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Gegenstand ist gesprochene Sprache, analysiert mit empirischen Methoden und ohrenphonetischer Transkription nach IPA. Du entscheidest Dich für einen von zwei Schwerpunkten, der auch im Zeugnis steht:
- Sprechwissenschaft: Rhetorik und Gesprächsrhetorik, ästhetische Kommunikation, Stimm- und Sprechstörungen
- Phonetik: physiologische und linguistische Phonetik, Methodenlehre, Pathophonetik, forensische Sprachverarbeitung
Vor der Zulassung steht eine 30-minütige Eignungsprüfung: Du führst ein Gespräch über Deine fachliche Motivation, trägst einen lyrischen Text vor, liest einen Prosatext vor und hältst eine Kurzrede, die Du vor Ort vorbereitest. Bewertet werden Stimme, Sprechweise, Sprechausdruck und Rhetorik mit je bis zu 10 Punkten. Dazu musst Du ein fachärztliches phoniatrisches Gutachten über Stimme und Gehör einreichen sowie Deutsch (DSH 3 oder TestDaF), Englisch auf B2 und eine weitere Fremdsprache auf B1 oder Latein nachweisen. Ein vierwöchiges Praktikum ist Pflicht, der Start ist nur im Wintersemester möglich.
Beim Bachelor wird ein linguistischer Abschluss mit einschlägiger Abschlussarbeit erwartet, darin mindestens 30 LP linguistische Fachmodule, davon 20 LP zur mündlichen Kommunikation, und mindestens 4 LP zur ohrenphonetischen Analyse.

