Neben pädagogischen, psychologischen, soziologischen, medizinischen, rechtlichen und ethischen Grundlagen arbeitest Du an konkreten Handlungsmethoden:
- Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit
- Systemische und lösungsorientierte Beratung sowie Psychodynamische Pädagogik
- Kinderschutz und Intervention bei Gewalt
- qualitative und quantitative Forschungsmethoden, computergestützt angewendet
Du studierst überwiegend virtuell und kommst einmal im Monat für eine Präsenzwoche an den Campus; die Studienzeiten liegen an drei Tagen pro Woche. Vor Studienbeginn brauchst Du ein mindestens einmonatiges Vorpraktikum in einer anerkannten Einrichtung des Sozial- oder Gesundheitswesens, dazu eine Hochschulzugangsberechtigung nach § 10 BerlHG - oder den Zugang für beruflich Qualifizierte nach § 11 BerlHG. Über die Aufnahme entscheidet ein persönliches Gespräch zu Deinen Motiven, nicht Dein Zeugnisschnitt. Wer eine Ausbildung als staatlich anerkannter Erzieher mitbringt, kann sich Module anerkennen lassen und in 2 bis 2,5 Jahren fertig werden.
Ein Praxissemester über 20 Wochen ist Pflicht. Es wird von einer Lehrperson und in Supervisionsgruppen begleitet; wenn Du schon in der Sozialen Arbeit tätig bist, kannst Du es in Deiner eigenen Einrichtung absolvieren. Der Abschluss führt zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagoge nach dem SozBAG.

