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Die humanitäre Hilfe wird aus mehreren Fachperspektiven betrachtet:
- Management humanitärer Einsätze
- humanitäres Völkerrecht
- Internationale Beziehungen und die Rolle internationaler Institutionen in Notsituationen
- Public Health und medizinische Grundlagen
- Anthropologie
Entsprechend breit ist der Zugang: Zugelassen werden Bachelorabschlüsse in Rechtswissenschaft, Medizin, Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen, Soziologie, Anthropologie oder Ethnologie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften sowie Geographie und Regionalwissenschaften.
Der Abschluss ist ein gemeinsamer europäischer Master im Network on Humanitarian Action (NOHA), das von zwölf Universitäten getragen wird. Das zweite Semester verbringst Du verpflichtend an einer der Partneruniversitäten, etwa in Deusto, Louvain, Aix-Marseille, Dublin, Uppsala, Groningen oder Warschau - vorgesehen sind vier bis fünf Monate. Die Bewerbung läuft nicht über die zentrale Zulassungsstelle, sondern direkt über die Fakultät, und ein Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich. Erwartet wird, dass Du bereits im humanitären Bereich gearbeitet hast, etwa über ein Praktikum oder ehrenamtliches Engagement. Zusätzlich kannst Du ein freiwilliges Praktikum von mindestens zwei Monaten in Vollzeit einbringen.

