Einstiegsgehalt 
3.136
Durchschnittsgehalt 
3.899
Ø Stundenlohn
23
Ø Jahresgehalt
46.788
14
Freie Jobs als
Sozialversicherungsfachangestellte
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Was verdient ein Sozialversicherungsfachangestellte?

Als Sozialversicherungsfachangestellte stehst Du finanziell ziemlich gut da: In diesem Beruf winkt Dir ein Brutto-Jahreseinkommen von 46.788 Euro. Auf zwölf Monate heruntergerechnet entspricht dies einem monatlichen Einkommen von 3.899 Euro. Diese Zahl hat die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Entgeltatlas veröffentlicht. Ausgewertet wurde hierfür das Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt von rund 76.000 fest angestellten Fachkräften. Mit 46.800 Euro brutto im Jahr kommt das Jobportal Stepstone zu einem vergleichbaren Ergebnis wie die Bundesagentur für Arbeit. Die Gehaltsspanne gibt das Online-Angebot mit 42.200 Euro bis 51.300 Euro an. Wenn Du das durchschnittliche Gehalt als Sozialversicherungsfachangestellte auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden umrechnest, kommst Du auf einen Stundenlohn von zirka 23 Euro brutto.

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Zusammensetzung des Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalts

Als Sozialversicherungsfachangestellte bist Du üblicherweise bei einer Krankenkasse oder einem Sozialversicherungsträger angestellt. Das bedeutet, dass Du im Regelfall nach den Vorschriften des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt wirst, die neben der tariflich festgelegten Grundvergütung noch weitere Lohnbestandteile vorsehen. Zu Deinem monatlichen Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt können danach noch finanzielle Leistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder ein 13. Monatsgehalt hinzukommen.

Netto-Gehalt nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern

So erfreulich hoch diese Beträge sind, sagen sie doch wenig darüber aus, wieviel am Ende von Deinem Verdienst als Sozialversicherungsfachangestellte übrigbleibt. Vom Brutto-Gehalt als Sozialversicherungsfachangestellte musst Du nämlich neben den Sozialabgaben (Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherung) auch noch die Steuern abziehen. In der höchsten Steuerklasse und bei einem Steuerfreibetrag von 9.000 Euro bleiben von Deinem Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt durchschnittlich rund 2.600 Euro netto im Monat übrig.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt vom Sozialversicherungsfachangestellte?

Dass Sozialversicherungsfachangestellte begehrte Arbeitskräfte sind, kannst Du bereits am Einstiegsgehalt ablesen, das mit durchschnittlich 3.136 Euro ziemlich üppig ausfällt. Aufgrund der üblichen Bezahlung nach TVöD ist die Höhe Deines Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalts von Anfang an auch transparent. Das hat für Dich den Vorteil, dass Du bei Deinem Vorstellungsgespräch nicht darüber verhandeln musst. Auf welchen Branche Du Dich im Bereich Sozialversicherung spezialisieren möchtest (z.B. allgemeines Krankenversicherung, knappschaftlicher Sozialversicherung, landwirtschaftlicher Sozialversicherung, Renten- oder Unfallversicherung) spielt für das Einstiegsgehalt keine Rolle, da in allen Fachbereichen vergleichbare Gehälter gezahlt werden.

Wie hoch ist das Gehalt in der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte?

Als angehende Sozialversicherungsfachangestellte musst Du nicht bis zum Berufseinstige warten, um Deinen ersten Monatslohn auf dem Konto zu finden. Schon während Deiner dreijährigen Ausbildung hast Du Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung. Bei einer durchschnittlichen Einstiegsvergütung von monatlich 885 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr kannst Du im zweiten Jahr bereits eine Steigerung von 6,5 Prozent verbuchen. Im dritten Jahr erwarten Dich pro Monat 1.004 Euro und damit fast 12 Prozent mehr als am Beginn Deiner Ausbildung. Damit verdienst Du während Deiner Ausbildungszeit rund 7 Prozent mehr als der Durchschnitt aller Azubis, für den das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Ausbildungsvergütung von monatlich 876 Euro brutto errechnet hat. Die höchste Ausbildungsvergütung in Deinem Bereich zahlen übrigens die gesetzlichen Krankenversicherungen: Hier kannst Du aktuell im ersten Jahr rund 1.010 Euro, im zweiten 1.090 Euro und im dritten 1.180 Euro verdienen.


Verdienst in der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte

Welche Faktoren beeinflussen das Sozialversicherungsfachangestellte Gehalt?

