Einstiegsgehalt 
1.700
Durchschnittsgehalt 
2.200
Ausbildung 
Ausbildung
55
Freie Jobs-tab als
Florist
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Was ist ein Florist oder eine Floristin?

Ein Florist oder eine Floristin verkauft Blumen und Pflanzen. Meistens werden diese in modischen Töpfen verkauft. Bei den Blumen liegt das Hauptmerkmal auf der Gestaltung von diesen. Floristen sind dazu in der Lage, optisch ansprechende Sträuße zu binden und die Blumen und Pflanzen mit speziell ausgesuchtem Schmuck zu verzieren.

Was macht ein Florist?

Als Florist oder Floristin bindest Du Blumensträuße für die unterschiedlichsten Anlässe. Auch Trockengestecke fertigst Du an und gehst dabei auf die Wünsche des Kunden ein, empfiehlst aber immer auch eigene Ideen. Du dekorierst außerdem den Laden und die Schaufenster regelmäßig neu.

Darüber hinaus bestellst Du neue Blumen und Pflanzen beim Großhändler und bestimmst die Preise für den Verkauf. Eine Deiner Hauptaufgaben besteht außerdem darin, die Pflanzen und Blumen in dem Laden zu pflegen.

Wie wird man Florist?

Damit Du den Beruf ausüben kannst, solltest Du eine Ausbildung zur Floristin abschließen. Diese gehört zu den Ausbildungen im Handel und findet dual statt. Du hast also Unterricht an einer Berufsschule, und wirst darüber hinaus in einem Betrieb geschult. Hier erfährst Du alles über die Florist-Ausbildung:

Voraussetzungen

Die meisten Betriebe stellen Auszubildende mit einem Realschulabschluss und mit einem Hauptschulabschluss ein. Gesetzlich ist allerdings kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.

In der Regel benötigst Du für die Berufsausübung einen Sachkundenachweis nach der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung. Diesen Nachweis erhältst Du meistens während der Floristin-Ausbildung.

Ablauf

Wenn Du eine klassische Floristin-Ausbildung beginnst, dauert diese drei Jahre lang. Eine Zwischenprüfung findet kurz vor dem Ende des zweiten Lehrjahres statt, die Abschlussprüfung nach dem letzten Ausbildungsjahr.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, wie Du den Beruf erlernen kannst! Falls Du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt, bietet sich für Dich eine Umschulung zur Floristin an. So hast Du immer noch die Möglichkeit, Deinen Traumberuf auch lange nach Deinem Schulabschluss zu erlernen! Diese Floristin-Ausbildung für Quereinsteiger ist meistens kürzer, und wird oft in Teilzeit angeboten. So kannst Du nebenbei noch Geld in Deinem bisherigen Beruf verdienen. Trotzdem führt auch diese Ausbildungsmöglichkeit zu einem anerkannten Abschluss!

Inhalt

In der Berufsschule wirst Du während der klassischen Floristin-Ausbildung weiterhin in typischen Schulfächern wie Deutsch, Mathematik und Sozialkunde unterrichtet. Außerdem erfährst Du einiges an Wissen über unterschiedliche Blumen und Zimmerpflanzen. Unter anderem wie diese gepflegt werden müssen, und wo sie aufgestellt werden sollten. Einen großen Stellenwert nehmen auch betriebswirtschaftliche Themen ein. Zum Beispiel wie Du Verkaufspreise anhand einer Betriebskalkulation festlegst, wie und wo Du Waren einkaufst und wie diese gelagert werden. Des Weiteren erfährst Du die rechtlichen Bestimmungen für den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln, und wie diese umweltschonend eingesetzt werden.

In dem Betrieb wird Dir beigebracht, wie Du ansprechenden Pflanzenschmuck gestaltest, und wie Du Sträuße und Kränze auswählst und bindest. Dabei lernst Du unterschiedliche Techniken kennen. Wichtig ist außerdem das praktische Erlernen von dem Kundenkontakt. Du erfährst, wie Du mit Reklamationen umgehst, und wie Du neue Kunden langfristig gewinnen kannst.

Wo arbeitet eine Floristin?

Nach Deiner Ausbildung als Floristin besteht für Dich die Möglichkeit, in einem dieser Bereiche eine Anstellung zu finden:

  • In einem Fachgeschäft für Blumen
  • In einem Gartencenter
  • In Gärtnereien mit Blumengeschäft

Manchmal finden Floristen auch eine Anstellung in dem Großhandel für Blumen und Pflanzen, oder aber in einem Blumenhaus von einem Bestattungsunternehmen.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Damit Du einen Einblick davon bekommst, was Dich nach der Ausbildung zur Floristin erwartet, sind hier ein paar typische Arbeitsaufgaben beschrieben:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Nach der Ausbildung als Florist verbringst Du den Großteil Deiner Arbeitszeit in dem Verkaufsraum des Geschäftes, in welchem Du arbeitest. Außerdem hältst Du Dich in dem Lager auf und manchmal auch in Gewächshäusern. Für die Bestellungen und Abrechnungen sitzt Du in der Regel in dem Büro vor dem Computer. Die meiste Zeit übst Du die Arbeit im Stehen aus. Für das Umtopfen oder Zuschneiden von Pflanzen und Blumen trägst Du Handschuhe.

Was verdient ein Florist?

Wie viel Geld Du während Deiner Ausbildung zur Floristin erhältst, hängt sehr stark davon ab, ob Du die Florist-Ausbildung in einem der neuen Bundesländer absolvierst, oder in einem der alten. Falls Du in einem neuen Bundesland, inklusiv Berlin, Deine Lehre machst, kannst Du je nach Ausbildungsjahr mit etwa 585 bis 790 Euro im Monat rechnen. Falls Du die Deine Lehre in einem der alten Bundesländer beginnst, bekommst Du monatlich zwischen 664 und 797 Euro.

Später im Berufsleben ist der Unterschied des Gehaltes nicht mehr so abhängig von dem Ort. Im Durchschnitt erhalten Floristen jeden Monat 2.200 Euro brutto in den alten Bundesländern und 1.850 Euro in den neuen Bundesländern.

Wo finde ich einen Job als Floristin?

Du willst die Ausbildung zur Floristin beginnen, bist aber noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb? Dann sieh Dich doch einmal in unserer Jobbörse um. Du kannst dort zielgerichtet nach passenden Arbeitgebern suchen, indem Du einstellen kannst, wo sich der Betrieb befinden soll, wieviel Erfahrung Du mitbringst, und welche Art der Anstellung Du suchst. Also auch, wenn Du bereits die abgeschlossene Florist-Ausbildung in der Tasche hast, lohnt sich unsere Jobbörse, um einen Arbeitgeber zu finden!