- Online-Fernstudium, ortsunabhängig, Start jederzeit möglich
- Dauer: 36, 48 oder 72 Monate (180 ECTS)
- Ohne Numerus clausus
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Inhalt11 Abschnitte
- Wo kann ich Public Relations studieren?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Musst Du dafür Public Relations studieren?
- Welche Inhalte hat ein PR-Studium?
- Was kannst Du mit Public Relations werden?
- Was verdienst Du mit Public Relations?
- Public Relations und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Public Relations in Zahlen
- Passt PR zu Dir?
- Häufige Fragen
- Weiter zum Public-Relations-Studium
Wo kann ich Public Relations studieren?
Public Relations als eigenes Fach bieten in Deutschland nur wenige Hochschulen an, und meist studierst Du es vor Ort an einer Fachhochschule, vereinzelt auch im Fernstudium. Wenn Dir bei der Suche der Begriff Öffentlichkeitsarbeit begegnet, ist das nur der deutsche Name für dasselbe Studium.

- 180 ECTS
- ortsunabhängig, 36, 48 oder 72 Monate
- ohne Numerus clausus, Start jederzeit möglich

| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Public Relations | Hochschule Hannover | Hannover | Bachelor of Arts |
| Crossmedia-Redaktion/Public Relations (PR) | HdM Stuttgart | Stuttgart | Bachelor of Arts |
| Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation | FH Kiel | Kiel | Bachelor of Arts |
| Technikjournalismus / Technik-PR | TH Nürnberg | Nürnberg | Bachelor of Arts |
| Public Relations | FH Kiel | Kiel | Master of Arts |
| Internationale Public Relations | LMU München | München | Master of Arts |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026; gezählt sind Studiengänge mit dem Fach-Tag „Public Relations“, die Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit oder Technik-PR im Namen tragen – ohne Zertifikatskurse, denn ein Hochschulzertifikat ist kein Studienabschluss.
Alle Abschlüsse heißen Bachelor of Arts oder Master of Arts. Von den 7 Studiengängen sind 2 eine Mischform mit Journalismus und heißen Technikjournalismus/Technik-PR, und dort lernst Du, komplizierte Technik so zu erklären, dass Laien sie verstehen. Für Deine Auswahl solltest Du wissen, dass PR viel häufiger als Schwerpunkt innerhalb eines größeren Fachs studiert wird. Zu Kommunikationswissenschaft, Journalismus und Unternehmenskommunikation haben wir eigene Artikel geschrieben, in denen wir jeweils eigens zählen. Die Zahlen dort sind deshalb andere als die 7 hier.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Um PR studieren zu können, brauchst Du die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Welcher Abschluss reicht, legt jede Hochschule selbst fest, und Vorerfahrung verlangt formal niemand von Dir.
Was solltest Du mitbringen?
- Abgeschlossene Ausbildung plus Berufserfahrung: öffnet an vielen Hochschulen den Weg
- Meistertitel: ebenso
- Die Bedingungen stehen in der Zulassungsordnung der jeweiligen Hochschule
- Einblick in die Praxis - wer vorher in einer Redaktion, einer Agentur oder einer Pressestelle hospitiert hat, weiß, worauf er sich einlässt
- Erste eigene Texte - die liegen dann schon in der Schublade, wenn Du Dich um ein Volontariat bewirbst
Musst Du dafür Public Relations studieren?
Nein, und das ist uns in diesem Artikel am wichtigsten. Wir haben im ganzen Land nur 7 Studiengänge gefunden, die so heißen. Allein in der Berufsgruppe Öffentlichkeitsarbeit zählt die Bundesagentur für Arbeit aber 22.414 Beschäftigte auf der Spezialistenebene. Diese Zahlen passen nicht zusammen, und das zeigt Dir, dass die meisten über einen anderen Weg in die PR gekommen sind.
