Inhalt11 Abschnitte
- Wo kann ich Geodäsie studieren?
- Was kannst Du mit Geodäsie werden?
- Was verdienst Du mit Geodäsie?
- Geodäsie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Was ist Geodäsie?
- Welche Inhalte erwarten Dich im Geodäsie-Studium?
- Das Geodäsie-Studium in Zahlen
- Ist das Geodäsie-Studium das Richtige für Dich?
- Häufige Fragen zum Geodäsie-Studium
- Quellen
Wo kann ich Geodäsie studieren?
Geodäsie kannst Du in Deutschland an Technischen Universitäten oder an Fachhochschulen studieren, vor Ort und vereinzelt dual, ein Fernstudium gibt es aber nicht. Halte bei Deiner Suche auch nach anderen Namen Ausschau, denn manche Studiengänge laufen als Geomatik, Geoinformation, Kartographie oder Markscheidewesen.
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Angewandte Geodäsie | Jade Hochschule | Essen (Oldenburg) | Bachelor of Science |
| Angewandte Geodäsie und Geoinformatik | Hochschule München | München | Bachelor of Engineering |
| Geodäsie und Geoinformatik | HCU (HafenCity Universität Hamburg) | Hamburg | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | KIT Karlsruhe | Karlsruhe | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | Uni Hannover | Hannover | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | Uni Stuttgart | Stuttgart | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | TU Dresden | Dresden | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | TU Dresden | Dresden | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | TUM (TU München) | München | Bachelor of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | Uni Bonn | Bonn | Bachelor of Science |
Du siehst 10 von 49 Studiengängen.Alle 49 ansehen →Weniger anzeigen ↑
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Geodäsie und Messtechnik | Hochschule Neubrandenburg | Neubrandenburg | Bachelor of Engineering |
| Geodäsie und Navigation | Hochschule Karlsruhe | Karlsruhe | Bachelor of Science |
| Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie | TU Freiberg | Freiberg | Diplom |
| Geodatenmanagements | Frankfurt UAS | Frankfurt am Main | Bachelor of Engineering |
| Geodesy and Earth Observation | TUM (TU München) | München | Bachelor of Science |
| Kartographie und Geomedientechnik | Hochschule München | München | Bachelor of Engineering |
| Kartographie und Geomedientechnik | Hochschule München | München | Bachelor of Engineering |
| Vermessung | Hochschule Bochum | Bochum | Bachelor of Engineering |
| Vermessung und Geoinformatik | HfT Stuttgart | Stuttgart | Bachelor of Engineering |
| Vermessung und Geoinformatik | HS Anhalt | Köthen (Anhalt) | Bachelor of Engineering |
| Vermessung und Geoinformatik | HS Anhalt | Dessau-Roßlau | Bachelor of Engineering |
| Vermessung und Geoinformatik | THWS (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt) | Würzburg | Bachelor of Engineering |
| Vermessungswesen | TH Georg Agricola | Bochum | Bachelor of Engineering |
| Geodäsie | Hochschule Bochum | Bochum | Master of Engineering |
| Geodäsie | TU Dresden | Dresden | Master of Science |
| Geodäsie | TU Dresden | Dresden | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | HCU (HafenCity Universität Hamburg) | Hamburg | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | HCU (HafenCity Universität Hamburg) | Hamburg | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | KIT Karlsruhe | Karlsruhe | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | Uni Hannover | Hannover | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik | Uni Stuttgart | Stuttgart | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformatik/Topographie | Deutsch-Französische Hochschule | Karlsruhe | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | TU Darmstadt | Darmstadt | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | TU Darmstadt | Darmstadt | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | TUM (TU München) | München | Master of Science |
