Fachlich ging es um die wissenschaftliche Grundlage physiotherapeutischer Entscheidungen:
- Assessments und Clinical Reasoning, Differentialdiagnostik mit Red und Yellow Flags
- Evidence-based Practice, wissenschaftliches Arbeiten und Statistik
- Trainings- und Bewegungswissenschaften einschließlich Ganganalyse
- Rehabilitations- und Schmerzwissenschaften
- Gesundheitsökonomie, Management und Berufsrecht
Der Studiengang wird nicht mehr angeboten; neue Studenten werden nicht aufgenommen. Wer zugelassen wurde, studierte fünf Semester in Teilzeit und drei in Vollzeit: In den ersten vier Semestern fanden die Veranstaltungen ein bis zwei Samstage pro Monat statt, dazu ein Block von zwei bis drei Tagen je Semester; im sechsten und siebten Semester galt Präsenz von Donnerstag bis Samstag. Studienbeginn war jeweils zum Sommersemester.
Zugang hatten Bewerber mit einem Ausbildungsvertrag oder einem abgeschlossenen Berufsabschluss als Physiotherapeut, zusätzlich zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulzugangsberechtigung. Wer berufsbegleitend studieren wollte, musste erste Berufserfahrung mitbringen und eine Hochschulzugangsprüfung bestehen. Über die Aufnahme entschied eine Eignungsprüfung.