Wir haben Dir die üblichen Wege in die PR zusammengestellt, und der eigene Studiengang ist nur einer davon:
Wenn Du Öffentlichkeitsarbeit studieren willst, musst Du also nicht unbedingt einen der 7 Plätze ergattern. Ein Studium Öffentlichkeitsarbeit unter genau diesem Namen ist selten, denn die Hochschulen schreiben meistens Public Relations auf das Zeugnis. Am Ende zählt vor allem, was Du vorzeigen kannst, also Deine Praktika, Deine Texte und Deine Projekte.

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Welche Inhalte hat ein PR-Studium?
In einem Studium in Public Relations verbindest Du Kommunikationstheorie, handwerkliches Schreiben und Betriebswirtschaft. Diese Fächer begegnen Dir in fast jedem Studienplan:
- Grundlagen der Kommunikation: wie Öffentlichkeit entsteht und wie Informationen ihren Weg in die Medien finden.
- Medienwirkung und Mediennutzung: wer welche Kanäle nutzt und was davon hängen bleibt.
- Internationale und interkulturelle Kommunikation: dieselbe Botschaft wirkt nicht in jedem Land gleich.
- Pressearbeit und journalistisches Schreiben: Mitteilung, Statement, Reportage, Interview.
- Online- und Offline-PR: Social Media, Newsletter, Events, klassische Pressekonferenz.
- Strategische Kommunikation: Ziele festlegen, Zielgruppen bestimmen, Wirkung messen.
- Krisenkommunikation: was zu tun ist, wenn die Nachricht schlecht ist.
- Markt- und Medienforschung: Daten erheben und auswerten, statt zu raten.
- Medienrecht und Ethik: was Du sagen darfst, was Du sagen musst und was Du besser lässt.
- Projektmanagement und BWL: Budgets, Termine, Auftraggeber.
Welche Module Du wirklich belegst, hängt von der Hochschule ab. In den beiden Studiengängen Technikjournalismus/Technik-PR kommt noch ein technisch-naturwissenschaftlicher Teil dazu, weil Du Technik nur erklären kannst, wenn Du sie selbst verstehst.
So sieht ein typischer Weg durch das Studium aus:
Was kannst Du mit Public Relations werden?
Mit Public Relations kannst Du überall dort arbeiten, wo eine Organisation erklären muss, was sie tut, also in Agenturen, in Pressestellen von Unternehmen, in Behörden, bei Verbänden und bei NGOs. Das Feld ist breiter, als der Name vermuten lässt.
Der Berufstitel, der Dir am häufigsten begegnen wird, ist PR-Manager. Dahinter steckt in einer Agentur allerdings etwas anderes als in einem Konzern, denn in der Agentur betreust Du Kunden und im Konzern ein Thema.
Zwei Begriffe werden dabei oft verwechselt, weil sie so ähnlich klingen. Public Relations ist Öffentlichkeitsarbeit, während Public Management die Steuerung von Behörden und öffentlichen Betrieben meint. Wenn Du in die Verwaltung möchtest, solltest Du deshalb nach Public Management suchen.
Was verdienst Du mit Public Relations?
In Public Relations verdienst Du im Durchschnitt 7.163 € brutto im Monat, das gilt für Kommunikationsleitungen und Pressesprecher. Am Anfang liegst Du deutlich darunter.
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 922 "Öffentlichkeitsarbeit", Expertenebene, Stand 2024.
Public Relations und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: In Teilen, denn Recherche und Erfolgskontrolle gelten als automatisierbar, die Kommunikationsarbeit selbst aber nicht, und am besten stehst Du da, wenn Du nah an Politik und Strategie arbeitest, etwa in Public Affairs. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgesehen, der für jeden Beruf prüft, welche seiner Kerntätigkeiten Computer nach dem Stand der Technik erledigen könnten. Beim PR-Manager, also dem Titel, der Dir wie oben beschrieben am häufigsten begegnet, sind es 2 von 5.
