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Sparen für Kinder: Diese Anlageformen sind sinnvoll

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Sparen für die Kinder, um ihnen einen sorgenfreien Start ins Leben zu ermöglichen: Diesen Wunsch haben viele Eltern und Großeltern. Und je früher man beginnt, desto mehr springt später für den Nachwuchs heraus. Doch welche der vielen Optionen ist sinnvoll – Sparkonto, Kindersparbuch, ETF-Sparplan oder doch eine Lebensversicherung? Wir erklären Dir, wie Du die richtige Anlageform findest, auch ohne ein Finanzprofi zu sein.

Welche Optionen habe ich zum Sparen für meine Kinder?

Ob Sparbuch, Kinder-Sparkonto oder ETF-Sparplan – alle Anlageformen haben ihre Vor- und Nachteile, die Du kennen solltest, bevor Du Dich für eine Option entscheidest.

ETF-Sparpläne

Fragt man führende Finanzexperten nach einer Anlage-Empfehlung, fällt regelmäßig der Begriff „Exchange Traded Funds (ETF)“, zu Deutsch „börsengehandelte Indexfonds“. Dabei handelt es sich um Wertpapier-Fonds, die nicht aktiv gemanagt werden. Stattdessen kopieren sie einfach die Wertentwicklung eines Börsenindex. Durch diesen einfachen Aufbau sind ETFs äußerst kostengünstig: Im Schnitt fallen nur 0,2% Nebengebühren an, während es aktiv gemanagte Aktienfonds auf 1,5 bis 2% Gebühren bringen können.

Gleichzeitig gehst Du mit gut diversifizierten Indexfonds kein so hohes Risiko ein wie mit einzelnen Aktien. Sollten einzelne Unternehmen im enthaltenen Aktien-Portfolio straucheln, machen das andere wieder wett. Auch bei einer möglichen Insolvenz des ETF-Anbieters oder der Bank ist Dein Vermögen sicher, da Wertpapier-Depots als Sondervermögen gelten und nicht in die Konkursmasse fallen.

Das einzige wirkliche Risiko beim ETF-Sparen für Kinder sind Kursschwankungen, die sich aber normalerweise im Zeitverlauf ausgleichen. ETFs eignen sich daher nur für einen längeren Anlagehorizont, im Optimalfall 10 Jahre oder mehr. Dann hast Du Zeit, um schlechte Börsenphasen auch einmal auszusitzen.

Als solide Wertanlage empfehlen Finanzexperten immer breit angelegte, internationale ETFs wie den Weltaktienindex MSCI World. Dieser enthält Aktien von rund 1.600 international führenden Unternehmen und bildet so einen Großteil des weltweiten Aktienmarktes ab. Kursschwankungen einzelner Regionen, Branchen oder Unternehmen werden dadurch optimal abgefedert. Und die Rendite? Im Schnitt waren in den letzten 10 Jahren durchschnittlich Renditen von 10,1% pro Jahr drin.

ETF-Sparpläne auf den MSCI World erhältst Du bei allen Finanzinstituten und egal welchen Du wählst, Du kannst damit wenig falsch machen. Auch die Einstiegshürden sind nicht hoch: Oft kannst Du bereits ab 1 Euro monatlich mit dem ETF-Sparen für Deine Kinder beginnen.

Online-Depot-Konto

Für einen ETF-Sparplan brauchst Du ein Wertpapier-Depot, das Du unkompliziert beim Online-Broker oder der Online-Bank Deiner Wahl eröffnen kannst.

Achte dabei auf eventuelle Nebenkosten: Vor allem Filialbanken berechnen oft noch Grundgebühren für ein Wertpapier-Depot. Hinzu kommen Transaktionsgebühren, die je nach Anbieter in sehr unterschiedlicher Höhe anfallen. Unser Depot-Konten-Vergleich zeigt Dir, wo Du den günstigsten Sparplan auf ETF für Deine Kinder anlegen kannst.

