Friseurin: Ausbildung & Beruf

3 Jahre duale Ausbildung7.497 neue Azubis 20252.340 € mittleres Gehalt80.118 Friseurbetriebe
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Inhalt11 Abschnitte
  1. Wie wird man Friseurin?
  2. Wie lange dauert die Ausbildung?
  3. Was brauchst Du, um Friseurin zu werden?
  4. Geht es auch ohne Ausbildung?
  5. Eigener Salon oder mobil: Brauchst Du den Meister?
  6. Was macht eine Friseurin?
  7. Was verdient eine Friseurin?
  8. Welche Weiterbildungen gibt es?
  9. Wie sind die Berufsaussichten?
  10. Passt der Beruf zu Dir?
  11. Weiter zu Friseur und Beauty

Friseurinnen beraten ihre Kundschaft zu Frisur und Haarpflege, schneiden, färben, wellen und stylen Haare, formen Bärte und Augenbrauen und gestalten Make-ups. Friseur ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk.

Wie wird man Friseurin?

Friseurin wirst Du mit einer dualen Ausbildung im Friseurhandwerk. Sie dauert 3 Jahre, Du lernst im Salon und in der Berufsschule und schließt mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer ab. Einen Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor. Ausbildungsplätze, Bewerbung und Inhalte im Detail findest Du im Artikel Friseurin-Ausbildung.

So läuft die Ausbildung ab

  1. VorherBei einem Salon bewerbenDu schließt einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb. Darin legt Ihr auch Deinen Schwerpunkt fest: Visagistik, Langhaarfrisuren, Haarersatz oder Coloration.
  2. Jahr 1Waschen, schneiden, beratenDu lernst Haar und Kopfhaut zu beurteilen und zu pflegen, klassische Schnitte, Dauerwellen und den Umgang mit Kunden. In die Berufsschule gehst Du an 1 oder 2 Tagen pro Woche oder im Block.
  3. Mitte Jahr 2Teil 1 der GesellenprüfungDu frisierst eine Dame mit Dauerwelle und Einlegetechnik und schneidest und föhnst einen Herrn. Dazu kommen 60 Minuten Fragen auf Papier. Das Ergebnis zählt zu 25 %.
  4. Jahr 2 und 3Farbe, Make-up, SchwerpunktDu vertiefst Färben und Blondieren, moderne Schnitte, Make-up und Maniküre, lernst Deinen Schwerpunkt und übernimmst Verkauf und Organisation im Salon.
  5. Ende Jahr 3Teil 2 der GesellenprüfungDu stylst eine Dame für einen besonderen Anlass samt Make-up und einen Herrn, führst ein Beratungsgespräch und schreibst drei Prüfungen. Teil 2 zählt zu 75 %.

Quellen: Verordnung über die Berufsausbildung zum Friseur/zur Friseurin (2008, geändert 2022); BERUFENET.

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Wie lange dauert die Ausbildung zur Friseurin?

Die Ausbildungsdauer beträgt regulär 3 Jahre. Mit gutem Schulabschluss oder guten Leistungen geht es schneller, mindestens aber 18 Monate. Ein Gesellenbrief in 6 Monaten oder einem Jahr ist nicht vorgesehen. Wer kürzere Kurse anbietet, bescheinigt Dir den Kurs, aber keinen Berufsabschluss.

Dauer, Kosten und Geld
Kannst Du verkürzen?ja, um bis zu 6 oder 12 Monatemit mittlerem Schulabschluss bis zu 6, mit Fachabitur oder Abitur bis zu 12 Monate. Den Antrag stellen Du und Dein Salon gemeinsam bei der Handwerkskammer.
Geht es mit guten Noten früher?ja, mit vorzeitiger ZulassungRechtfertigen Deine Leistungen es, lässt Dich die Kammer nach Anhörung von Betrieb und Berufsschule früher zur Gesellenprüfung zu.
Geht die Ausbildung in Teilzeit?jaDeine Arbeitszeit sinkt um höchstens die Hälfte, die Ausbildung dauert dann länger, höchstens 4,5 Jahre.
Was verdienst Du in der Ausbildung?mindestens 724 € im 1., 854 € im 2. und 977 € im 3. Jahrwenn Du 2026 beginnst. Gilt für Deinen Salon ein Tarifvertrag, darf er darunter liegen: Im Schnitt zahlten Friseur-Tarife 2025 nur 727 €, der niedrigste Wert im Vergleich des BIBB.
Kostet die Ausbildung etwas?neinWerkzeug für den Salon und die Prüfungsgebühren zahlt der Betrieb. Bücher für die Berufsschule und Arbeitskleidung zahlst Du oft selbst. Reicht das Geld nicht, hilft die Berufsausbildungsbeihilfe.

