Fresenius. Eine staatliche Universität oder Fachhochschule ist nicht darunter, einen gebührenfreien staatlichen Weg ins Osteopathie-Studium gibt es in Deutschland also nicht. Von den 7 Studiengängen heißen 5 schlicht Osteopathie, zwei tragen den Namen Osteopathische Therapie. Wenn Du lieber über ein verwandtes Fach einsteigen möchtest, findest Du im Physiotherapie-Studium die größere Auswahl.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für ein Osteopathie-Studium brauchst Du eine Hochschulzugangsberechtigung, also die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Die formale Hürde ist niedrig, und auch beruflich Qualifizierte kommen an diesen Hochschulen zum Zug. Die Voraussetzungen fürs Osteopathie-Studium erfüllst Du deshalb meistens.

Zulassung im Bachelor
4 Bachelor-Studiengänge im Bestand, Stand 23.09.2026
3 ohne1 mit
3 ohne Zulassungsbeschränkung1 mit Zulassungsbeschränkung
Die drei Wege zum Studienplatz
Zwei Wege in den Bachelor, einer in den Master
1. Zulassungsfrei in den Bachelor
3 der 4 Bachelor-Studiengänge sind zulassungsfrei. Es reicht die Hochschulzugangsberechtigung.
2. Über die Zulassung im beschränkten Bachelor
Nur einer ist zulassungsbeschränkt. Eine feste Abiturnote nennen wir bewusst nicht: Die Grenze ändert sich jedes Semester mit der Zahl der Bewerbungen. Verlass Dich nicht auf eine Zahl aus dem Netz, sondern auf die Zulassungsordnung Deiner Wunschhochschule.
3. Als Master nach einem einschlägigen Abschluss
Für die 3 Master-Studiengänge zählt der Vorabschluss: in der Regel ein osteopathischer Bachelor mit 240 ECTS oder ein anderer Abschluss im Gesundheits- und Sozialwesen in dieser Größenordnung. Teilweise werden auch Ärztinnen und Ärzte mit mehrjähriger osteopathischer Fortbildung zugelassen. Hier entscheidet Dein Bachelor-Zeugnis, nicht Dein Abitur.

Für die Osteopathie-Ausbildung an einer privaten Schule legt jede Schule die Voraussetzungen selbst fest, weil es dafür keine staatliche Regelung gibt. Häufig verlangt werden ein Mindestalter, eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitswesen, meist in der Physiotherapie, oder die Heilpraktikererlaubnis. Für Dich heißt das, dass beim Studium das Hochschulrecht gilt und bei der Ausbildung das, was die jeweilige Schule aufschreibt.

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife - beide gelten als Hochschulzugangsberechtigung
  • Bestandene Meisterprüfung - reicht je nach Anbieter aus
  • Qualifizierter Berufsabschluss - reicht je nach Anbieter ebenfalls
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Geduld und Feingefühl in den Händen - steht in keiner Ordnung, zählt aber im Studium wie in der Ausbildung
  • Körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft, sehr nah mit Menschen zu arbeiten
  • Ausdauer und Geld - Du lernst viele Jahre und bezahlst einen erheblichen Teil davon selbst

Was kostet das Osteopathie-Studium?

Ein kostenloses Osteopathie-Studium gibt es in Deutschland nicht. Alle 3 Hochschulen sind private Hochschulen, und alle 3 erheben Studiengebühren. Keine Universität und keine staatliche Fachhochschule bietet das Fach an, einen gebührenfreien staatlichen Osteopathie-Studiengang findest Du also nirgends. Wenn Du auf ein kostenloses Osteopathie-Studium gehofft hast, ist das eine enttäuschende Nachricht, aber wir möchten, dass Du von Anfang an mit den Kosten planen kannst.

