Den gemeinsamen Kern bilden vertiefte verfahrenstechnische und mathematische Grundlagen, Prozesssimulation, 3D-Anlagenplanung, Prozessleittechnik und Prozess-Analytik sowie Grenzflächenverfahrenstechnik. Darauf wählst Du eine von drei Vertiefungsrichtungen mit jeweils fünf spezifischen Modulen, ergänzt um zwei Module aus den beiden anderen Richtungen und ein frei wählbares Wahlpflichtmodul:
- Biotechnik: Fermentation, Downstream Processing, Produktionsstämme
- Pharmatechnik: Minireaktionstechnik, Genetic Engineering, Qualitäts- und Hygieneanforderungen
- Prozesstechnik: chemische Verfahrenstechnik, Oberflächentechnik, CAD
Du kannst im Sommer- wie im Wintersemester anfangen. Ein Numerus clausus besteht nicht - über die Zulassung entscheidet ein Ausschuss, der prüft, ob Dein mindestens dreijähriger Bachelor- oder Diplomabschluss fachlich zur Verfahrenstechnik passt; dazu kommt ein Nachweis Deiner Deutschkenntnisse. Angerechnet werden neben dem konsekutiven Bachelor Bio- und Prozess-Ingenieurwesen/Verfahrenstechnik etwa Chemieingenieurwesen, Technische Chemie, Maschinenbau oder Wirtschaftswissenschaften mit verfahrenstechnischer Vertiefung. Das vierte Semester ist vollständig für die Masterarbeit reserviert, für die Du sechs Monate Bearbeitungszeit hast; ein Auslandssemester ist möglich, aber nicht vorgeschrieben.