Quellen: §§ 27b, 27c und 37 Handwerksordnung; BIBB-Empfehlung 129; § 17 Berufsbildungsgesetz und BIBB, Mindestausbildungsvergütung 2026; BIBB, Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025; BERUFENET.

Was brauchst Du, um Friseurin zu werden?

Vor allem einen Ausbildungsplatz. Einen bestimmten Schulabschluss verlangt das Gesetz nicht, die Salons wählen selbst aus. 2024 hatte die Hälfte der neuen Azubis einen Hauptschulabschluss. Wer unter 18 ist, braucht außerdem eine ärztliche Bescheinigung über die Erstuntersuchung.

Schulabschluss der neuen Auszubildenden 2024
Friseurin und Friseur, 6.732 neue Verträge
HauptschulabschlussErster Schulabschluss50 %
Mittlerer Schulabschluss30 %
Ohne Hauptschulabschluss9 %
Abitur oder Fachabitur7 %
Im Ausland erworben4 %

Quelle: BIBB, Datensystem Auszubildende, Berichtsjahr 2024.

Das solltest Du mitbringen
Geschickte HändeAuge und Hand müssen zusammenspielenbeim Schneiden von Konturen, beim Aufwickeln und beim Auftragen von Farbe.
Sinn für Farben und FormenKreativität und ein gutes FarbsehenDu stimmst Schnitt und Farbe auf Gesicht, Haut und Typ ab.
Freude an MenschenDu berätst, hörst zu und hast den ganzen Tag Kundenkontaktauch mit engem Körperkontakt beim Waschen, Kämmen und Massieren.
Gesunde HautHände und Arme sind ständig nass und in Kontakt mit FarbeMit chronischen oder allergischen Hautkrankheiten kann der Beruf schwierig werden. Kläre das vor der Ausbildung ärztlich.
AusdauerDu arbeitest fast nur im Stehenoft mit vorgebeugtem Oberkörper und ausgestreckten Armen.
SchulfächerChemie, Kunst, Deutsch und Werken helfenChemie, um zu verstehen, was Farbe und Dauerwelle mit dem Haar machen.

Quelle: BERUFENET Friseur/in.

Geht es auch ohne Ausbildung?

Als Angestellte darfst Du auch ohne Abschluss Haare schneiden, der Beruf ist nicht geschützt. Wer erst einmal üben will, kann das mit einem Fernkurs tun:

Der Kurs richtet sich an Privatleute und Hobbyfriseure, er dauert 9 Monate bei etwa 4 Stunden pro Woche. Am Ende steht ein Zeugnis des Anbieters, kein Gesellenbrief.
1
Laudius
Haare schneiden
Laudius* · Fernkurs
Fernkurs

In der Praxis verlangen die meisten Salons die abgeschlossene Ausbildung. Für einen eigenen Salon reicht sie allein ohnehin nicht, mehr dazu im nächsten Abschnitt. Ohne Ausbildungsvertrag führen drei Wege zum Gesellenbrief:

Drei Wege zum Abschluss für Erwachsene
Umschulungmeist 24 statt 36 Monate in VollzeitBist Du arbeitslos oder davon bedroht, kann die Arbeitsagentur oder das Jobcenter die Kosten übernehmen. Kurs und Träger müssen zugelassen sein. Dazu gibt es Prämien von 1.000 € und 1.500 € für bestandene Prüfungsteile.
Prüfung als Externenach 4,5 Jahren im BerufSo lange musst Du als Friseurin gearbeitet haben, dann lässt Dich die Handwerkskammer zur Gesellenprüfung zu. Belegen Zeugnisse Dein Können, kann die Zeit kürzer sein.
BerufsvalidierungKönnen bescheinigen lassenDie Kammer prüft, wie weit Deine Fähigkeiten dem Beruf entsprechen. Passen sie vollständig, darfst Du ebenfalls zur Gesellenprüfung.

Quellen: BERUFENET; § 37 Handwerksordnung; §§ 81, 87a und 180 Sozialgesetzbuch III; Anbieterseite Laudius.

Eigener Salon oder mobil: Brauchst Du den Meister?

Für einen eigenen Salon in der Regel ja: Friseur ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Selbstständig arbeiten darf nur, wer mit seinem Betrieb in der Handwerksrolle steht, und dafür brauchst Du meist den Meisterbrief.

