Einstiegsgehalt 
1.272
Durchschnittsgehalt 
1.719
Ausbildung 
Ausbildung
13
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Florist
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Was ist ein Florist oder eine Floristin?

Ein Florist oder eine Floristin verkauft Blumen und Pflanzen. Meistens werden diese in modischen Töpfen verkauft. Bei den Blumen liegt das Hauptmerkmal auf die Gestaltung von diesen. Floristen sind dazu in der Lage, optisch ansprechende Sträuße zu binden und die Blumen und Pflanzen mit speziell ausgesuchtem Schmuck zu verzieren.

Was macht ein Florist?

Als Florist oder Floristin bindest Du Blumensträuße für die unterschiedlichsten Anlässe. Auch Trockengestecke fertigst Du an und gehst dabei auf die Wünsche des Kunden ein, empfiehlst aber immer auch eigene Ideen. Du dekorierst außerdem den Laden und die Schaufenster regelmäßig neu.

Darüber hinaus bestellst Du neue Blumen und Pflanzen beim Großhändler und bestimmst die Preise für den Verkauf. Eine Deiner Hauptaufgaben besteht außerdem darin, die Pflanzen und Blumen in dem Laden zu pflegen.

Wie wird man Florist?

Damit Du den Beruf ausüben kannst, solltest Du eine Ausbildung zur Floristin abschließen. Diese gehört zu den Ausbildungen im Handel und findet dual statt. Du hast also Unterricht an einer Berufsschule, und wirst darüber hinaus in einem Betrieb geschult. Hier erfährst Du alles über die Florist-Ausbildung:

Voraussetzungen

Die meisten Betriebe stellen Auszubildende mit einem Realschulabschluss und mit einem Hauptschulabschluss ein. Gesetzlich ist allerdings kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.

In der Regel benötigst Du für die Berufsausübung einen Sachkundenachtweis nach der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung. Diesen Nachweis erhältst Du meistens während der Floristin-Ausbildung.

Ablauf

Wenn Du eine klassische Floristin-Ausbildung beginnst, dauert diese drei Jahre lang. Eine Zwischenprüfung findet kurz vor dem Ende des zweiten Lehrjahres statt, die Abschlussprüfung nach dem letzten Ausbildungsjahr.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, wie Du den Beruf erlernen kannst! Falls Du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt, bietet sich für Dich eine Umschulung zur Floristin an. So hast Du immer noch die Möglichkeit, Deinen Traumberuf auch lange nach Deinem Schulabschluss zu erlernen! Diese Floristin-Ausbildung für Quereinsteiger ist meistens kürzer, und wird oft in Teilzeit angeboten. So kannst Du nebenbei noch Geld in Deinem bisherigen Beruf verdienen. Trotzdem führt auch diese Ausbildungsmöglichkeit zu einem anerkannten Abschluss!

Inhalt

In der Berufsschule wirst Du während der klassischen Floristin-Ausbildung weiterhin in typischen Schulfächern wie Deutsch, Mathematik und Sozialkunde unterrichtet. Außerdem erfährst Du einiges an Wissen über unterschiedliche Blumen und Zimmerpflanzen. Unter Anderem wie diese gepflegt werden müssen, und wo sie aufgestellt werden sollten. Einen großen Stellenwert nehmen auch betriebswirtschaftliche Themen ein. Zum Beispiel wie Du Verkaufspreise anhand einer Betriebskalkulation festlegst, wie und wo Du Waren einkaufst und wie diese gelagert werden. Des Weiteren erfährst Du die rechtlichen Bestimmungen für den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln, und wie diese umweltschonend eingesetzt werden.

In dem Betrieb wird Dir beigebracht, wie Du ansprechenden Pflanzenschmuck gestaltest, und wie Du Sträuße und Kränze auswählst und bindest. Dabei lernst Du unterschiedliche Techniken kennen. Wichtig ist außerdem das praktische Erlernen von dem Kundenkontakt. Du erfährst, wie Du mit Reklamationen umgehst, und wie Du neue Kunden langfristig gewinnen kannst.

Wo arbeitet eine Floristin?

