Das Studium verbindet Soziale Arbeit mit Theologie. Auf der sozialarbeiterischen Seite geht es um Theorien und Methoden, Sozialrecht und die Bezugswissenschaften Pädagogik, Psychologie und Soziologie, dazu Handlungsfelder wie:
- Kinder- und Jugendhilfe
- Suchthilfe
- Migrationsarbeit
- Wohnungslosenhilfe
Theologisch arbeitest Du mit Bibelkunde zu Altem und Neuem Testament, Systematischer Theologie und Apologetik; hinzu kommen Homiletik und Rhetorik, Gemeindepädagogik und Medienkompetenz.
Vor der Zulassung steht eine Eignungsprüfung. Mitbringen musst Du außerdem Praxiserfahrung in christlicher Gemeindearbeit oder einem christlichen sozialen Projekt - entweder ein Praktikum von mindestens 12 Wochen oder mindestens ein Jahr Mitarbeit. Verpflichtend sind drei Praxisphasen: ein vierwöchiges Sozialpraktikum, ein vierwöchiges praktisch-theologisches Praktikum und ein Praxissemester über 20 Wochen. Am Ende steht sowohl die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagoge als auch die kirchliche Anerkennung für den diakonisch-gemeindepädagogischen Dienst, die EKD-weit gilt.
Belegst Du im ersten Semester das Modul „Griechisch I", kannst Du danach ohne Zeitverlust in den Studiengang Evangelische Theologie wechseln. Wer länger studiert, kann zusätzlich den B.A. in Evangelischer Theologie erwerben.