Wie in vielen Berufen, entscheiden Wohn-, bzw. Arbeitsort, Berufserfahrung und Geschlecht auch hier über die tatsächliche Höhe Deines Verdienstes. Aufgrund der flächendeckenden tariflichen Regelungen fallen die Unterschiede beim Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt im Regelfall allerdings weniger groß aus als in anderen Bereichen.

Gehalt nach Bundesland

Wie hoch Dein Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt ist, hängt zunächst davon ab, ob Du im Westen oder im Osten der Bundesrepublik lebst: Nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit verdienen Sozialversicherungsfachangestellte in den alten Bundesländern im Schnitt 3.959 Euro brutto im Monat und damit zirka 5 Prozent mehr als ihre Kollegen im Osten (mit einem monatlichen Durchschnittsgehalt von 3.753 Euro). Im Vergleich zum allgemeinen Gehaltsgefälle zwischen Ost und West, das die Arbeitsagentur auf 22 Prozent beziffert, fällt diese Differenz jedoch vergleichsweise gering aus. Zudem musst Du berücksichtigen, dass die Lebenshaltungskosten in weiten Teilen Ostdeutschlands deutlich niedriger sind als in den wirtschaftsstarken Bundesländern im Westen. Das macht sich vor allem beim Wohnen bemerkbar: Während Du in Metropolregionen in Bayern, Hessen, Hamburg oder Nordrhein-Westfalen im Regelfall deutlich über 10 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter zahlst, sind es in Mecklenburg-Vorpommern, dem Schlusslicht im Gehalts-Ranking, durchschnittlich gerade einmal 5,90 Euro. Ziehst Du die Kosten fürs Wohnen ab, hast Du im Osten trotz eines geringeren Grundgehalts monatlich am Ende doch noch mehr Geld auf dem Konto als Deine Kolleginnen und Kollegen im Westen.

Gehalt nach Berufserfahrung

Das stattliche Einstiegsgehalt, das Du als Sozialversicherungsfachangestellte erwarten kannst, wird sich bis zum Ende Deines Berufslebens um zirka 25 Prozent steigern. Dank des Tarifvertrags musst Du Dir auch keine Sorgen über regelmäßige Gehaltserhöhungen machen, da diese im Stufenmodell des TVöD ohnehin automatisch vorgesehen sind. Unabhängig von Deiner Position richten sich die Entwicklungen in Deinem Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt allein nach der Betriebszugehörigkeit. Sozialversicherungsfachangestellte in der Altersgruppe zwischen 25 und 55 Jahren etwa verdienen bereits 20 Prozent mehr als Anfänger in diesem Beruf. Mit einem Gehalt von 4.112 Euro im Monat liegen die über 55-Jährigen noch einmal 5 Prozent über dem Durchschnittsgehalt aller Altersgruppen zusammen.

Gehalt nach Geschlecht

Die Größten Unterschiede beim Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt ergeben sich zwischen den Geschlechtern. Während Männer laut Bundesagentur für Arbeit durchschnittlich 4.329 Euro im Monat verdienen, liegt der Verdienst von Frauen mit 3.762 Euro um 13 Prozent darunter. „Schuld“ an dieser Differenz sind vor allem die Beschäftigungsverhältnisse von Frauen, die vor allem im Alter zwischen 35 und 50 häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer und aufgrund ihrer geringeren Stundenzahl weniger Geld nach Hause bringen. In der Gruppe der Berufseinsteiger wiederum – bei Sozialversicherungsfachangestellten unter 25 Jahren – liegen Frauen und Männer fast gleichauf: der Gehalts-Unterschied liegt hier bei nicht einmal 1 Prozent.

Gehälter in ähnlichen Berufen

Wenn Du Dich in anderen Ausbildungsberufen umschaust, kann sich Dein Gehalt als Sozialversicherungsfachangestellte durchaus sehen lassen: Im Schnitt liegt Dein Verdienst bspw. fast 13 Prozent über dem eines Verwaltungsfachangestellten und 17 Prozent über dem eines Vollzugsbeamten. Justizfachangestellte überflügelst Du mit Deinem Sozialversicherungsfachangestellte-Gehalt sogar um 18 Prozent. Legst Du das bundesweite Durchschnittsgehalt, das der Statistik-Dienstleister Statista zuletzt auf knapp 33.400 Euro beziffert hat, zugrunde legst, verdienst Du sogar fast 30 Prozent mehr als der Schnitt aller Arbeitnehmer in der Bundesrepublik.