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Brutto-Netto-Rechner: Gehaltsrechner 2020

Mit dem Brutto-Netto-Rechner findest Du ganz einfach heraus, wieviel Du wirklich verdienst. Er hilft Dir, Fragen wie diese zu beantworten: Was bleibt von meiner Gehaltserhöhung tatsächlich übrig? Welche Steuerklasse ist die günstigste und lohnt es sich, einen Steuerfreibetrag eintragen zu lassen? Die Höhe von Steuern und Abgaben ändert sich laufend. Der Brutto-Netto-Rechner ist bereits für 2020 aktualisiert.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt?

Auch wenn es für Dich vielleicht selbstverständlich ist, wollen wir vorab kurz den Unterschied erklären: Mit dem Bruttogehalt meint man das vom Arbeitgeber gezahlte Gehalt vor allen Abzügen - also bevor Sozialversicherungsbeiträge und Steuern abgezogen werden. Was übrig bleibt, ist das Nettogehalt. Das ist die Größe, die für Dich wirklich relevant ist.

Im Arbeitsvertrag und in Tarifverträgen findest Du immer das Bruttogehalt. Denn die Abzüge - und damit das Nettogehalt - können von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer variieren. Wieviel es bei Dir ist, kannst Du mit dem Brutto-Netto-Rechner kostenlos ermitteln.

Was genau wird mir vom Bruttogehalt abgezogen?

Die Abzüge vom Bruttogehalt fallen in 2 große Blöcke: Beiträge zur Sozialversicherung (Sozialabgaben) und Steuern.

  • Beiträge zur Sozialversicherung (Sozialabgaben):
    • Krankenversicherung: 14,6 % plus Zusatzbeitrag (Arbeitgeber zahlt die Hälfte)
    • Rentenversicherung: 18,6 % (Arbeitgeber zahlt die Hälfte)
    • Arbeitslosenversicherung: 2,5 % (Arbeitgeber zahlt die Hälfte)
    • Pflegeversicherung: 3,05 % bzw. 3,30 % für Kinderlose (Arbeitgeber zahlt die Hälfte)
  • Steuern:
    • Lohnsteuer: je nach Einkommenshöhe 14 - 45 %
    • Solidaritätszuschlag: 5,5 % der Lohnsteuer
    • Kirchenbeitrag: je nach Bundesland 8 - 9 % der Lohnsteuer

Sozialabgaben werden fällig, sobald Du mehr als 450 Euro monatlich (Minijob-Grenze) verdienst. Auch bei den Steuern gibt es eine untere Grenze: Wenn Dein Einkommen unter dem Grundfreibetrag (2020: 9.408 Euro) liegt, zahlst Du dafür keine Steuern. Nur das über dem Grundfreibetrag liegende Einkommen muss versteuert werden.

Der Netto-Gehaltsrechner ermittelt die Steuerbelastung auf Basis Deines Arbeitsentgelts. Beachte, dass neben Deinem Gehalt auch andere Einkommensarten steuerpflichtig sein können, etwa Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Wenn Du hohe Nebeneinkünfte hast, fällst Du dadurch möglicherweise in eine andere Steuerklasse. Die Steuerbelastung, die der Bruttonettorechner ermittelt, ist dann vielleicht nicht völlig exakt.

Wozu ist ein Brutto-Netto-Rechner sinnvoll?

Es gibt keinen festen Prozentsatz, wieviel Nettolohn vom Bruttolohn übrig bleibt. Denn das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, unter anderem davon,

  • wie hoch Dein Gehalt und damit Dein Steuersatz ist
  • ob Du gesetzlich oder privat krankenversichert bist
  • welchen Zusatzbeitrag Deine gesetzliche Krankenkasse einhebt
  • ob Du Kinder hast

Genau deshalb ist ein Lohnrechner sinnvoll. Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst in wenigen Sekunden Deinen Netto-Lohn berechnen, ohne lange zu recherchieren oder Dich in Steuerliteratur vertiefen zu müssen. Denn der Gehaltsrechner berücksichtigt bereits alle relevanten Faktoren.

Die genaue Abgabenquote kann sich jährlich ändern. So wurde beispielsweise von 2018 auf 2019 der allgemeine Beitragssatz in der Pflegeversicherung erhöht, der in der Arbeitslosenversicherung dagegen gesenkt. Der Brutto-Netto-Rechner berücksichtigt diese Änderungen und ermöglicht Dir darüber hinaus, Deine Abgabenquote für frühere Steuerjahre bis 2009 exakt durchzurechnen.

