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Masterarbeit Umfang: Die richtige Länge

Hände tippen neben einem aufgeschlagenen Buch auf einem Laptop

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die „eine, ideale Länge“ für Deine Masterarbeit gibt es nicht.
  • Erfrage die genauen Vorgaben bei Deinem Erstprüfer und halte Dich daran.
  • Der Umfang Deiner Masterarbeit richtet sich auch nach der Bearbeitungsdauer.

So ermittelst Du den Umfang Deiner Masterarbeit richtig

Dein Studium ist fast geschafft und nun geht’s ans Schreiben Deiner Masterarbeit. Dabei solltest Du insbesondere auf den Umfang achten, der weder zu klein, noch zu groß sein darf.

Informier Dich über Vorgaben zu Länge und Co.

Informiere Dich schon im Vorfeld über die formalen Vorgaben, die Du einhalten musst. Du findest sie in Deiner Prüfungsordnung unter dem Paragraphen über die Erstellung der Abschlussarbeit. Solltest Du unsicher sein: frag Deinen Erstprüfer. Er kennt seine Anforderungen und kann Dir in der Regel weiterhelfen. Die dritte Möglichkeit ist es, den Prüfungsausschuss zu Rate zu ziehen. Frag außerdem nach, ob Seiten oder Wörter gezählt werden und auch, ob und wie viele Grafiken oder Tabellen in den Fließtext eingebaut werden dürfen.

Allgemeine Richtwerte bringen Klarheit

Um Dir ein Bild machen zu können, was beim Schreiben Deiner Masterarbeit an Umfang auf Dich zukommt, solltest Du Dich vorab über Richtwerte informieren. In der Regel liegt der Umfang einer Masterarbeit bei 12.000 bis 20.000 Wörtern, was etwa 40 bis 70 Seiten reinen Textinhalts entspricht. Es gibt jedoch Studienfächer, die bis zu 120 Seiten Inhalt erlauben. Einige Prüfungsordnungen verweisen lediglich auf eine Bearbeitungszeit hin und lassen die Frage nach einer Wörter- oder Seitenzahl gänzlich offen.

Richtwerte für den Umfang einer Masterarbeit

Bearbeitungsdauer in Monaten Seitenanzahl
1 15-30
1,5 25-40
3 50-80
6 80-120

Masterarbeit: Den Umfang korrekt berechnen

Nicht alles, was Du letztlich zusammenheftest, zählt am Ende auch zum Umfang Deiner Masterarbeit. Grundsätzlich gelten alle Seiten von der Einleitung bis hin zum Fazit und Schlusswort als Inhalt. Nicht hinzurechnen darfst Du hingegen Verzeichnisse aller Art wie zum Beispiel Dein Inhaltsverzeichnis, Anhänge oder Deckblätter. Wenn Du eine bestimmte Seitenanzahl einhalten musst, kläre ab, wie Du formatierungsbedingte Leerseiten zählen sollst. Falls Du eine Wörterzahlvorgabe bekommst, spielt das für Dich natürlich keine Rolle.

Halte Dich an die Regeln

Das oberste Gebot lautet, sich an die Vorgaben der Prüfungsordnung zu halten. Vermeide ein Über- sowie ein Unterschreiten der geforderten Wörter- oder Seitenzahl. Halte die Formatierungen ein und beherzige den Satz: „Qualität statt Quantität“.


Tricks für Dein Layout – die Masterarbeit im Umfang pushen

Mit ein paar einfachen Tricks kannst Du den Umfang Deiner Masterarbeit optimieren, Platz sparen und ein paar Zeilen gewinnen.

Du hast zu viel geschrieben:

  • Überprüfe Deinen Text auf unnötige Füllwörter und streiche sie.
  • Schalte im Druckermenü die „automatische Silbentrennung“ ein und schalte die „Absatzkontrolle“ aus.
  • Ändere die Schriftart – häufig verändert sich dadurch auch der Umfang.
  • Minimiere die Zeichengröße.
  • Setze die Fußnoten statt ans Seiten- lieber ans Textende.
  • Variiere den Abstand zwischen Kopf- und Fußzeile, um Platz zu sparen.

Du hast zu wenig geschrieben:

  • Füge das ein oder andere Füllwort hinzu.
  • Schalte, wenn noch nicht geschehen, im Druckermenü die „automatische Silbentrennung“ aus und dafür die „Absatzkontrolle“ ein.
  • Durch das Ändern der Schriftart kannst Du Seiten gewinnen.
  • Maximiere die Zeichengröße.
  • Setze die Fußnoten ans Seitenende.

Eines gilt jedoch immer und wir wiederholen uns da bewusst: Überprüfe die Vorgaben des Prüfers und halte Dich daran! Dann wird mit Deiner Masterarbeit und ihrem Umfang auch alles glatt gehen.

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