Die Kosten für ein Osteopathie-Studium haben wir am 23.09.2026 direkt auf den Seiten der drei Hochschulen nachgesehen, und das sind die Angaben, die wir dort gefunden haben:

HochschuleStudiengangGebühren laut Hochschule
DIU Dresden International UniversityOsteopathie (B.Sc.)650 € pro Monat, dazu 300 € Abschlussarbeitsgebühr
DIU Dresden International UniversityOsteopathie (M.Sc.)695 € pro Monat, dazu 500 € Abschlussarbeitsgebühr
Hochschule FreseniusOsteopathie (B.Sc.)595 € pro Monat, dazu 695 € Anmeldegebühr
Hochschule FreseniusOsteopathie (M.Sc.), berufsbegleitend475 € pro Monat, dazu 250 € Anmeldegebühr
DIPLOMA HochschuleOsteopathie (B.Sc.)585 € pro Monat über 48 Monate oder 485 € über 60 Monate, dazu 150 € Anmelde- und 695 € Prüfungsgebühr

Gebühren abgerufen am 23.09.2026 von den Studiengangsseiten der DIU Dresden International University, der Hochschule Fresenius und der DIPLOMA Hochschule. Preise ändern sich - prüf sie vor der Bewerbung noch einmal selbst nach. Die Angaben gelten je Studiengang, nicht für alle 7.

Zu diesen Zahlen solltest Du zwei Dinge dazurechnen, die darin nicht enthalten sind. Da ist zum einen die Laufzeit, denn bei 8 bis 9 Semestern zahlst Du die Monatsraten mehrere Jahre lang. Zum anderen kommen Nebenkosten auf Dich zu, etwa für Fahrten zu den Präsenzblocks, für Unterkunft, Fachliteratur und eine Behandlungsliege. Und wenn Du später eigenverantwortlich behandeln willst, kommt noch die Heilpraktikerprüfung mit ihren eigenen Kosten obendrauf.

Was ist Osteopathie - und wie ist sie geregelt?

Die Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsform, die ohne Geräte und ohne Medikamente auskommt und allein mit den Händen arbeitet. Ihr liegt der Gedanke zugrunde, dass der Körper eine funktionelle Einheit bildet und Bewegungseinschränkungen in Muskeln, Gelenken, Bindegewebe oder inneren Organen miteinander zusammenhängen. Osteopathinnen und Osteopathen ertasten diese Einschränkungen und behandeln sie ebenfalls mit den Händen.

Was zum Fach gehört

Drei Bereiche, die das Fach üblicherweise unterscheidet

Parietal
Bewegungsapparat
Viszeral
innere Organe
Kraniosakral
Schädel und Kreuzbein

Beim Berufsschutz gibt es einen Punkt, den Du kennen musst, bevor Du Dich für diesen Weg entscheidest. Osteopathie ist in Deutschland kein geschützter Beruf und kein eigener Heilberuf.

Es gibt keine bundesweit einheitliche Ausbildung, keine staatliche Prüfung und keine Approbation für Osteopathie. Die Berufsbezeichnung Osteopath darf sich im Grundsatz jeder geben. Wenn Du nach „Osteopathie Studium staatlich“ suchst, suchst Du also nach etwas, das es so nicht gibt, denn es gibt weder einen staatlichen Studiengang noch einen staatlichen Berufsabschluss.

Osteopath nennen darf sich jeder, behandeln nicht

Osteopathische Behandlung gilt in Deutschland als Ausübung der Heilkunde.

Ärztin oder Arzt
eigenverantwortlich, mit Approbation
darf behandeln
Heilpraktikerin oder Heilpraktiker
eigenverantwortlich, mit Heilpraktikererlaubnis
darf behandeln
Physiotherapeutin oder Physiotherapeut
darf auf ärztliche Verordnung hin tätig werden
auf Verordnung
Bachelor oder Master in Osteopathie
ein akademischer Abschluss und keine Erlaubnis zur Heilkunde, deshalb öffnet er Dir diese Tür allein noch nicht
allein nicht

Zur Wirksamkeit osteopathischer Behandlung machen wir hier bewusst keine Aussage, weil diese Debatte in die Medizin gehört und wir sie als Studienführer nicht entscheiden können. Wichtig für Deine Entscheidung ist vor allem die rechtliche Lage, und die ist eindeutig geregelt, auch wenn sie nicht besonders bekannt ist.