So kommst Du in die Handwerksrolle
Meisterprüfungder übliche WegZugelassen wirst Du direkt nach der Gesellenprüfung, Berufsjahre sind nicht vorgeschrieben.
Angestellter MeisterSalon mit BetriebsleiterEingetragen wird der Betrieb auch, wenn eine Meisterin oder ein Meister ihn als Betriebsleiter führt.
Altgesellenregelungnach 6 Jahren im Beruf, davon 4 in leitender StellungMit Gesellenbrief und dieser Erfahrung bekommst Du eine Ausübungsberechtigung, etwa als Filialleiterin.
Ausnahmebewilligungim Einzelfallwenn Du das nötige Können nachweist und Dir die Meisterprüfung nicht zuzumuten ist. Die Behörde entscheidet nach Anhörung der Handwerkskammer.

Was gilt für mobile Friseurinnen?

Mobil arbeitest Du bei Kunden zu Hause, im Seniorenheim oder bei Hochzeiten, oft abends, weil Du Dich nach Deinen Kunden richtest. Rechtlich zählt, wer den Termin anstößt.

Wie der Auftrag entstehtWas giltWas Du brauchst
Die Kundin ruft an oder bucht einen Terminstehendes Gewerbe, auch ohne SalonEintrag in die Handwerksrolle, also Meister oder Ausnahme
Folgetermine bei Stammkundengilt als Auftrag der Kundinebenfalls Eintrag in die Handwerksrolle
Du sprichst Kunden unangemeldet anReisegewerbeReisegewerbe­karte vom Gewerbeamt

Wer mobil fest mit Terminen arbeiten will, plant also wie für einen Salon. Im Zweifel berät Dich die Handwerkskammer.

Quellen: §§ 1, 7, 7b, 8 und 49 Handwerksordnung; § 55 Gewerbeordnung; Handwerkskammer zu Leipzig, Abgrenzung Handwerksordnung und Reisegewerbe (2026); BERUFENET.

Was macht eine Friseurin?

Eine Friseurin berät Kundinnen und Kunden, wäscht, schneidet, färbt und stylt Haare, setzt Extensions ein, rasiert und formt Bärte und färbt Augenbrauen und Wimpern. Neben der Arbeit am Kopf verkaufst Du Pflegeprodukte, kassierst, vergibst Termine und hältst Werkzeug und Salon sauber.

Die Aufgaben einer Friseurin bei einem Termin im Salon

  1. AnkommenEmpfangen und beratenDu fragst nach dem Wunsch, prüfst Haar und Kopfhaut und schlägst Schnitt und Farbe vor, die zu Kopfform und Hautton passen. Manche Salons zeigen das Ergebnis vorher in einer App.
  2. VorbereitenWaschen und Farbe anmischenDu legst den Umhang um, wäschst die Haare, massierst die Kopfhaut und mischst die Farbe nach Rezept.
  3. HauptteilSchneiden, färben, wellenJe nach Auftrag schneidest Du, färbst, blondierst, machst Strähnen, eine Dauerwelle oder glättest. Bei Farbe überwachst Du die Einwirkzeit.
  4. FinishFöhnen und stylenDu föhnst, frisierst aus und fixierst die Frisur, auf Wunsch mit Make-up.
  5. Zum SchlussKasse und TerminDu empfiehlst Pflegeprodukte, kassierst, vergibst den nächsten Termin und räumst Deinen Platz auf.

Wo arbeiten Friseurinnen?

Meist im Friseursalon. Die Bundesagentur für Arbeit und das BIBB nennen auch Hotels und Wellnessbereiche, Kreuzfahrtschiffe, Krankenhäuser, Altenheime und Reha-Kliniken, Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen, Fotoshootings und Modenschauen. Dazu kommen Drogerien, Parfümerien und die Haarkosmetik-Industrie, etwa als Fachberaterin.

Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen
Arbeitszeitzu den Öffnungszeiten, samstags fast immerBei Kunden zu Hause richtest Du Dich nach deren Zeit, dann auch abends.
Körperviel Stehen, vorgebeugt mit ausgestreckten ArmenRücken, Beine und Arme werden den ganzen Tag gefordert.
Hautwird am stärksten belastetWasser, Shampoo, Farbe und Blondiermittel greifen die Hände an. Die meisten Verdachtsmeldungen auf eine Berufskrankheit aus Friseursalons betreffen bei der Berufsgenossenschaft BGW die Haut.
HautschutzHandschuhe beim Waschen und FärbenWer regelmäßig mehr als 2 Stunden am Tag nass arbeitet, bekommt eine arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten, ab 4 Stunden ist sie Pflicht.
LuftDämpfe und Gerüchevon Haarspray und anderen Kosmetika liegen im Salon in der Luft.