In welchen Situationen sollte ich einen Gehaltsrechner benutzen?

Ob Heirat, Kinder oder Jobwechsel: Veränderungen in Deinem Leben können auch finanzielle Auswirkungen nach sich ziehen. Mit dem Netto-Gehaltsrechner kannst Du ganz einfach überprüfen, wie sich solche Ereignisse auf Deinem Lohnzettel auswirken. So erspart Dir der Lohnrechner die eine oder andere böse Überraschung. Du kannst mit dem Nettorechner natürlich auch verschiedene Szenarien durchrechnen und so herausfinden, wie Du Deine Abgaben und Steuern optimierst.

Konkret kann Dir der Netto-Gehaltsrechner in folgenden Situationen nützlich sein:

Gehaltserhöhung durchrechnen

Bevor Du Deinen Chef um zusätzliches Geld bittest, solltest Du mit dem Nettorechner überprüfen, wieviel Dir von einer Gehaltserhöhung netto wirklich bleibt. Es kann nämlich mitunter vorkommen, dass die höheren Abgaben das Gehaltsplus fast vollständig auffressen!

Den Lohn-Rechner kannst Du übrigens auch als Netto-Brutto-Rechner verwenden, falls Du ein konkretes Netto-Gehalt als Ziel vor Augen hast. Setze dazu einfach das 1,3- bis 1,4-Fache des gewünschten Nettolohns im Brutto-Netto-Rechner als Bruttolohn ein und lasse Dir auf dieser Basis den Nettolohn berechnen: Schon wird aus dem Brutto-Netto-Rechner ein Netto-Brutto-Rechner. Je nach Ergebnis musst Du den Betrag anschließend vielleicht nach oben oder unten korrigieren. Nach ein paar Versuchen hast Du mit dem Netto-Brutto-Rechner den richtigen Bruttolohn gefunden.

Sonderzahlungen berechnen

Bei vielen Arbeitnehmern ist das Gehalt über das gesamte Jahr hinweg nicht konstant. Ein Grund dafür sind Sonderzahlungen, die unregelmäßig ausbezahlt werden, etwa Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Auch Überstunden können dazu führen, dass Du in bestimmten Monaten deutlich mehr als sonst verdienst.

Wenn Du über bestimmte Gehaltsgrenzen kletterst, erhöhen sich jedoch auch Deine Abgaben und es bleibt verhältnismäßig weniger Nettolohn vom Bruttolohn übrig. Der Brutto-Netto-Rechner zeigt Dir, wie sehr Du von Überstunden oder Sonderzahlungen wirklich profitierst.

Jobwechsel planen

Du möchtest den Arbeitgeber wechseln oder überlegst, von einem Teilzeit- auf einen Vollzeitjob umzusteigen? Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst Du ganz bequem die finanziellen Auswirkungen einer beruflichen Veränderung überprüfen. Denn häufig ändert sich mit dem Bruttogehalt auch die Höhe der Abgaben.

Beruflichen Weg planen

Der Brutto-Netto-Rechner kann Dir auch nützlich sein, wenn Du noch gar nicht voll im Berufsleben stehst und erst dabei bist, Dein Studium oder Deine Ausbildung zu planen. Natürlich sollte das Geld bei der Berufswahl nicht das einzige oder wichtigste Kriterium sein. Ganz irrelevant ist es aber auch nicht, was später am Gehaltszettel steht. In Gehaltsstatistiken oder Tarifverträgen sind meist die Bruttogehälter angegeben. Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst Du bequem den Lohn berechnen, den Du derzeit in einer bestimmten Berufssparte verdienen würdest.

Krankenkasse wechseln

Zwischen einer günstigen und einer teuren Krankenversicherung können oft Welten liegen! Falls Du überlegst, Deine Krankenkasse zu wechseln, kannst Du mit dem Nettorechner die finanziellen Auswirkungen prüfen. Der Lohnrechner sagt Dir exakt, wieviel Du Dir beispielsweise durch einen niedrigeren Zusatzbeitrag ersparst oder hilft Dir abzuschätzen, ob Du Dir den Premium-Tarif der privaten Krankenversicherung leisten kannst.