Hochschule Fresenius
Osteopathie (M.Sc.) ohne NC studieren
Hochschule Fresenius · berufsbegleitend

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Studium oder Ausbildung: die beiden Wege

Osteopath wirst Du meist über eine Osteopathie-Ausbildung an einer privaten Schule und seltener über ein Studium. In Deutschland gibt es für Dich zwei Wege in diesen Beruf, und das Studium der Osteopathie ist davon der zweite, der noch jung, klein und ausschließlich privat ist.

Ausbildung an einer privaten Schuleder übliche Weg
Studium an einer privaten Hochschule7 Studiengänge an 3 Hochschulen
Wie Du lernst
private Osteopathie-Schulen bilden über mehrere Jahre aus, meist berufsbegleitend an Wochenenden und in Blockwochen
8 bis 9 Semester im Bachelor, neben Beruf oder Ausbildung - mit Blockwochen und Wochenendterminen
Du brauchst vorher
legt jede Schule selbst fest - sehr häufig eine abgeschlossene Physiotherapie-Ausbildung oder die Heilpraktikererlaubnis
Abitur, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife - für den Master einen passenden ersten Abschluss
Am Ende
ein Schul- oder Verbandsabschluss - kein staatlicher und kein akademischer Grad
Bachelor of Science oder Master of Science - akademisch anerkannt
Kosten
Gebühren über mehrere Jahre, je nach Schule
Studiengebühren an allen 3 Hochschulen - die geprüften Beträge stehen unter Was kostet das Osteopathie-Studium?
Für beide gilt
Ohne Approbation oder Heilpraktikererlaubnis darfst Du nicht eigenverantwortlich behandeln - weder die Ausbildung noch das Studium ersetzt die Heilpraktikerprüfung.
Häufigste Reihenfolge
Erst eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Physiotherapie, dann die Osteopathie obendrauf, dann die Heilpraktikerprüfung. Wer das Studium wählt, sollte diesen dritten Schritt von Anfang an einplanen.

Bei den Kosten einer Osteopath-Ausbildung können wir Dir leider keine Zahlen nennen. Wir haben die Beträge für die Ausbildung zum Osteopathen nicht für jede Schule geprüft und nennen sie deshalb bewusst nicht. Frag am besten direkt bei der Schule nach den Kosten insgesamt, nach Prüfungsgebühren und nach allem, was zusätzlich auf Dich zukommt.

Was lernst Du im Osteopathie-Studium?

Im Studium lernst Du zuerst das Tasten und erst danach das Behandeln. Vom ersten Semester an geht es um Deine Hände. Die Palpation, also das Ertasten des Gewebes, ist die Kernfähigkeit des Fachs, und die kannst Du Dir nur durch Übung aneignen, denn aus Büchern allein lernst Du das Tasten nicht. Daneben steht ein großer medizinischer Grundlagenblock mit Anatomie, Physiologie und Biomechanik. Wenn Du osteopathische Medizin studieren willst, musst Du den Körper nämlich zuerst in seinen Einzelteilen verstehen.

Typische Inhalte im Studium Osteopathie:

Medizin und Diagnostik
  • Anatomie, Physiologie und Biomechanik: die medizinische Grundlage des Fachs
  • Pathologie und Differenzialdiagnostik: erkennen, wann Du nicht behandeln darfst, sondern ärztlich abklären lassen musst
Tasten und Behandeln
  • Palpation: das Ertasten von Geweben, Spannungen und Bewegungseinschränkungen
  • parietale Osteopathie: Muskeln, Gelenke, Wirbelsäule
  • viszerale Osteopathie: innere Organe und ihre Aufhängung
  • kraniosakrale Osteopathie: Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein
Untersuchung und Gespräch
  • Clinical Reasoning: der strukturierte Weg von der Untersuchung zur Behandlung
  • Gesprächsführung, Psychologie und Kommunikation mit Patientinnen und Patienten
Wissenschaft und Beruf
  • wissenschaftliches Arbeiten, Studienlesen und Statistik
  • Berufsrecht, Praxisführung und Abrechnung

Viele unterschätzen einen Teil des Studiums, nämlich die Differenzialdiagnostik. Dabei lernst Du, was Du behandeln kannst, und vor allem auch, was Du nicht behandeln darfst. Warnzeichen zu erkennen und rechtzeitig an eine Ärztin oder einen Arzt zu verweisen, gehört zum Handwerk und ist auch rechtlich Deine Pflicht.