| Geodäsie und Geoinformation | Uni Bonn | Bonn | Master of Science |
| Cartography | TU Wien | Dresden | Master of Science |
| Cartography | TUM (TU München) | München | Master of Science |
| Geodatenmanagement | Frankfurt UAS | Frankfurt am Main | Master of Engineering |
| Geodatentechnologie | THWS (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt) | Würzburg | Master of Engineering |
| Geodesy and Geoinformation Science | TU Berlin | Berlin | Master of Science |
| Geodesy and Geoinformation Science | TU Berlin | Berlin | Master of Science |
| Geodetic Engineering | Uni Bonn | Bonn | Master of Science |
| Geoinformatics | TU Dresden | Dresden | Master of Science |
| Geomatics for Environmental Monitoring (GEM) | Uni Stuttgart | Stuttgart | Master of Science |
| Geomatik | Hochschule Neubrandenburg | Neubrandenburg | Master of Engineering |
| Vermessung | HfT Stuttgart | Stuttgart | Master of Engineering |
| Vermessung | HfT Stuttgart | Stuttgart | Master of Engineering |
| Vermessung und Geoinformatik | HS Anhalt | Köthen (Anhalt) | Master of Engineering |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026; gezählt sind Studiengänge mit dem Fach-Tag Geodäsie oder Kartographie, deren Name Geodäsie, Geodesy, Geodaten, Vermessung, Kartographie, Geomatik, Geoinformation oder Markscheidewesen trägt – Zertifikatskurse bleiben draußen.
Weil die Namen ähnlich klingen, die Inhalte aber auseinandergehen, raten wir Dir, vor Deiner Bewerbung die Modulpläne zu vergleichen. So merkst Du schnell, welcher Studiengang zu dem passt, was Du Dir vorstellst.
Wenn Du breiter suchen willst, schau auch in die Geoinformatik, die Geowissenschaften oder die Geographie. Für jedes dieser Fächer haben wir eigene Studiengänge zusammengestellt, deshalb findest Du dort andere Zahlen als hier.
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Was kannst Du mit Geodäsie werden?
Wie breit das Feld ist, zeigt Dir die amtliche Statistik. In der Berufsgruppe Vermessung und Kartografie führt die Bundesagentur für Arbeit 5.880 Beschäftigte auf Expertenebene, 4.542 auf Spezialisten- und 14.464 auf Fachkraftebene (Stand 2024). Das sind zwar keine Absolventenzahlen, aber sie geben Dir einen guten Eindruck davon, wie viele Menschen von diesen Tätigkeiten leben. In diesen Feldern arbeiten Geodätinnen und Geodäten typischerweise:
Du kannst auch in die Beamtenlaufbahn gehen. Ein Teil der Absolventinnen und Absolventen arbeitet in der Vermessungsverwaltung eines Bundeslandes und wird dort verbeamtet. Dieser Weg führt über ein Referendariat nach dem Master und bringt eine eigene Besoldung mit sich, die Du in der Gehaltsstatistik unten nicht findest. Wie hoch sie ausfällt, hängt vom Bundesland ab, und die Besoldungstabellen findest Du bei den Ländern selbst.
Was verdienst Du mit Geodäsie?
Auf der Expertenebene liegt das Gehalt bei 5.689 € brutto im Monat. So viel verdienen Beschäftigte in der Berufsgruppe Vermessung und Kartografie, und der Wert beruht auf 5.880 Beschäftigten. Ein Einstiegsgehalt ist das allerdings noch nicht, denn die Zahl gilt für Leute mit Studienabschluss und Verantwortung. Für ein so kleines Fach ist die Gruppe ungewöhnlich gut belegt, deshalb kannst Du Dich auf diese Zahl gut verlassen.
Ein Viertel der Beschäftigten verdient weniger als 4.517 €, ein Viertel mehr als 6.949 € brutto im Monat. Der Strich markiert die 5.689 € aus der Leiste oben.
Wie viel Du verdienst, hängt vor allem davon ab, wie viel Verantwortung Du trägst. Die Bundesagentur für Arbeit unterscheidet dabei drei Stufen, die wir Dir hier zeigen:
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 312 Vermessung und Kartografie, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024. Für das Helferniveau veröffentlicht die Bundesagentur in dieser Gruppe keine Werte.