Zum Depot-Konten-Vergleich

Robo-Advisor

Wer nicht selbst Wertpapiere auswählen und kaufen will, kann sich von einem Robo-Advisor unter die Arme greifen lassen. Ein Robo-Advisor ist nichts anderes als eine Software, die auf Basis Deiner Präferenzen die optimale Anlagestrategie errechnet und Dir meist auch den Kauf der Wertpapiere abnimmt.

Im Vergleich zu ihren menschlichen Kollegen arbeiten die virtuellen Bankberater deutlich günstiger. Trotzdem fallen für ihre Leistungen Nebenkosten an – im Schnitt rund 1% anstatt 0,2% wie bei selbst gekauften ETF-Sparplänen, das macht über die Jahre viel aus.

Zum Robo-Advisor-Vergleich

Sparbuch

Das klassische Kindersparbuch ist heute eher ein Auslaufmodell. Trotzdem bieten viele Banken noch Sparbücher für Kinder an. Große Sprünge lassen sich mit den derzeitigen Zinsen nicht machen. Das Geld ist sicher angelegt und im Unterschied zu einem virtuellen Konto kann man das Büchlein jederzeit zur Hand nehmen. So erfüllt das Kindersparbuch einen pädagogischen Zweck, um den Nachwuchs an den verantwortungsvollen Umgang mit Geld heranzuführen.

Festgeld

Die moderne Version des Kindersparbuchs ist das Festgeld-Sparkonto für Kinder. Hier ist das Geld für einen vereinbarten Zeitraum fix verzinst angelegt, Wertschwankungen wie bei aktienbasierten Anlagen entfallen. Die Rendite ist im Vergleich zu ETF-Sparplänen geringer, kann sich aber trotzdem sehen lassen: Bei einer Anlagedauer von mindestens 1 Jahr bieten einige Banken mit Stand August 2025 Zinssätze von über 3%. Falls Du also jedes Risiko vermeiden willst, ist das Festgeld-Sparkonto für Kinder eine gute Alternative zum ETF-Sparplan.

Zum Festgeld-Vergleich

Tagesgeld

An Festgeld kommst Du vor Ende der Laufzeit nicht oder nur mit Verlusten heran. Soll das Geld kurzfristig verfügbar sein, eignen sich Tagesgeld-Konten besser. Viele Banken bieten Tagesgeld-Sparkonten für Kinder zu speziellen Konditionen an: So sind im Rahmen einer begrenzten Summe oft etwas höhere Zinsen von über 3,3% möglich. Die Kontoführung ist in der Regel gratis, und anders als das Girokonto für Erwachsene kann das Kinder-Sparkonto nicht ins Minus rutschen.

Zum Tagesgeld-Vergleich

Fondssparplan

Klassische Fondssparpläne werden von Banken oft als besonders ertragreich beworben, weil sich Profis um die richtige Anlagestrategie kümmern. Konsumentenschützer raten von solchen Produkten jedoch ab. Denn die Kauf- und Verwaltungsgebühren von aktiv gemanagten Aktienfonds sind um ein Vielfaches höher als bei passiven Anlagen wie ETFs. Von der eigentlichen Wertentwicklung bleibt daher nur ein Bruchteil erhalten.

Versicherungen

Renten- und Lebensversicherungen zum Sparen für Kinder werden auch als „Generationenpolizzen“ verkauft. Meist handelt es sich dabei um eine Kombination von Sparprodukt und Versicherung (z.B. gegen Unfall, Tod eines Elternteils oder Schulunfähigkeit). Auch hier geht ein Großteil der Rendite als Provision an die Bank und kommt somit nicht beim Sparer an. Es ist außerdem fast immer sinnvoller, Geldanlage und Versicherungen getrennt voneinander abzuschließen.

Bausparvertrag

Aufgrund der hohen Fixkosten sind Bausparverträge heute ebenfalls nicht mehr empfehlenswert. Um Kindern eine Starthilfe für die erste eigene Wohnung oder WG zu ermöglichen, sind ETFs oder Festgeld die weitaus bessere Wahl.

Welche Variante passt zu mir?

„Die“ beste Anlageform zum Sparen für Kinder gibt es nicht, denn es kommt immer auf das Sparziel und Deine Präferenzen an. Die folgenden Kriterien können Dir helfen herauszufinden, welche Variante für Dich persönlich die sinnvollste ist.

