Thema ist die Geschichte internationaler Politik von etwa 1500 bis in die Gegenwart: Wie internationale Ordnungen entstanden, wer sie getragen hat, wie Institutionen, Globalisierungsprozesse, Konflikte, Krieg und Frieden historisch zu erklären sind. Das Studium gliedert sich in vier Bereiche:
- Akteure, Strukturen und Prozesse
- Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft und angrenzender Fächer
- Importbereich mit Lehrangeboten anderer Disziplinen
- Abschlussbereich
An der Lehre beteiligt sind externe Einrichtungen, unter anderem das Herder-Institut, das Staatsarchiv, das International Research and Documentation Centre for War Crimes Trials (ICWC), das Landesamt für geschichtliche Landeskunde und die Forschungsstelle für Personalschriften.
Der Studiengang wird eingestellt: Neueinschreibungen finden nicht mehr statt, eine Bewerbung ist nicht möglich. Bis dahin lief die Zulassung über ein Eignungsfeststellungsverfahren ohne Gespräch oder Termin vor Ort - verlangt wurden ein Erwartungsschreiben und wenige weitere Unterlagen, mit denen geprüft wurde, ob die Vorstellungen der Bewerber zum Zuschnitt des Studiengangs passten; eine Notengrenze wurde nicht veröffentlicht. Zugelassen waren Bachelorabschlüsse in Geschichts-, Gesellschafts-, Sprach- und Kulturwissenschaft ebenso wie in Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Theologie.