Wenn Du die drei Stufen vergleichst, siehst Du, dass die Gehälter klar ansteigen, und das sehen wir bei Studiengangsdaten selten. Auf der Fachkraftebene arbeiten vor allem Vermessungstechnikerinnen und -techniker mit Ausbildung, die auf 14.464 Beschäftigte gerechnet 4.280 € verdienen. Zwischen dieser Ausbildung und dem Studium liegen rund 1.400 € im Monat. Für uns ist das eine der belastbarsten Gehaltsaussagen im gesamten Studiengangsbereich, weil alle drei Stufen in derselben Berufsgruppe und mit großen Beschäftigtenzahlen gemessen sind.
Zwei Einschränkungen solltest Du dabei im Hinterkopf behalten. Erstens sagt die Statistik nichts über Dein erstes Gehalt nach dem Abschluss, und das liegt bei jedem Berufseinstieg unter diesen Werten. Zweitens fallen verbeamtete Geodäten in der Landesvermessung ganz aus dieser Rechnung heraus, weil für sie die Besoldung ihres Bundeslandes gilt, und die steht nicht im Entgeltatlas.
Geodäsie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Beim reinen Messen ist das Fach nur bedingt zukunftssicher, weil fast alle Vermessungsaufgaben als automatisierbar gelten. Wenn Du in die Satellitengeodäsie oder die Geodatenanalyse gehst, bist Du deutlich besser aufgestellt. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen, der berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs technisch automatisierbar wäre. Beim Vermessungsingenieur sind es 14 von 18.
Ersetzbar ist vor allem das Messen selbst. Beim Vermessungsingenieur führt das IAB Baustellen-, Kataster- und Ingenieurvermessung als automatisierbar, dazu Photogrammetrie, Luftbildauswertung, GPS, 3D-Laserscanning und die vermessungstechnischen Berechnungen. Als nicht ersetzbar gelten nur vier Tätigkeiten, nämlich Satellitengeodäsie, Kartografie, Geomatik und die Entwicklung neuer Verfahren. Das Abstecken einer Autobahnbrücke, das wir Dir weiter oben bei den Berufen beschrieben haben, fällt also auf die ersetzbare Seite.
Im Amt liegt der Wert noch höher. Für Beamte im höheren technischen Vermessungsdienst, also für den Weg über Referendariat und Landesverwaltung, nennt das IAB 8 von 9 Kerntätigkeiten, darunter die Katastervermessung sowie Grundbuch- und Liegenschaftsrecht. Nur die Kartografie gilt dort als nicht ersetzbar. Deutlich besser sieht es aus, wenn Du Richtung Fernerkundung und Geodaten gehst. Beim Geoinformatiker sind es 7 von 20, denn Datenaufbereitung, GIS und Programmieren wären automatisierbar, Datenanalyse, Statistik, Software-Engineering und Geophysik dagegen nicht. Bis 2019 stand dort allerdings noch 0 %.
Wie sind die hohen Werte einzuordnen? Der Futuromat bewertet, welche Tätigkeiten technisch von Maschinen erledigt werden könnten, und sagt nichts darüber, wie viele Geodäten künftig gebraucht werden. Das IAB weist selbst darauf hin, dass ein Beruf mit hohem Wert deshalb nicht verschwinden muss und sich auch bei niedrigem Wert die Arbeit verändert. Wir raten Dir trotzdem, im Studium Schwerpunkte zu setzen, die über das reine Messen hinausgehen. Das kann die Satellitengeodäsie sein, die Auswertung von Geodaten oder die Entwicklung neuer Messverfahren, denn gerade diese Tätigkeiten stuft das IAB als nicht ersetzbar ein.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für ein Geodäsie-Studium brauchst Du an einer Universität meist das Abitur, an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften genügt die Fachhochschulreife. Um Deine Abiturnote musst Du Dir in diesem Fach kaum Gedanken machen, denn sie entscheidet so gut wie nie über den Studienplatz. Mit mangelnder Qualität hat das nichts zu tun. Das Fach ist einfach wenig bekannt, und die Jahrgänge sind klein.