Risikobereitschaft

Ein wichtiger Grundsatz beim Investieren ist: Hohe Renditechancen werden fast immer durch mehr Risiko erkauft.

Mit hoch spekulativen Finanzprodukten wie Einzelaktien kann man daher enorme Gewinne, aber auch herbe Verluste einfahren – nicht gerade das, was man beim Sparen für Kinder will. Ein guter Mittelweg sind breit gestreute Anlageformen wie ETFs. Sie werfen im Schnitt deutlich höhere Renditen ab als ein Sparbuch oder Kinder-Sparkonto, gleichzeitig ist das Verlustrisiko auf lange Sicht gering.

Trotzdem kann natürlich niemand garantieren, dass sich die Wertentwicklung der Vergangenheit auch in Zukunft fortsetzen wird. Falls Du jedes Risiko vermeiden willst, ist daher eine Festgeld-Anlage mit garantiertem Zinssatz die bessere Wahl.

Flexibilität

Möchtest Du für später eine größere Summe ansparen, oder soll das Geld jederzeit verfügbar sein? Bei einem ETF-Sparplan solltest Du aufgrund der Kursschwankungen einen Zeithorizont von 10 Jahren oder mehr einplanen. Bei Festgeld ist eine Anlagedauer von wenigstens 1 Jahr sinnvoll, erst dann erhältst Du gute Zinsen.

Jederzeit auf das Geld zugreifen kannst Du mit einem Tagesgeld-Sparkonto für Kinder. Für diese Flexibilität musst Du aber geringere Zinsen in Kauf nehmen. Deshalb solltest Du nicht mehr Geld als notwendig auf dem Kinder-Sparkonto parken.

Tipp: Du möchtest in ETFs investieren und brauchst das Geld zu einem fixen Zeitpunkt, beispielsweise für den Führerschein? Dann lohnt es sich, schon Jahre davor den Depotwert zu beobachten und die benötigte Summe rechtzeitig auf ein Festgeld-Konto umzuschichten, wenn der Kurswert gerade gut ist. So vermeidest Du, dass Du bei einem möglichen Börsentief mit Verlusten verkaufen musst.

Anlagedauer

Je länger Du zum Sparen für Deine Kinder Zeit hast, desto gewinnbringender kannst Du das Geld anlegen. ETF-Sparpläne werfen auf lange Sicht die höchsten Gewinne ab, eignen sich aufgrund der Kursschwankungen aber nicht für kurzfristige Anlagen. Mittelfristig sind Festgeld-Konten die sinnvollste Option, da Du schon ab einer Anlagedauer von 1 Jahr mit guten Zinserträgen rechnen kannst. Soll das Geld kurzfristig verfügbar sein, bleibst Du besser beim simplen Kinder-Sparkonto.

Warum sollte ich für meine Kinder sparen?

Ausbildung

Die Kosten für eine gute Ausbildung können enorm sein: So kostet ein Studium an einer staatlichen Hochschule inklusive Lebensunterhalt schon jetzt fast 35.000 Euro bis zum Bachelor. Staatliche Hilfen wie BAföG oder Berufsausbildungshilfe decken nicht immer den wahren Bedarf. Damit sich Dein Kind später voll auf Studium oder Ausbildung konzentrieren kann, lohnt es sich, schon jetzt Geld zur Seite zu legen.

Auslandsjahr

Ein Auslandsaufenthalt ist für viele junge Menschen eine Chance, erstmals wirklich auf eigenen Beinen zu stehen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Billig sind Austauschsemester, Work & Travel, Au-pair oder Sprachreisen aber nicht: Für ein Auslandssemester blättern Studierende beispielsweise rund 5.000 bis 15.000 Euro hin.

Geschenk

Ob Führerschein, Auto oder die erste Einrichtung: Die ersten Schritte in die Selbstständigkeit sind teuer. So zahlt man für den Führerschein derzeit rund 3.000 bis 4.000 Euro, und ein Gebrauchtwagen ist kaum unter 5.000 Euro zu haben.