Nach Deiner Ausbildung als Floristin besteht für Dich die Möglichkeit, in einem dieser Bereiche eine Anstellung zu finden:

  • In einem Fachgeschäft für Blumen
  • In einem Gartencenter
  • In Gärtnereien mit Blumengeschäft

Manchmal finden Floristen auch eine Anstellung in dem Großhandel für Blumen und Pflanzen, oder aber in einem Blumenhaus von einem Bestattungsunternehmen.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Damit Du einen Einblick davon bekommst, was Dich nach der Ausbildung zur Floristin erwartet, sind hier ein paar typische Arbeitsaufgaben beschrieben:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Nach der Ausbildung als Florist verbringst Du den Großteil Deiner Arbeitszeit in dem Verkaufsraum des Geschäftes in welchem Du arbeitest. Außerdem hältst Du Dich in dem Lager auf und manchmal auch in Gewächshäusern. Für die Bestellungen und Abrechnungen sitzt Du in der Regel in dem Büro vor dem Computer. Die meiste Zeit übst Du die Arbeit im Stehen aus. Für das Umtopfen oder Zuschneiden von Pflanzen und Blumen trägst Du Handschuhe.

Was verdient ein Florist?

Wie viel Geld Du während Deiner Ausbildung zur Floristin erhältst, hängt sehr stark davon ab, ob Du die Florist-Ausbildung in einem der neuen Bundesländer absolvierst, oder in einem der Alten. Falls Du in einem neuen Bundesland, inklusiv Berlin, Deine Lehre machst, kannst Du je nach Ausbildungsjahr mit etwa 375 bis 475 Euro im Monat rechnen. Falls Du die Deine Lehre in einem der alten Bundesländer beginnst, bekommst Du monatlich zwischen 574 und 677 Euro.

Später im Berufsleben ist der Unterschied des Gehaltes nicht mehr so abhängig von dem Ort. Im Durchschnitt erhalten Floristen 1.638 Euro jeden Monat.

Wo finde ich einen Job als Floristin?

Du willst die Ausbildung zur Floristin beginnen, bist aber noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb? Dann sieh Dich doch einmal in unserer Jobbörse um. Du kannst dort zielgerichtet nach passenden Arbeitgebern suchen, indem Du einstellen kannst, wo sich der Betrieb befinden soll, wieviel Erfahrung Du mitbringst, und welche Art der Anstellung Du suchst. Also auch, wenn Du bereits die abgeschlossene Florist-Ausbildung in der Tasche hast, lohnt sich unsere Jobbörse, um einen Arbeitgeber zu finden!

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Wie sind die Berufsaussichten für Floristen?

Wenn Du Deine Floristin-Ausbildung erfolgreich beendet hast, hast Du durchschnittliche Chancen auf eine Anstellung. Der Umsatz mit Blumen und Pflanzen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren konstant auf etwa 8,6 Milliarden Euro geblieben. Allerdings machen immer häufiger Supermärkte den Floristen Konkurrenz, indem auch sie frische Blumen meist zu einem günstigeren Preis anbieten.

Welche Spezialisierungen gibt es?

In dem Beruf gibt es nicht viele Spezialisierungsmöglichkeiten. Du kannst Dich allerdings auf Sträuße für Begräbnisse und Friedhöfe konzentrieren. Dabei nehmen die Vorschriften der jeweiligen Friedhöfe und Gemeinden eine wichtige Rolle ein. Darüber hinaus kannst Du Dich in manchen Bereichen weiterentwickeln, indem Du zum Beispiel Seminare oder Lehrgänge zu diesen Themen besuchst:

  • Präsentation von Blumen und Pflanzen
  • Trends in der Blumendekoration

Passt der Beruf Florist zu mir?

Falls Du Dich fragst ob der Beruf wirklich zu Dir passt, kann Dir diese Auflistung von Fähigkeiten, die für den Beruf benötigt werden, bei der Beantwortung helfen:

Ästhetisches Bewusstsein und Kreativität
Falls Du genau erkennst, welche Farben und Formen optisch miteinander schick aussehen, ist das eine super Voraussetzung für den Beruf. Das Zusammenstellen von mehreren Blumen zu einem Strauß oder einem Kranz, sowie die Auswahl von Pflanzenschmuck werden dadurch erleichtert.
Merkfähigkeit
Damit Du nicht immer wieder neu nachsehen musst, welche Pflanzen und Blumen wie gewässert und gedüngt werden sollen, ist ein gutes Gedächtnis hilfreich. Auch die teilweise schwierigen Fachnamen für die Pflanzen solltest Du Dir merken können.
Kaufmännische Fähigkeiten
Die Grundrechenarten solltest Du sicher beherrschen, um Kalkulationen vorzunehmen, und die Abrechnungen mit Kunden schnell erledigen zu können. Wenn die Absatzzahlen nicht stimmen, musst Du Dir Maßnahmen dagegen überlegen wie beispielsweise Werbemaßnahmen.

Neben diesen Fähigkeiten ist es außerdem wichtig, dass Du über eine freundliche Ausstrahlung verfügst und dazu in der Lage bist, gut mit Kunden zu kommunizieren!