Alle sieben Studiengänge sind berufsbegleitend oder ausbildungsintegrierend aufgebaut, deshalb sammelst Du einen großen Teil Deiner Praxis am Arbeitsplatz oder in der Lehrpraxis und weniger in der Hochschule. Welche Module Deine Wunschhochschule genau ansetzt, steht in ihrem Modulhandbuch. Wir raten Dir, es vor der Bewerbung zu lesen, weil die Unterschiede zwischen den drei Anbietern größer sind, als der gemeinsame Name vermuten lässt.

Hochschule Fresenius
Weiterbildende Osteopathie (M.Sc.)
Hochschule Fresenius · berufsbegleitend

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Wie läuft das Osteopathie-Studium ab?

Wenn Du Osteopathie in Deutschland studieren willst, musst Du vor Ort sein und viel praktisch arbeiten. Unter den 7 Studiengängen haben wir weder ein Fernstudium Osteopathie noch ein duales Studium Osteopathie gefunden. Die Hochschulen setzen stattdessen auf Blockwochen, Wochenendtermine und Lehrpraxen, damit Du das Studium neben Ausbildung oder Beruf schaffen kannst.

Bachelor of Science
4 der 7 Studiengänge führen zum Bachelor of Science. Die Regelstudienzeiten liegen bei 8 bis 9 Semestern - deutlich länger als die üblichen 6, weil berufsbegleitend beziehungsweise ausbildungsintegrierend studiert wird. Am Ende steht die Bachelorarbeit.
Master of Science
3 der 7 Studiengänge führen zum Master of Science. Ein Master Osteopathie baut auf einem osteopathischen oder einem anderen einschlägigen Bachelor auf und vertieft Forschung, Diagnostik und Praxisführung. Der berufsbegleitende Master der Hochschule Fresenius umfasst 60 ECTS über 3 Semester.
Heilpraktikerprüfung
Kein Teil des Studiums, aber der Schritt, der in der Praxis darüber entscheidet, ob Du eigenverantwortlich behandeln darfst. Die Prüfung legst Du beim Gesundheitsamt ab, nicht an der Hochschule. Plane sie von Anfang an mit ein.
4
Bachelor
alle Bachelor of Science
3
Master
alle Master of Science
0
anderer Abschluss
kein Diplom, kein Staatsexamen, keine staatliche Prüfung
Bachelor oder Master?Beide Stufen gibt es, aber sie richten sich an verschiedene Leute. Der Bachelor Osteopathie ist der Einstieg nach dem Abitur oder nach einer Berufsausbildung. Der Master Osteopathie ist ein Aufbaustudium und setzt einen passenden Erstabschluss voraus - er ist kein Weg, um von außen in das Fach einzusteigen. Wer heute noch keinen Gesundheitsabschluss hat, beginnt also beim Bachelor of Science.

Abschlussarten aus unserer Studiengangsdatenbank, Stand 23.09.2026.

Wie viele Semester Deine Wunschhochschule genau ansetzt, wie oft Du vor Ort sein musst und wann das Semester beginnt, steht in der Studien- und Prüfungsordnung. Weil sich die drei Anbieter darin deutlich unterscheiden, raten wir Dir, Dich auf diese Ordnung zu verlassen und die Werbebroschüre eher als ersten Eindruck zu nehmen.

Was kannst Du mit Osteopathie werden?