Steuerklasse überprüfen

Wenn Du verheiratet oder in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft bist, kannst Du Deine Steuerklasse gemeinsam mit Deinem Partner frei wählen: Entweder seid Ihr beide in Steuerklasse IV veranlagt, oder Ihr wählt die Kombination III und V. Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst Du diese Optionen durchrechnen und auf ihre finanziellen Auswirkungen abklopfen. Zwar bleibt die Steuerbelastung über ein ganzes Jahr gerechnet relativ konstant, egal für welche Steuerklassen-Kombination Ihr Euch entscheidet. Du vermeidest durch die passende Steuerklasse aber, dem Finanzamt viel Geld zu "leihen", das Du erst durch einen Steuerausgleich wieder zurückbekommst.

Kinderwunsch planen

Kinder stellen nicht nur das Leben auf den Kopf, sondern haben auch Einfluss auf das Familienbudget. Mit dem Brutto-Netto-Rechner könnt Ihr verschiedene Szenarien durchrechnen: Auf wieviel Geld müsst Ihr verzichten, wenn ein Partner vorübergehend beim Kind zu Hause bleibt? Wie wirkt sich der Kinderfreibetrag auf das Nettogehalt aus?

Tipp:

Wenn Ihr verheiratet seid, solltet Ihr bei einem Kinderwunsch auch die Steuerklassen-Kombination prüfen. Denn das Elterngeld berechnet sich nach dem zuletzt erzielten Netto-Einkommen. Das fällt höher aus, wenn man zuletzt Steuerklasse III hatte, weil man in dieser Klasse weniger Steuern zahlt. Ob sich ein Wechsel der Steuerklasse lohnt, könnt Ihr mit dem Brutto-Netto-Rechner rasch feststellen.

Steuerfreibetrag überprüfen

Ein Steuerfreibetrag ist ein Anteil, der immer unversteuert bleibt. Nur für das Gehalt, das über dem Freibetrag liegt, zahlst Du Steuern. Steuerfreibeträge mindern somit die Steuerlast. Bestimmte Freibeträge (z.B. Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag) berücksichtigt das Finanzamt - und auch der Gehaltsrechner - automatisch. Andere werden Dir unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag gewährt. Dazu zählen etwa der Ausbildungsfreibetrag, der Behindertenpauschbetrag oder der Sparerpauschbetrag. Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst Du prüfen, wie sich ein Freibetrag auf Dein Nettogehalt auswirkt.

Kirchenaustritt überprüfen

Nicht nur der Staat, auch die Religionsgemeinschaften naschen an Deinem Gehalt mit. Während sich Steuern und Sozialabgaben nicht vermeiden lassen, hast Du bei der Kirche die Wahl. Der Gehaltsrechner sagt Dir, wieviel Du Dir durch einen Kirchenaustritt monatlich an Kirchensteuer sparst.

Welche Angaben benötigt der Gehaltsrechner?

Bruttolohn

Der monatliche Bruttolohn ist die Grundlage, von dem ausgehend der Lohnrechner Deine Sozialabgaben und Steuern ermittelt. Grundsätzlich errechnen sich die Abgaben prozentuell nach Deinem Bruttolohn.

Bei den Sozialversicherungsbeiträgen gelten fixe Beitragssätze. Sie sind aber nach oben hin gedeckelt: Wer mehr als die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro (Stand 2019) verdient, zahlt für das darüber liegende Gehalt keine Beiträge mehr.

Die Steuersätze hingegen sind nicht fest, sondern steigen mit der Höhe des Einkommens. Derzeit liegt der Eingangssteuersatz bei 14 Prozent. Der Spitzensteuersatz bei einem Jahreseinkommen von mehr als ab 265.327 Euro beträgt satte 45 Prozent.

Alter

Warum benötigt der Brutto-Netto-Rechner Dein Alter? Wenn Du Dein 64. Lebensjahr vollendet hast, steht Dir ein spezieller Steuerfreibetrag zu, der Altersentlastungsfreibetrag. Er berechnet sich prozentuell nach der Höhe Deiner Einkünfte. Der maßgebliche Prozentsatz wird aber seit 2005 schrittweise gesenkt. Im Jahr 2019 beträgt er 17,6 Prozent, bis 2040 wird er auf 0 Prozent sinken - das heißt, der Freibetrag wird sukzessive abgeschafft.