Was beim PR-Manager und beim Pressesprecher ersetzbar ist. Beim Pressesprecher ist der Wert Schritt für Schritt gewachsen, von 0 % im Jahr 2013 über 17 % und 33 % auf 50 % mit dem Stand der Technik 2022. Am kleinsten ist der Anteil beim Public-Affairs-Manager. Wenn Dich im Studium auch Politik und Verwaltung interessieren, findest Du dort den stabilsten Teil des Berufsfelds.
- PR-Manager: die Kalkulation und die Erfolgskontrolle, also das Auswerten, wie eine Kampagne angekommen ist
- Pressesprecher: 3 von 6 Kerntätigkeiten, nämlich das Kontakten, die Recherche und die Informationsbeschaffung
- Public-Affairs-Manager: nur 2 von 11, nämlich das Wirtschaftsrecht und das Kontakten
- PR-Manager: Präsentation, Kommunikationspsychologie und die Öffentlichkeitsarbeit selbst
- Pressesprecher: das Erstellen von Pressemitteilungen
- Public-Affairs-Manager: Konzeption, Wirtschaftspolitik, Social-Media-Kommunikation und Marktforschung
Und wie sieht es beim Schreiben aus? Wenn Du selbst schon mit Textprogrammen arbeitest, setzt Du hinter die Einstufung der Pressemitteilungen vielleicht ein Fragezeichen, denn der Futuromat bildet den Stand der Technik von 2022 ab. Auf Dauer tragen Dich eher die Teile des Berufs, bei denen es um Einschätzung und Verantwortung geht, etwa die Krisenkommunikation oder die Frage, welche Botschaft eine Organisation überhaupt nach außen gibt.
Das IAB weist allerdings darauf hin, dass seine Werte die technische Machbarkeit messen und nichts darüber aussagen, wie viele Stellen es künftig gibt.
Public Relations in Zahlen
an Universitäten7.468
an Fachhochschulen
Passt PR zu Dir?
PR ist ein Schreibberuf mit Termindruck und wechselnden Themen. Wenn Du Public Relations studieren willst, solltest Du deshalb beides mögen, die Sprache und die Menschen. Mathematik brauchst Du kaum, dafür aber umso mehr Ausdauer.
- gern und schnell schreibst, auch unter Zeitdruck
- komplizierte Sachverhalte in drei Sätzen erklären kannst
- ruhig bleibst, wenn es unangenehm wird – Krisen sind Teil des Berufs
- gern auf Menschen zugehst und ein Netzwerk aufbaust
- damit leben kannst, für die Interessen anderer zu sprechen
- unabhängig berichten willst – das ist Journalismus, nicht PR
- Medien vor allem erforschen willst: dann sieh Dir Kommunikationswissenschaft an
- in die öffentliche Verwaltung willst – dafür steht Public Management, nicht Public Relations
- planbare Tage brauchst: In der PR entscheidet oft der Terminkalender anderer Leute

Das Infomaterial ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Public Relations einfach erklärt: Was macht man da eigentlich?
Was muss ich dafür studieren?
Wie gut sind nach einem Public Relations Studium Berufsaussichten und Gehalt?
Heißt der Studiengang PR oder Public Relations?
Was ist ein BA in Public Relations?
Kann ich PR im Fernstudium oder dual studieren?
Was kostet das Studium?
Angebote fürs Studium per E-Mail
Du willst Public Relations studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.
- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
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- Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026: 7 Studiengänge an 6 Hochschulen in 5 Städten, davon 5 Bachelor und 2 Master, 2 der 5 Bachelor ohne Zulassungsbeschränkung, 1 Fernstudiengang, kein duales Studium – ohne Zertifikatskurse.
- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 922 „Öffentlichkeitsarbeit“, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024: Spezialisten 5.480 € (22.414 Beschäftigte), Experten 7.163 € (4.667 Beschäftigte), unteres Viertel der Expertenebene 5.682 €.
- Semesterbeitrag, Studiengebühren, Bewerbungsfristen und Zugangsvoraussetzungen stehen auf der Seite der jeweiligen Hochschule. Sie ändern sich jedes Jahr, deshalb nennen wir hier keine Beträge.
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