Welche Schwerpunkte gibt es?

Einen Schwerpunkt wählst Du schon in der Ausbildung. Rund 8 Wochen der Ausbildung entfallen auf ihn:

SchwerpunktWas Du dort lernst
VisagistikMake-up typgerecht gestalten, künstliche Wimpern anbringen
LanghaarfrisurenFlechten, toupieren, Haarteile und Haarschmuck einarbeiten
HaarersatzPerücken und Haarteile anpassen und einarbeiten, etwa mit Integrationstechnik
ColorationFarbe und Strähnen gestalten, Farbkorrekturen

Später spezialisierst Du Dich nach Kundschaft und Ort, etwa als Damen- oder Herrenfriseurin, im Barbershop, für Kinder, mobil oder für Bühne und Film.

Quellen: BERUFENET; BIBB, Berufsprofil Friseur/-in; Ausbildungsverordnung 2008, Abschnitt B; BGW, Gefährdungsbeurteilung im Friseurhandwerk und Gesunde Friseure.

Was verdient eine Friseurin?

Als Friseurin verdienst Du im Mittel 2.340 € brutto im Monat. Was Du als Einsteigerin, als Meisterin, pro Stunde, netto und in Deinem Bundesland verdienst, steht im Artikel Friseurin-Gehalt.

Welche Weiterbildungen gibt es für Friseurinnen?

Neben dem Meister kannst Du Dich in Make-up, Farbe und Stil spezialisieren. Diese Fernkurse eignen sich dafür neben dem Job:

Sie schließen mit einem Zeugnis oder Zertifikat des Anbieters ab, nicht mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer.
1
ILS
Farb-, Typ- und Stilberatung
ILS* · Fernkurs
Fernkurs
2
SGD
Gepr. Visagist/in
SGD* · Fernkurs
Fernkurs
KursDauerPraxis und Abschluss
ILS: Farb-, Typ- und Stil­beratung9 Monate, etwa 4 Stunden pro WocheILS-Zeugnis; ein Praxisseminar von 3 oder 4 Tagen ist freiwillig
SGD: Geprüfte Visagistin9 Monate, etwa 7 Stunden pro Woche3 Tage Pflichtseminar mit Abschlussprüfung, dann SGD-Zertifikat
Diese Wege führen weiter
Friseurmeisterinvier Prüfungsteile, danach Bachelor ProfessionalPraxis, Fachtheorie, Betriebsführung und Recht sowie Ausbildung von Lehrlingen. Mit dem Meister darfst Du einen Salon führen und ausbilden.
FörderungAufstiegs-BAföG für Kurs und Prüfungbis zu 15.000 € für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, die Hälfte davon als Zuschuss. Bestehst Du, wird die Hälfte des restlichen Darlehens erlassen.
Fachwirtin Kosmetik und Wellnesskaufmännischer Aufstiegebenso wie die Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung im Handwerk, wenn Du einen Salon leiten willst.
SpezialisierenVisagistik, Farb- und Stilberatung, NageldesignDie Bundesagentur für Arbeit führt diese Themen als Weiterbildungen für Friseurinnen.
Studiumetwa MaskenbildEinige Hochschulen bilden Maskenbildner im Bachelor aus. Je nach Bundesland geht ein Studium nach Ausbildung und Berufserfahrung auch ohne Abitur.

Wie Du die Förderung beantragst, steht im Artikel Aufstiegs-BAföG.

Quellen: §§ 45 und 49 Handwerksordnung; BERUFENET; aufstiegs-bafoeg.de; Anbieterseiten von ILS und SGD.

Wie sind die Berufsaussichten?

Salons suchen lange nach Fachkräften: Eine Stelle für Friseure war 2025 im Mittel 176 Tage offen. Zugleich kamen auf eine gemeldete Stelle gut 6 Arbeitsuchende, ein Engpassberuf ist Friseur laut Bundesagentur für Arbeit deshalb nicht.

