Du wählst einen von zehn Schwerpunktbereichen, darunter:
- Medizinrecht
- Steuerrecht
- Recht der Politik
- Internationales und Europäisches Recht
Dazu kommen Grundlagenveranstaltungen in Rechtsphilosophie, Rechtsgeschichte und Methodenlehre sowie rechtswissenschaftliche Kurse in Fremdsprachen. Parallel zum Studium kannst Du ein Begleitstudium im anglo-amerikanischen Recht oder zu Rechtsfragen der künstlichen Intelligenz absolvieren.
Der Studienbeginn ist nur im Wintersemester möglich; die Plätze werden im dialogorientierten Serviceverfahren vergeben, und unter Bewerbern, die genau auf der Auswahlgrenze liegen, entscheidet das Los. Neben der Leistungsquote gibt es eine Quote nach Note und Wartezeit, die zuletzt bei 60 Punkten lag. Die ersten drei Semester bilden das Grundstudium mit Vorlesungen in Zivil-, Straf- und Öffentlichem Recht, begleitet von Arbeitsgemeinschaften in Kleingruppen; danach folgen Schwerpunktbereich und Examensvorbereitung. Die erste Prüfung setzt sich aus der universitären Schwerpunktbereichsprüfung mit 30 % und der staatlichen Pflichtfachprüfung mit 70 % zusammen. Für den integrierten deutsch-französischen Studienkurs mit der Université de Cergy-Pontoise, der zu Abschlüssen im deutschen und im französischen Recht führt, musst Du Dich gesondert bewerben.

