Ich studiere Game Art and Design und bin gerade mit dem zweiten Semester durch. Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden.
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Ich studiere Game Art and Design und bin gerade mit dem zweiten Semester durch. Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden.
Die Schule und vor allem dieser Studiengang versucht alle Bereiche abzudecken. Auch wenn Ihnen bewusst ist, dass jeder Bereich nicht in der gegebenen Zeit komplett gedeckt werden kann, versucht man uns überall einmal einzuführen und so weit zu bringen, dass man sich dort selbstständig weiterentwickeln kann, wenn man Interesse hat. Zudem gibt es nach dem dritten Semester immer drei Wahlfächer pro Semester zu wählen, wo man sich in seine Interessen vertiefen kann. Zum Beispiel in Advanced Concept Art Kurs. Bis zum dritten Semester ist tatsächlich alles fest vorgegeben, was halt sehr wichtig in einem Game Art und Design Studiengang ist, da man erst alle Basics beherrschen muss. Denn die Schule und die Dozenten legen viel Wert darauf, dass auch komplett unerfahrene mitgenommen werden und keiner im Stich gelassen wird. Somit kann es für diejenigen, die sich schon mit Game Art and Design auseinandergesetzt haben wie ich sehr wiederholend vorkommen. Aber ich kann euch garantieren, dass ich selbst mit mehreren Jahren Vorkenntnisse dennoch viel neues in den ersten beiden Semestern gelernt habe. Gerade weil wir jedes Semester und bereits ein paar Wochen nach dem ersten immer einen Spielbaren Prototypen entwickeln. Durch viel Praxisarbeit stößt man auf die persönlichsten Probleme, wo die Dozenten immer gerne auf Nachfrage helfen.
Generell sind die Dozenten und das Miteinander mit den anderen Studierenden der größte Pluspunkt dieser Schule. Man fühlt sich unter den richtigen Menschen. Es gibt nie Probleme unter den Studenten und die Dozenten versuchen immer auf einer Ebene mit uns zu sein. Man ist immer auf einer sehr persönlichen und offenen Ebene mit ihnen und in den Seminaren. Die Dozenten kommen auch eigentlich alle aus der Praxis und geben uns oft viel Wissen aus dieser weiter. Organisatieren auch mal ein Seminar oder ähnliche Treffen sowie sogar Playtest mit Kontakten aus der Branche. Uns wird auch sehr früh und immer wieder darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig das knüpfen von Kontakten ist, geben uns Ratschläge dafür und schlagen immer wieder anstehende Events vor. Aktuelle Themen sprechen wir auch immer mal wieder an, da alle aus der Branche kommen und ihnen klar ist, dass man ständig neue Dinge lernen muss und es kein Ende gibt.
Die Ausstattung ist definitiv nicht schlecht hier. Die PC sind Leistungsstark genug, um vor Ort mit dem von uns verwendeten Unreal Engine 5 zu arbeiten. Außerdem gibt es auch VR Headsets, die ausgegeben werden, da man im dritten Semester VR Prototypen entwickelt. Uns steht auch fast die gesamte Adobe Creativ Cloud, wenn nicht sogar die ganze zu Verfügung, was durch die Gebühren mit finanziert wird. Die Gebühren sind zwar hoch, aber man kann sich für Stipendien direkt bei der Schule bewerben und auch eine Zinsfreie Ratenzahlung abmachen, die viele in Anspruch nehmen. Zudem kann man beides kombinieren und so seine Kosten noch weiter senken, falls man ein Stipendium bekommt, dass über die auch über die gesamte Regelstudienzeit anhält. Die Bibliothek ist auch sehr gut. Man kann sogar Bücher vorschlagen, wenn es diese nicht gibt, aber für den Studiengang nützlich sind. Aus diesem Grund ist die Auswahl dort auch sehr gut und groß. Manche Kurse finden auch online statt, was Wege zwischen der Schule und Seminaren mit großen Pausen dazwischen erleichtern soll. Allerdings setzen viele Dozenten viel Wert auf Präsenz Unterricht. Leider sollte man schon einer gewisse Ausstattung zuhause haben. Doch auch mit nicht so Leistungsstarker Ausstattung ist das Studium möglich. Man kann sich immer in einer der PC Räume setzen, wenn man fragt und PCs frei sind. Außerdem arbeiten wir nur an Prototypen und es wird kein fertiges Spiel für den Markt erwartet.
Organisatorisch gibt es auch immer wieder mal Probleme, aber das ist auf keiner Hochschule anders und liegt eher daran, da die Dozenten es immer allen recht machen wollen. Ihnen ist oft klar, dass es nicht nur ihr Fach gibt und noch andere Abgaben Zeit wegnehmen. Oder generell die Länge von Mittagspausen will man passed für jeden machen, so das es für keinen zu lang ist, aber für viele halt lange genug. Zudem gibt es jeden Semester eine Vollversammlung und am Ende jedes Semester pro Kurs eine Evaluation, wo man Feedback äußern kann und dies auch notiert wird, um das Leben der Studenten in Zukunft oder für neue zu verbessern. Bei aufkommenden Problemen kann man immer auf die Dozenten zugehen und man versucht dann gemeinsam eine Lösung zu finden.
Am Ende kann ich sagen. Ich könnte nicht zufriedenener mit der Wahl sein, auf dieser Schule diesen Studiengang zu studieren. Ich komme gerne hier her und helf auch gerne für diese Hochschule aus.