Die Käthe und Ulrich Pleiß-Stiftung zeichnet jedes Jahr besonders gute wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der Wirtschafts- oder Berufspädagogik aus. Prämiert werden Master-Arbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften. Je Kategorie werden bis zu drei Arbeiten ausgezeichnet, gestaffelt nach Rang. Für Master-Arbeiten gibt es 1.500 € (1. Rang), 1.000 € (2. Rang) und 500 € (3. Rang). Für Dissertationen und Habilitationsschriften gibt es 3.000 € (1. Rang), 2.000 € (2. Rang) und 1.000 € (3. Rang). Zusätzlich zum Geldpreis bekommst Du jeweils einen Sachpreis. Deine Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst sein und muss im Kalenderjahr vor der Einreichung abgeschlossen worden sein (maßgeblich ist der Abgabetermin). Auch Teamarbeiten sind möglich – dann wird das Preisgeld in der Regel zu gleichen Teilen aufgeteilt. Kumulativ erstellte Arbeiten werden ebenfalls angenommen, sie brauchen aber einen eigenständigen Manteltext. Die Preise werden feierlich mit Urkunde bei der Jahrestagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft übergeben, die an wechselnden Orten im deutschsprachigen Raum stattfindet.
Vorschlagen kann Dich nur die Professorin oder der Professor, die Deine Arbeit als Erst- oder Zweitgutachter betreut hat. Eine eigene Bewerbung ist nicht möglich. Die vorschlagende Person reicht die Unterlagen digital als PDF (bei Bedarf gebündelt in einer ZIP-Datei) per E-Mail bei der Stiftung ein.
Über die Preise entscheidet eine Jury, die der Stiftungsvorstand jedes Jahr neu beruft – je nach Thema und Zahl der eingereichten Arbeiten. Wenn Du eine andere Auszeichnung für dieselbe Arbeit bereits bekommen hast, schadet das nicht, Du musst es aber mitteilen.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.