- Fernstudium, Start jederzeit, der erste Monat ist kostenlos
- Dauer: 6 Semester
- Drei Zeitmodelle: 36, 48 oder 72 Monate
Infomaterial anfordern ›Kostenlos und unverbindlich
Inhalt12 Abschnitte
- Wo kann ich Rechtswissenschaften studieren?
- Ablauf und Aufbau: Jurastudium Schritt für Schritt
- Bachelor, Master oder Staatsexamen: Welcher Abschluss?
- Welche Inhalte hat das Rechtswissenschaften-Studium?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Was kannst Du mit Rechtswissenschaften werden?
- Was verdienst Du mit Rechtswissenschaften?
- Rechtswissenschaften und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Das Rechtswissenschaften-Studium in Zahlen
- Passt Rechtswissenschaft zu Dir?
- Häufige Fragen
- Weiter zum Rechtswissenschaften-Studium
Wo kann ich Rechtswissenschaften studieren?
Rechtswissenschaften kannst Du an vielen Hochschulen in Deutschland studieren, klassisch mit dem Staatsexamen und fast immer vor Ort, daneben auch als Bachelor oder Master. Beim Wirtschaftsrecht direkt darunter handelt es sich um ein eigenes Fach, und das schließt Du mit dem Bachelor of Laws ab, also ohne Staatsexamen.

- Start jederzeit, der erste Monat ist kostenlos
- Drei Zeitmodelle: 36, 48 oder 72 Monate
- Auch ohne Abitur möglich, mit Berufsausbildung und Berufserfahrung

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026; gezählt über den Fach-Tag „Jura“ – dieselbe Abfrage, die auch unsere Schwesterseite Jura studieren benutzt, weil Rechtswissenschaft und Jura derselbe Bestand unter zwei Namen sind.
Studiengänge mit Recht im Titel findest Du auch außerhalb der Rechtswissenschaft. Für das Wirtschaftsrecht zum Beispiel haben wir eine eigene Seite angelegt und die Studiengänge dort getrennt gezählt.
Ablauf und Aufbau: Jurastudium Schritt für Schritt
Bis zum Ende Deiner Ausbildung durchläufst Du sechs Stationen. Im Ablauf folgen auf das Jurastudium der Schwerpunktbereich, das erste Staatsexamen, das Referendariat und schließlich das zweite Staatsexamen. Dieser Weg sieht in ganz Deutschland gleich aus, auch wenn jedes Bundesland eigene Prüfungsregeln hat.
Der Aufbau: Jura-Studium mit Staatsexamen auf der einen Seite, Bachelor und Master auf der anderen.
- Jura-Studium, Aufbau und Prüfungen regeln die Bundesländer selbst. Deshalb unterscheiden sich Fristen, Pflichtfachkataloge und Wiederholungsregeln von Land zu Land.
- Das Studium der Rechtswissenschaften endet im klassischen Weg eben nicht mit einem Hochschulgrad, sondern mit einer staatlichen Prüfung.
- Danach folgt das Referendariat.
- Sie rechnen in ECTS-Punkten.
- Sie enden mit dem Bachelor of Laws (LL.B.) oder dem Master of Laws (LL.M.).
- Sie kennen kein Referendariat.
Wie lange Du brauchst, verrät Dir der Ablauf des Jurastudiums allerdings nicht. Eine feste Semesterzahl nennen wir hier bewusst nicht, weil sie in der Studien- und Prüfungsordnung Deiner Hochschule und im Juristenausbildungsgesetz Deines Bundeslandes steht. Nur dort ist sie verbindlich.
In Österreich heißt dasselbe Fach übrigens Jus. Wer Jus studieren will oder nach einem Jus-Studium sucht, meint dieselben Inhalte, aber österreichisches Recht und österreichische Prüfungen.
Bachelor, Master oder Staatsexamen: Welcher Abschluss?
In der Rechtswissenschaft stehen Dir drei Wege offen. Du kannst einen Bachelor, einen Master oder das Staatsexamen machen. Wie sich die 152 Studiengänge, die wir gefunden haben, auf diese Wege verteilen, siehst Du hier:
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026, 152 Studiengänge im Fach.
Diese Unterscheidung ist uns in diesem Artikel am wichtigsten. Wenn Du Anwältin, Richter oder Staatsanwältin werden willst, brauchst Du das Staatsexamen, denn ein Bachelor Rechtswissenschaften reicht dafür nicht. An den großen Universitäten ist der Studiengang Rechtswissenschaften mit Staatsexamen der Normalfall. Uns ist dabei aufgefallen, dass viele Universitäten gar keinen Bachelor anbieten, die kleineren Hochschulen dagegen schon.
