Einstiegsgehalt 
2.500
Durchschnittsgehalt 
2.970
Ø Stundenlohn
17
Ø Jahresgehalt
35.640
49
Freie Jobs als
Masseur und medizinischer Bademeister
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Was verdient ein Masseur?

Als Masseur und medizinischer Bademeister verdienst Du in Deutschland im Median rund 2.942 bis 2.997 € brutto pro Monat. Die Spannbreite ist dabei groß: Je nach Quelle, Trägerschaft, Berufserfahrung und Region reichen die Angaben von etwa 2.542 bis 4.045 € brutto pro Monat. Das untere Viertel liegt unter rund 2.542 €, das obere Viertel über rund 4.045 € brutto pro Monat.

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Beachte, dass die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister in Deutschland eine rein schulische Ausbildung von 2,5 Jahren ist und daher in der Regel nicht vergütet wird. Eine Ausbildungsvergütung wie in dualen Ausbildungen gibt es also nicht. Öffentliche Schulen sind meist kostenfrei, während private Anbieter Schulgeld (teilweise bis zu rund 500 € pro Monat) verlangen können. Zur Finanzierung des schulischen Teils kommen unter anderem Schüler-BAföG, Wohngeld oder ein Bildungskredit in Frage. Der fachpraktische Teil umfasst ein sechsmonatiges Praktikum, für das in der Regel ein Praktikumsentgelt gezahlt wird; im öffentlichen Dienst erfolgt die Vergütung nach Tarif. Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 2.500 € brutto pro Monat, das Mediangehalt bei rund 2.942 bis 2.997 € brutto pro Monat.

Die Höhe des Praktikumsentgelts hängt vom jeweiligen Träger ab. In öffentlichen Einrichtungen erfolgt die Bezahlung üblicherweise nach dem Tarifvertrag für Praktikanten im öffentlichen Dienst (TVPöD). Danach beträgt das monatliche Praktikumsentgelt für Masseure und medizinische Bademeister seit dem 1. Mai 2026 1.895,36 € brutto pro Monat. Zuvor lag der Betrag bei 1.745,36 € (bis 31. März 2025) und 1.820,36 € (ab 1. April 2025). Diese Tarif-Beträge gelten für Praktika nach TVPöD bei Bund und Kommunen und finden keine Anwendung auf Praktika, die in eine schulische oder hochschulische Ausbildung integriert sind.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt vom Masseur?

Das Einstiegsgehalt direkt nach der Ausbildung liegt bei etwa 2.500 € brutto pro Monat. Die Angaben variieren allerdings je nach Quelle und Arbeitgeber: Berufseinsteiger finden sich teils im Bereich von 2.000 bis 2.800 € brutto pro Monat, teils werden im öffentlichen Dienst Einstiegsgehälter von rund 2.953 bis 2.994 € genannt. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt der Verdienst spürbar an.

Welche Faktoren beeinflussen das Masseur Gehalt?

Verdienstbestimmend sind vor allem Berufserfahrung, Qualifikation, Spezialisierung (zum Beispiel bestimmte Spezialmassagen), Arbeitsort und Region sowie die Trägerschaft des Arbeitgebers und das Bundesland.

Trägerschaft: Öffentlicher Dienst und Privatwirtschaft

Ein zentraler Einflussfaktor ist, ob Du im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft arbeitest. Im öffentlichen Dienst werden Masseure nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) vergütet und meist in Entgeltgruppe 4 bis 5 eingruppiert. Das Einstiegsgehalt liegt dort zwischen rund 2.953 und 2.994 € brutto pro Monat, die konkrete Höhe hängt von Qualifikation, Berufserfahrung und Bundesland ab. In der Privatwirtschaft sind die Einstiegsgehälter oft höher, dafür punktet der öffentliche Dienst mit Jobsicherheit, Zusatzleistungen und Altersvorsorge. Kommunale Beschäftigte erhalten nach TVöD zudem Jahressonderzahlungen (Weihnachtsgeld), vermögenswirksame Leistungen und häufig eine Betriebsrente. Im öffentlichen Dienst sind die Gehälter stärker vereinheitlicht und liegen enger beieinander, während in der Privatwirtschaft vor allem am oberen Ende höhere Einkommen möglich sind.

Weiterbildung: So steigerst Du Dein Gehalt

Dein Gehalt kannst Du vor allem durch Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen steigern. Ein häufiger Weg ist die verkürzte Weiterbildung zum Physiotherapeuten, die auf der Masseur-Ausbildung aufbaut. Als Physiotherapeut liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 3.075 € brutto pro Monat, mit Berufserfahrung sind durchschnittlich rund 3.248 € und mehr möglich. In tarifgebundenen Einrichtungen fallen die Gehälter dabei oft höher aus und sind klarer geregelt. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten bieten etwa eine Weiterbildung zum IHK-Fitnessfachwirt oder ein einschlägiges Studium.

Die verkürzte Weiterbildung zum Physiotherapeuten dauert im Vollzeit-Modell in der Regel 18 Monate. Die Verkürzung gegenüber der regulären dreijährigen Ausbildung ergibt sich daraus, dass Deine Vorkenntnisse aus der Masseur-Ausbildung angerechnet werden. Voraussetzung ist die Erlaubnis im Beruf Masseur und medizinischer Bademeister beziehungsweise eine bestandene staatliche Prüfung. Je nach Modell und Schule kann die verkürzte Ausbildung in Voll- oder Teilzeit zwischen 9 und 19 Monaten dauern; Teilzeit-Modelle verlängern die Dauer entsprechend. Sie endet mit einer staatlichen Prüfung, der Abschluss ist bundesweit anerkannt. Laut Schätzungen bringt die verkürzte Ausbildung im Schnitt rund 10 % mehr Gehalt.

Gehalt nach Geschlecht

Im Schnitt verdienen Männer in diesem Beruf rund 36.048 € pro Jahr und Frauen rund 30.192 € pro Jahr. Damit verdienen Männer durchschnittlich etwa 19 % mehr als Frauen.