Fachlich geht es um Ostmittel-, Südost- und Osteuropa. Du wählst einen Schwerpunkt und einen Ergänzungsbereich aus drei Feldern:
- Geschichte
- Sprach- und Literaturwissenschaften
- Sozial- und Kulturwissenschaften
Dazu kommen Sprachkurse in osteuropäischen Sprachen und ein Projektkurs, in dem die beteiligten Fächer zusammenarbeiten.
Die Zulassung läuft über ein Eignungsverfahren - auch beim Einstieg in ein höheres Fachsemester. Ohne Noten-Grenzwerte zählen ein guter erster Universitätsabschluss, mindestens Grundkenntnisse in einer osteuropäischen Sprache, sehr gutes Deutsch und gesichertes Englisch; gesellschaftliches, soziales oder politisches Engagement wird zusätzlich berücksichtigt. Fest im Studienplan stehen eine internationale Sommerschule (6 ECTS) und ein Berufspraktikum von mindestens einem Monat in Osteuropa oder mit Osteuropa-Bezug (6 ECTS). Zugelassen sind Bachelorabschlüsse in Slavistik, Geschichte Ost- und Südosteuropas, Jüdischer Geschichte und Kultur, Türkischen und Osmanischen Studien, Albanologie, Finnougristik, Neogräzistik, Rumänistik, Politikwissenschaft oder Europäischer Ethnologie. Der Studiengang gehört zum Elitenetzwerk Bayern und ist an die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien angebunden; eine Variante mit anderer Fächerkombination gibt es an der Universität Regensburg.