In unserer Datenbank haben wir neun verschiedene Abschlussbezeichnungen gefunden, nämlich Abschlussprüfung, Bachelor of Arts, Bachelor of Laws, Lizentiat, Magister, Master of Arts, Master of Comparative Business Law, Master of Laws und Staatsexamen. Lizentiat und Magister sind Einzelfälle. In aller Regel wirst Du es mit dem Staatsexamen, dem LL.B. oder dem LL.M. zu tun haben.

Das Infomaterial ist kostenlos und unverbindlich.
Welche Inhalte hat das Rechtswissenschaften-Studium?
Das Studium ruht auf drei Säulen. Bei den Inhalten unterscheiden sich Jurastudium und Bachelor am Anfang weniger, als Du vielleicht denkst, denn beide beginnen mit Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichem Recht.
| Säule | Worum es geht |
|---|---|
| Zivilrecht | Das Recht zwischen Privaten: Verträge, Schadensersatz, Eigentum, Familie, Erbe. |
| Strafrecht | Was eine Straftat ist, wie bestraft wird und wie ein Strafprozess abläuft. |
| Öffentliches Recht | Das Verhältnis von Staat und Bürgerin: Grundrechte, Verwaltung, Polizei, Europa. |
Falls Du gezielt Zivilrecht studieren möchtest, wählst Du dafür kein eigenes Fach, weil die drei Säulen für alle Pflicht sind. Erst im Schwerpunktbereich entscheidest Du Dich.
- Arbeitsrecht
- Sozialrecht
- Steuerrecht
- Europarecht
- Völkerrecht
- Kriminologie
- Rechtsgeschichte
- Rechtsphilosophie
- Rechtssoziologie
Sie erklären Dir, warum das Recht so aussieht, wie es aussieht.
Studieren wirst Du meist an einer rechtswissenschaftlichen Fakultät. An manchen Universitäten heißt sie Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, und Abschlüsse wie der Master of Comparative Business Law aus unserer Liste verbinden dann beide Seiten.
Nicht jeder Weg ins Recht führt über die Rechtswissenschaft. Für diese drei Fächer haben wir eigene Seiten mit eigenen Zahlen angelegt:
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für das Rechtswissenschaften-Studium brauchst Du das Abitur oder die Fachhochschulreife. Mehr steht formal nicht zwischen Dir und dem Fach. Wichtiger ist die Frage, welchen Abschluss Du anstrebst.
Was solltest Du mitbringen?
- Abgeschlossene Aufstiegsfortbildung als Meisterin, Technikerin, Fachwirt, Fachkaufmann oder Betriebswirtin: Damit kannst Du Dich an vielen Hochschulen bewerben
- Häufig reicht auch eine fachlich passende Ausbildung mit mehreren Jahren Berufserfahrung
- Was genau gilt, regelt jedes Bundesland in seinem Hochschulgesetz. Verbindlich ist die Zulassungsordnung der Hochschule, bei der Du Dich bewirbst
- Lesepensum - Rechtswissenschaft studieren heißt vor allem: viel lesen und genau lesen
- Argumentieren - Du baust Argumente, die einer Gegenfrage standhalten
- Ein klares Ziel - wer Anwältin, Richter oder Staatsanwältin werden will, braucht das Staatsexamen, nicht den Bachelor
Was kannst Du mit Rechtswissenschaften werden?
Vor dem Studium beschäftigen fast alle dieselben drei Fragen. Vermutlich fragst Du Dich auch, wie Du Anwalt wirst, mit welcher Dauer Du rechnen musst und was das Studium beim Gehalt bringt. Alle drei Antworten hängen am Abschluss, denn ohne zwei Staatsexamen gibt es keine Zulassung als Rechtsanwältin, keine Ernennung zur Richterin und keinen Zugang zum Notariat.
Deshalb teilen sich die typischen Rechtswissenschaften-Berufe in zwei Gruppen. Auf der einen Seite stehen Justiz, Anwaltschaft und Notariat, auf der anderen Wirtschaft und Verwaltung. Mit einem Bachelor oder Master arbeitest Du zwar juristisch, aber eben nicht vor Gericht.
Was verdienst Du mit Rechtswissenschaften?
Zum Einstieg verdienst Du als Jurist rund 5.841 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 7.208 €.
Wie viel Juristen netto bleibt, wie das Gehalt mit den Berufsjahren wächst und wie groß die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind, findest Du beim Juristen-Gehalt.
Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.
Rechtswissenschaften und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: In Anwaltschaft, Justiz und Notariat gut, denn beim Anwalt gilt nur die juristische Fachsprache als automatisierbar, während das IAB in Unternehmen und Verwaltung mehr als die Hälfte als ersetzbar einstuft. Wir haben uns dazu den Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) angesehen. Er zeigt, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs heute schon von Maschinen erledigt werden könnte. Für Rechtsanwälte ist es 1 von 3, für Wirtschaftsjuristen 8 von 14.
