Den Kern bildet die künstlerische Arbeit an der Eurythmie und der Sprachgestaltung. Dazu kommen theoretische und pädagogische Fächer:
- Kunstgeschichte, Poesie und Musiktheorie
- Menschenkunde, Anatomie, Philosophie und Anthroposophie
- Astronomie und Geometrie
- eurythmiepädagogische Kurse und Praktika an Waldorfschulen
Für die Aufnahme brauchst Du keinen bestimmten Schulabschluss: Mittlere Reife, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder das Abschlusszeugnis einer Waldorfschule mit den entsprechenden Nachweisen genügen. Entschieden wird in der Regel über ein Gespräch mit dem Kollegium und einen Bewegungseindruck, bei dem Du Dich also vortanzen beziehungsweise vorbewegen musst. Begonnen wird jeweils zum 1. September. Im vierten Studienjahr steht eine Abschlussaufführung an, die anschließend auf Tournee geht. Das „Diplom für Eurythmie" wird im Namen der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum in Dornach (Schweiz) vergeben. Wer später an einer Schule unterrichten möchte, hängt ein fünftes, pädagogisches Jahr an.