Dein Arbeitsalltag sieht in fast allen Fällen ähnlich aus, denn Du führst die Anamnese, untersuchst mit den Händen, behandelst, dokumentierst und berätst. Dazwischen musst Du immer wieder entscheiden, wann ein Fall ärztlich abgeklärt werden sollte. Was sich unterscheidet, ist weniger die Tätigkeit selbst als der Rahmen, in dem Du sie ausübst.

Eigene PraxisDer Normalfall in diesem Beruf. Die meisten Osteopathinnen und Osteopathen arbeiten selbstständig, allein oder in einer Gemeinschaftspraxis. Voraussetzung ist die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde - also Approbation oder Heilpraktikererlaubnis. Dazu kommt alles, was Selbstständigkeit sonst noch verlangt: Akquise, Abrechnung, Versicherung, Raummiete.
Angestellt in Praxis oder KlinikPhysiotherapie- und Rehapraxen, Gesundheitszentren, Reha- und Sportkliniken stellen Osteopathinnen und Osteopathen an - häufig in Kombination mit einer physiotherapeutischen Tätigkeit. Das ist der Bereich, den die Gehaltsstatistik weiter unten überhaupt erfasst.
Sport und PräventionVereine, Leistungssport, betriebliche Gesundheitsförderung und Kurbetriebe. Hier zählen manuelle Fähigkeiten plus Erfahrung mit Belastung und Regeneration. Oft auf Honorarbasis, oft neben der eigenen Praxis.
Lehre und ForschungDie privaten Osteopathie-Schulen und die drei Hochschulen brauchen Dozentinnen und Dozenten, und das Fach hat großen Forschungsbedarf. Genau hier liegt der praktische Vorteil des Studiums gegenüber der Schulausbildung: Ein Master of Science öffnet den wissenschaftlichen Weg, ein Schulabschluss nicht.

Eine Absolventenquote oder eine Beschäftigungszahl für dieses Fach findest Du bei uns nicht, weil es sie schlicht nicht gibt. Die Studiengänge sind jung und sehr klein, und niemand führt dazu eine eigene Statistik. Deshalb nennen wir Dir auch keine Prozentzahl, denn wir wollen Dir nichts vormachen.

Stärker als Dein Abschluss bestimmt ein anderer Punkt Deine wirtschaftliche Lage. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen osteopathische Behandlungen nur anteilig und freiwillig, und einen Anspruch darauf haben Patientinnen und Patienten nicht. Ein großer Teil des Umsatzes kommt deshalb von Selbstzahlern und privat Versicherten. Wenn Du eine eigene Praxis planst, solltest Du das einkalkulieren, bevor Du über Gebühren und Kredite entscheidest.

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Was verdienst Du mit Osteopathie?

Als angestellte Osteopathin oder angestellter Osteopath verdienst Du im Durchschnitt rund 3.500 € brutto im Monat. Was eine eigene Praxis abwirft, zeigt keine Statistik, und die meisten in diesem Beruf arbeiten selbstständig.

3.500 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Was davon netto bleibt und wie das Gehalt als Osteopath nach Bundesland und Berufsjahren schwankt, liest Du in unserem eigenen Artikel.

Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.

Osteopathie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Technisch sehr, denn beim Osteopathen gilt keine Kerntätigkeit als automatisierbar, und das Risiko liegt eher in der Selbstständigkeit und bei Kassen, die Behandlungen nur anteilig zahlen. Wir haben dazu im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen, der prüft, welche Kerntätigkeiten eines Berufs Maschinen nach dem Stand der Technik übernehmen könnten. Wenn Du als Osteopath arbeitest, sind es 0 von 7.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Osteopath
0 von 7
Kerntätigkeiten automatisierbar
Keine gilt als ersetzbar
Physiotherapeut
0 von 8
Kerntätigkeiten automatisierbar
Keine, und das schon seit 2013
Dozent an Hochschulen
1 von 5
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur die Hochschulverwaltung
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Osteopath/in“, „Physiotherapeut/in“ und „Dozent/in - Hochschulen und Akademien“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Das zählt das IAB zu Deinen Kerntätigkeiten. Einen eigenen Wert für den Osteopathen führt der Futuromat allerdings erst seit 2022. Vielleicht zieht es Dich auch in Lehre und Forschung: Wenn Du über den Master in die Lehre an einer Hochschule gehst, arbeitest Du als Dozentin oder Dozent.