Der Lohn-Rechner fragt Dich auch aus einem zweiten Grund nach dem Alter: Bist Du über 23, dann hängt Dein Beitragssatz in der Pflegeversicherung davon ab, ob Du Kinder hast oder kinderlos bist. Im ersteren Fall beträgt Dein Beitragssatz 3,05 Prozent, Kinderlose zahlen einen höheren Beitragssatz von 3,30 Prozent.

Kinder

Ob und wieviele Kinder Du hast, ist für den Brutto-Netto-Rechner aus zwei Gründen relevant: Erstens ist der Beitragssatz in der Pflegeversicherung höher, wenn Du über 23 und kinderlos bist. Zweitens steht Dir als Elternteil Kindergeld bzw. ein Kinderfreibetrag zu. Dadurch zahlst Du weniger Steuern und es bleibt verhältnismäßig mehr Nettolohn vom Bruttolohn übrig. Ob das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag für Dich vorteilhafter ist, ermittelt das Finanzamt übrigens automatisch im Rahmen einer sogenannten Günstigerprüfung.

Der Nettorechner benötigt beim Kinderfreibetrag die Angabe des sogenannten "Zählers", der für die Kinderanzahl steht. Bei verheirateten Paaren, die in Steuerklasse IV veranlagt sind, steht beiden Ehepartnern der halbe Kinderfreibetrag zu. Mit 1 Kind steht der Zähler somit bei jedem Elternteil bei 0,5. Wenn die Steuerklassen-Kombination III und V gewählt wurde, wird der volle Kinderfreibetrag (1,0) dem Partner mit Steuerklasse III zugerechnet. Welche der beiden Varianten sinnvoller ist, kannst Du mit dem Brutto-Netto-Rechner kostenlos ermitteln, ohne einen Steuerberater heranziehen zu müssen.

Auch Alleinerziehende können sich unter bestimmten Voraussetzungen den Kinderfreibetrag-Anteil des anderen Elternteils übertragen lassen. Prüfe mit dem Bruttonettorechner, wie sich die Anrechnung unterschiedlich hoher Kinderfreibeträge auf Dein Nettogehalt auswirkt!

Steuerklasse

Deine Steuerklasse hängt im Wesentlichen von Deinen Familienverhältnissen ab:

  • Steuerklasse I gilt, wenn Du ledig und kinderlos bist.
  • Steuerklasse II ist für Alleinerzieher mit Kind vorgesehen
  • Steuerklasse III haben alle, deren Ehepartner Steuerklasse V hat.
  • Steuerklasse IV ist für Verheiratete mit ähnlich hohem Einkommen sinnvoll.
  • Steuerklasse V haben alle, deren Ehepartner Steuerklasse III hat.
  • Steuerklasse VI kommt unabhängig von der Familiensituation für jeden Zweitjob zur Anwendung.

Je nach Steuerklasse hast Du Anspruch auf unterschiedliche Steuer-Freibeträge. Der Brutto-Netto-Rechner benötigt daher die Steuerklasse, um die exakte Steuerbelastung zu ermitteln. Freie Wahl zwischen den Steuerklassen haben aber ohnehin nur Verheiratete: Sie können sich aussuchen, ob beide Partner in Steuerklasse IV veranlagt sind oder ob die Kombination III und V gewählt wird. Steuerklasse IV ist sinnvoll, wenn beide Partner ein ähnlich hohes Einkommen haben. Verdient einer von beiden deutlich mehr, wählt dieser meist Steuerklasse III, der schlechter verdienende Partner rutscht dann in Steuerklasse V. In der Steuerklasse III sind die Freibeträge höher, wodurch man weniger Steuern zahlt.

Mit dem Gehaltsrechner kannst Du überprüfen, wie sich die beiden Steuerklassen-Varianten auf die monatliche Steuerbelastung auswirken. Auch bei jeder Gehaltsveränderung ist es sinnvoll mit dem Brutto-Netto-Rechner zu kalkulieren, ob die einmal gewählte Variante noch passt.

Steuerfreibetrag

Der Gehaltsrechner berücksichtigt ganz automatisch den Grundfreibetrag von 9.408 Euro (Stand 2020), der jedem Steuerzahler zusteht. Andere Steuerfreibeträge (z.B. Ausbildungsfreibetrag, Sparerpauschbetrag, Ehrenamtspauschale) gewährt Dir das Finanzamt nur auf Antrag. Falls Du derzeit einen Steuerfreibetrag beim Finanzamt hinterlegt hast, braucht der Lohnrechner diese Angabe, um die exakte Steuerhöhe zu berechnen.