Schlechte Zeiten

Auch wer nur das Beste für sein Kind will, kann es vor Krankheiten, Unfällen oder unerwarteten Todesfällen in der Familie nicht immer schützen. Mit einem finanziellen Polster lässt sich in Notzeiten zumindest der monetäre Schaden abfedern.

Wie viel Geld sollte ich für meine Kinder sparen?

Geldsumme

Du brauchst kein großes Vermögen, um Deinem Kind später einen finanziell sorgenfreien Start in die Zukunft zu ermöglichen. Wenn Du früh genug beginnst, häuft sich selbst bei kleinen Investitionen über die Jahre ein schönes Vermögen an. Das liegt am Zinseszinseffekt: Die einmal erhaltenen Zinsen kommen zum Anfangskapital hinzu und werden ihrerseits verzinst.

Um den Zinseszinseffekt optimal auszuschöpfen, solltest Du schon jetzt mit dem Sparen für Deine Kinder beginnen, auch wenn Du monatlich nur wenig zur Seite legen kannst. Selbst bei einer monatlichen Investition von nur 10 Euro bringt Dir ein ETF-Sparplan mit einer Rendite von 5% nach 18 Jahren fast 3.500 Euro ein! Wenn die Verwandtschaft 500 Euro monatlich zusammenlegt, wird am Ende sogar eine kleine Eigentumswohnung leistbar, wie Du aus unserer Tabelle ablesen kannst.

Falls Du zusätzlich ein Anfangskapital von einigen hundert oder sogar einigen tausend Euro investieren kannst, solltest Du das unbedingt tun. Du startest dann bereits mit einer größeren Summe und kannst den Zinseszinseffekt noch besser nutzen.

Endkapital nach 18 Jahren beim ETF-Sparen mit 5% jährlicher Rendite

Monatl. Sparrate

10 Euro

5% jährl. Rendite, ohne Anfangskapital

3.492 Euro

5% jährl. Rendite + 3.000 Euro Anfangskapital

10.857 Euro

Monatl. Sparrate

20 Euro

5% jährl. Rendite, ohne Anfangskapital

6.984 Euro

5% jährl. Rendite + 3.000 Euro Anfangskapital

14.349 Euro

Monatl. Sparrate

50 Euro

5% jährl. Rendite, ohne Anfangskapital

17.460 Euro

5% jährl. Rendite + 3.000 Euro Anfangskapital

24.825 Euro

Monatl. Sparrate

100 Euro

5% jährl. Rendite, ohne Anfangskapital

34.920 Euro

5% jährl. Rendite + 3.000 Euro Anfangskapital

42.285 Euro

Monatl. Sparrate

200 Euro

5% jährl. Rendite, ohne Anfangskapital

69.840 Euro

5% jährl. Rendite + 3.000 Euro Anfangskapital

77.205 Euro

Monatl. Sparrate

500 Euro

5% jährl. Rendite, ohne Anfangskapital

174.601 Euro

5% jährl. Rendite + 3.000 Euro Anfangskapital

181.966 Euro

Anspardauer

Je früher Du mit dem Sparen für Deine Kinder beginnst, desto besser kann der Zinseszinseffekt für Dich arbeiten. Um Dir den Effekt der Anspardauer zu verdeutlichen, haben wir hier ein paar Zahlenbeispiele mit einer Einmalanlage von 1.000 Euro durchgerechnet. Bei einer Investition in Festgeld mit 4% Verzinsung hättest Du nach 18 Jahren rund 2.050 Euro angespart. Aber schon nach 2 Jahren springen immerhin mehr als 80 Euro an Zinsen heraus.

Vermögenszuwachs bei einer Festgeld-Einmalanlage von 1.000 Euro mit 4% Zinsen

Anspardauer

1 Jahr

Endkapital

1.041 Euro

Anspardauer

2 Jahre

Endkapital

1.083 Euro

Anspardauer

5 Jahre

Endkapital

1.221 Euro

Anspardauer

10 Jahre

Endkapital

1.491 Euro

Anspardauer

18 Jahre

Endkapital

2.052 Euro

Es lohnt sich daher jederzeit, mit dem Sparen für Deine Kinder zu beginnen, auch wenn Dir vielleicht nur noch wenige Jahre bleiben.