80.118
Friseurbetriebe
Ende 2025, das größte zulassungspflichtige Handwerk
93.529
Beschäftigte Fachkräfte
sozialversicherungspflichtig, Juni 2025
7.497
neue Ausbildungsverträge
2025, davon 38 % mit Männern
Quellen: Zentralverband des Deutschen Handwerks; Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse 2025; BIBB, Erhebung zum 30.09.2025
Was die Zahlen bedeuten
Ausbildungviel weniger Azubis als früher1998 schlossen rund 17.700 Menschen einen Ausbildungsvertrag als Friseur ab, 2024 waren es 6.732. 2025 stieg die Zahl wieder auf 7.497.
Vorzeitige Lösungenfast jeder zweite Vertrag2024 wurden 49 % der Verträge vorzeitig gelöst. Das ist nicht immer ein Abbruch, oft wechseln Azubis den Salon.
Prüfungrund 78 % bestehenSo viele Prüflinge bestanden 2024 die Gesellenprüfung.
Männerimmer mehrDer Anteil der Männer unter den neuen Azubis stieg auf 38 %.
Bis 2040weniger Beschäftigte, längere SucheDie Bundesagentur für Arbeit erwartet weniger Erwerbstätige in der Körperpflege und eine noch längere Suche nach Fachkräften.

Quellen: BIBB, Datensystem Auszubildende (Datenblatt Friseur/-in, 2024); BERUFENET, Berufsdossier.

Kurz beantwortet
Wie heißt Friseurin auf Englisch?HairdresserIn der Schweiz heißt der Beruf Coiffeuse oder Coiffeur.
Ist Hairstylist eine andere Ausbildung?neinHairstylist ist eine übliche Bezeichnung für Friseure. Die amtliche Berufsbezeichnung lautet Friseur/Friseurin.
Ab wann kannst Du sagen: Ich bin Friseurin?mit dem GesellenbriefAls Fachkraft giltst Du nach der bestandenen Gesellenprüfung. Ohne sie arbeitest Du als Hilfskraft.
Welches Niveau hat der Abschluss?DQR-Niveau 4Mit der Meisterprüfung erwirbst Du zusätzlich den Abschluss Bachelor Professional.

Quellen: BERUFENET; BIBB, Zeugniserläuterung Friseur/Friseurin; § 45 Handwerksordnung.

Passt der Beruf zu Dir?

Warum Friseurin werden?

Das passt zu Dir, wenn Du ...
  • gern mit Menschen sprichst und Smalltalk magst, auch mit schüchternen Kunden
  • Trends verfolgst und ein Auge dafür hast, welcher Schnitt und welche Farbe zu wem passen
  • geschickte Hände hast und genau arbeitest
  • abends sehen willst, was Du geschafft hast, und Dich über zufriedene Kunden freust
Eher nicht, wenn Du ...
  • empfindliche Haut oder Allergien gegen Farbe und Pflegemittel hast
  • Rücken- oder Knieprobleme hast, denn Du stehst fast den ganzen Tag
  • samstags lieber frei hättest
  • vor allem viel Geld verdienen willst, denn Ausbildung und Gehalt liegen weit unten

Weiter zu Friseur und Beauty

Quellen dieses Artikels Ausbildung, Prüfung, Schwerpunkte: Verordnung über die Berufsausbildung zum Friseur/zur Friseurin vom 21.05.2008, zuletzt geändert 05.07.2022; BIBB, Berufsprofil und Zeugniserläuterung · Tätigkeit, Zugang, Arbeitsorte, Weiterbildung, Arbeitsmarkt bis 2040: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET Friseur/in · Neuabschlüsse, Schulabschluss, Vertragslösungen, Prüfungserfolg: BIBB, Datensystem Auszubildende 2024 und Erhebung zum 30.09.2025 · Ausbildungsvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz; BIBB, Mindestausbildungsvergütung 2026 und Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025 · Verkürzung, Teilzeit, Externe, Meister, Selbstständigkeit: §§ 1, 7, 7b, 8, 27b, 27c, 37, 45 und 49 Handwerksordnung; BIBB-Empfehlung 129 · Mobil: § 55 Gewerbeordnung; Handwerkskammer zu Leipzig · Umschulung: §§ 81, 87a und 180 Sozialgesetzbuch III; Aufstiegs-BAföG: aufstiegs-bafoeg.de · Haut und Gesundheit: BGW, Gefährdungsbeurteilung im Friseurhandwerk und Gesunde Friseure · Betriebe: Zentralverband des Deutschen Handwerks, Betriebsstatistik 2025; Beschäftigte und Engpass: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025 · Gehalt: Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung · Kurse: Angaben von ILS, SGD und Laudius, Stand Oktober 2026

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