Im ersten Jahr arbeitest Du überwiegend im Labor, begleitet von Vorlesungen und Seminaren; dazu erstellst Du ein eigenes Projektproposal. Das zweite Jahr in Straßburg ist theoretisch ausgerichtet. Themen sind unter anderem:
- genetisch bedingte Erkrankungen und Epigenetik
- Signalleitung und Transportprozesse
- Hormone, Stress und Gedächtnis
- Infektionsbiologie
Der Weg in die binationale Variante läuft zweistufig: Du bewirbst Dich zunächst über das SIM-Portal auf den Master „Human- und Molekularbiologie" und musst dessen Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Erst während des ersten Semesters meldest Du Dich formlos beim Programmbeauftragten für die deutsch-französische Variante; über die Aufnahme entscheidet ein persönliches Gespräch. Verlangt werden Deutsch auf B2-Niveau und solide Französischkenntnisse.
Das erste Studienjahr verbringst Du in Saarbrücken, das zweite vollständig an der Université de Strasbourg - dort schreibst Du auch die Masterarbeit und erwirbst am Ende zwei Abschlüsse. Kurse und Prüfungen beider Universitäten werden gegenseitig anerkannt. Die Deutsch-Französische Hochschule unterstützt den Auslandsaufenthalt finanziell und finanziert vorbereitende Sprachkurse. Studenten beider Standorte treffen sich regelmäßig zu mehrtägigen Forschungssymposien.