In Anwaltschaft und Justiz bleibt der Wert niedrig, in Unternehmen und Behörden liegt er höher. Wenn Du Richterin, Richter oder Staatsanwältin werden möchtest, kommt der Futuromat auf denselben Wert wie beim Rechtsanwalt, 33 Prozent. An diesen Werten hat sich seit 2016 nichts geändert. Beim Wirtschaftsjuristen lag der Wert im Jahr 2013 bei 23 Prozent und im Jahr 2022 bei 57. Bei den Syndikusanwälten, die Unternehmen und Verbände beraten, sind es 7 von 12. Beim Verwaltungsjuristen ist der Wert schon 2016 von 20 auf 60 Prozent gesprungen.
- Rechtsanwalt: von nur drei Kerntätigkeiten allein die juristische Fachterminologie
- Notar: das bürgerliche Recht
- Wirtschaftsjurist: Handels-, Vertrags- und Wirtschaftsrecht, die Vertragsgestaltung und der Jahresabschluss
- Verwaltungsjurist: öffentliches Recht und Verwaltungsrecht, 3 von 5
- Rechtsanwalt: Rechtsvertretung und Rechtswissenschaften
- Notar: das Notariatswesen
- Wirtschaftsjurist: Kundenberatung, Compliance Management und die Ausarbeitung von Verträgen
Was heißt das für Abschluss und Berufsweg? Wenn Du über zwei Staatsexamen in die Anwaltschaft, die Justiz oder das Notariat gehst, hast Du nach dieser Messung den niedrigsten Anteil ersetzbarer Tätigkeiten. Am deutlichsten ist der Abstand zu den Rechtsanwaltsfachangestellten, die, wie Du im Gehaltsabschnitt oben gesehen hast, zur Fachkraftebene gehören. Bei ihnen hält das IAB alle 8 von 8 Kerntätigkeiten für ersetzbar. Bedenke aber, dass das IAB nur das technisch Mögliche misst. Es hält selbst fest, dass ein hoher Wert kein Verschwinden des Berufs ankündigt und ein niedriger nicht bedeutet, dass die Arbeit sich nicht verändert.
Das Rechtswissenschaften-Studium in Zahlen
aus Deutschland9.405
aus dem Ausland
Passt Rechtswissenschaft zu Dir?
Wenn Du Recht studieren möchtest, stehst Du später nicht automatisch vor Gericht. Zuerst bedeutet das Studium für Dich, sehr viel Text zu lesen, und zwar sehr genau.
- gern liest und Texte bis ins Detail auseinandernimmst
- Freude daran hast, eine Position sauber zu begründen
- Ausdauer beim Lernen mitbringst, auch über Jahre
- Dich für Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Konflikte interessierst
- mit Prüfungsdruck umgehen kannst
- schnelle Praxis statt langer Theorie suchst
- lieber rechnest, baust oder gestaltest
- Prüfungen mit einem einzigen großen Termin vermeiden willst
- Dich ungern auswendig auf Regeln festlegst

Das Infomaterial ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Rechtswissenschaft oder Jura – was ist der Unterschied?
Wie lange dauert ein Rechtswissenschaften-Studium?
Was bringt Dir ein Bachelor Rechtswissenschaften?
Kann ich mit einem Bachelor Richterin werden?
Gibt es Rechtswissenschaften als Fernstudium?
Ist Jus studieren dasselbe wie Jura?
Rechtswissenschaften, 4 Buchstaben – welches Wort ist gesucht?
Angebote fürs Studium per E-Mail
Du willst Rechtswissenschaften studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.
- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Weiter zum Rechtswissenschaften-Studium
Ähnliche Studiengänge
WirtschaftsrechtRecht für Unternehmen
KriminologieVerbrechen wissenschaftlich erklären
Öffentliche VerwaltungRecht in der Behörde anwendenPassende Berufe
- Bestand, Abschlüsse, Hochschulen und Studienorte: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank zum Fach-Tag „Jura“, Stand 23.09.2026. Dieselbe Abfrage liegt unserer Seite myStipendium.de/studium/rechtswissenschaften und der Schwesterseite myStipendium.de/studium/jura-studieren zugrunde.
- Gehalt: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 731 „Rechtsberatung, -sprechung und -ordnung“, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
- Ablauf, Pflichtfächer und Prüfungen: die Juristenausbildungsgesetze der Länder sowie die Studien- und Prüfungsordnungen der Hochschulen. Maßgeblich ist immer die Ordnung, die für Deinen Jahrgang gilt.
* Individuelle Ergebnisse können je Portal und je nach Deinem Profil variieren. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn Du auf einen Affiliate-Link klickst, bekommt myStipendium.de von dem betreffenden Anbieter eine Provision. Für Dich verändert sich der Preis bzw. das Angebot nicht. Dein Klick hilft bei der Finanzierung unserer kostenfreien Seite.

