Im Zentrum steht die Rekonstruktion von Sprachstufen, die durch keine Texte belegt sind. Dazu arbeitest Du mit der historischen Grammatik der altindoeuropäischen Sprachen, mit dem Instrumentarium der historisch-vergleichenden Methode und mit korpuslinguistischer Auswertung historischer Textbestände. Sprachspezifisch vertiefst Du unter anderem:
- italische und griechische Sprachen
- germanische und slavische Sprachen
- indoiranische Sprachen
- Tocharisch
Ein Numerus clausus oder ein Eignungstest steht nicht zwischen Dir und dem Studienplatz - stattdessen prüft das Fach selbst, ob Deine Vorkenntnisse ausreichen, weshalb Du vor der Bewerbung Kontakt zum Institut aufnehmen musst. Vorausgesetzt wird ein mindestens sechssemestriger erster Abschluss, etwa in Allgemeiner und Indogermanischer Sprachwissenschaft, Historisch-vergleichender Sprachwissenschaft, Allgemeiner Sprachwissenschaft oder in einem einzelsprachlich-philologischen oder literaturwissenschaftlichen Fach. Du studierst ohne Nebenfach und kannst nur zum Wintersemester einsteigen.