Auch wenn das Studium zulassungsfrei ist, solltest Du den Anspruch nicht unterschätzen. Viele Hochschulen bieten vor Studienbeginn Mathe-Vorkurse an, und wir raten Dir, sie mitzunehmen, wenn Dein Schulwissen schon länger zurückliegt.
Was solltest Du mitbringen?
- Geodäsie ohne Abitur studieren geht mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung, etwa als Vermessungstechnikerin oder Vermessungstechniker
- Die Regeln legt jedes Bundesland selbst fest: welche Nachweise zählen und ob eine Zugangsprüfung nötig ist
- Frag deshalb vor der Bewerbung direkt bei der Hochschule nach
- Mathematik und Physik - sie ziehen sich durch die ersten Semester
- Programmieren - kommt in den ersten Semestern dazu
- Räumliches Vorstellungsvermögen - hilft Dir mehr als eine Eins in Deutsch

Bezahlte Online-Umfragen: Du bestimmst selbst, wann Du mitmachst.
Was ist Geodäsie?
Geodäsie ist die Wissenschaft vom Vermessen und Abbilden der Erde. Wenn Du Dir merken möchtest, worum es in der Geodäsie geht, hilft Dir die Frage „Wo genau ist das?“ weiter. Alles, was damit zu tun hat, gehört zum Fach, und zwar in jedem Maßstab, denn auf der Baustelle zählt der Millimeter und beim Erdradius der Zentimeter. Im Berufsalltag legen Geodätinnen und Geodäten Grundstücksgrenzen fest, erstellen Karten und berechnen die Daten, auf denen digitale Navigationssysteme aufbauen.
Fachlich ist Geodäsie eine Ingenieurwissenschaft zwischen Mathematik, Physik und Informatik. Deshalb enden in unserer Liste 23 Bachelor und 27 Master auf Bachelor beziehungsweise Master of Engineering oder of Science, und ein Studiengang führt noch zum Diplom. Du wirst also einen guten Teil Deiner Arbeit am Rechner verbringen, denn die Messwerte kommen heute von Satelliten, Laserscannern und Drohnen. Anschließend werden sie ausgewertet, gefiltert und in Karten oder Modelle übersetzt.
Ob Du nach „Geodäsie-Studium“ oder nach „Studium Geodäsie“ suchst, gemeint ist dasselbe Fach. Verwechseln solltest Du es aber nicht mit seinen Nachbarn. Die Geographie fragt, wie Menschen und Natur den Raum prägen, während die Geodäsie ihn misst. Beim Geologie-Studium geht es um Gesteine und Erdgeschichte, bei der Geophysik um die physikalischen Vorgänge im Erdinneren. Am dichtesten daneben liegt die Geoinformatik, die mit den Geodaten arbeitet und die Software dazu baut. Für jedes dieser Fächer haben wir eine eigene Seite mit eigenen Zahlen angelegt.
Geodäsie und ihre Nachbarn
Vielleicht fragst Du Dich, wo die Kartographie bleibt. Sie ist der Teil der Geodäsie, der aus Messwerten lesbare Karten macht. Wenn Du nach einem Kartografie-Studium oder einem Kartographie-Studium suchst, wirst Du deshalb in unserer Liste fündig. Die Kartographie-Studiengänge haben wir in den 51 mitgezählt, zum Beispiel Kartographie und Geomedientechnik an der Hochschule München.
Welche Inhalte erwarten Dich im Geodäsie-Studium?