Wie lege ich Geld für meine Kinder an?

Auf den richtigen Namen

Eine wichtige Frage ist, ob Du das Konto oder Wertpapier-Depot auf den Namen Deines Kindes oder auf Deinen eigenen Namen eröffnen möchtest. Beides hat rechtliche und steuerliche Folgen, die Du bedenken solltest.

Wenn Du im Namen Deines Kindessparst, gehört das Geld dem Kind. Als Elternteil verwaltest Du es nur bis zur Volljährigkeit. Ab dem 18. Geburtstag kann das Kind selbst über das Ersparte verfügen und hat dann plötzlich Zugriff auf einen größeren Geldbetrag, mit dem es womöglich noch nicht umgehen kann. Steuerlich kann diese Variante aber von Vorteil sein. Denn dem Kind steht ein eigener Steuerfreibetrag von 1.000 Euroauf die Kapitalerträge zur Verfügung, für den keine Abgeltungssteuer anfällt. Bedenken solltest Du, dass ein eigenes Vermögen später Auswirkungen auf den BAföG-Anspruch haben kann. Eventuell muss das Kind erst eigene Ersparnisse aufbrauchen, bevor es die staatliche Förderung erhält. Derzeit (Stand August 2025) gilt hier ein Freibetrag von 15.000 Euro.

Sparst Du in Deinem eigenen Namen, dann hast Du jederzeit die volle Kontrolle über das Kapital und kannst selbst entscheiden, wann und wofür Du es dem Kind zur Verfügung stellst. Dafür belastest Du Deinen eigenen Steuerfreibetrag und musst unter Umständen Abgeltungssteuer zahlen, falls die Kapitalerträge 1.000 Euro pro Jahr überschreiten.

Konto-Eröffnung

Um für Dein Kind ein Sparkonto oder Wertpapier-Depot zu eröffnen, benötigst Du eine (ev. beglaubigte) Kopie der Geburtsurkunde. Außerdem solltest Du die Steuer-ID des Kindes bereithalten, damit die Bank den Freistellungsauftrag für das Finanzamt einrichten kann. Denke auch daran, dass beide Elternteile der Kontoeröffnung zustimmen müssen, falls sie das Sorgerecht für das Kind haben. Ihr könnt aber eine gegenseitige Vollmacht einrichten, dann kann auch ein Elternteil allein die Bankgeschäfte abwickeln.
Falls Du selbst noch nicht Kunde bei der Bank bist, musst Du Dich als Erziehungsberechtigter vor der Kontoeröffnung mit Deinen persönlichen Daten legitimieren. Das funktioniert bei Online-Banken einfach per Postident- oder Video-Ident-Verfahren. Falls Du selbst schon ein Konto oder Depot bei dem Anbieter hast, entfällt dieser Schritt.

Sparplan oder einmaliger Betrag

Beim Sparen für Deine Kinder hast Du zwei Optionen: Du kannst einmalig eine bestimmte Summe anlegen oder einen Sparplan (z.B. auf ETF oder Festgeld) abschließen. Bei einem Sparplan legst Du einen bestimmten Betrag fest, den Du monatlich investieren möchtest. Dieser wird dann meistens am Anfang des Monats von Deinem Konto abgezogen, ohne dass Du Dich weiter darum kümmern musst. Bei vielen Banken funktioniert das schon mit ganz kleinen Beträgen (ab 1 Euro monatlich), so dass Du wirklich jederzeit zu sparen beginnen kannst.

Falls Du einen größeren Betrag zur Seite legen kannst, lohnt sich auch eine Einmalanlage – entweder alternativ oder zusätzlich zu den monatlichen Sparraten. Prüfen solltest Du, wie es mit eventuellen Gebühren aussieht: Bei Wertpapieren zahlst Du für eine Einzelorder oft deutlich höhere Gebühren als für eine monatliche Sparrate, so dass sich Einmalanlagen erst ab einer gewissen Summe lohnen. Bei Festgeld verlangen manche Banken eine Mindesteinlage von wenigen Euro bis zu mehreren tausend Euro, das hängt aber ganz vom jeweiligen Anbieter ab.