Einstiegsgehalt 
1.952
Durchschnittsgehalt 
3.249
Ausbildung 
Bachelor
2
Freie Jobs als
Sportlehrer
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Was ist ein Sportlehrer?

Ein Sportlehrer bringt Kindern, Jugendlichen, oder Erwachsenen Sportarten im Freizeitbereich bei, oder trainiert professionelle Sportler.

Was macht ein Sportlehrer?

Als Lehrer für Sport kannst Du sportlich ungeübten Spaß an körperlicher Betätigung beibringen, indem Du ihnen eine Sportart und die Regeln erklärst. Du leitest sie dann einzeln oder in Gruppen dazu an, diese auszuüben. Außerdem kannst Du aber auch guten Amateurmannschaften oder Einzelsportlern, bis hin zu Profisportler dabei unterstützen, ihre sportliche Leistung zu verbessern.

Je nach Trainingsstand und Zielgruppe planst Du individuelle Trainings- und Übungseinheiten. Manchmal organisierst Du darüber hinaus Trainingslager, die Du auch begleitest, kümmerst Dich um Fahrten zu Wettkämpfen, oder organisierst diese sogar selber.

Wie wird man Sportlehrer?

Wenn Du Sportlehrer werden willst, musst Du eine zwei bis drei Jahre lange schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule oder an einer sportwissenschaftlichen Fakultät absolvieren. Die genauen Voraussetzungen und Abläufe der Sportlehrer-Ausbildung sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Voraussetzungen

Um die Ausbildung beginnen zu dürfen, brauchst Du meistens einen Realschulabschluss. Manchmal benötigst Du darüber hinaus ein ärztliches Attest über Deine körperliche Eignung, oder das Deutsche Sportabzeichen. Außerdem musst Du einen Eignungstest bestehen. Du musst dort Dein sportliches Können etwa in Sportspielen, Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen und Geräteturnen beweisen. Manchmal kommen in dem Eignungstest zusätzlich eine schriftliche und eine mündliche Prüfung auf Dich zu.

Wenn Du Sportlehrer werden willst um später mit Kindern sportlich zu arbeiten, brauchst Du in der Regel ein einwandfreies erweitertes Führungszeugnis.

Inhalt der Sportlehrer-Ausbildung

Du wirst während der Ausbildung in allgemeinbildenden Fächern wie Mathematik, Englisch, Deutsch und Gesellschaftslehre unterrichtet. Außerdem lernst Du in der Berufsschule, wie Du Menschen unterschiedlicher Altersgruppen Dinge beibringen kannst. Du wirst auch in den Fächern Erziehungswissenschaften, Bewegungslehre, Sportbiologie, sowie in Methodik und Didaktik von Sporttraining unterrichtet. Auch die Sporttheorie nimmt einen hohen Stellenwert ein. Du kannst meistens aus verschiedenen Individualsportarten wie Fitness, Gymnastik, Leichtathletik, oder Schwimmen wählen, oder Dich für Spielsportarten wie Handball, Fußball, oder Volleyball entscheiden. Manchmal kannst Du auch andere Schwerpunkte wie Klettern oder Skilaufen wählen.

Neben dem Unterricht machst Du während Deiner Ausbildung auch mehrere Praktika in Sportvereinen oder Sportschulen. Anschließend beendest Du die Ausbildung als Sportlehrer mit einer staatlichen Abschlussprüfung.

Wo arbeitet ein Sportlehrer?

Nach der Ausbildung kannst Du hier eine Anstellung finden:

  • In Sportvereinen
  • In Sportverbänden
  • An Sportschulen
  • In Fitnesscentern
  • Bei Sportreiseveranstaltern

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Auf diese Aufgaben solltest Du Lust haben, wenn Du Sportlehrer werden willst:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Du arbeitest je nachdem, welche Sportarten Du unterrichtest in Sporthallen, auf Sportfeldern im Freien, in Fitnessräumen mit Geräten, oder auch in Schwimmbädern. Manche Lehrer für Sport arbeiten auch in den Bergen und bringen Menschen das Klettern und alpine Wandern bei, oder arbeiten am Meer oder See als Surf-, oder Wasserskilehrer.

Für die Vorbereitung von Trainingseinheiten sitzt Du in Deinem Büro, oder auch in einem Besprechungsraum. Besonders im Profisportbereich arbeitest Du mit technischen Hilfsmitteln wie Videoaufnahmen, die Du am Computer analysierst, oder mit automatisch generierten Trainingsplänen.

Wenn Du Sportlehrer werden willst, solltest Du Dir bewusst sein, dass Deine Arbeitszeiten im Freizeitsportbereich meist abends und am Wochenende sind. Auch im Profisportbereich finden Wettkämpfe häufig an Wochenenden statt.

Was verdient ein Sportlehrer?

Während der Ausbildung verdienst Du noch nichts. Später im Berufsleben kannst Du mit circa 2.100 bis 2.450 Euro im Monat rechnen.

Wo finde ich einen Job als Sportlehrer?

Wenn Du einen Job als Lehrer für Sport suchst, findest Du mit unserer kostenlosen Jobbörse bestimmt den richtigen Arbeitgeber! Denn Du kannst dort ganz einfach eingeben, in welcher Region Du arbeiten willst, welche Beschäftigungsart Du wünscht, und wieviel Erfahrung Du mitbringst.

Wie sind die Berufsaussichten für Sportlehrer?

Wenn Du Sportlehrer werden möchtest, sollte Dir bewusst sein, dass Du Dir einen beliebten Beruf ausgesucht hast. In Baden-Württemberg bewerben sich zum Beispiel im Durchschnitt zweieinhalb Menschen auf eine freie Stelle, in Nordrhein-Westfalen sogar fünf bis sechs. In den restlichen Bundesländern musst Du Dich in der Regel gegen zwei weitere Bewerber durchsetzen.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Du kannst statt der normalen Sportlehrer-Ausbildung auch eine Ausbildung zum fachspezifischen Lehrer für Sport beginnen und dann einen dieser Schwerpunkte wählen:

  • Skilehrer
  • Bergführer
  • Snowboardlehrer

Auch nach der Ausbildung besteht die Option, dass Du Dich auf eine bestimmte Individualsportart oder Mannschaftssportart spezialisierst, oder Dich auf das Sportmanagement, oder die Bewegungserziehung konzentrierst.

Passt der Beruf Sportlehrer zu mir?

Du solltest für den Beruf diese Fähigkeiten mitbringen:

Körperbeherrschung und Beweglichkeit
Du führst gymnastische Übungen vor, und demonstrierst allgemein Sportübungen vor Deinen Sportschülern.
Ausdauer und Kraft
Deine Sportgruppe wird motivierter sein, wenn Du die Kraft- und Ausdauerübungen selber mitmachst. So kannst Du beispielsweise nebenher laufen und sie anfeuern, oder Hilfestellungen beim Krafttraining geben.
Beobachtungsgenauigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit
Um auf fehlerhafte und gesundheitsschädigende Ausführungen von Sportübungen sofort aufmerksam zu werden, musst Du gut beobachten können. Ebenso hilft Dir die Fähigkeit dabei, den sportlichen Gegner und seine Taktik schnell analysieren zu können und Deine Mannschaft entsprechend anzuweisen.

Am wichtigsten ist es für die Ausübung des Berufes jedoch, dass Du gut erklären kannst, und auf die Bedürfnisse der einzelnen Sportler eingehst, sowie dass Du dazu fähig bist, ein Team anzuleiten und zu motivieren.