Zuerst lernst Du die Grundlagen, danach die Messtechnik. Weil Geodäsie als Ingenieurwissenschaft mehrere Disziplinen verbindet, legst Du in den ersten Semestern ein breites Fundament in Naturwissenschaften und Technik. Darauf bauen die Fachmodule auf, in denen Du die Messverfahren kennenlernst und erfährst, wo sie im Beruf gebraucht werden. Diese Fächer stehen typischerweise in Deinem Studienplan:
- Ingenieurmathematik
- Experimentalphysik
- Statistik und Ausgleichungsrechnung
- Messtechnik und Instrumentenkunde
- mathematische, physikalische und astronomische Geodäsie
- Navigation und Satellitengeodäsie
- Photogrammetrie und Fernerkundung
- Geoinformation und Datenbanken
- Kartographie
- Landmanagement, Stadtplanung und Städtebau
So läuft das Studium ab. Geodäsie ist überwiegend ein Präsenzstudium, weil Du den Umgang mit Tachymeter, GNSS-Empfänger und Laserscanner nicht am Bildschirm lernen kannst. Zum Studienplan gehören deshalb mehrwöchige Messpraktika und Exkursionen, und an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften meist auch ein Praxissemester.
| Studienform | Im Fach Geodäsie |
|---|---|
| Dual studieren | 4 der 51 Studiengänge verbinden Hochschule und Betrieb |
| Teilzeit | mehrere Hochschulen bieten zusätzlich Teilzeitvarianten an |
| Fernstudium | gibt es in diesem Fach nicht |
Wie lange Du studierst, hängt von Deiner Hochschule ab. Wie viele Semester Dein Studiengang ansetzt, steht in der Studien- und Prüfungsordnung der jeweiligen Hochschule, und an Universitäten und Fachhochschulen fällt das unterschiedlich aus, unter anderem wegen des Praxissemesters. Wir nennen hier bewusst keine Zahl, weil unsere Datenbank an dieser Stelle nicht verlässlich ist. Im Master vertiefst Du dann ein Gebiet, etwa Satellitengeodäsie, Geoinformatik oder Landmanagement. Am Ende steht die Abschlussarbeit, die Du oft zusammen mit einem Ingenieurbüro oder einem Forschungsinstitut schreibst.
Das Geodäsie-Studium in Zahlen
an Universitäten2.668
an Fachhochschulen
Ist das Geodäsie-Studium das Richtige für Dich?
- Dir Mathematik und Physik liegen und Du keine Angst vor Formeln hast
- Du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mitbringst
- Du gern Daten erhebst und sie danach am Rechner auswertest
- Du sowohl draußen auf der Baustelle als auch geduldig am Bildschirm arbeiten magst
- Dir ein kleiner Jahrgang lieber ist als ein überfüllter Hörsaal
- Du ein Fernstudium suchst – in diesem Fach gibt es keines
- Du kreativ gestalten willst: Karten entstehen hier nach Regeln, nicht nach Geschmack
- Du viel mit Menschen arbeiten möchtest – der Beruf ist überwiegend technisch
- Du Gesteine und Erdgeschichte spannend findest – das ist Geologie
- Du ortsgebunden bist: Es gibt Standorte in nur 17 Städten
Wenn Dich die Technik reizt, die Vermessung Dir aber zu eng vorkommt, sieh Dir die Geoinformatik an, denn dort steht die Software im Vordergrund. Möchtest Du lieber die Erde als Ganzes verstehen, bist Du in den Geowissenschaften oder der Geophysik besser aufgehoben.

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Häufige Fragen zum Geodäsie-Studium
Was ist Geodäsie?
Ist das Geodäsie-Studium schwer?
Wo kann man Geodäsie studieren?
Gibt es statt des Studiums eine Geodäsie-Ausbildung?
Wie lange dauert das Geodäsie-Studium?
Kann man Geodäsie im Fernstudium oder dual studieren?
Ist Kartographie dasselbe wie Geodäsie?
Was ist der Unterschied zwischen Geodäsie und Geologie?
Wie viel verdient man als Geodät?
Quellen
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 312 Vermessung und Kartografie, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
Für Regelstudienzeit, Semesterbeitrag, Sprachnachweis und Zulassung: die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Hochschule.
Für den Hochschulzugang ohne Abitur: die Hochschulgesetze der Bundesländer.
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