Mit dem Nettorechner kannst Du jederzeit prüfen, wie sehr Dich die Beantragung eines Steuerfreibetrags finanziell entlasten würde. Beachte aber, dass Du dann verpflichtet bist eine Steuererklärung abzugeben!

Kirchensteuerpflicht

Wenn Du Mitglied einer staatlich anerkannten Kirche bist, musst Du Kirchensteuer zahlen. Die Kirchensteuer berechnet sich prozentuell auf Basis der Einkommenssteuer (nicht des Gehalts). Das bedeutet, dass Du keine Kirchensteuer abführen musst, wenn Du zu wenig verdienst, um überhaupt Einkommenssteuer zu zahlen.

In den Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg beträgt die Kirchensteuer 8 Prozent der Einkommenssteuer, in allen anderen Bundesländern 9 Prozent. Deshalb fragt Dich der Brutto-Netto-Rechner im nächsten Schritt, in welchem Bundesland Du zu Hause bist.

Krankenversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Beitragssatz einheitlich geregelt: Als Arbeitnehmer teilst Du Dir mit Deinem Arbeitgeber den Beitragssatz von 14,6 Prozent und seit 2019 auch den Zusatzbeitrag, den Deine Krankenkasse einhebt. Falls Du keinen Anspruch auf Krankengeld hast, dann wähle beim Bruttonettorechner den ermäßigten Beitragssatz von 14,0 Prozent aus.

Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst Du prüfen, wie sich ein Wechsel der Krankenkasse auf Dein Monatsbudget auswirken würde. Zwar beträgt der Zusatzbeitrag im Jahr 2019 durchschnittlich nur 0,9 Prozent. Trotzdem sind Einsparungen von bis zu 300 Euro jährlich möglich, wenn Du von der teuersten zur günstigsten Krankenkasse wechselst.

Falls Du privat krankenversichert bist, benötigt der Brutto-Netto-Rechner die exakte monatliche Prämie, die Du bezahlst. Darüber hinaus fragt Dich der Lohnrechner, ob Dir Dein Arbeitgeber bei den Versicherungsbeiträgen unter die Arme greift. Normalerweise steht Dir als privat versicherter Arbeitnehmer ein Zuschuss des Arbeitgebers zu. Er beträgt die Hälfte Deiner Beiträge, darf aber nicht höher sein darf als der Maximalbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Bei teuren Premium-Tarifen geht daher mehr als die Hälfte der Prämie auf Deine Rechnung.

Bevor Du von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechselst, solltest Du unbedingt mit dem Brutto-Netto-Rechner kalkulieren, wie sich dadurch Dein Monats-Nettolohn ändert. Du kannst mit dem Gehaltsrechner auch die finanziellen Auswirkungen unterschiedlicher Tarife prüfen. Denn durch den unterschiedlich hohen Arbeitgeber-Anteil ist nicht immer sofort ersichtlich, wieviel Du aus eigener Tasche für die Versicherung bezahlst.

Gesetzliche Rentenversicherung: West- oder Ostdeutschland

Zur Berechnung Deiner Rentenversicherungsbeiträge muss der Lohn-Rechner wissen, ob Du in den alten oder neuen Bundesländern zu Hause bist. Zwar ist der Beitragssatz mit insgesamt 18,6 Prozent bundesweit einheitlich. Doch in West- und Ostdeutschland gelten unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen. Damit meint man die Höchstsummen, die zur Berechnung der Rentenversicherungsbeiträge herangezogen werden. Verdienst Du mehr als die Beitragsbemessungsgrenze, zahlst Du für das darüber liegende Bruttogehalt keine Beiträge.

Im Jahr 2019 liegt die Beitragsbemessungsgrundlage im Osten bei 6.150 Euro, im Westen bei 6.700 Euro. Damit berücksichtigt der Gesetzgeber das immer noch bestehende Lohngefälle zwischen Ost und West.

Abrechnungsjahr

Du kannst mit dem Brutto-Netto-Rechner kostenlos rückwirkend bis zum Jahr 2009 Deinen Netto-Lohn berechnen. Die relevanten Faktoren wie Freibeträge, Beitragsbemessungsgrenzen und Steuersätze ändern sich oft jährlich, deshalb ist die exakte Angabe des Steuerjahres wichtig. Alle aktuellen gesetzlichen Vorgaben für das Jahr 2019 werden vom Nettorechner bereits berücksichtigt.