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Krankenpflegehelfer
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Was ist ein Krankenpflegehelfer?

Krankenpflegehelfer versorgen kranke und pflegebedürftige Menschen in medizinischen Einrichtungen. Dabei assistieren sie den Pflegekräften und nehmen ihnen grundpflegerische Aufgaben ab. Dazu gehört es, bestimmte Messungen durchzuführen und Patienten während ihres Alltages zu unterstützen. Hierbei stehen immer die Wiedererlangung und Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit der Patienten im Vordergrund.

Was macht ein Krankenpflegehelfer?

Als Krankenpflegehelfer bist Du die gute Seele einer medizinischen Einrichtung. Einerseits unterstützt Du die Krankenpfleger und nimmst ihnen Aufgaben ab, andererseits hilfst Du Deinen Patienten, sobald diese Unterstützung brauchen.

Dabei gehört es zu Deinen Aufgaben, Messungen wie die des Blutdrucks vorzunehmen, Essen zu verteilen, bettlägerige Patienten umzulagern und medizinische Gegenstände zu säubern und zu desinfizieren. Auch dokumentierst Du die Vitalwerte Deiner Kunden und hältst die betreuenden Ärzte so auf dem Laufenden.

Allgemein unterstützt Du Deine Kollegen, wo Du kannst, leistest Hilfestellung und behältst einen Überblick über das Geschehen in Deiner Station – ohne Dich würden Krankenpfleger und Ärzte nicht genügend Zeit für ihre Aufgaben finden.

Wie wird man Krankenpflegehelfer?

Die Ausbildung als Krankenpflegehelfer ist eine schulische Ausbildung, bei der Du praktisch und theoretisch auf den Beruf vorbereitet wirst. Alles was Du über die Ausbildung wissen musst:

  • Voraussetzungen: In der Regel erwarten die Berufsfachschulen einen Hauptschulabschluss, wobei dies aber nicht fest geregelt ist. Vielmehr setzt jede Berufsfachschule ihre Kriterien selbstständig fest. Gute Noten in Chemie und Biologie sind jedoch bei allen Berufsfachschulen gerne gesehen.
  • Ablauf: Die Ausbildung als Krankenpflegehelfer ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung, die Du an einer Berufsfachschule absolvierst. Hier lernst Du den theoretischen Teil Deiner Arbeit. Den praktischen Aspekt Deiner Krankenpflegehelfer-Ausbildung absolvierst Du wiederum in ambulanten und stationären Einrichtungen, wo Du vor Ort lernst, was Du tun musst. Diese können zum Beispiel Krankenhäuser oder Altenheime sein. Am Ende Deiner Ausbildungszeit steht Dir eine staatliche Abschlussprüfung bevor. Hast Du diese bestanden, kannst Du als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer arbeiten.
  • Dauer: Je nachdem, ob Du die Krankenpflegehelfer-Ausbildung in Voll- oder Teilzeit absolvieren willst, dauert diese unterschiedlich lang. Als Vollzeitausbildung musst Du je nach Betrieb mit einer Ausbildungszeit zwischen ein und zwei Jahren rechnen. Führst Du die Ausbildung als Krankenpflegehelfer in Teilzeit aus, dauert diese zwischen drei und vier Jahren.
  • Inhalt: Während Deiner theoretischen Ausbildung lernst Du, wie Du Pflegemaßnahmen sicher durchführst, den Pflegeprozess richtig dokumentierst und wie Du angemessen und respektvoll mit pflegebedürftigen Menschen umgehst. Ebenso lernst Du, wie Du die verschiedensten Menschen unterstützt. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der Dir während Deiner Krankenpflegehelfer-Ausbildung beigebracht wird, ist, wie Du beobachtest und Notfallsituationen erkennst, ebenso wie Du in solchen korrekt reagierst. Dabei wird Dir auch beigebracht, wie Du in einem solchen Fall mit den anderen Pflegekräften und den Ärzten zusammenarbeitest. Während Deiner Praxiszeit lernst Du, Dein theoretisches Wissen umzusetzen. Dabei gehört es auch dazu, den Blutdruck, den Blutzucker und die Temperatur messen zu können.
  • Weiterbildung: Möchtest Du Dich nach Deiner Ausbildung als Krankenpflegehelfer noch weiterbilden, bietet sich zum Beispiel die Weiterbildung als Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege oder die zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen an. Auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt für Management und Gesundheit ist denkbar, ebenso wie eine weitere Ausbildung zum Krankenpfleger. Des Weiteren kannst Du mit einem passenden Schulabschluss nach Deiner Ausbildung studieren. Hierbei bieten sich Studiengänge wie Pflegemanagement oder Medizinpädagogik an.

Wo arbeitet ein Krankenpflegehelfer?

Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer kannst Du bei verschiedenen medizinischen Einrichtungen fest eingestellt werden. Zu Deinen potenziellen Arbeitgebern zählen unter anderem folgende Unternehmen:

  • Krankenhäuser und Klinken
  • Facharztpraxen
  • Gesundheitszentren
  • Altenheime
  • Wohnheime für Menschen mit Behinderungen
  • Einrichtungen der Kurzzeitpflege
  • Ambulante soziale Dienste
  • Ebenso hast Du die Möglichkeit, freiberuflich zu Arbeiten – etwa als ambulante Pflegehilfe

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Dein Arbeitsalltag dreht sich darum, die Krankenpfleger bei ihrer Arbeit zu unterstützen und Dich um die Patienten zu kümmern. Je nach Einrichtung kommen verschiedene Aufgaben auf Dich zu. Wie Dein Arbeitsalltag aussehen könnte:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer verbringst Du Deinen Arbeitsalltag in der medizinischen Einrichtung, die Dich beschäftigt. Dabei gehören die Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräumen und auch die Sanitärräume zu Deinen Arbeitsorten. Auch kann sich ein Teil Deiner Arbeit in einem Büro oder in Stationszimmern zutragen. Je nach Arbeitgeber kommt es auch vor, dass Du Patienten in ihrem Haus besuchst und Dich dort um sie kümmerst. Dabei arbeitest Du meist im Schichtdienst.

Was verdient ein Krankenpflegehelfer?

Ausbildung

Ob Du während Deiner Krankenpflegehelfer-Ausbildung eine Vergütung erhältst, ist von dem Bundesland und der Berufsschule abhängig. Bekommst Du eine Vergütung, wird diese bei rund 650 Euro monatlich liegen.

Beruf

Wie viel Du nach der Krankenpflegehelfer-Ausbildung verdienst, hängt von Region und Arbeitgeber ab. In der Regel wird Dein Gehalt bei einer privaten Einrichtung zwischen 1.600 und 2.200 Euro liegen, wobei Du mit mehr Arbeitserfahrung ein entsprechend höheres Gehalt bekommst. Richtet sich Dein Einkommen jedoch nach einem öffentlichen Tarifvertrag, wirst Du nach Deiner Krankenpflegehelfer-Ausbildung in die Entgeltgruppe 4 bis 6 eingestuft, sodass ein Einkommen im öffentlichen Dienst je nach Erfahrung zwischen 2.142 und sogar 2.864 Euro im Monat liegt. Zusatzqualifikationen wirken sich dabei in der Regel positiv auf Dein Einkommen aus.

Wo finde ich einen Job als Krankenpflegehelfer?

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Wie sind die Berufsaussichten für Krankenpflegehelfer?

In der Pflegebranche gibt es einen erheblichen Fachkräftemangel, so berichtet das Bundesministerium für Gesundheit.

Rechnerisch würden auf 100 offene Stellen lediglich 29 Arbeitslose kommen. Man habe aber Maßnahmen entwickelt, die dem Fachkräftemangel entgegenwirken sollen. Dabei steige der Bedarf nach Pflegekräften in den letzten Jahren immer mehr an. So waren im Jahr 2015 1,1 Millionen Personen in Pflegepositionen beschäftigt – 74 % mehr als noch 1999. Wenn Du Dich also für die Krankenpflegehelfer-Ausbildung entscheidest, solltest Du keine Probleme haben, eine geeignete Position für Dich zu finden.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Nach Deiner Ausbildung als Krankenpflegehelferin kannst Du Dich auf verschiedene Bereiche spezialisieren. Dabei kannst Du Dich zum Beispiel je nach Vorliebe auf eine bestimmte Menschengruppe fokussieren:

  • Ältere Menschen
  • Menschen mit Behinderungen
  • Kinder

Des Weiteren kannst Du Dich auch auf eine ambulante Hilfe spezialisieren und bei hilfebedürftigen Menschen vor Ort arbeiten. Auch bietet sich eine Weiterbildung an, um etwa im Bereich der Alten- und Krankenpflege oder im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens zum Experten zu werden.

Passt der Beruf Krankenpflegehelfer zu mir?

Als Krankenpflegehelferin solltest Du gerne für Menschen da sein und keine Berührungsängste haben. Welche Eigenschaften Du für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers haben solltest:

Freude im Umgang mit Menschen
Du redest gerne mit Menschen jeden Alters und hörst gerne zu, wenn jemand Dir seine Geschichte erzählt. Mit Einfühlungsvermögen sprichst Du gerne über persönliche Themen, kannst aber auch scheinbar belanglosen Smalltalk führen.
Verantwortungsbewusstsein
Deine Arbeit erledigst Du stets mit Pflichtbewusstsein und Sorgfalt. Du weißt, wie wichtig Desinfizierungen sind und dass die Medikamente immer in der richtigen Dosierung verabreicht werden müssen.
Körperliche Fitness
Du musst teils sehr kranken Patienten dabei helfen, sich zu bewegen und sie stützen oder umbetten. Hierfür ist es notwendig, dass Du über ein gewisses Maß an Fitness verfügst.
Fähigkeit zur Distanz
Bei Deiner Arbeit hast Du teilweise mit sehr schweren Fällen zu tun und auch der Tod wird oftmals Teil Deines Arbeitsalltags sein. Dass Du psychisch stabil bist und mit solchen Schicksalen umgehen kannst, ist ausgesprochen wichtig, wenn Du den die Krankenpflegehelferin-Ausbildung beginnen möchtest.