Das kann Software übernehmen
  • Als Osteopath: keine Kerntätigkeit
  • Als Physiotherapeut, der im Gehaltsabschnitt oben den Kern der Statistik bildet: ebenfalls keine, und das schon seit 2013
  • Als Dozentin oder Dozent: die Hochschulorganisation und -verwaltung. Bis 2019 lag auch dieser Beruf noch bei 0 Prozent.
Das bleibt bei Dir
  • Anamnese und manuelle Therapie
  • Osteopathie und Biomechanik
  • Rehabilitation, Prävention und Patientenbetreuung
  • In der Lehre: Lehrtätigkeit, Didaktik, Methodik und Seminarplanung

Das Risiko liegt an einer anderen Stelle. Was Dein Einkommen in diesem Beruf bestimmt, haben wir Dir im Gehaltsabschnitt weiter oben beschrieben. Vor allem geht es um die Selbstständigkeit und darum, dass die gesetzlichen Krankenkassen osteopathische Behandlungen nur anteilig und freiwillig bezahlen. Solche Faktoren erfasst der Job-Futuromat nicht, weil er nur das technisch Mögliche beschreibt.

Das IAB weist außerdem darauf hin, dass ein niedriger Wert nicht bedeutet, dass sich an einem Beruf nichts ändert, so wie ein hoher Wert nicht bedeuten würde, dass er verschwindet.

Das Osteopathie-Studium in Zahlen

4.471
Studierende
im ganzen Fach Physiotherapie, Wintersemester 2025/26
62,9 %
davon Frauen
in Physiotherapie
1,9 %
arbeitslos
Beruf Nicht ärztliche Therapie und Heilkunde, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 4.471 Studierenden in Physiotherapie:
93 %
291
an Universitäten
4.180
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?1.144 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Nichtärztliche Therapie und Heilkunde“ (2.101 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 3.769 €
3.153 €untere 25 % darunter4.738 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.153 und 4.738 € im Monat. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 3.316 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Angebote fürs Studium per E-Mail

Du willst Osteopathie studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Häufige Fragen zum Osteopathie-Studium

