Fachlich geht es um Störungs- und Verfahrenslehre, angewandte Psychotherapie, vertiefte Diagnostik und Begutachtung, vertiefende Forschungsmethodik sowie Dokumentation, Evaluation und Organisation psychotherapeutischer Behandlungen. Dazu kommen praktische Anteile:
- Die Interaktion zwischen Patient und Psychotherapeut übst Du rollenbasiert in der Hochschulambulanz; abgeschlossen wird dieser Teil mit einer Parcoursprüfung, die Du vorab praktisch trainierst.
- Feste Unterrichtseinheiten zur Selbstreflexion werden von erfahrenen Selbsterfahrungsleitern angeleitet.
Die Zulassung läuft über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren in zwei Teilen: eine schriftliche Prüfung an einem Campus mit Fachfragen aus Klinischer Psychologie und Psychotherapie sowie ein telefonisches Gespräch über Deine Motivation. Grenzwerte oder Punktzahlen dazu veröffentlicht die Hochschule nicht. Vorausgesetzt wird ein polyvalenter Psychologie-Bachelor (B.Sc.) mit 180 CP, der den Anforderungen der PsychThApprO entspricht - in dieser Kombination erfüllst Du die Voraussetzung für die psychotherapeutische Prüfung und die Approbation. Verpflichtend sind 600 Praktikumsstunden, davon 450 stationär oder teilstationär in Blöcken von mindestens sechs Wochen und 150 im ambulanten Bereich. Die berufsqualifizierende Tätigkeit und Praxisphasen finden unter Supervision in der eigenen Hochschulambulanz in München oder Wiesbaden statt.

