Neben den Grundlagenfächern - Klinische, Biologische, Sozial-, Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie sowie Arbeits-, Ingenieur- und Organisationspsychologie - nimmt die Methodenausbildung viel Raum ein: Du planst psychologische Experimente, führst sie durch und wertest sie statistisch aus, dazu kommen Diagnostik und Testtheorie.
Der Bachelor ist polyvalent angelegt. Ob Du später einen Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie aufnehmen und die Approbation anstreben kannst, hängt davon ab, ob Du im Studium die passenden Module wählst - unter anderem die Module 16/17, 20, 23 und 24.
Die Zulassung läuft über mehrere Quoten. Im hochschuleigenen Auswahlverfahren werden Abiturnote und das Ergebnis des Studieneignungstests BaPsy-DGPs zu höchstens 180 Punkten verrechnet, je 90 aus jedem Teil; zum Wintersemester 2025/26 kamen bis zur ersten Nachrückrunde Bewerber mit 124 Punkten zum Zug. Ein starkes Testergebnis kann eine schwächere Abiturnote damit teilweise ausgleichen - auf 126 Plätze kamen 2.845 Bewerbungen. Vor der Bewerbung musst Du Dich bei hochschulstart.de registrieren; eine Bewerbung in ein höheres Fachsemester ist nicht möglich.
Verpflichtend ist das Modul „Orientierungs- und Berufspraktikum" mit 15 LP. Wer später als Psychotherapeut arbeiten will, muss es in einer dafür anerkannten Einrichtung ableisten. Für ein Auslandssemester eignen sich das 5. oder 6. Semester.