Ist Osteopathie ein Studium?
Ja, Osteopathie kannst Du auch studieren, allerdings ist das Studium nur einer von zwei Wegen. In Deutschland haben wir 7 Osteopathie-Studiengänge an 3 privaten Hochschulen gefunden, davon 4 Bachelor of Science und 3 Master of Science. Häufiger führt der Weg in den Beruf aber über eine mehrjährige Ausbildung an einer privaten Osteopathie-Schule, die oft auf Physiotherapie oder einer Heilpraktikererlaubnis aufbaut.
Wie wird man Osteopath?
Du hast zwei Wege zur Auswahl. Du kannst eine Ausbildung an einer privaten Schule machen, die meist berufsbegleitend über mehrere Jahre läuft, oder an einer der 3 privaten Hochschulen studieren. Beide Wege führen Dich aber an dieselbe Stelle, denn wenn Du eigenverantwortlich behandeln willst, brauchst Du zusätzlich eine Approbation als Ärztin oder Arzt oder eine Heilpraktikererlaubnis. Weder das Studium noch die Ausbildung ersetzt sie.
Welche Voraussetzungen brauche ich für ein Osteopathie-Studium?
Du brauchst eine Hochschulzugangsberechtigung, also das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Wenn Du beruflich qualifiziert bist, kommst Du je nach Hochschule auch über eine Meisterprüfung oder einen qualifizierten Berufsabschluss hinein. Von den 4 Bachelor-Studiengängen sind 3 zulassungsfrei. Für einen Master brauchst Du einen einschlägigen Erstabschluss, in der Regel einen osteopathischen Bachelor mit 240 ECTS.
Was kostet ein Osteopathie-Studium - und gibt es das kostenlos?
Kostenlos ist ein Osteopathie-Studium leider nicht zu haben. Alle 3 Hochschulen sind privat und erheben Gebühren, und einen gebührenfreien staatlichen Studiengang gibt es in diesem Fach nicht. Als wir am 23.09.2026 nachgesehen haben, standen auf den Hochschulseiten zwischen 475 € und 695 € pro Monat, jeweils plus Anmelde- oder Prüfungsgebühren. Die Einzelwerte findest Du oben in der Tabelle.
Kann man Osteopathie in München studieren?
Ja, das geht an der Hochschule Fresenius, die den Bachelor Osteopathie unter anderem in München anbietet, daneben in Idstein, Köln und Frankfurt am Main. Wenn Du später weitermachen möchtest, läuft der berufsbegleitende Master in München, Köln und Idstein. Eine staatliche Hochschule mit diesem Fach gibt es in München allerdings nicht.
Gibt es Osteopathie als Fernstudium oder duales Studium?
Nein, unter den 7 Studiengängen haben wir weder ein Fernstudium noch ein duales Studium gefunden. Das Fach lebt vom Ertasten und Behandeln am Menschen, und das lässt sich nicht online vermitteln. Damit Du trotzdem neben dem Beruf studieren kannst, arbeiten die Hochschulen berufsbegleitend mit Blockwochen und Wochenendterminen.
Was ist der Unterschied zwischen Bachelor und Master in Osteopathie?
Mit dem Bachelor Osteopathie steigst Du ein, und dafür haben wir 4 Studiengänge gefunden, die in 8 bis 9 Semestern zum Bachelor of Science führen. Der Master in Osteopathie ist ein Aufbaustudium mit 3 Studiengängen und dem Abschluss Master of Science, und er setzt einen passenden Erstabschluss voraus. Mit einem Master of Science in Osteopathie stehen Dir zusätzlich Lehre und Forschung offen.
Ist Osteopathie ein staatlich anerkannter Beruf?
Nein, Osteopathie ist in Deutschland kein geschützter Beruf und kein eigener Heilberuf. Es gibt keine staatliche Ausbildungsordnung, keine staatliche Prüfung und keine Approbation für Osteopathie. Geregelt ist nur, wer behandeln darf, und dafür brauchst Du die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde.
Wie viel verdient man als Osteopath?
Als angestellte Osteopathin oder angestellter Osteopath verdienst Du im Durchschnitt 3.500 € brutto im Monat (Statistisches Bundesamt). Bedenke aber, dass diese Zahlen nur für Angestellte gelten. Weil die meisten Osteopathinnen und Osteopathen selbstständig arbeiten, sagen sie über das Einkommen in einer eigenen Praxis nichts aus.
Was ist der Unterschied zwischen Osteopathie und Physiotherapie?
Physiotherapie ist ein staatlich geregelter Gesundheitsfachberuf mit eigener Ausbildung und eigenen Studiengängen, und die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen sie auf ärztliche Verordnung. Osteopathie ist dagegen weder staatlich geregelt noch ein eigener Heilberuf, und die Kassen erstatten sie nur freiwillig und anteilig. In der Praxis kommen viele Osteopathinnen und Osteopathen aus der Physiotherapie, und wenn Dich dieser Weg interessiert, findest Du mehr dazu in unserem Artikel zum Physiotherapie-Studium.

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Daten in diesem ArtikelEigene Auswertung der myStipendium-Datenbank zu Studiengängen, Hochschulen, Abschlüssen, Studienorten und Zulassung, Stand 23.09.2026.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 817 Nichtärztliche Therapie und Heilkunde, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
Studiengangsseiten der DIU Dresden International University, der Hochschule Fresenius und der DIPLOMA Hochschule für Gebühren, Regelstudienzeit, ECTS und Zulassung, abgerufen am 23.09.2026.
Für Semesterzahlen, Fristen, Präsenzzeiten und Zulassung im Einzelfall gelten die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Hochschule.

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